Pater, retten Sie meine Seele

Eines Abends klingelte es im Pfarrhaus. Der Priester öffnete das Fenster und fragte, wer da sei und was er wünsche.
Ein Mann mittleren Alters rief nur: "Pater, retten Sie meine Seele!"
Der Priester öffnete ihm die Tür und sprach mit ihm. der Mann sah aus wie ein Bettler.
Er sagte zum Priester: "Hören Sie mir einen Moment zu. Ich war früher nicht so. Ich war wie irgendein anderer Jugendlicher, sehr fromm und gläubig. Das verdanke ich einer Mutter, die mich so erzogen hat. Immer hat sie mich beschworen, gut zu sein. Ich habe es ihr zwar immer wieder versprochen, aber mein Versprechen auch immer wieder gebrochen.
Ich begann zu trinken und verlor meine Arbeit. Ich wurde ein Faulenzer und ein Dieb. Vorhin wartete ich auf einen Arbeiter, der gerade von der Arbeit zurück kam. Ich wusste, dass er heute seinen Lohn bekommen hatte. Ich habe ihn überfallen und ihm seine Brieftasche mit dem Geld weggenommen.
Plötzlich sah ich in seiner Hand einen Rosenkranz und erschrak so sehr, dass ich dem Mann sein Geld zurück gab und ihn darum bat mir den Rosenkranz zu überlassen.
Der arme Arbeiter war völlig überrascht. Ich entfernte mich ein wenig von ihm, setzte mich auf ein Mäuerchen und betrachtete den Rosenkranz. Dann gescha etwas Seltsames: Ich hatte eine Vision. Ich sah meine Mutter, wie sie den Rosenkranz betete. Ich hörte sie die Worte sprechen: "Mein Sohn, allezeit bete ich den Rosenkranz für dich, bitte bekehre dich doch!"
Sehen Sie, das ist der Grund, warum ich sofort zu Ihnen gekommen bin. Helfen Sie mir, retten Sie meine Seele! Meine Mutter sagte mir, dass ich sofort beichten könne!
Sogleich nahm der Priester die Beichte ab und von diesem Moment an begann für diesen verzweifelten Menschen ein neues Leben.
Der Rosenkranz ist möchtig und wunderbar. Vielen hat er das Leben zurück gebracht und das Heil erbetet.

Aus dem Buch "Beten wir täglich den rosenkranz" von Pater Petar Ljubičić
Sunamis 49
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DER PRÄSIDENT ALLER WAHREN ECUADORIANER
VON GESTERN, HEUTE UND IMMER
Der Märtyrer, Präsident und Verteidiger des Glaubens, wurde in Ausübung seines Amtes am 6. August 1875 ermordet.
Als öffentlicher Mann von großer Frömmigkeit und Liebe für die heilige katholische Kirche und das Papsttum gab er ein Beispiel für die Einsetzung aller Dinge in Christus, …More
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DER PRÄSIDENT ALLER WAHREN ECUADORIANER

VON GESTERN, HEUTE UND IMMER

Der Märtyrer, Präsident und Verteidiger des Glaubens, wurde in Ausübung seines Amtes am 6. August 1875 ermordet.

Als öffentlicher Mann von großer Frömmigkeit und Liebe für die heilige katholische Kirche und das Papsttum gab er ein Beispiel für die Einsetzung aller Dinge in Christus, einschließlich seiner sozialen und politischen Herrschaft.

Als Präsident der Republik weihte er Ecuador dem Heiligsten Herzen Jesu, moralisierte die Nation und ihre Institutionen, förderte die Verbreitung der Religion im Volk und brachte dem ganzen Land großen materiellen Wohlstand.

Garcia Moreno ließ sich nicht einschüchtern, wenn es um die Grundsätze der Religion und die Rechte Gottes ging, und griff notfalls auch zu den Waffen.

Er war das einzige Staatsoberhaupt, das den seligen Papst Pius IX. unterstützte, als die antikatholischen Kräfte in den Kirchenstaat eindrangen.

In einem Brief an Papst Pius IX. sagte er:

„Welch ein Glück für mich, um unseres Erlösers willen gehasst und verleumdet zu werden, und welch ein großes Glück wäre es für mich, wenn Euer Segen mir vom Himmel erreichen würde, mein Blut für Ihn zu vergießen."

Vgl. Brief an Pius IX. vom August 1875.

Er wurde aus Hass gegen seinen Glauben zum Märtyrer und gab seine Seele am 6. August 1875 am Fuße des Altars der Schmerzensmutter in der Kathedrale von Quito auf, die er sehr verehrte. Das Land war in Trauer und das Volk verwaist, weil es keinen wahren Vater mehr hatte.

Seine letzte Geste war ein Glaubensbekenntnis: Schon auf dem blutigen Boden schrieb er seinen berühmten Satz:

GOTT STIRBT NICHT!