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Franziskus' gescheiterte "Reformen": Wieder ein Finanzskandal im Vatikan

Fünf vatikanische Mitarbeiter wurden am Morgen des 2. Oktober vom Dienst suspendiert. Das geht aus einem vatikanischen Polizeidokument hervor, das vom italienischen Magazin Espresso veröffentlicht wurde. Die Betroffenen sind:

- Monsignore Mauro Carlino, der erst letzten Monat zum Leiter des Informations- und Dokumentationsbüros des Staatssekretariats ernannt wurde. Er lebt mit Papst Franziskus im Hotel Domus Sanctae Marthae.

- Tommaso di Ruzza, 44, der Direktor der Vatikanischen Finanzinformationsbehörde, die sich vor allem mit der Bekämpfung von Geldwäsche befasst. Di Ruzza ist der Schwiegersohn des ehemaligen Gouverneurs der italienischen Nationalbank, Antonio Fazio. Er arbeitet seit 2005 im Vatikan.

- Vincenzo Mauriello und Fabrizio Tirabassi, zwei hochrangige Beamte des vatikanischen Staatssekretariates.

- Caterina Sansone, eine Verwaltungsbeamtin derselben Einrichtung.

Die fünf dürfen den Vatikan nicht mehr betreten. Die Untersuchung betrifft eine Immobilie des Heiligen Stuhls in London (englischer Artikel) und die Verwaltung des Peterspfennigs.

Die Suspendierungen hängen mit den vatikanischen Polizeirazzien am 1. Oktober zusammen.

Bild: © Mazur, CC BY-NC-SA, #newsWerhgwsopz

Mangold03
Hätten sie doch auch den Sechsten suspendiert, wäre ein echter Gewinn gewesen. Er wurde vermutlich einfach vergessen. So ein Trauerspiel!
Antiquas
Ein Leben ohne Ente ist möglich, aber sinnlos.
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gescheiterte Reformen sind noch die einzige Hoffnung für uns. Das Wort Erneuerung heißt ja, daß das Neue nix mehr mit der Kirche zu tun hat.
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Nicolaus
Die Armen dürfen nicht den Vatikan betreten, einfach grausam. Hoffentlich erteilt Castel Gandolfo Asyl.