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Generalvikar Pfeffer fordert Frauenweihe, Katholiken reagierten "aggressiv"

Der Essener Generalvikar Klaus Pfeffer hat sich für die Öffnung von Ämtern für Frauen in der katholischen Kirche ausgesprochen. „Ich denke schon seit vielen Jahren, dass uns da etwas verlorengeht“, sagte Pfeffer am Donnerstagabend bei einer Online-Veranstaltung der katholischen Akademie „Die Wolfsburg“ in Mülheim laut einer Mitteilung des Bistums Essen.

„Ich halte es für notwendig, dass Frauen Zugang zu den Ämtern haben“, sagte Pfeffer. Dass Frauen sich berufen fühlten, gelte zwar immer noch als „Tabu“. „Aber der offene Dialog darüber ist der erste Schritt zu bereichernden Veränderungen“, betonte Pfeffer.

Er betonte, dass die geforderten Veränderungen einen fundamentalen Wandel des Priesterbildes bedeuteten. „Ich erlebe meine Berufsgruppe als sehr verunsichert“. Es gebe auch Katholiken, die sehr aggressiv reagierten, weil sie eine „tiefe Angst“ spürten. Die Frage nach der gleichberechtigten Teilhabe von Frauen an kirchlichen Ämtern und Diensten sei „ theologisch-dogmatisch unheimlich hoch gehängt“ und habe „Spaltungspotenzial“, weswegen in der Diskussion darum die Wogen so hochgingen. Es brauche viel Geduld.

Pfeffer diskutierte in der von Akademiedirektorin Judith Wolf moderierten Veranstaltung mit der Herausgeberin des Buches „Weil Gott es so will“, Ordensschwester Philippa Rath, und mit der Pastoralreferentin und Hochschulseelsorgerin, Kerstin Rehberg-Schroth aus dem Bistum Mainz, die in dem Buch von ihrer Berufungsgeschichte erzählt.

An der coronabedingt rein digitalen Veranstaltung nahmen 135 Menschen teil – auch aus dem Ausland und jenseits der Bistumsgrenzen. Sie konnten über den Chat Fragen an das Podium richten.

Das Buch enthält die Lebenszeugnisse von 150 Frauen, die sich zur Priesterin oder zur Diakonin berufen fühlen, ihre Berufung aber nicht leben können, weil in der katholischen Kirche Weiheämter Männern vorbehalten sind.

Foto: Klaus Pfeffer, Pressebild Bistum Essen
Kirchfahrter Archangelus
Das seriöse Forum Deutscher Katholiken gilt für Pfeffer (zwischen 1996 und 2000 Stadtseelsorger des BDKJ, einem geschätztem Bündnispartner linker bis linksextremer Gruppen) als rechtspopulistisch, da bleibt keine Frage offen, oder?
Sunamis 49
warum zieht er aus solidarität nicht weisse kleider an,
wie die weissen frauen?
provivoe
Generalvikar fordert Frauenweihe? "Dann fordere ich, daß er heiratet und ein Kind gebärt."
Carlus
Die Kirche lehrt uns,
Voraussetzung zum gültigen Empfang der Weihesakramente sind
1. männliches Geschlecht;
2. bereits empfang das Heilige Sakrament der Taufe und der Firmung,
von mir hinzugefügt
3. soviel Geist und Verstand um zu verstehen was die Kirche lehrt

wem eine dieser Voraussetzungen fehlt und er hat angeblich ein Weihesakrament empfangen, der hat das ungültig empfangen und wenn …More
Die Kirche lehrt uns,
Voraussetzung zum gültigen Empfang der Weihesakramente sind
1. männliches Geschlecht;
2. bereits empfang das Heilige Sakrament der Taufe und der Firmung,
von mir hinzugefügt
3. soviel Geist und Verstand um zu verstehen was die Kirche lehrt

wem eine dieser Voraussetzungen fehlt und er hat angeblich ein Weihesakrament empfangen, der hat das ungültig empfangen und wenn der nur die von mir hinzugefügte Voraussetzung ist.
Somit fehlen dem Genervikar Pfeiffer selbst Voraussetzungen zum gültigen Empfang eines Weihesakramentes.
Armer Pfeiffer nun weicht er! Was wird nun, er kann doch nicht nur BLÖDES tun.
Pretorius
Dies nennt sich vermutlich Blasphemie gegenüber der heiligen Weihe des Priestertums. Du Menschlein spielst Gott und willst weiser sein als Gott selber! Schande! Dazu, ein Generalvikar welcher sich gerne als Zivilist kleidet...Schande!
Sin Is No Love
Eine Frau kann kein Priester sein - und sie ist es auch bei den Evangelischen nicht.