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Predigt von Pfarrer Maximilian Pühringer zum heutigen Sonntag, 8.8.2021

Predigt 19. Sonntag im Jahreskreis, 8.8.2021
Perikopen: 1 Kön 19,4.8 Joh 6,41-51
Liebe Brüder und Schwestern im gemeinsamen Glauben!
„Steh auf und iss, sonst wird der Weg zu weit für dich.“ Diese Worte sagt Gott dem Propheten Elija, dem es wirklich schlecht geht. Er ist depressiv. Er hat so viel für den Glauben getan, aber die Früchte seines Mühens bleiben aus. Die Menschen laufen von Gott davon, die anderen Kulte und Heilsangebote rund um ihn sind viel strahlender und handlicher, als der Glaube an den Gott JHWH. In diese Situation lässt ihn Gott durch den Engel sagen: „Steh auf und iss, sonst wird der Weg zu weit für dich.“ Können wir Menschen heute nicht genau diese Worte ganz dringend brauchen? Wir brauchen Stärkung, damit wir weiterkommen auf unserem Weg. So sind wir eingeladen uns stärken zu lassen, aber wie? Erstens: Die Motivation stärken. Motivation kommt vom Lateinischen motus, was so viel wie innerer Antrieb, innere Bewegung heißt. Die Motivation stärken meint, dass sich in mir etwas bewegen muss. Gegenteil wäre die innere Unbeweglichkeit, der innere Stillstand. Was stärkt meine Motivation? Für mich ist es letztlich eine Sache, nämlich das Wissen, dass Gott mich braucht. Er braucht mich. Es ist nicht mein Werk allein, was ich verrichte sondern sein Werk. Gott braucht mich. Er ist das das Woher, Wohin, Wozu und Wofür meines Lebens. Gott braucht dich. Das möchte ich einem jeden von euch sagen. Denkt darüber nach, wo er euch braucht, dort, wo er euch hingestellt hat. Der heilige Ignatios von Loyola sagt einmal: „Viele Menschen ahnen nicht, was Gott alles aus ihrem Leben machen kann, wenn sie sich ihm ganz überließen.“ Wir dürfen immer mehr in diese Ahnung hineinkommen und uns so stärken in der Motivation. Grundmotivation ist, dass er mich braucht. Das kann etwas in mir in Bewegung bringen. Ich glaube, dies hat auch Elija gespürt. Er ist dann weiter gegangen und durfte noch tiefe Gotteserfahrungen machen. Zweitens: Den Geist stärken. Eigentlich sagen wir Christen das anders. Der Geist stärkt uns. Eine Gabe das Heiligen Geistes ist ja die Stärke. Im Buch der Psalmen findet sich eine kurze, aber schöne Bitte um diese Stärke: „Der Herr gebe Kraft seinem Volk. Der Herr segne sein Volk mit Frieden.“ In dieser Bitte wird sofort deutlich, dass es hierbei nicht um Stärke im Sinne von Gewalt geht, sondern diese Stärke klar dem Frieden dient. Papst Franziskus meint hier in einer Ansprache Folgendes dazu: „Liebe Freunde, manchmal können wir versucht sein, uns von Trägheit oder schlimmer noch von Niedergeschlagenheit ergreifen zu lassen, vor allem angesichts der Mühen und der Prüfungen des Lebens. Verlieren wir in diesen Fällen nicht den Mut, bitten wir den Heiligen Geist, dass er durch die Gabe der Stärke unser Herz erheben und unserem Leben und unserer Nachfolge Jesu neue Kraft und Begeisterung schenken möge.“ Den Geist stärken. Wir tun das, wenn wir seinen Geist in unser Leben hereinlassen und uns ihm öffnen. Es geht um unsere Offenheit. Wir dürfen uns nicht in uns verschließen. Wir dürfen uns nicht wie Elija unter einen Strauch legen und warten, sondern wir müssen wach sein für das Wirken seines Geistes in unserem Leben. Dann werden wir im Geist gestärkt, denn für jeden Christen stimmt der Satz: „Ihr alle seid Geistliche“ Drittens: Den Glauben stärken. Elija hat so große Angst um den Glauben der Menschen, das er jetzt den eigenen Glauben verliert. Er will nicht mehr Mann Gottes sein. Er will von seinem Glauben zurücktreten. Aber Gott nimmt den Rücktritt nicht an. Den Glauben stärken wir, wenn wir uns mit Gott und Jesus beschäftigen, wenn die Gottesfrage unsere erste Frage ist. Jesus verwendet heute das Prophetenwort: „Und alle werden Schüler Gottes sein.“ Wir dürfen bei Gott in die Schule gehen, weil er unseren Glauben stärken will. Der Glaube wird dann gestärkt, wenn ich immer an der Frage dranbleibe, wer dieser unbegreifliche Gott für mich ist, und nicht wenn ich die Frage auf die Seite schiebe oder mich mit einer mittelmäßigen Antwort zufrieden gebe. Die Jünger sind einmal im Evangelium zu Jesus gekommen mit der Bitte: „Herr, stärke unseren Glauben.“ Diese Bitte darf auch unsere Gebetsbitte sein. Beim Rosenkranz ist es übrigens die erste Gebetsbitte, „ Jesus, der in uns den Glauben vermehre.“
Liebe Brüder und Schwestern!
„Steh auf und iss, sonst wird der Weg zu weit für dich.“ Der Herr hat damals dem Elija viel Mut gemacht. Er sagt dieses Wort auch uns, damit wir die Motivation stärken, uns im und durch den Geist stärken, und uns im Glauben stärken. „Steh auf und iss, sonst wird der Weg zu weit für dich.“ Aufstehen und essen müssen wir freilich selber. Der Herr nötigt uns das Essen nicht ein. Amen.
Sonia Chrisye
Steh auf und iss, sonst wird der Weg zu weit für dich.“ Der Herr hat damals dem Elija viel Mut gemacht. Er sagt dieses Wort auch uns, damit wir die Motivation stärken, uns im und durch den Geist stärken, und uns im Glauben stärken.
Ja, täglich SEIN WORT täglich essen und trinken, es lesen und in die Praxis umsetzen unserem Glaiben gemäß, das hilft uns gerade heute, den Glauben an IHN bewahren …More
Steh auf und iss, sonst wird der Weg zu weit für dich.“ Der Herr hat damals dem Elija viel Mut gemacht. Er sagt dieses Wort auch uns, damit wir die Motivation stärken, uns im und durch den Geist stärken, und uns im Glauben stärken.
Ja, täglich SEIN WORT täglich essen und trinken, es lesen und in die Praxis umsetzen unserem Glaiben gemäß, das hilft uns gerade heute, den Glauben an IHN bewahren zu können und im Vertrauen auf IHN nmals von IHM zu weichen.
Jesus, DAS WORT GOTTES wurde Fleisch und wohnte mitten unter uns.
Danke für diese glaubensstärkende Botschaft.