WEIHE AN MARIA SCHNEE

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1368. WEIHE AN MARIA SCHNEE
(Myriam van Nazareth)

Liebe Mutter Maria, Der die Macht geschenkt wurde um jede Seele guten Willens zu erneuern, Dir gebe ich mein ganzes Wesen hin, damit ich durch meinen uneingeschränkten und bedingungslosen Dienst an Dir für ein Leben als Seelengarten nach Gottes Wohlgefallen neu geboren werden kann.
Durch Deine Vermittlung wurde mitten im Sommer ein Grundstück mit Schnee bedeckt. Deswegen flehe ich Dich um ein Zeichen Deiner reinigenden Macht über mich an, denn aus dem Keim meines Sehnens danach, bedingungslos Gott allein zu gehören, kannst Du auch den Anblick meines Seelengartens in ein Paradies jungfräulicher Reinheit verwandeln.
Geruhe, die Gnaden Deiner eigenen Reinheit auf mein Herz, meinen Geist und meinen Körper herunterschneien zu lassen, damit der Anblick meiner Fehler und Versäumnisse mich nicht länger für meinen Dienst an Gott lähmen möge, denn sie versuchen die Drohung des Winters auf mein Herz herabzurufen.
Siehe, im Seelengarten, der sich von Herzen Dir hingibt, wird der Boden mit einer Schicht neuer Reinheit bekleidet. O lass doch die Strahlen Deiner Liebe meinen Boden streicheln, damit seine neue Schicht das Wasser einer aufrichtigen Reue bereiten möge, das in mir die Fruchtbarkeit des neuen Frühlings der Seele wecken soll.
O Himmelskönigin, möge durch Dein Einschreiten der Anblick meines Seelengartens vollkommen unter dem Schnee einer Himmlischen Reinigung erneuert werden, denn unter dem Mantel Deines Schutzes, Deiner Führung und Deiner Herrschaft über mein Leben sollen in meinem Boden die Verzückungen eines ewig währenden Sommers bereitet werden.
Für Dich will ich leben, für Dich will mein Herz klopfen als Zeichen gegen die Finsternis. Darf ich somit aus Dir neu geboren werden, denn nur in einem Garten, der sich vor Deinen Füβen ausgebreitet hat, blühen die Blüten Deines eigenen Herzens nachdem der Boden den Schnee Himmlischer Reinigung aus Deiner Hand in sich aufgetrunken hat.