De Profundis
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Selenski will den dritten Weltkrieg

Oskar Lafontaine auf fb:

Mal fordert er eine Flugverbotszone, mal will er Präventivschläge gegen Moskau, mal fordert er Atomwaffen für die Ukraine. Dann behauptet er wahrheitswidrig, die ukrainische Abwehrrakete, die zwei Polen getötet hat, wäre von Russland abgefeuert worden. Und jetzt fordert er, dass die NATO das von den Russen besetzte Atomkraftwerk Saporischschja vor Sabotage schützen müsse. Das müsse die NATO tun, weil das für die ganze Welt wichtig wäre.
Selbst die Frankfurter Allgemeine Zeitung, die wie viele andere Qualitätsmedien Kriegshetze betreibt, hat jetzt bemerkt: „Selesnski will die NATO in den Krieg ziehen.“
Mit seinen ständigen Forderungen nach Ausweitung des Krieges, nach einer Rückeroberung des Donbas und der Krim beweist Selenski nur eines: Er vertritt die ukrainische Bevölkerung schon lange nicht mehr, die mehrheitlich einen Waffenstillstand und eine Friedenslösung will, ungeachtet anderer Behauptungen in der Propagandapresse.
Für den Krieg trommeln immer nur die, die ihr Leben nicht selbst aufs Spiel setzen. In seinem berühmten Lied „Le déserteur“ schrieb der französische Chansonier Boris Vian: „S'il faut donner son sang / Allez donner le vôtre / Vous êtes bon apôtre / Monsieur le Président.“ Leobald Loewe hat das ins Deutsche übertragen: „Ihr schwört im Parlament, / man müsse Blut vergießen, / so lasset eures fließen, / verehrter Präsident!“
Man kann sicher sein, dass viele Ukrainer und Russen, wenn sie an ihre Präsidenten denken, ähnliche Empfindungen haben. Das ist ein uraltes Thema, von dem der Dichter Horaz sagte: „Dulce et decorum est / Pro patria mori.“ Süß und ehrenvoll ist es, fürs Vaterland zu sterben – mit einer solchen „Ethik“ starben über Jahrtausende unschuldige Menschen auf den Schlachtfeldern. Es ist Zeit für Waffenstillstand und Friedensverhandlungen, weil jeden Tag dieser verlogenen "Kriegsmoral" Ukrainer und Russen zum Opfer fallen.
Am Montag ist mein Buch „Ami, it’s time to go! Plädoyer für die Selbstbehauptung Europas“ (Westend-Verlag) erschienen. Es ist ein Beitrag gegen den Krieg und dafür, dass sich endlich Vernunft und Menschlichkeit durchsetzen.
Waagerl
Escorial
Selenski hat 2014 den Hitlergruß gemacht und die Enteignung der Juden mit der der Russen verglichen. Wer Nazis mit Waffen beliefert, der ist ihnen gleich.
Waagerl
Rodenstein
Schade, daß man nur einen Like geben kann.
Waagerl
@Amperdeus Lk 12,58 Denn wenn du mit deinem Gegner zum Gericht gehst, bemüh dich noch auf dem Weg, dich mit ihm zu einigen! Sonst wird er dich vor den Richter schleppen und der Richter wird dich dem Gerichtsdiener übergeben und der Gerichtsdiener wird dich ins Gefängnis werfen.
Waagerl
Johannes 5,28 -5,30
28 Wundert euch nicht darüber! Die Stunde kommt, in der alle, die in den Gräbern sind, seine Stimme hören 29 und herauskommen werden: Die das Gute getan haben, werden zum Leben auferstehen, die das Böse getan haben, werden zum Gericht auferstehen. 30 Von mir selbst aus kann ich nichts tun; ich richte, wie ich es vom Vater höre, und mein Gericht ist gerecht, weil ich nicht meinen …
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Johannes 5,28 -5,30

28 Wundert euch nicht darüber! Die Stunde kommt, in der alle, die in den Gräbern sind, seine Stimme hören 29 und herauskommen werden: Die das Gute getan haben, werden zum Leben auferstehen, die das Böse getan haben, werden zum Gericht auferstehen. 30 Von mir selbst aus kann ich nichts tun; ich richte, wie ich es vom Vater höre, und mein Gericht ist gerecht, weil ich nicht meinen Willen suche, sondern den Willen dessen, der mich gesandt hat.
One more comment from Waagerl
Waagerl
Rodenstein
Das wird dem Kokainsky nicht viel nützen, denn es heißt inzwischen, daß die Russen und Amerikaner bereits unter der Hand verhandeln (zB die Chefs beider Geheimdienste neulich in Ankara). Der Kokainsky ist gut beraten, sein zusammengeraubtes Geld zu nehmen und sich rechtzeitig abzusetzen.
Dann könnte er, wie einst "Kerenskij" als elder Statesman im Edelexil Rosen züchten und seine Memoiren schreiben …More
Das wird dem Kokainsky nicht viel nützen, denn es heißt inzwischen, daß die Russen und Amerikaner bereits unter der Hand verhandeln (zB die Chefs beider Geheimdienste neulich in Ankara). Der Kokainsky ist gut beraten, sein zusammengeraubtes Geld zu nehmen und sich rechtzeitig abzusetzen.

Dann könnte er, wie einst "Kerenskij" als elder Statesman im Edelexil Rosen züchten und seine Memoiren schreiben und alle Nase lang wertewestlichen Staatsmedien huldvoll Interviews geben.

Aber dazu müßte er restklug sein; Raffgier allein rettet nicht.
martin fischer
Danke Herr Lafontaine für die klaren Worte. Sie gehören zu den wenigen die noch normal denken können!