Der Schlüssel zur Faktenrealität des Himmels

Gesegnete Christi Himmelfahrt! (Vgl. Joh 14 und 16). Joh 16, 7 und 8: Doch ich sage euch die Wahrheit: Es ist gut für euch, dass ich fortgehe. Denn wenn ich nicht fortgehe, wird der Beistand nicht zu euch kommen; gehe ich aber, so werde ich ihn zu euch senden. Und wenn er kommt, wird er die Welt überführen (und aufdecken), was Sünde, Gerechtigkeit und Gericht ist;

Diese Worte sind todernst. Sie sind keine mentalistischen Spielereien, die man metaphorisch oder subjektivistisch verstehen kann. Sie sind objektive Wahrheit außerhalb des Menschen, hart wie ein Diamant.

Unsere liebe @Sonja Chrisie hat dankenswerter Weise einen Vortrag von Don Reto eingestellt:

WOHIN SICH DER TEUFEL SCHLEICHT

Es geht um den „Geisterkampf“, den wir verloren hatten, als mit dem Beginn der Neuzeit der Geist und damit das Geistliche nicht mehr ontologisch, sondern nur noch mentalistisch verstanden wurden. Das mentalistische ersetzte das ontologische Paradigma. Damit wurde alles, was die Menschen denken oder sich vorstellen, irreale Subjektivität (Motto: das ist deine Privatmeinung oder dein Privatglauben). Danach konnte durch diese unglaubliche Lüge des Satans, die größte Lüge aller Zeiten, nichts Geistliches mehr objektiven Gehorsam beanspruchen. Die Kirche war schon damals besiegt; die Konzilskirche schon damals geboren. Aber trifft es zu, dass das Geistliche nicht allgemein notwendig und objektiv für alle Menschen wahr ist?

Gott ist Geist (vgl. Joh 4,24). Der Heilige Geist ist der steinharte Heilige Geist und nicht die luschige und beliebig änderbare Heilige Meinung. Gott, als Logos, wird im Wort, Begriff und in seiner Liebesgeschichte mit den Menschen Fleisch. Er wird schonungslos konkret. Für Gott, der Geist ist, ist jeder seiner Gedanken stahlharte Faktenrealität. Damit ist der gesamte geistliche Raum, in dem die unsterblichen Seelen über ihr Schicksal entscheiden, genauso konkret und fremdbestimmend. Hier ist nichts beliebig. Hier macht man nicht sein Ding, weil ja alles Gedachte unsichtbar und deshalb nur subjektiver Geschmack ist. Nein, es ist genauso wie es dasteht. Ein Umdeuten gibt es nicht, weil man es immer mit dem harten Willen Gottes zu tun hat. Es ist Sein Wille, der zählt (vgl. Vater Unser). Sein Wille ist die eigentliche Faktenrealität und damit die Heilige Schrift und in der Weiterführung die katholische Tradition. Hier kann gar nichts geändert werden, nur weil man meint, alles entspringe menschlicher Vertragspolitik. Hier hat man zu gehorchen, gerade weil es Geist ist, gerade weil es dem göttlichen Willen entspringt. Deshalb war es für die Zisterzienser und den Hl. Bernhard selbstverständlich, die Heilige Schrift als unbezweifelbare Autorität in Bezug auf das menschliche Leben heranziehen zu müssen. Die Heilige Schrift ist die menschliche Wahrheit, nicht eine eingebildete „historische“ Situation, im modernistisch wissenschaftlichen Sinn von: damals stand da niemand auf Golgotha.

Wer den Geist für eine eigentlich nicht reale, subjektive Beliebigkeit hält, wie es die Modernisten tun, wird sich dann auch wundern, warum die GTV User nicht aufhören, gegen die Konzilskirche zu wettern. Für die pragmatischen Subjektivisten bringt das nichts. Realität ist für sie nur die menschliche Gier der NOM Massen, die allein durch ihre große Zahl gewinnen. Die Macht der Mehrheit siegt. Geist und Wahrheit spielen für die Modernisten keine Rolle. Aber die Gotteskinder können nicht aufhören. Denn sie leben im geistlichen Raum der göttlichen Faktizität. Ihre Seele findet allein in diesem Nahrung. Umso mehr sie von den Modernisten ausgelacht werden, umso weniger Erfolg sie zu haben scheinen, umso mehr ernährt sie der Himmel. Die Frommen müssen nicht die konservativen Konzilskleriker, die, weil materialistisch und wissenschaftsgläubig (Muskeltraining und Kletterwand), den coolen und spaßigen Konzilsgeist der Menschenvergöttlichung retten wollen, besiegen. Sie haben schon gewonnen.

Die Tatsache der steinharten Realität des geistlichen Raums macht die Prinzipien des Gebets, der Buße und Sühne überhaupt erst verständlich. Wer für einen anderen Menschen sühnt, trägt wortwörtlich ein konkretes Liebesgeschenk vor den Thron Gottes. Diese geistliche Liebesgabe, die dem Geist und Willen Gottes entspricht und Ihm gefällig ist, nimmt der Herr an. Er respektiert sie. Die Sühne „funktioniert“. Ähnliches gilt für die Buße und für das Gebet generell. Voraussetzung ist immer, dass es der Logik der göttlichen Liebe entspricht. Gott verwirklicht jeden Liebeswunsch Seiner geliebten Kinder. Sollte allerdings jemand dafür beten, demnächst einen Porsche zu bekommen, wird das Gebet nicht erfüllt. Es entspricht nicht dem göttlichen Willen.

Vor Gott und in Gott sind die Gedanken und Intentionen Seiner unsterblichen Kinder ganz konkrete Liebesgeschenke. Kontemplative Mönche und Nonnen, die „nur noch“ unsichtbar Tag und Nacht beten, sind deshalb keine faulen Charaktere, sondern unglaublich fleißig im Reich der Geistlichkeit der unsterblichen Seelen. Jeder Kontemplative weiß, wie anstrengend das sein kann. Denn dort findet auch der Kampf mit den abgefallenen Seelen, den Dämonen und Störern (vgl. die Kämpfe des Hl. Antonius in der Wüste) statt. Das ist alles knallharte Realität. Es handelt sich nicht um spinnerte Privatmeinungen oder Illusionen, wie es die Modernisten nur allzu gerne glauben möchten. Aber die sind eh schon tot. Sie sind lebende Phantome, egal für wie frech und schlau sie sich in ihrem Hochmut auch halten mögen.

Fast alles, was ich schreibe, bezieht sich immer nur auf das Faktenreich des geistlichen Kampfes der unsterblichen Seelen. Der politische Machtkampf der Weltmenschen ist illusorisch. Das gilt besonders für die Konzilskirche, die politische Wertemaschine der Gutmenschen, die NGO der feigen (Ablehnung von Eigenverantwortung für Abtreibung und Perversion), hochmütigen und kollektivistischen Weltverbesserer. Die Phantome streiten sich um Vorzugsvarianten der Unzucht im Schweinestall. Wer zwingt sich dem anderen auf? Wer schiebt es dem anderen rein? Wer frisst wen? Die Armee interessiert sich nicht dafür.

Wer das noch ansatzweise nachvollziehen kann: Bitte, bitte bekehrt euch. Wir wollen nicht, dass ihr verloren geht. Ihr gehört zu uns.
Stefan Albrecht
Amen. Danke.
Sonia Chrisye
Danke für diesen Beitrag