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Texte-Toni
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Pfarrer von Ars: Vorbild der Priester. Zum beginnenden Priesterjahr: Beginn der Enzyklika von Papst Johannes XXIII. über den Hl. Pfarrer von Ars als Vorbild der Priester. Der Wortlaut der Enzy…More
Pfarrer von Ars: Vorbild der Priester.

Zum beginnenden Priesterjahr:

Beginn

der Enzyklika von
Papst Johannes XXIII. über den Hl. Pfarrer von Ars als Vorbild der Priester.

Der Wortlaut der Enzyklika in gesprochenen Text-Auszügen.

(Sacerdotii nostri primordia
vom 1. August 1959)

Der komplette Text der Enzyklika findet sich hier:

Johannes XXIII.: Der Hl. Pfarrer von Ars
Santiago_
Zu dessen Festttag: Heiliger Johannes Maria Vianney bitte für uns! 🙏
elisabethvonthüringen
Wie hatten der progressive Flügel der Kirche und damit viele Medien doch triumphiert: Nach dem Abschuss des Windischgarstner Weihbischof-Kandidaten Wagner wähnte man die Kirche endlich auf richtigem Kurs. Rom sieht das offenbar anders. Sonst hätte der Papst nicht die österreichischen Bischöfe auf zwei Tage zu sich zitiert, um mit ihnen die "Situation der Diözese Linz" zu diskutieren. Man könnte …More
Wie hatten der progressive Flügel der Kirche und damit viele Medien doch triumphiert: Nach dem Abschuss des Windischgarstner Weihbischof-Kandidaten Wagner wähnte man die Kirche endlich auf richtigem Kurs. Rom sieht das offenbar anders. Sonst hätte der Papst nicht die österreichischen Bischöfe auf zwei Tage zu sich zitiert, um mit ihnen die "Situation der Diözese Linz" zu diskutieren. Man könnte das auch als peinliche Vorladung zur Kopfwäsche übersetzen. Und selbst Christoph Schönborn, der zur Causa Wagner bisher primär den Papst öffentlich attackiert hatte, musste nachher zugeben, dass es in Bezug auf Oberösterreich "Defizite und Sorgen" gibt. Freilich ist weiter unklar, wie die Kirche angesichts der basisdemokratischen Machtübernahme durch einige Dechanten wieder ihre Hierarchie herstellen will – noch dazu angesichts eines schwachen Bischofs und einer Bischofskonferenz, die sich mehrheitlich nach den Medien orientiert. Es bleibt spannend.

Andreas Unterberger in der Wiener Zeitung
Andreas NDH
Texte-Toni
Ja sowas, Sie haben Recht!

War mir noch nie bewußt, daß beide so ähnlich aussehen.
Andreas NDH
Bei der Einleitung wird einmal fälschlicherweise ein Foto Benedikt XV. statt Pius XII. gezeigt.
elisabethvonthüringen
Stimme von nebenan (Kath.net/Community)

<<Ungehorsam lohnt sich! Ich werde jetzt FSSPX-Anhänger. <<

Ich auch...nun offiziell!!!!! 👏 😡 ...und gaaaaanz kriegerisch!
elisabethvonthüringen
Ich denke mal, lieber Camillo, B16 wird einfach auch auf das Mitreden und Mitwirken des Hl. Pfarrers von Ars vertrauen, ein Wörtchen wird der schon auch zu sagen haben.
Ich schätze, dass mehrere Priester das Handtuch werfen werden, in diesem Jahr, weil die Stimmen aus dem Himmel das Gewissen schon erreichen werden.... 🙏

Umsonst steht ja auch die Piusbruderschaft nicht "Gewehr bei Fuß" …More
Ich denke mal, lieber Camillo, B16 wird einfach auch auf das Mitreden und Mitwirken des Hl. Pfarrers von Ars vertrauen, ein Wörtchen wird der schon auch zu sagen haben.
Ich schätze, dass mehrere Priester das Handtuch werfen werden, in diesem Jahr, weil die Stimmen aus dem Himmel das Gewissen schon erreichen werden.... 🙏

Umsonst steht ja auch die Piusbruderschaft nicht "Gewehr bei Fuß" da... 😉
Misericordia
@Eli
Poster "adlimina" auf kreuz.net
:

Passender Beitrag aus Österreichs Kirche zum Herz-Jesu-Fest, Tag der Heiligung der Priester, Beginn des gesamtkirchlichen Priester-Jahres mit Aufblick zum heiligen Pfarrer von Ars! Kommt diese Ironie der Terminierung nun von der himmlischen oder der irdischen Vorsehung? In jedem Falle: GRAUSAM!!!
PS: 🤒
camillo
@evt: Ob das ein Ergebnis der Gespräche in Rom ist? Da staunt die katholische Seele... 🤨
elisabethvonthüringen
Zum beginnenden Priesterjahr die Jubelmeldung des morgigen Tages:

www.kath.net/detail.php

Ob er aber auch noch will???? So oder so, ein Licht wird ihm der Hl. Pfarrer von Ars schon anzünden, wenn's sonst niemand tut! 😎More
Zum beginnenden Priesterjahr die Jubelmeldung des morgigen Tages:

www.kath.net/detail.php

Ob er aber auch noch will???? So oder so, ein Licht wird ihm der Hl. Pfarrer von Ars schon anzünden, wenn's sonst niemand tut! 😎
camillo
Sehr gut!!! Ich danke Ihnen für die Veröffentlichung! Bleibt zu hoffen, dass viele Seminaristen und Priester den Beitrag lesen und hören.

Gruß Camillo (www.refektorium.blogspot.com)
Texte-Toni
Die Enzyklika sollte eine Pflichtlektüre für alle Priester und Kandidaten sein.
Texte-Toni
Text des Videos:

Gegenstand des Rundschreibens: das katholische Priestertum

Verlautbarungen früherer Päpste

Es gibt zwar schon mehrere Verlautbarungen der Päpste über die Erhabenheit der priesterlichen Standespflichten samt zuverlässigen Weisungen zur würdigen Erfüllung derselben. Wir wollen hier nur die neueren erwähnen, welche die übrigen an Bedeutung übertreffen. Mit besonderem Nachdruck …More
Text des Videos:

Gegenstand des Rundschreibens: das katholische Priestertum

Verlautbarungen früherer Päpste

Es gibt zwar schon mehrere Verlautbarungen der Päpste über die Erhabenheit der priesterlichen Standespflichten samt zuverlässigen Weisungen zur würdigen Erfüllung derselben. Wir wollen hier nur die neueren erwähnen, welche die übrigen an Bedeutung übertreffen. Mit besonderem Nachdruck möchten Wir euch hinweisen auf das Apostolische Mahnwort Haerent animo des hl. Pius X., das Uns als Neupriester ein mächtiger Ansporn war zur Vertiefung des geistlichen Lebens; ferner auf das bemerkenswerte Rundschreiben Ad catholici sacerdotii von Pius XI. und schließlich auf die Apostolische Ermahnung Menti nostrae von Pius XII., sowie die drei Ansprachen, in denen er aus Anlass der Heiligsprechung Pius' X. Sendung und Wesenszüge des Priesterstandes meisterhaft umschrieben hat. Diese Dokumente sind euch, ehrwürdige Brüder, ohne Zweifel bekannt. Gestattet jedoch, dass Wir aus der letzten Rede Unseres Vorgängers, die zu halten der Tod ihn verhinderte, einige ausgewählte Stellen anführen, die sozusagen den feierlichen, endgültigen Mahnruf dieses großen Papstes zu priesterlicher Vollkommenheit enthalten: „Mit dem Weihecharakter besiegelt Gott den ewigen Liebesbund, durch den er seine Priester vor allen Menschen auszeichnet. Sie müssen daher diese bevorzugende Liebe Gottes durch ein heiligmäßiges Leben vergelten ... Der Kleriker ist als ein Mann zu betrachten, der aus dem Volk ausgesondert, in einzigartiger Weise mit höheren Aufgaben betraut und einer göttlichen Macht teilhaftig ist; mit einem Wort: er ist ein zweiter Christus... Er darf nicht mehr für sich selber leben und ebenso wenig ist es ihm gestattet, seiner Familie, seinen Freunden, und seinem Vaterland allein zu gehören... Er muss von Liebe zu allen beseelt sein. Sogar sein Denken, Wollen und Fühlen gehört nicht mehr ihm selber, sondern Jesus Christus, der sein Leben ist.»

Pastoraler Zweck dieses Hirtenschreibens

Auf dem steilen Pfad zu diesem Hochziel priesterlicher Lebensgestaltung geht der heilige Johannes Maria Vianney uns allen wegweisend und bahnbrechend voran. Uns ist es ein Herzensanliegen, mit diesem neuen Mahnwort vor allem die Priester von heute dazu aufzurufen. Wir kennen durchaus ihre Sorgen und Schwierigkeiten; Wir wissen, welche Hindernisse heute dem Wirken des Seelsorgers im Wege stehen. Wenn es Uns schmerzt, dass einige Priester sich im Taumel der Zeit dahintreiben lassen und vor Erschöpfung ermatten, so wissen Wir doch aus Erfahrung, dass die überwiegende Mehrzahl der anderen eine unerschütterliche Treue und einen beseelten Eifer an den Tag legen, die sie nicht selten zu den hochherzigsten Leistungen befähigen. An die einen wie an die anderen wandte sich Christus der Herr am Tag ihrer Priesterweihe mit den liebevollen Worten: „Ich nenne euch nicht mehr Diener, sondern Freunde.“ Möge das vorliegende Rundschreiben dem gesamten Klerus zur Stärkung und Vertiefung dieser Freundschaft mit Christus behilflich sein! Sie ist ja Hauptquell der Freude und des Erfolges im Wirken eines jeden Priesters.

Ehrwürdige Brüder, es ist nicht Unsere Absicht, die einzelnen Probleme des heutigen Priesterlebens zu behandeln. Gemäß dem Beispiel des heiligen Pius X. „werden Wir nichts sagen, was für alle außergewöhnlich oder für jemanden neu wäre, sondern lediglich Dinge, die ein jeder beherzigen muss“. Betrachtet man nämlich die Wesenszüge dieses Heiligen im richtigen Licht, so regen sie ohne weiteres zu Überlegungen an, die jederzeit gültig, heute aber von besonderer Bedeutung sind. Daher erachten Wir es als dringliche Pflicht Unseres obersten Hirtenamtes, aus Anlass dieser Jahrhundertfeier inständig dazu aufzumuntern.

Die katholische Kirche hat diesen „ob seines Seeleneifers und seines beharrlichen Gebets- und Bußgeistes bewundernswerten“ Priester zur Ehre der Altäre erhoben. Heute, hundert Jahre nach seinem Heimgang, empfiehlt sie ihn mit mütterlicher Freude dem gesamten Klerus zur Nachahmung, und zwar als ein leuchtendes Vorbild priesterlicher Aszese und Frömmigkeit, zumal der eucharistischen, wie auch des priesterlichen Seeleneifers.

Die priesterliche Aszese

Bedeutung des Bußgeistes im Priesterleben

Man kann nicht vom heiligen Johannes Maria Vianney sprechen, ohne unwillkürlich an einen Priester zu denken, der sich einzig aus Liebe zu Gott und zum Seelenheil seiner Mitmenschen ganz ungewöhnliche körperliche Abtötungen auferlegte. Er enthielt sich fast vollständig der Nahrung und des Schlafes, verrichtete die härtesten Bußwerke und übte vor allem eine heroische Selbstverleugnung. Gewiss, nicht alle Gläubigen sind zu einer solchen Lebensweise verpflichtet. Aber die Vorsehung Gottes sorgt dafür, dass es in der Kirche zu allen Zeiten Seelsorger gibt, die unter dem Antrieb des Heiligen Geistes ohne Zögern diesen Weg einschlagen. Ist doch ein solches Leben ein vorzügliches Mittel, um viele Menschen aus den Verstrickungen des Irrtums und der Sünde auf den Pfad der Wahrheit und des Heils zurückzuführen.

Der heilige Johannes M. Vianney, der „hart gegen sich selber und mild gegen andere“ war, zeichnete sich in hohem Maße aus durch eine bewunderungswürdige Bereitschaft zur Ganzhingabe. Dadurch gemahnt er uns in äußerst willkommener und eindringlicher Weise an die erstrangige Bedeutung, die im standesgemäßen Vollkommenheitsstreben des Priesters dem Geist der Buße zukommt.

Fortsetzung folgt!