M.RAPHAEL
1531

In Festo Domini nostri Jesu Christi Regis

Liebe Grüße an alle frommen Glorianer zum Christkönigsfest. Hochwürden von der Kirchgemeinde Sancta Maria Wil hat heute eine sehr gute Predigt gehalten. Er hat daran erinnert, dass die Herrschaft des Herrn nicht erst am Ende aller Tage, am Ende des Kirchenjahres, beginnt, sondern dass sie immer und überall gilt. Alles gehört Gott, auch Büros, Currywürste, Autobusse und vor allem der Beton.

Dem Menschen gehört gar nichts, wenn er nicht Gott gehört. Dann aber will uns Gott auf Seinen Thron heben. Das setzt die völlige Demut und Selbstaufopferung voraus. Für die Liebe ist das kein Paradox sondern metaphysisches Grundwissen. Die Konzilspfeifen, weil hohl und immer der gleiche Ton (Humanismus und Gott liebt den Sünder, ahhhhh!), verstehen genau das nicht, wenn sie den hochmütigen Menschen mit Hilfe ihrer mentalistischen Vernunft schon hier auf den irdischen Thron setzen wollen.

Der Herr will mich heute für Sich.

Hier noch die Postcommunio von heute, ganz einfach:

“Immortalitátis alimóniam consecuti, quaêsumus, Dómine: ut, qui sub Christi Regis vexíllis militáre gloriámur, cum ipso, in caelésti sede, jugiter regnáre possimus: Qui tecum vivit et regnat. – Nachdem wir die Speise der Unsterblichkeit empfangen haben, bitten wir Dich, o Herr: da es unser Stolz ist, unter dem Banner des Königs Christus zu dienen, laß uns auch einst mit Ihm auf himmlischem Throne ewig herrschen: der mit Dir lebt.“

P.S.: Das Fest der Verdammten, Halloween, hat in Seoul allein mittlerweile mindestens 153 Seelen gefressen. Aber nein, alles Zufall, Hahaha. Die Armee ist da.
alfredus
Sehr gute Formulierungen : ... Halloween, Fest der Verdammten ! Und auch : ... die Konzilspfeifen ! Passt irgenwie zusammen ! Dazu der große Trost : ... nachdem wir die Speise der Unsterblichkeit empfangen haben ... ! Ja, diesen Trost und diese Gewisshheit lassen wir uns nicht nehmen, denn unser Christus König herrscht, in alle Ewigkeit ! Amen !