Kein Strom, keine Heizung. Die Krise kommt: Winter 2021/2022 - alle Pläne dazu hat die Politik längst gemacht.

Energiekrise: Immergrün: Erster großer Stromanbieter stellt Lieferungen gebietsweise ein

Düsseldorf Die Rheinische Elektrizitäts- und Gasversorgungsgesellschaft hat hunderten von Kunden in Teilen von Bremen und Hessen am Freitag überrasch…
Gottfried von Globenstein
Wir können davon ausgehen, daß Behörden (Militär,Polizei etc.) Eigenverbrauch durch Aufbau eigener Versorgung absichern.
Erich Foltyn
man muss aber ziemlich viel Notstrom erzeugen, damit man den Verbrauch deckt. Und das sind dann riesige Anlagen und man wird es mit Benzin betreiben, mit was sonst ?
nujaas Nachschlag
Immergrün ist zwar ein Energieanbieter, aber ohne eigenes Netz, ohne nennenswerte Speicher und eigene Produktion. Bei steigenden Preisen auf dem Tagesenergiemarkt geht das Geschäftsmodell nicht mehr auf. Deswegen wird in
Deutschland keine Kilowattstunde weniger erzeugt.
Bethlehem 2014
Genauso totsicher, wie der verheißene Stromausfall in Europa am 7. Oktober 2021!!!
Sin Is No Love
Davon weiß ich nichts.
nujaas Nachschlag
Natürlich ist es weder Zufall noch Dreistigkeit sondern ein wenig nachhaltiges Geschäftsmodell. Ein von Tagespreisen abhängiges Unternehmen kann eben seine Kunden nicht zu vertraglich auf längere Zeit festgelegten Preisen beliefern. Da kann man die Stadtwerke mit ihren langfristigen Verträgen und zum Teil eigenen Erzeugnissen nur solange unterbieten, wie die Tagespreise nicht steigen. Great …More
Natürlich ist es weder Zufall noch Dreistigkeit sondern ein wenig nachhaltiges Geschäftsmodell. Ein von Tagespreisen abhängiges Unternehmen kann eben seine Kunden nicht zu vertraglich auf längere Zeit festgelegten Preisen beliefern. Da kann man die Stadtwerke mit ihren langfristigen Verträgen und zum Teil eigenen Erzeugnissen nur solange unterbieten, wie die Tagespreise nicht steigen. Great Britain lernt das auch gerade.
Kirchen-Kater
Das gehört zwar wohl zum Kommentar unten - doch auch Arbeitgeber lernen (in der Sache umgekehrt) aktuell, dass befristete Verträge keine Einbahnstraße für Lohnabhängige sind, sondern deren Flexibiliät in höher bezahlte Stellungen fördern. Ganz recht also: "Immergrün" knebelte also hier letztendlich den Kunden, sondern sich selbst. Den Knebel sollten Immergrün-Kunden ausnutzen und auf Vertragserfü…More
Das gehört zwar wohl zum Kommentar unten - doch auch Arbeitgeber lernen (in der Sache umgekehrt) aktuell, dass befristete Verträge keine Einbahnstraße für Lohnabhängige sind, sondern deren Flexibiliät in höher bezahlte Stellungen fördern. Ganz recht also: "Immergrün" knebelte also hier letztendlich den Kunden, sondern sich selbst. Den Knebel sollten Immergrün-Kunden ausnutzen und auf Vertragserfüllung bestehen. Da liegen Sie ganz richtig @nujaas Nachschlag.
Dennoch: Der Pseudowettbewerb ist politisch gewollt und forciert - und zeigt einmal mehr, dass es nichts taugt, wenn der Staat Markt spielt. Markt ist nun einmal keine Veranstaltung, sondern naturgesetzliches Marktgeschehen.
nujaas Nachschlag
Theoretisch können Immergrün-Kunden zwar klagen, praktisch ist das bei einen Unternehmen in der Pleite sinnlos.
Erich Foltyn
ohne Strom, das muss furchtbar sein
nujaas Nachschlag
Die Kunden werden vom Grundversorger beliefert, zu dessen Konditionen.
Kirchen-Kater
Das ist nicht der Punkt @nujaas Nachschlag - und das ist auch nicht die Nachricht. Das Verhalten von "Immergrün" geschieht weder aus Zufall noch aus reiner Dreistigkeit. Vielmehr ist es eben ein Zeichen für die politische Krise der Energiewirtschaft.