CDU entdeckt Meinungsfreiheit – nachdem Merz' …
reitschuster.deCDU entdeckt Meinungsfreiheit – nachdem Merz' Blamage Washington erreichte - reitschuster.de
Was haben Barbara Streisand und Friedrich Merz gemeinsam? Beide haben versucht, etwas zum Verschwinden zu bringen – und dafür gesorgt, dass es jeder kennt. 2003 ließ Streisand ein Luftbild ihres Malibu-Anwesens per Klage aus dem Netz entfernen. Vorher hatte es 6 Menschen gesehen. Danach: 420.000 in einem Monat. Der „Streisand-Effekt“ war geboren – das Gesetz, nach dem der Versuch, etwas zu unterdrücken, erst recht auf es aufmerksam macht. Merz hat diese Lektion nicht gelesen. Oder er glaubt, sie gelte für ihn nicht. Dabei ist sein Fall noch lehrreicher als der von Streisand. Denn sie wurde wenigstens selbst aktiv. Merz hat das anders gelöst, dreister, aber auch feiger: Er hat eine Maschinerie aufgezogen und ihr das Fass aufgemacht. Laut einem Spiegel-Bericht vom Dezember 2025 ließ er seit 2021 Hunderte Online-Kommentare über die spezialisierte Plattform „So Done“ systematisch erfassen und zur Anzeige bringen. Industrielle Ehren-Hygiene auf Kosten des Steuerzahlers. Die Maschinerie läuft …
Nun geht es allerdings wirklich nicht an, den hervorragenden Herren Lügenbaron, zumal unter Verballhornung seines werten Vornamens, einfach als gemeinen "Lügenfritze" herabzuwürdigen.