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Ein langsamer, aber tiefer Absturz. Von Pater Franz Schmidberger

„Ein kleines Abweichen vom rechten Weg am Anfang hat am Ende ein großes Abweichen zur Folge“ sagt der hl. Thomas von Aquin.

So war es in der Liturgischen Bewegung. Dom Beauduin verschob die Aufgabe der Liturgie von der Verherrlichung Gottes hin zur Pastoral und zum Ökumenismus. Seine Nachfolger Louis Bouyer, Hildefons Herwegen, Odo Casel, Romano Guardini und Pius Parsch traten den Pfad weiter aus.

Schließlich enden wir mit Annibale Bugnini beim (ursprünglichen) Artikel 7 des NOM, der nicht mehr katholisch ist. Hier diese ursprüngliche Fassung: „Das Herrenmahl oder die heilige Messe ist die Zusammenkunft oder die Versammlung des Volkes Gottes, das unter dem Vorsitz eines Priesters zusammenkommt, um das Gedächtnis des Herrn zu feiern. Deshalb gilt von der örtlichen Versammlung der heiligen Kirche in hervorragendem Maße die Verheißung Christi: Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin Ich mitten unter ihnen.“

Gewiss hat Pius Parsch viel Gutes gewirkt, insbesondere mit seinem Werk "Das Jahr des Heiles". Aber die Abweichungen am Anfang führten am Ende zu den liturgischen Verirrungen unserer Tage.

Genauso ist es bei der „Neuen Theologie“. Im Jahre 1967 schrieb der heutige Kardinal Kasper in dem Sammelband Gott heute, hrsg. von Norbert Kutschki, in seinem Beitrag Gott in der Geschichte folgendes:

„Der Gott, der als unveränderliches Wesen über der Welt und der Geschichte thront, stellt eine Herausforderung an den Menschen dar.

Man muss ihn leugnen um des Menschen willen, weil er die Würde und Ehre, die an sich dem Menschen gebühren, für sich beansprucht, weil er die Geschichte des Menschen zur Wesenlosigkeit entnervt, sie vergleichgültigt und ihr das Blut aussaugt.

Dieser Gott existiert auf Kosten der Geschichte, er lebt vom Weihrauch und Opferduft der Menschen (Goethe). Gegen diesen Gott protestierten Philosophen wie Feuerbach und Marx, wie Nietzsche und Sartre. Gegen diesen Gott muss man sich aber nicht nur um des Menschen willen, sondern auch um Gottes willen wehren.

Er ist gar nicht der wahre Gott, sondern ein kümmerlicher Götze. Denn ein Gott, der nur neben und über der Geschichte ist, der nicht selbst Geschichte ist, der ist ein endlicher Gott. Wenn man ein solches Wesen als Gott bezeichnet, dann muss man um des Absoluten willen A-theist werden.

Ein solcher starrer Gott entspricht einem starren Weltbild; er ist der Garant des Bestehenden und der Feind des Neuen. In einer Welt, wo alles Geschichte und Bewegung ist, wird er zu einem vielleicht ehrwürdigen Relikt der Vergangenheit; Gott wird zur Reliquie, die man verehrt, die aber tot ist. Die Aussage ‚Gott ist tot‘ wird deshalb zum Leitwort vieler moderner Philosophen.“


Gewiss würde Kardinal Kasper dies heute nicht mehr schreiben. Aber er hat sein völliges Verkennen des Wesens Gottes nie widerrufen. Was ist die Folge? Die Propagierung des Unglaubens durch den Synodalen Weg und jetzt die Lästerung Gottes durch die "Segnung" homosexueller Paare an 80 Orten in Deutschland am vergangenen Montag. Sodoma und Gomorrha ist in die Kirche in Deutschland eingebrochen.

Hier im Priorat St. Athanasius haben wir an diesem Tag eine Sühneanbetungsstunde ob solchen Frevels abgehalten.

Beten wir zusammen zum Heiligen Geist, Er möge waschen was beflecket ist, heilen was verwundet ist, tränken was da dürre steht, beugen was verhärtet ist, wärmen was erkaltet ist, lenken was da irre geht (aus der Pfingstsequenz).

Der Text ist der Montagsaussendung von P. Schmidberger entnommen.
Vates
Da Kasper diesen völligen Abfall vom offenbarten christlichen Gottesglauben nie widerrufen hat, hätte er längst als Apostat exkommuniziert werden müssen!
Was für eine Schuld hat doch das Rom des II. Vatikanums allein schon dadurch auf sich geladen, daß es solche fundamentalen Abirrungen von Grundwahrheiten des Glaubens nicht mit dem Ausschluß aus der Kirche geahndet hat!
Und dieser Kasper …More
Da Kasper diesen völligen Abfall vom offenbarten christlichen Gottesglauben nie widerrufen hat, hätte er längst als Apostat exkommuniziert werden müssen!
Was für eine Schuld hat doch das Rom des II. Vatikanums allein schon dadurch auf sich geladen, daß es solche fundamentalen Abirrungen von Grundwahrheiten des Glaubens nicht mit dem Ausschluß aus der Kirche geahndet hat!
Und dieser Kasper wurde auch noch zum Kardinal ernannt!
miracleworker
Ich hätte die Überschrift beinahe zuerst ohne Punkt gelesen . . .
Goldfisch
ging mir auch so ....!!! 😂
Pazzo
Kürzlich irgendwo gelesen/gesehen (Video?): Sr. Lucia (die wahre) soll sich gescheut haben, die Worte Mariens getreulich wiederzugeben, nämlich daß Priester, Bischöfe und sogar Kardinäle sich in der Hölle befinden. Das Wort für Kardinäle sei ihr so unglaublich erschienen, daß sie es lange Zeit verschwiegen haben soll.
alfredus
Kardinal Kasper hat dort wo andere Menschen eine Seele haben, ein schwarzes Loch ... ! Wie kann ein Vernunft-Mensch so teuflisch über Gott schreiben ? Eine andere Frage ist, wer hat diesen Judas-Kardinal in seiner Karriere gefördert und wer hat ihn nach Rom gebracht ? Es war doch sattsam bekannt, dass er ein eingefleischter Progressist und Glaubensfeind war und ist. Was seit dem Konzil …More
Kardinal Kasper hat dort wo andere Menschen eine Seele haben, ein schwarzes Loch ... ! Wie kann ein Vernunft-Mensch so teuflisch über Gott schreiben ? Eine andere Frage ist, wer hat diesen Judas-Kardinal in seiner Karriere gefördert und wer hat ihn nach Rom gebracht ? Es war doch sattsam bekannt, dass er ein eingefleischter Progressist und Glaubensfeind war und ist. Was seit dem Konzil fehlt ist : ... eine drastische Strafe und Zurechweisung, bis hin zur Exkommunikation ! für diese Geister ! Aber das macht man nur bei Glaubenstreuen !
Escorial
Kasper ist ein völlig satanischer, antichristlicher und freimaurerischer Judas in den Kleidern eines Kardinals. Es ist ein unseliges und durch und durch boshaftes Subjekt, dass nur deshalb eine Karriere machte um den größtmöglichen Schaden unserer Kirche und vielen unsterblichen Seelen zuzufügen. Es gehört zu den "irrenden Sternen und den Kloaken der Unreinheit" wie die heilige Jungfrau von La …More
Kasper ist ein völlig satanischer, antichristlicher und freimaurerischer Judas in den Kleidern eines Kardinals. Es ist ein unseliges und durch und durch boshaftes Subjekt, dass nur deshalb eine Karriere machte um den größtmöglichen Schaden unserer Kirche und vielen unsterblichen Seelen zuzufügen. Es gehört zu den "irrenden Sternen und den Kloaken der Unreinheit" wie die heilige Jungfrau von La Salette die untreuen Theologen der Endzeit nennt. Es ist einer derjenigen, die für die Unterwelt bestimmt sind, deren Namen im Buch des Lebens nicht eingeschrieben sind... Bis es soweit ist, wird er sein Gift des Unglaubens überall verbreiten. Mit dem Lehmann hat er übrigens über deren damaligen Weltbild Verlag sogar pornografische Schriften verkauft, dann kommen die Abtreibungsberatungen (zu 80% für Abteibungen geraten) und -scheine, seine Leugnung der Auferstehug Jesu...kurz und bündig ein totaler Gottloser mit einer hohen Funktion in der Kirche.
Joseph Franziskus
War das nicht Kardinal Zollitsch, der mit Lehmann, am Weltbild Skandal beteiligt war?
Escorial
@Joseph Franziskus ich meine schon der Kasper mit dem Lehmann...
Joseph Franziskus
@Escorial, dann habe ich die beiden, Kasper und Zollitsch wohl tatsächlich durcheinander gebracht, ich dachte tatsächlich, Kardinal Zollitsch, wäre der Partner von Lehmann, bei dessen Weltbild-Porno Geschäften. Na ja, wahrscheinlich nehmen sich beide Herren eh nicht viel, offenbar beides Beispiele, modernistischer Verfolger der katholischen Religion, im Dienste freimaurermischer Kirchenfeinde, …More
@Escorial, dann habe ich die beiden, Kasper und Zollitsch wohl tatsächlich durcheinander gebracht, ich dachte tatsächlich, Kardinal Zollitsch, wäre der Partner von Lehmann, bei dessen Weltbild-Porno Geschäften. Na ja, wahrscheinlich nehmen sich beide Herren eh nicht viel, offenbar beides Beispiele, modernistischer Verfolger der katholischen Religion, im Dienste freimaurermischer Kirchenfeinde, dazu abberufen, die katholische Kirche, von inner heraus zu beschädigen.
Escorial
@Joseph Franziskus eigentlich waren Lehrmann und Kasper die großen Zersäger der Kirche...Lehrmann ist natürlich schon auf dem ewigen Grill. Abgelöst durch andere Chaoten, macht aber Kasper fleißig sein Freimaurerwerk weiter...
Joseph Franziskus
Oh je, oh je, Kardinal Kasper habe ich eigentlich als einen der Besseren, unter den deutschen Kardinälen angesehen. Wie kann überhaupt jemand Kardinal werden, der sich zu derlei Gottesleugnung versteigt. Zumindest in der vor Franziskus Ära, hatte ich das nicht für möglich gehalten.
SvataHora
Jeder Kardinal (?) wurde von einem "Heiligen Vater" (?) ernannt! 😡
Nicolas Davila
Der fortschrittliche Kleriker verwandelt die Gärungen seines Blutes in die Krise der Kirche.
Klaus Elmar Müller
Nein, nicht "Gärung des Blutes", sondern dumme Überschätzung von Intellektualität (klügelnde Kritik an nicht mehr verstandenen liturgischen Gewohnheiten, unbedachte Übernahme der sogenannten historisch-"kritischen" Bibelexegese).
Klaus Elmar Müller
Schon Dom Gueranger akzeptierte nicht den ihm überlieferten liturgischen Brauch und versuchte eine Restauration der vermeintlich ursprünglichen Gregorianik. Und schon da begann ein selbstherrliches "Herumfuhrwerken" mit der Tra-dition.
michael7
Es kommt bei allem auf die Liebe an: Wenn sie schon im Kleinen missachtet wird, dann kann das niemals eine wahre Erneuerung im Heiligen Geist sein...
Wenn also die Liebe zur Liturgie und damit zu Christus und zu Seiner Kirche gefördert wird, muss sich nicht notwendig Falsches daraus entwickeln. Wenn aber die "Würde und Ehre Gottes" angegriffen werden, so ist das nie christlich, auch nicht am …More
Es kommt bei allem auf die Liebe an: Wenn sie schon im Kleinen missachtet wird, dann kann das niemals eine wahre Erneuerung im Heiligen Geist sein...
Wenn also die Liebe zur Liturgie und damit zu Christus und zu Seiner Kirche gefördert wird, muss sich nicht notwendig Falsches daraus entwickeln. Wenn aber die "Würde und Ehre Gottes" angegriffen werden, so ist das nie christlich, auch nicht am Anfang...
Immaculata90
Gewiss würde Kardinal Kasper dies heute nicht mehr schreiben. Aber der alte Häretiker denkt mit Sicherheit immer noch so!
Eva
Der Absturz begann früher: Z.B. mit der Einführung der Predigt IN die Messe durch Pius X. - eindeutig für die "Pastoral".
Santiago_ shares this
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Ein langsamer, aber tiefer Absturz.