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Vertriebener Prior geht an die Öffentlichkeit

Der Vatikan wies Bruder Enzo Bianchi und drei weitere Mitglieder im Mai 2020 an, die von Bianchi gegründete modernistische Gemeinschaft von Bose, Italien, zu verlassen.

Sie seien jedoch weder mit Anschuldigungen konfrontiert worden noch hätte sie die Möglichkeit erhalten, sich zu verteidigen, schreibt Bianchi in einer Stellungnahme vom 6. März.

Dennoch distanzierte sich Bianchi nach dem Dekret von der Gemeinschaft, konnte aber keine neue Bleibe finden, die seinen Bedürfnissen und finanziellen Möglichkeiten entsprochen hätte.

Bianchi befindet sich in einem fortgeschrittenen Alter und leidet an ernsthaften Gehbehinderungen, Nierenversagen und einem Herzleiden. Für ihn leidet die vatikanische Entscheidung, ihn und seine Gruppe nach Cellole, Siena, zu verbannen, an folgenden Schwächen:

- er und seine Gefährten hätten alle klösterlichen Rechte verloren, was dem Kirchenrecht widerspricht;

- sie hätten jederzeit und ohne Angabe von Gründen aus Cellole vertrieben werden können;

- sie hätten das zum Gebäude gehörende Land nicht nutzen dürfen, obwohl es für den Küchengarten und für die Wasserversorgung im Sommer notwendig ist.

- Bianchis Gefährten hätten kein Gemeinschaftsleben führen dürfen und wurden vom Vatikan als bloße Pfleger betrachtet.

Deshalb verweigerte Bianchi den Umzug. Er konnte auch nicht akzeptieren, dass die dort bestehende Gemeinschaft aufgelöst würde, um das Gebäude zu einem privaten Anwesen für ihn und seine Gruppe zu machen.

Nun sucht Bianchi erneut eine Unterkunft.

#newsKbhnjpzccw
Goldfisch
Trauriges Spektakel. Aber da fehlt wohl auf beiden Seiten das Fundament um aufbauen zu können. Wenn dann auch noch zwei Anti- zusammenkommen, wird es wohl nur mehr ein Machtstreit, der an Bergoglio abgegeben wird.