Für die wissenschaftskompatible Konzilskirche ist alles nur mental

Die konservativen Vertreter der Konzilskirche behaupten unablässig, dass sie in der Kontinuität mit der Tradition stehen. Für sie sind BerGOG und der synodale Weg nur dumme Ausrutscher. Bald wird es wieder einen „rechtgläubigen“ Papst wie JP 2 geben. Vor allem sind sie sicher, dass sie die „Wahrheit“ auf ihrer Seite haben, weil sie sich für die übergroße Mehrheit in der Kirche halten. Die Tradis und die verwandten Sedis sind dagegen kleine Sekten, die allein wegen ihrer geringen Größe keinen Wahrheitsanspruch stellen können. Gute Pragmatisten wie sie sind, sind sie davon überzeugt, dass die „Wahrheit“ allein durch die Mehrheitsmeinung der Experten repräsentiert wird.

Die Konzilsbischöfe des Vat.2 haben sich entsprechend mehrheitlich für das wissenschaftsfreundliche Aggiornamento des Konzilsgeistes entschieden. Deshalb müssen sich ihm jetzt alle unterwerfen. NEIN, niemals! Die Wahrheit stirbt ganz alleine, verlacht, verachtet, verraten und selbst von Petrus verleugnet am Kreuz. Niemals ist die Mehrheitsmeinung sündiger Menschen der Gradmesser für die Wahrheit.

Niemals kann die Heilige Kirche mit den Wissenschaften in Harmonie existieren, solange die Wissenschaften den Anspruch erheben, die menschliche Existenz vollständig erklären zu können. Allein die Heilige Kirche darf, als Ordnungsmacht und als Spitze des Ordo Armoris, der Liebesordnung des göttlichen Willens in der ewigen Liebesgeschichte Gottes mit den Menschen, die Wahrheit verkünden. Nur Sie darf die höchste Offenbarung der Wahrheit, die Heilige Messe aller Zeiten, in der sich Gott und Mensch gegenseitig verschenken, zelebrieren und sichtbar machen.

Die Wissenschaften sind nur Technik, Methoden um den alltäglichen Bedürfnissen der Menschen Erleichterung zu verschaffen. Sie kümmern sich um bessere Toiletten, bessere Abwasserkanäle und Mausefallen. Im besten Fall dienen die Wissenschaften der Kirche. Jeder Cellerar eines Zisterzienserklosters benutzt sie, um die weltlichen Aspekte, den Westflügel des Klosters, ordentlich zu führen. Aber sobald er in der Statio im Kreuzgang steht und sich unter der Kapuze in Reihe mit seinen geliebten Mitbrüdern schweigend auf das heilige Chorgebet vorbereitet, sind die Wissenschaften nur noch die Arbeitsschuhe in seiner Zelle. Jetzt geht es um Wahrheit und Ewigkeit: „Deus in adjutorium meum intende“. Die Seele beginnt vor Glück zu weinen. Sie steht vor Gott.

Kurzum, das Konzilsaggiornamento ist Kokolores, vollkommener Unsinn, der Versuch von dummen und gierigen Weltmenschen, ihren Willen durchzusetzen. Es gibt weder einen Kompromiss mit den Wissenschaften noch mit dem Mentalismus der Neuzeit als Ganzes.

Das ist das Problem der Konzilskirche. Ihre Wissenschaftsgläubigkeit impliziert, dass sie die ontologische Wahrheit der Schöpfungsordnung nicht mehr verstehen kann. Sie will schöne Gespräche mit dem selbstsicheren Professor an der Uni Wien führen, sie will ihm nicht in die Fresse schlagen, aber das müsste sie. Deshalb gibt sie nach. Der Glaube wird zur subjektiven, frei wählbaren Lehre, die man modifizieren und ändern kann, wie alles, was nur in der Psyche lokalisiert ist. Der Glaube, damit Gott und die unsterbliche Seele, ist nicht wirklich real. Das ist nur die Welt der Physik und die ihr zugehörigen Natur.

Damit wird die katholische Lehre zu so etwas wie eine Staatsbürgerschaftslehre. Solange man will, gibt sie Identität. Aber wenn sie nicht mehr passt und man in ein anderes Land übersiedelt, nimmt man die dortige Staatsbürgerlehre an. Das ist alles mental, nur im Kopf und deshalb veränderbar. Nur die Physik kann nicht verändert werden. Das ist der Kern der Wissenschaftsgläubigkeit, die vollkommene Lüge.

Dagegen, Gott und die unsterbliche Seele sind im Prinzip physisch, besser metaphysisch objektive Faktenrealität. Auch eine feministische Physikerin muss sich an die objektive Wahrheit der Lehre der Physik halten. Das gleiche gilt für die Lehre der Metaphysik. Sie ist Faktenrealität, wie sie die Heilige Kirche treu verkündet. Jeder Regenbogendussel muss ihr gehorchen.

Die Konzilskirche, weil wissenschaftsfreundlich, versteht den Glauben mental und deshalb veränderbar. Alles nur liebe Geschichten im Gehirn, die den Menschen menschlicher machen sollen. Ihre Konservativen bilden sich ein, dass sie noch glauben wie früher. Das tun sie nicht. Jeden Sonntag im NOM beweisen sie, dass es ihnen nicht um die absolute Faktenrealität Gottes (im Tabernakel im Hochaltar), sondern um die nette Gemeinschaft der Menschlichkeit rund um den Campingtisch in der Mitte geht. Es geht ihnen nicht um den unsichtbaren übernatürlichen Himmel (den gibt es ja nicht für die Wissenschaften), sondern um den Spaß der coolen Gemeinschaftserfahrung mit der Kletterwand im Stephansdom oder der elektrischen Disko in der Votivkirche.

Damit aber verbleibt die Konzilskirche im Bereich des oberflächlichen Bewusstseins, der sozialen Maske des Menschen. Da es die unsterbliche Seele für sie nicht mehr gibt, kann sie ihr auch nicht mehr gerecht werden. Aber die Seele will keinen Spaß wie das vermeintliche „pilgernde“ besser schwimmende Gottesvolk im Swimmingpool auf dem Kreuzfahrtschiff der Animateure in die Hölle. Sie will sich hingeben und selbstaufopfern. Sie kennt den Ruf des Herrn. Sie versteht die absolute Liebe. Sie lässt los, um zu empfangen. Sie fordert nichts (wie Frauenpriestertum oder Segnung der Unzucht). Sie liebt Ijob. Sie versteht und betet unablässig das „Fiat“ der Himmelskönigin, ohne irgendetwas zu erwarten. Das ist die wahre Liebe.

Die Konzilskirche, die sich für so menschenfreundlich hält, ist genau das Gegenteil. Sie verhindert die Liebesbeziehung zwischen Gott und Mensch. Sie ist Feind der Erlösung. Sie ersetzt die himmlische Atem- und Begriffslosigkeit der Liebe durch irdisch messbaren Spaß (10 € für 1 Stunde Tretboot (Spaßbuße vor dem Gesundheitsfasten) im Swimmingpool des Konzilskreuzfahrtschiffs in die Hölle). Deshalb gibt es keinen Kompromiss mit ihrem Geist. Bald wird es sie nicht mehr geben. Aber vorher wird sie noch ihren Siegeswillen der pragmatischen Herrschaft ihres machtorientierten Mehrheitsbewusstseins mit aller Kraft und Wut verteidigen. Ihre Weltmanager und Animateure des Sieges geben nicht klein bei. Demütig sind sie nicht. In welchem Dom kann eine noch höhere Kletterwand (in den Himmel? = atemberaubend dumm und banal) errichtet werden? Die Schlauberger suchen schon. Die Muskeln des Fleisches wollen evangelisieren.
rumi
Danke, dass sie sich soviel Mühe genommen haben.
Leider wird die Erkenntnis wenig bewirken.
Denn gegen Ideologien anzukämpfen ist ein Schlag ins Wasser. Ein paar Wellen, die Wogen schlagen und sich dann wieder glätten. Und der See kehrt zur alten Ruhe zurück.

Ideologien bleiben in ihren Grenzen und und was ausserhalb ist, bleibt ausserhalb.
Da ist mal die jakobinische Ideologie, worauf die Demo…More
Danke, dass sie sich soviel Mühe genommen haben.
Leider wird die Erkenntnis wenig bewirken.
Denn gegen Ideologien anzukämpfen ist ein Schlag ins Wasser. Ein paar Wellen, die Wogen schlagen und sich dann wieder glätten. Und der See kehrt zur alten Ruhe zurück.

Ideologien bleiben in ihren Grenzen und und was ausserhalb ist, bleibt ausserhalb.
Da ist mal die jakobinische Ideologie, worauf die Demokratie aufbaut, da bleibt Gott als Wirkung draussen. Da ist auch die Ideologie des zweiten Vatikanischen Konzils, da bleibt der wahre Gott draussen.

Weiter z.B. Scholz mit der Ideologie der westlichen Werte versucht einen Gesinnungswandel bei Putin und seiner Ideologie herbeizuführen, und beisst auf Granit. Ideologien können sich nicht ändern, sondern nur vernichtet werden. wir werden es bald in Kirche, Staat und überall sehen.