Das Spiel der Elitären um die Macht

Ich hatte das Glück, in einer sehr liebevollen und weltoffenen Familie aufzuwachsen. Meine Eltern, obwohl beide attraktiv, lebensfroh und wohlhabend, waren sich unbedingt treu. Das hat zu einer extrem vertrauensvollen und wahrhaftigen Atmosphäre geführt, in der wir uns Kinder bedingungslos geborgen fühlten. Diese Erfahrung der unbedingten Liebe war so stark, dass es keinerlei Angst vor Kritik oder Diskussionen gegeben hat. Im Gegenteil, diese Offenheit wurde zu Recht als Zeichen unserer gegenseitigen unbedingten Liebe angesehen. Diese Einstellung habe ich auf GloriaTV übertragen. Umso mehr wir hier offen streiten, umso mehr zeigt das unser Vertrauen, unsere Liebe, und unsere Bereitschaft, der Wahrheit die Ehre zu geben.

Besonders meine Mutter, die wirklich sehr attraktiv war, war, auch wegen ihrer Verehrung des Hl. Michael, sehr keusch. Wenn da ein perverser Vertreter der Unzucht gekommen wäre, um sie zu verführen, hätte sie ihn, für ihn bestimmt schmerzhaft, aus dem Haus gejagt. Unsere Familie war eine keusche Wertegemeinschaft, die bereit war, für ihre Werte gegen jede böse Perversion mit genau der Aggression einzustehen, die die satanischen Verführer gegen die Keuschheit unserer Familie aufgebracht hätten. Die Keuschen und die Unschuldigen haben das Recht, ihre Wertegemeinschaft mit genau der Wut zu verteidigen, die den perversen Angreifern gerecht wird und diesen dadurch ihre Bosheit klarmacht. Die Liebe entspricht dem Gegenüber. Unzüchtige Menschen als Dreck zu beschimpfen ist deshalb Liebe und eben nicht Lieblosigkeit.

Entsprechend gilt, unzüchtige Konzilsbischöfe, verlasst die Kirche, die heilige Wertegemeinschaft der Keuschheit. Wir werden euch nicht verfolgen. Weil ihr die Angreifer seid, müssen wir euch sonst weiterhin als perverse und dekadente Aggressoren outen. Warum wollt ihr unbedingt die katholische Kirche in den Dreck ziehen? Warum gründet ihr nicht eure eigene Swingerkirche? Die Welt würde euch dafür bewundern.

Die unzüchtigen Konzilskleriker werden das nicht tun. Warum? Weil sie elitär sind. Damit komme ich zum eigentlichen Thema dieses Artikels.

Ich denke, dass man Putin nicht verstehen kann, wenn man vergisst, dass der Mensch im wesentlichen aus zwei Ebenen zusammengesetzt ist. Die eine, die sichtbare, seine Maske, ist seine rationale Vernunft, seine humanistische Diskursbereitschaft, sein liebes Lächeln des Verstehens und seine einfühlsame soziale Verträglichkeit. Das ist die Ebene der Konzilskirche. Alle sind lieb. Alle sind nett. Alle sind positiv. Alle glauben deshalb in den Himmel zu kommen.

Die andere Ebene ist die Wahrheit seiner tatsächlichen Motivation, die durch die Abgründe der Lust und des Hochmuts geprägt ist. Es ist die Ebene des Augenzwinkerns, die immer versteckt zu bleiben hat. Sie bestimmt die Herrschaft über die anderen. Auf ihr befindet sich das wahre Ich, der Chef, der Mercedesfahrer, der die minderwertigen Anderen ausbeutet und knechtet. Es ist die Ebene der Eliten dieser Welt. Wer deren geheime Sprachen nicht versteht, wird niemals dazugehören. Um sie zu meistern muss man ein gnadenloser Menschenverächter und damit autoritärer Charakter sein. Wer einmal so böse geworden ist und deshalb dem Herrn der Welt gehört, wird von allen anderen Elitären als dazugehörig betrachtet. Man hat zwar seine Seele verkauft, wird aber deshalb von allen anderen Chefs anerkannt. Man ist kein kleines Opfer mehr. Man ist kein Sklave mehr. Man spielt jetzt mit, im Spiel um die Macht.

Das ist der Punkt. Für die geheimen Herrscher dieser Welt, die Elitären, die Kinder der Macht und der Menschenverachtung ist das ganze Leben nur ein Spiel. Sie nehmen das Leben nicht ernst wie die Katholiken, denn das würde Verwundbarkeit und Engagement bedeuten, also Liebe. Die Elitären lieben nicht. Sie spielen nur, mit allem. Auch Putin tut das. Es geht ihm um gar nichts. Es geht ihm nur um die Macht und darum, möglichst viele Unschuldige zu quälen. Dafür belohnt ihn Satan.

Diese Szene aus James Bond, Never Say Never, illustriert das sehr schön:

Domination - the eternal battle

Wenn Klaus Maria Brandauer dann noch so aussieht wie Putin, verwundert gar nichts mehr. Sie spielen nur, ernst und um Schmerzen. Aber sie spielen. Die Ukraine ist, im besten Fall, für Putin wie die Schlossallee in Monopoly. Mehr nicht. Er holt sie sich oder eben nicht. Die Menschenopfer sind völlig egal. Am Abend trifft er sich mit seinen teuflischen elitären Brüdern, den Herrschern über die globale Welt, und lacht und lacht und lacht. Alles ein Spiel. Alles ist sinnlos. Nur die eigene Selbstvergötzung und die Zugehörigkeit zur Weltelite ist wichtig. Deshalb war es im Kreis der Eliten immer verpönt, offen über Politik oder Religion zu sprechen. Alles nur Spiel.

Satan gibt den Stempel bzgl. seiner Anhänger. BerGOG und viele Jesuiten gehören dazu (siehe ihre Prinzipienlosigkeit). Nicht wenige andere Konzilskleriker erhoffen sich, w/ihrer Bereitschaft zum offenen Hosenlatz, durch die Segnung der Unzucht in diesen Kreis aufgenommen zu werden.

Zumindest haben unsere orthodoxen Brüder den Schmäh durchschaut:

NEWSFLASH: Our Orthodox Brothers Do NOT Agree with This War - Ecumenical Patriarch Bartholomew!

Das gilt wohl nicht für die nicht wenigen autoritären Charaktere auf GloriaTV, die weiterhin Putin loben. Ihre naive Einfalt ist fast schon lieb. Leider entspringt sie einer Freude an Unterdrückung. Deshalb ist sie nicht heilig, sondern nur lächerlich und peinlich.
Werte
Sie nehmen das Leben nicht ernst. Bis es ernst wird.