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Papst Pius XII. versuchte, den modernen Irrtümern stets entgegenzuwirken.

Papst Pius XII. sah seit langen Jahren, den im Untergrund wirkenden Modernismus und versuchte mit seinen Rundschreiben zu korrigieren und zu warnen. Er wußte auch, daß schon viele Freimaurer in die Kirche sich eingeschlichen hatten und in höhere Ämter drängten. Nur wenige waren es, denen er in seiner Umgebung noch vertrauen konnte.
Sein Leben und Beten als Papst war Hingabe und Arbeit. Wenn man die Biografien über ihn liest staunt man, über seine große Gottes- Und Nächstenliebe, über seine unermüdlichen Hilfswerke an Juden , Arme und Kriegsgefangene.

Er sah durch eine Vision voraus, daß eine sehr schlimme Zukunft eintreten werde.

Enzyklika Humani generis

Ein Auszug

Theologischer und dogmatischer Relativismus

14 In der Theologie aber gehen einige darauf aus, den Begriff der Dogmen möglichst abzuschwächen; das Dogma selbst möchten sie von der in der Kirche seit langem üblichen Ausdrucksweise und den Begriffen der katholischen Philosophie freimachen, um bei der Erklärung der katholischen Lehre zu den Formulierungen der Heiligen Schrift und der heiligen Väter zurückzukehren. So hoffen sie, dass das Dogma, gereinigt von allen Bestandteilen, die nach ihren Worten äußerliche Bestandteile der göttlichen Offenbarung sind, zu einem fruchtbaren Vergleich kommt mit den Glaubenssätzen der von der Kirche Getrennten, um dann so den Weg zu finden, das katholische Dogma und die von ihm abweichenden Ansichten einander anzugleichen.

15 Haben sie dann die katholische Lehre zu diesem Stand gebracht, so glauben sie, werde der Weg bereitet, auf dem den modernen Bedürfnissen entsprechend das Dogma auch in den Begriffen der heutigen Philosophie ausgedrückt werden könne, ganz gleich, ob es der ”Immanentismus”, ”Idealismus”, ”Existenzialismus“ oder irgendein anderes System ist. Es könne und müsse das deshalb auch geschehen, behaupten einige mit einiger Kühnheit, weil die Geheimnisse des Glaubens sich niemals in Begriffe fassen lassen, die vollständig der Wahrheit entsprechen, sondern nur in Ausdrücken, die ”annäherungsweise” wahr, und ständig Veränderungen unterworfen sind; diese deuten die Wahrheiten zwar einigermaßen, gestalten sie aber auch notwendigerweise um.

Darum halten sie es nicht für abwegig, sondern für durchaus notwendig, dass die Theologie entsprechend den verschiedenen Philosophien, deren sie sich im Laufe der Zeit als Instrument bedient, neue Begriffe an die Stelle der alten setze, so dass sie auf verschiedene Weise, die unter sich sogar in gewissem Sinn im Widerspruch stehen, aber, wie sie sagen, das gleiche bedeuten, die gleichen göttlichen Wahrheiten in menschlicher Art ausdrücken.

Sie fügen noch hinzu, die Geschichte der Dogmen bestehe in der Wiedergabe der verschiedenen aufeinanderfolgenden Formen, in die die Wahrheit sich gekleidet habe, entsprechend den verschiedenen Lehren und Ansichten, die im Laufe der Zeiten entstanden.

16 Die bisherigen Ausführungen zeigen deutlich, dass diese Versuche nicht nur zum sogenannten dogmatischen ”Relativismus” führen, sondern ihn bereits enthalten; er ist auch allzu sehr begünstigt durch die Verachtung der gewöhnlich überlieferten Lehre gegenüber, sowie der Worte, mit denen sie sich ausdrückt. Es leugnet wohl niemand, dass die Bezeichnungen für diese Begriffe, wie sie in der Schule und vom kirchlichen Lehramt benützt werden, verbessert und gefeilt werden können; außerdem ist bekannt, dass sich die Kirche im Gebrauch dieser Ausdrücke nicht immer gleich blieb. Klar ist auch, dass sie sich nicht an irgendein kurzlebiges philosophisches System binden kann; die Begriffe und Bezeichnungen, die von den katholischen Gelehrten nach gemeinsamer Übereinkunft im Laufe mehrerer Jahrhunderte geprägt wurden, um eine Glaubenslehre verständlich zu machen, stützen sich wahrhaftig nicht auf ein so hinfälliges Fundament. Sie stützen sich im Gegenteil auf Prinzipien und Begriffe, die aus wahrheitsgemäßer Erkenntnis der geschaffenen Welt abgeleitet wurden; allerdings erleuchtete die geoffenbarte Wahrheit durch die Kirche wie ein heller Stern den Verstand des Menschen. Es wundert Uns darum nicht, wenn einige von diesen Begriffen von den Allgemeinen Konzilien nicht nur angewandt, sondern auch feierlich bestätigt wurden; es ist darum unrecht, sie fallen zu lassen.

17 Es wäre sehr töricht, die Begriffe und Bezeichnungen, an denen Menschen außergewöhnlicher Geisteskraft und Heiligkeit unter der Aufsicht des kirchlichen Lehramtes, in der Gnade und unter Leitung des Heiligen Geistes Jahrhunderte lang geformt und gefeilt haben, um geistige Glaubenswahrheiten noch stets genauer in Werte zu fassen, zu vernachlässigen, zu verwerfen oder ihres Wertes zu berauben, um ihre Stelle mutmaßliche Begriffe zu stellen und Worte einer neuen Philosophie, die weder eine feste Form noch Gestalt hat, Begriffe, die wie die Blumen des Feldes heute bestehen und morgen fallen; es macht diese Auffassung das Dogma zu einem Rohr, das vom Winde hin- und hergetrieben wird. Die Verachtung der Bezeichnungen und Begriffe, die die scholastische Theologie gebraucht, führt auch von selbst zur Schwächung der spekulativen Theologie, der sie keine Sicherheit zuschreiben, weil sie sich auf theologische Beweisgründe stützt.
Eugenia-Sarto
Die Neuerer in der Theologie hielten es für notwendig, neue Begriffe an die Stelle der alten zu setzen.
So haben sie es beim Zweiten Vatikanum gemacht. Dadurch verstand man nicht mehr, was sie meinten. Und das war beabsichtigt, damit man hinterher die Dokumente verschieden auslegen konnte.
So sagt man dann heute: Alle (Angehörigen verschiedener Religionen) sind Brüder.

Die Laien sollen in alle…More
Die Neuerer in der Theologie hielten es für notwendig, neue Begriffe an die Stelle der alten zu setzen.
So haben sie es beim Zweiten Vatikanum gemacht. Dadurch verstand man nicht mehr, was sie meinten. Und das war beabsichtigt, damit man hinterher die Dokumente verschieden auslegen konnte.
So sagt man dann heute: Alle (Angehörigen verschiedener Religionen) sind Brüder.

Die Laien sollen in allen kirchlichen Ämtern tätig sein.
Frauen sollen zu allen kirchlichen Ämtern zugelassen werden.

So geht das und das kommt heraus, wenn man unveränderliche Begriffe durch neue Formulierungen verändert.
Eugenia-Sarto
Die Muttergottes ist biologisch keine Jungfrau, sondern geistig - sagen hohe Kirchenfürsten heute.