Heilwasser
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Advent ist Liebesreue und Liebessehnsucht

Advent ist Liebesreue und Liebessehnsucht Wir sagen euch an den lieben Advent, sehet die erste Kerze brennt. Wir sagen euch an eine heilige Zeit. …
Zweihundert
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65. ADVENT

Anfang am vierten Sonntag vor Weihnachten
TOTUS TUUS, MARIA !
Heute beginnt der Advent, eine Einladung für die Seele um sich auf die Geburt vom Licht der Welt in sich vorzubereiten. So wie Maria, die von Gott auserwählte Mutter Seines Sohnes, in dieser Zeit mit dem lebendigen Licht schwanger ist, so ist Sie auch schwanger mit dem Licht, das Sie in jede Seele …More
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65. ADVENT


Anfang am vierten Sonntag vor Weihnachten

TOTUS TUUS, MARIA !

Heute beginnt der Advent, eine Einladung für die Seele um sich auf die Geburt vom Licht der Welt in sich vorzubereiten. So wie Maria, die von Gott auserwählte Mutter Seines Sohnes, in dieser Zeit mit dem lebendigen Licht schwanger ist, so ist Sie auch schwanger mit dem Licht, das Sie in jede Seele ausgieβen will, die vom Willen beseelt wird, für das Licht und alle Werke des Lichts zu leben.

Die Seele, die das Geschenk, das Gott den Seelen in Maria hat schenken wollen, in der Fülle anzunehmen und in sich zu erschlieβen bereit ist, kann in Ihr den Stern von Bethlehem wiederfinden, welcher der Seele auf ihrem Lebensweg voranzugehen versucht und dabei ständig auf Christus, die Quelle allen Lichts, hinweist. Die Seele, die es sich zur Aufgabe setzt, ihr ganzes Leben in allen Einzelheiten am Licht Gottes zu orientieren, wird früher oder später kaum umhin können, der Gottesgebärerin zu folgen. Tatsächlich, der Mensch kann auf einer Reise durch ein wasserreiches Gebiet letztendlich seine Bestimmung auch dadurch erreichen, dass er die Flüsse und Teiche ständig schwimmend überquert, aber wieso sollte er eine goldsichere Brücke verschmähen, die ihm auβerdem von Gott Selber geschenkt worden ist? Jeder Lebensweg wird hin und wieder von tosendem Wasser gekreuzt, in dem es von Gefahren wimmelt. Die Goldene Brücke, die 'Maria' heiβt, hat sie alle besiegt.

Lasset uns heute und bis hin zu Weihnachten uns selbst ganz für die Göttlichen Geschenke aufschlieβen, die uns das wahre Göttliche Leben, den wahren Frieden Christi und den Glauben bringen werden, die uns zu einer vollkommenen Hingabe an Gottes Verfügungen bringen sollen. Der Christus wird nicht in irgendeiner Grotte in den Hügeln eines fernen Landes geboren, Er möchte um jeden Preis in der Grotte einer jeden Seele wahrhaftig geboren werden, denn nicht die Grotte in den Hügeln bedarf der Heiligung, sondern die Menschenseele.

Die wahre Aufgeschlossenheit des Herzens erwirbt sich die Seele am Schnellsten in der vollkommenen Weihe an Maria. Sie ist es, der Gott zur Aufgabe gesetzt hat, das Licht in jeder Seele neu zu gebären damit die Seele mit diesem Licht im Herzen aus dem Grab ihrer weltlichen Anhänglichkeiten auferstehen kann, nachdem sie die Welt in sich gekreuzigt hat. Die Reise hat eine Himmlische Bestimmung. Wer ist die Seele, die es sich leisten kann, sie ohne Himmlische Führung anzutreten, und die sich damit brüsten kann, sie ohne solche Führung erfolgreich zu absolvieren? Käme es in Gottes Augen nicht etwa Hochmut gleich, die Gottesgebärerin zu umgehen während man das Licht sucht? Gott hat ja gewollt, dass das Licht der Welt Sein irdisches Leben in Marias Mutterschoβ anfängt.

Wer die Herrin aller Seelen von Herzen in sich aufnimmt, wird sich über die Geburt Christi in sich freuen, denn Sie gebiert Ihn in jeder Seele, die alle Werke Gottes über alles liebt.

Möge das Licht der Unbefleckten Empfängnis und des kommenden Christus unsere Finsternis in dem Maβe unwirksam machen, wie wir das Licht wahrhaftig lieben.
Zweihundert
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66. MARIAS UNBEFLECKTE EMPFÄNGNIS

8. Dezember
TOTUS TUUS, MARIA !
Die Unbefleckte Empfängnis der Gottesmutter, derer wir heute gedenken, ist ein Göttliches Vorrecht, das nach der Erbsünde des ersten Menschenpaares nur ein einziges Mal in der Heilsgeschichte gewährt worden ist. Sie steht für das einmalige Wunder der absolut vollendeten Heiligkeit einer Menschenseele. In …More
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66. MARIAS UNBEFLECKTE EMPFÄNGNIS


8. Dezember

TOTUS TUUS, MARIA !

Die Unbefleckte Empfängnis der Gottesmutter, derer wir heute gedenken, ist ein Göttliches Vorrecht, das nach der Erbsünde des ersten Menschenpaares nur ein einziges Mal in der Heilsgeschichte gewährt worden ist. Sie steht für das einmalige Wunder der absolut vollendeten Heiligkeit einer Menschenseele. In der Einmaligkeit der Unbefleckten Empfängnis erinnert Gott die Seelen daran, dass es sich da um etwas Auβerordentliches handelt. Die Seelen werden gleichzeitig daran erinnert, dass Gott ursprünglich jede Menschenseele als absolut heilig gedacht hatte, dass allerdings durch die Erbsünde, diese Sünde des Ungehorsams Gott gegenüber, durch welche der heilige Bund zwischen den Menschenseelen und Gott von den Seelen gebrochen wurde, in allen Jahrhunderten jede Menschenseele mit einer Narbe versehen werden sollte.

Diese Narbe in unserer Seele ist mehr als ein Schönheitsfehler, sie ist wie eine Undichtigkeit, die es der Seele sehr erschwert, die Fülle des Göttlichen Lebens in sich zu behalten. Sie ist wie eine Eisenbahnweiche, die den Zug regelmäβig vom Gleis, das die Seele zur Heiligung führen soll, abweichen lässt: Sie hat in der Seele die Neigung geboren, sich zu versündigen, d.h. der Stimme der Versuchung eher zu gehorchen als der Stimme von Gottes Führung. Es lieβe sich bildlich auch so ausdrücken: Die Erbsünde hat in der Seele eine Furche gezogen, durch welche das Wasser des Göttlichen Lebens, mit welchem Gott die Seele beflieβt und das mit der Kraft der Heiligung geladen ist, ständig aus der Seele wegzuflieβen geneigt ist, so dass die Seele nicht die Fülle des wahren Lebens in sich festhalten kann. Aus diesem Grund ist das irdische Leben der Menschenseele ein unaufhörlicher Kampf für die Instandhaltung des wahren, Göttlichen Lebens bzw. für die Rückgewinnung desjenigen, was die Seele ständig an Göttlichem Leben verliert.

Maria sollte die Fülle des Göttlichen Lebens in Sich behalten, und diese Göttliche Gabe darüber hinaus durch ein vollkommen sündenloses Leben krönen. Die Unbefleckte Empfängnis machte Maria gleich zu einem hochheiligen Tabernakel, in welchem Sie die Gottheit Christi bewahren, physisch ernähren und der Welt schenken konnte. Die Unbefleckte Empfängnis war gleichsam der unbedingt erforderliche makellose Rahmen, innerhalb dessen der Göttliche Erlöser in die Welt getragen werden musste.

Die Himmelskönigin lässt an eine Ihrer Ausführungen bezüglich des Aufenthaltes von Seelen im Fegefeuer erinnern, in welcher Sie erkennen lässt, dass eine nicht vollkommen durch das Feuer der Liebe geläuterte Seele den Eintritt in den Himmel mit der dortigen uneingeschränkten Gegenwart der Ewigen Liebe, gar nicht ertragen könnte. Nun denn, ebenso hätte eine mit der Erbsünde beladene Seele auf keinen Fall die uneingeschränkte Berührung mit der Gottheit ertragen können: Nur eine Frau, die von der Fülle der Heiligkeit durchdrungen war und somit die makellose Liebe in ihrer absoluten Fülle in Sich trug, konnte Mutter des Gott-Menschen werden.

Maria hat nicht nur die Unbefleckte Empfängnis erhalten, Sie ist die Unbefleckte Empfängnis, die Verkörperung der absoluten Reinheit, des vollendeten Einklangs mit dem Willen Gottes, der allerhöchsten Heiligkeit. Heiligkeit heiβt die Fähigkeit, in allem und durch alles Heil über die Schöpfung zu verbreiten, sogar durch dasjenige, was man ist, die inneren Verfassungen. Diese Fähigkeit ist das Maβ der Fruchtbarkeit eines Menschenlebens für die Förderung der Verwirklichung von Gottes Plänen und Werken. Dies heiβt mithin, dass Marias Seele Quelle der höchst möglichen Fruchtbarkeit war, und keine Seele jemals Gottes Werken und Plänen mehr gedient hat als Sie.

Im Grunde genommen feiern wir somit heute:

Gottes unendliche Liebe, die sich dazu bereit zeigte, trotz der Untreue der Menschenseelen Ihm gegenüber, deren Ehre dadurch so weitgehend wiederherzustellen, dass Er eine von ihnen mit so viel Heiligkeit bekleidete, dass Sie Sein Licht makellos bis in die Abgründe der Finsternis sollte weiterleiten können. In dieser Seele sollte dadurch ein Samen reifen, der – vorausgesetzt, er wird vom freien Willen der Seele selbst gebührend genährt – diese Seele mit einer uneingeschränkten Macht und einer fabelhaften Fähigkeit zu lieben bekleidete. In Maria ist der Samen zu einem Blumenparadies geworden, unendlich mächtig auf Gottes Herzen durch den Duft einer absolut vollendeten Liebe;
diese uneingeschränkte Fruchtbarkeit einer Menschenseele, welche die allerhöchste Ehrerweisung und den allerhöchsten Dienst an Gott darstellt, weil von Fruchtbarkeit nur dann die Rede ist, wenn es sich um ein Leben handelt, das vollkommen freiwillig entsprechend Gottes Gesetzen geführt wird. In Maria hat sich dieses kaum zu verwirklichende Ideal tatsächlich voll und ganz verwirklicht. Gott hat das scheinbar Unmögliche möglich gemacht, und hat dies durch eine Menschenseele getan. Der Allerhöchste hat somit in der Unbefleckten Empfängnis eindeutig nachgewiesen, wieviel Ihm daran liegt, nichts, sogar nicht einmal das Allerwichtigste, ohne den freiwilligen Einsatz der Menschenseele zu vollbringen.

Diese beiden Elemente zusammen bilden die Verkörperung der vollendeten Einhaltung und Anwendung des Bundes zwischen Gott und der Menschenseele: Gott ergieβt Sich in die Menschenseele, und die Menschenseele entleert sich vollkommen vor Gott. Bemerkenswert ist, dass diese Wechselwirkung zwischen Gott und den Menschenseelen hier so gestaltet ist, dass alles über Maria läuft: in der Unbefleckten Empfängnis vertritt Maria die ganze Menschheit in ihrer Beziehung zu ihrem Gott. Maria als Brücke und als Vertreterin zwischen Gott und den Seelen: es sollte Ihre ewige Berufung sein.

Lasset uns an diesem Tag unser ganzes Wesen, unser ganzes Leben und unsere gegenseitige Verbundenheit auf eine besondere Weise Maria weihen, damit unsere eigene Seele an den mächtigen Wirkungen Ihrer vollendeten Liebe und Ihrer vollendeten Reinheit, der Geheimnisse Ihrer einmaligen Erhabenheit, teilhaben möge, denn Sie ist die Goldene Brücke in das Herz Gottes. In Ihr ist die Menschenseele voll und ganz Bild und Gleichnis Gottes. Weil es nie Gottes Absicht war, die Auswirkungen dieses Wunders auf eine einzige Seele zu beschränken, ist es nun ein wesentlicher Teil der Aufgabe der Herrin aller Seelen, die Seelen nach Ihrem Bilde umzugestalten, damit sie 'in den Gnadenstand zurückkehren können, welchen die Seelen vor der Erbsünde besaβen' (Worte der Herrin als Ausdruck Ihres 'Arbeitsplans'). Wir können an der Verwirklichung dieses Wunders in der eigenen Seele nur in dem Maβe aktiv mitarbeiten, wie wir uns der Herrin aller Seelen im Alltag in vollkommener, konkret gelebter Weihe hingeben. Das ist nicht der Funke eines einzigen Augenblicks, sondern eine Lebensaufgabe.
Sklavin Marie shares this
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😇 🙏
Sklavin Marie
Heilwasser
Wunderschönes Bild!
Heilwasser
O Maria, ohne Sünde empfangen, bitte für uns, die wir unsere Zuflucht zu Dir nehmen! Amen.