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Nicky41
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Tätowierungen: "Untilgbare Prägemale" mit tiefer Bedeutung

Warum Tattoos und Religion zusammengehören

Eine kleine Zusammenfassung lesenswerter Artikel zum Thema Religion und Tattoos.

War der Apostel Paulus tätowiert?
Es gibt Bibelstellen, die das nahelegen.
Der Apostel Paulus spricht in seinem Brief an die Galater in der Schlussformel die Gemeinde direkt an und sagt: "Ich trage die Leidenszeichen Jesu an meinem Leib." (Gal 6,17) Das griechische Wort dafür ist "Stigma", also wörtlich übersetzt Malzeichen und nicht, wie in der Bibelübersetzung schon theologisch interpretiert, Leidenszeichen. In dem Wort erkennt man die indogermanische Wurzel für den Ausdruck "stechen" oder "stitching".

Und auch andere bedeutende Personen der Kirchengeschichte trugen Tattoos. Warum es eine enge Verbindung von Religion mit dem "untilgbaren Prägemal" Tätowierung gibt, erklärt der Theologe Paul-Henri Campbell im Interview.

Das ganze Interview hier:

katholisch.de/…raegemale-mit-tiefer-bedeutung

Der tätowierte Mönch
Ein weiteres, wundervolles Beispiel wie Tattos und Religion zusammenfinden ist die Geschichte von Bruder André.

"Mein ganzer Körper ist tätowiert",sagt er.

Im September 2014 legte Bruder André sein letztes Gelübde ab, fünf Jahre nachdem er an den ersten Exerzitien teilgenommen hatte. Er nahm den Namen André nach St. André Bessette an.

„St. André Bessettes Demut war sowieso das, wonach ich suchte. Ein Leben von wahrer Einfachheit und Hingabe “, sagte er.

„Leben auf dem Hügel dreht sich um das Läuten der Glocken. Es macht es einfach, im Moment zu sein. Daraus ergibt sich ein großes Gefühl des Friedens. “

Der gesamte Artikel hier:
aleteia.org/…ehind-but-can-pursue-sanctity/

Heiliges Tattoo! Eine 700 Jahre alte christliche Tradition blüht in Jerusalem
Im 14. Jahrhundert stach Seuse sich die Buchstaben "IHS" für "Iesum Habemus Socium" ("Wir haben Jesus als Gefährten") als ultimatives Reuebekenntnis in die Haut. Dazu betete er: "O Herr, ich bitte dich, dass du es nun vollbringst und dich noch weiter in den Grund meines Herzens drückst und deinen heiligen Namen also in mich zeichnest, dass du nimmer scheidest aus meinem Herzen. Herr, die Minner dieser Welt zeichnen ihr Lieb auf ihr Gewand. Ich aber, du meine Minne, habe dich in das frische Blut meines Herzenssaftes geschrieben."

Heinrich Seuse, auch Heinrich Suso, Heinrich Seuß oder Heinrich von Berg, oder auch „Amandus“ ist ein mittelalterlicher Mystiker und Dominikaner, der in Konstanz und Ulm, am Oberrhein und in der Schweiz wirkte. Er wird in der katholischen Kirche als Seliger verehrt.

Mehr Beispiele in diesem Artikel:
de.catholicnewsagency.com/…dition-bluht-in-jerusalem-2085

Da werde ich nun einmal die Frage in den Raum:

Können religiöse Tätowierungen, wie beispielsweise eine wundertätige Medaille, nicht doch Sakramentalien sein? 😉
Nicky41
Christ und Tattoos - Passt das zusammen? - Betanien Verlag

Selten so viel Unsinn in den Kommentaren dort gelesen.
Nicky41
Dann schauen Sie sich doch hier einmal um und Sie werden feststellen, dass Religion und Tätowierungen sehr gut zusammenpassen. @Pater Jonas
Pater Jonas
Gegenfrage @Nicky41 sind Sie tätowiert?
Nicky41
Frage: Wenn man an eine traditionelle Kirchengemeinde denkt, passen Tätowierungen zunächst nicht in das typische Bild, das man von deutschen Katholiken im Kopf hat...

Campbell:
Vielleicht nicht jene Katholiken, die man in den Kirchenbänken sieht. Aber das sind ja nur zehn Prozent der Gläubigen. Ich glaube, die anderen 90 Prozent der Katholiken wissen sehr genau, mit welchen religiösen Zeichen …More
Frage: Wenn man an eine traditionelle Kirchengemeinde denkt, passen Tätowierungen zunächst nicht in das typische Bild, das man von deutschen Katholiken im Kopf hat...

Campbell:
Vielleicht nicht jene Katholiken, die man in den Kirchenbänken sieht. Aber das sind ja nur zehn Prozent der Gläubigen. Ich glaube, die anderen 90 Prozent der Katholiken wissen sehr genau, mit welchen religiösen Zeichen und Praktiken sie sich wohl fühlen, was sie für sich selbst brauchen. Aber die gegenwärtige depressive "Orangentee-Theologie", die in den Grabenkämpfen der 1970er-Jahre festklebt, hat keinen Blick für das, was möglich ist. Man spricht seit 30 Jahren davon, "an die Ränder der Gesellschaft" zu gehen, dabei ist die institutionelle Kirche selbst eine periphere Marginalie. Das kann sich aber ändern, zum Beispiel durch eine aufrichtige Wertschätzung für das vielfältige Streben nach individuellen Ausdrucksformen jedes Gläubigen.
Sin Is No Love
Was soll das hier? Jedenfalls die abrahamitischen Religionen - und der Begriff ist hier ausnahmsweise einmal angebracht - lehnen Tätowierungen seit Jahrtausenden unisono ab! Fängt man jetzt auch auf gloria.tv an, alles umzudeuten wie es üblich geworden ist in der neuen Theologie, die zu leeren Kirchen und leerem Unglauben geführt hat. Will man das hier auch?
Iwanow
Was Tätowierungen betrifft finde ich wichtig darzulegen, was ein früherer User schon vor längerer Zeit darüber geschrieben hat:
- Viele Täto-Stecher sind Satanisten und deren Tinte besprochen.
- Viele allseits beliebte Motive aus ihren Musterkatalogen sind okkult.
- Der irdische Leib des Menschen ist der Tempel Gottes, von Gott gegeben und muss nicht von außen mit weltlichen Motiven oder mit …More
Was Tätowierungen betrifft finde ich wichtig darzulegen, was ein früherer User schon vor längerer Zeit darüber geschrieben hat:
- Viele Täto-Stecher sind Satanisten und deren Tinte besprochen.
- Viele allseits beliebte Motive aus ihren Musterkatalogen sind okkult.
- Der irdische Leib des Menschen ist der Tempel Gottes, von Gott gegeben und muss nicht von außen mit weltlichen Motiven oder mit sonst irgendwas veredelt werden.
Wer es trotzdem nicht lassen kann seinen Körper wie eine Litfaßsäule einfärben zu lassen, darf sich anschließend nicht darüber beschweren, dass plötzlich Menschen zu ihnen Abstand nehmen und sie nicht wie sie zuvor meinten bewundern. 😉
Wäre Paulus wirklich zutätowiert gewesen, hätte ihn schon damals niemand ernst genommen. Es waren bei ihm die Wundmale Jesu.
Nicky41
Für die Motivwahl ist jeder selber verantwortlich. Menschen tragen auch Schmuck mit okkulten Zeichen. Daraus kann man noch lange keine Satanisten aus Tätowierern machen. Für die besprochene Tinte hätte ich gerne seriöse Belege. Diese These fand ich damals schon sehr amüsant. Sorry, aber was ist das für ein Humbug?!

Zu Paulus : Steht in dem Beitrag etwas von zutätowiert?

Könnten Sie auf die Wund…More
Für die Motivwahl ist jeder selber verantwortlich. Menschen tragen auch Schmuck mit okkulten Zeichen. Daraus kann man noch lange keine Satanisten aus Tätowierern machen. Für die besprochene Tinte hätte ich gerne seriöse Belege. Diese These fand ich damals schon sehr amüsant. Sorry, aber was ist das für ein Humbug?!

Zu Paulus : Steht in dem Beitrag etwas von zutätowiert?

Könnten Sie auf die Wundmale etwas näher eingehen?In welcher Form trug Paulus diese am Leib? Was glauben Sie?@Iwanow
Iwanow
Was einige hier zu recht vermuten und andere sicher wissen gehören Täto-Stecher nicht gerade zu den bekennenden Christen. Pater Rufus Pereira und Erika Gibello haben in deren Vorträgen einige male darauf hingewiesen, dass auch das kleinste Täto nicht harmlos ist.
Wenn Paulus die Leidensmale von Jesus an seinem körper getragen hat spricht das für mehrere.
Ja welche mögen das wohl gewesen sein? …More
Was einige hier zu recht vermuten und andere sicher wissen gehören Täto-Stecher nicht gerade zu den bekennenden Christen. Pater Rufus Pereira und Erika Gibello haben in deren Vorträgen einige male darauf hingewiesen, dass auch das kleinste Täto nicht harmlos ist.
Wenn Paulus die Leidensmale von Jesus an seinem körper getragen hat spricht das für mehrere.
Ja welche mögen das wohl gewesen sein? Ganz klar, Wunden an Füssen und Händen und die Seitenwunde die ihm Gott gegeben hat und nicht irgendein billiger Farbstecher aus Damaskus.
Nicky41
War denn nicht Franz von Assisi der Erste mit den heiligen Wundmalen Christi? Hätte Paulus sie in derselben Form gehabt, dann wäre das doch sicher belegt? Kommen da nicht eher andere Formen der Zeichen Jesu in Betracht? @Iwanow
Iwanow
Dass Franz von Assisi der Erste mit den heiligen Wundmalen Christi war ist nicht sicher, es spricht viel mehr dafür dass es zuvor schon Heilige gab die dieselben schon in Stille und Demut getragen haben. Paulus war demütig und hat seine Person nie in den Vordergrund gestellt und kann die Leidensmale nur von Gott erhalten haben. Ich schließe aus dass er ein Farbritzer war.
Nicky41
Ich schließe eine Tätowierung nicht aus. Ebenso könnten die entehrenden Narben gemeint sein, die er bei den Verfolgungen um Jesu willen erlitten hat. @Iwanow
Vielleicht gar beides?!
Iwanow
Ich denke wir sollten dabei bleiben, dass es Narben waren, aus Wunden die ihm von Glaubensfeinden zugefügt wurden, sonst müssten wir vielleicht noch darüber diskutieren ob er außerdem Ohrringe getragen hat und ein Nasen- oder Zungenpiercing hatte.
Nicky41
Sie können dabei bleiben. Ich halte beides für möglich. 😎
michael7
@Nicky41: Glauben Sie im Ernst, der heilige Paulus hätte mit irgendwelchen Tatoos geprahlt?
Viel wahrscheinlicher spielt er auf die Narben an, die mehrmalige Geißelungen an seinem Körper hinterlassen haben. Solche sind wirklich "Malzeichen Christi", der die Strafe der Geißelung ja auch selbst erfahren hatte!
Nicky41
Wie schon gesagt. Beides ist möglich. @michael7
michael7
Ein Tatoo wäre wohl nichts, was im Brief an eine Gemeinde Erwähnung verdienen würde, denn es ist ja kein Garant für eine wirkliche Jüngerschaft oder Nachfolge Christi... Die Narben von Geißelungen hingegen sind wirklich "Malzeichen Christi", weil Christus diese Strafe auch selbst erduldet hat...
Nicky41
@MMB16
Ich habe Sie mehrfach gefragt, was an meinem Beitrag irreführend und bösartig sein soll. Es kam keine Antwort. Geben Sie doch mal eine! Aber das können Sie nicht, weil Sie im Unrecht sind. Meine Quellen sind allesamt katholisch. Eine Geschichte eines Mannes, der Mönch wurde, ein Artikel über die Kopten und der Tätowierkunst von catjolicnewsagency.com und ein Interview von katholisch.de. …More
@MMB16
Ich habe Sie mehrfach gefragt, was an meinem Beitrag irreführend und bösartig sein soll. Es kam keine Antwort. Geben Sie doch mal eine! Aber das können Sie nicht, weil Sie im Unrecht sind. Meine Quellen sind allesamt katholisch. Eine Geschichte eines Mannes, der Mönch wurde, ein Artikel über die Kopten und der Tätowierkunst von catjolicnewsagency.com und ein Interview von katholisch.de.

Unsäglich ist einzig und allein ihr Beitrag dagegen.
Joannes Baptista
In Ägypten stoppten Islamisten zwei Männer. Den einen töteten sie, weil sie an seinem Handgelenk das für die Region dort typische tätowierte Kreuz erblickten, den anderen nicht, weil er glücklicherweise dieses Zeichen weiter oben trug und sie es also nicht bemerkten.

Man kann seine Liebe zum Herrn auf so viel bessere Weise zum Ausdruck bringen und muss sich nicht der immer größer werdenden …More
In Ägypten stoppten Islamisten zwei Männer. Den einen töteten sie, weil sie an seinem Handgelenk das für die Region dort typische tätowierte Kreuz erblickten, den anderen nicht, weil er glücklicherweise dieses Zeichen weiter oben trug und sie es also nicht bemerkten.

Man kann seine Liebe zum Herrn auf so viel bessere Weise zum Ausdruck bringen und muss sich nicht der immer größer werdenden Gefahr der Christenverfolgung aussetzen, d.h. man muss den Verfolgern nicht durch Tätowierungen zuarbeiten.

Wenn man allerdings schon eins hat anbringen lassen (z.B. ein Kreuz, die Muttergottes oder ein tröstender Bibelspruch), so denke ich, sollte man es einfach dabei belassen. Die Kosten einer Entfernung sind gewiss hoch. Mitunter hat dann so eine Tätowierung tatsächlich Zeugnischarakter, auch wenn ich sie für vollkommen sinnlos und den Leib verschandelnd halte. Ich sah vor eniger Zeit eine - vermutlich äthiopische - Christin mit einem kunstvollen auf die Stirn tätowierten Kreuz. Offensichtlich hatte sie den Mut, sich zu ihrem Glauben zu bekennen.
Nicky41
Also sollte man sich nicht sichtlich zum chrstlichen Glauben bekennen?
Joannes Baptista
Was tun Sie persönlich in dieser Hinsicht? Tragen Sie selbst so ein offensichtlich sichtbar eingetintetes Zeichen?
Nicky41
Nein. Ich zeige es durch Schmuck.@Joannes Baptista
Nicky41
Warum finden Sie das provokativ?
2 more comments from Nicky41
Nicky41
Soll man sich sichtlich zum christlichen Glauben bekennen oder nicht? Was gibt es da mehr als ja oder nein?
Nicky41
Die Kopten tragen das Kreuz mit Stolz. Mit ihren Tätowierungen zeigen sie Widerstand, Furchtlosigkeit und Zusammenhalt. Trotz Verfolgung.
Joannes Baptista
@Nicky41 Jesus sagte: "Seid klug wie die Schlangen und einfältig wie die Tauben."
Nicky41
Wie deuten Sie diese Worte? @Joannes Baptista
Joannes Baptista
D.h. die Einfachheit des Glaubens leben, aber mit der Heimtücke Satans und seiner Helfer rechnen.
Solange es noch möglich ist, werde ich in diesem Land offen Kreuz und Medaillen tragen.
In künftigen Zeiten schlimmster Christenverfolgung muss man schauen, wie man die Medaillen zum Schutz unter der Kleidung versteckt.
Nicky41
"D.h. die Einfachheit des Glaubens leben, aber mit der Heimtücke Satans und seiner Helfer rechnen."

...und gegebenenfalls seinen Glauben verleugnen?
Joannes Baptista
@Nicky41 Haben Sie das etwa vor? Ich nicht. Daher bete ich viel zu meinem Schutzengel um Stärke, weil ich um meine Schwächen weiß.
Nicky41
Ich habe das nicht vor. Das lese ich aus Ihrem Kommentar : "Solange es noch möglich ist, werde ich in diesem Land offen Kreuz und Medaillen tragen.
In künftigen Zeiten schlimmster Christenverfolgung muss man schauen, wie man die Medaillen zum Schutz unter der Kleidung versteckt."
Joannes Baptista
Dan unterstellen Sie mir Dinge, die nicht dastehen. Sie suchen regelrecht danach... 😭
Nicky41
Deshalb habe ich nachgefragt. Ich habe nichts unterstellt. Dann haben Sie sich etwas unglücklich ausgedrückt. @Joannes Baptista
Nicky41
"Tätowierungen begleiten das Christentum durchgehend. Sie haben im Christentum sogar eine längere Tradition als die tridentinische Messe."
Joannes Baptista
Das hier ist sozusagen der Vergleich zwischen einem faulen Ei und einem leckeren Menü. Was hat das eine nur mit dem anderen zu tun? Ich finde keinen Vergleichspunkt.
Nicky41
Nun, das ist ein Auszug aus den Verlinkungen meines Beitrages. Wenn Sie sich die Mühe machen und nicht nur die Überschrift lesen, dann kommen Sie sicher drauf.
kyriake
Alle Tätowierungen sind potthässlich (egal welches Motiv) und äußerst krebserregend. Schon aus diesen Gründen können Sie Gott nicht gefallen!
Joannes Baptista
Finde ich auch.
Severin
Das stimmt bestimmt nicht! Der Apostel Paulus trug wahrscheinlich die Wundmale des Herrn, ähnlich wie Katharina Emmerik oder Pater Pio.
Im alten Testament wird davor gewarnt sich tätowieren zu lassen.
3. Mose 19:28
Nicky41
Ich wiederhole gerne :

3.Mose 19,28

Für einen Toten dürft ihr keine Einschnitte auf eurem Körper anbringen und ihr dürft euch keine Zeichen einritzen lassen. Ich bin der HERR.

Geht es darin nicht eher um heidnische Praktiken? Für einen Toten. Totenkult?
@Severin
Cavendish
In 3 Mose 19,28 - also im Buch Leviticus - geht es um die Ablehnung heidnischer Praktiken. Bitte dabei alles lesen: Auch Haar- und Bartschnitt werden unter diesem Blickwinkel verurteilt. Die katholische Kirche sah in römischer Tradition hier keine Gefahr mehr, im Unterschied zu den teilweise heftigen Auseinandersetzungen im orthodoxen Judentum und bis heute im christlich-orthodoxen Klerus.
Escorial
Das Drama ist, diese Tätowierungen haben mehr Inhalt als manche moderne katholische Betonbunker von aussen und innen ..."Kirchengebäude" genannt
Nicky41
An welcher Stelle genau steht es im Alten Testament? @Heilwasser
Ich gehe davon aus, dass Sie 3.Mose 19,28 meinen ?!

Für einen Toten dürft ihr keine Einschnitte auf eurem Körper anbringen und ihr dürft euch keine Zeichen einritzen lassen. Ich bin der HERR.

Geht es darin nicht eher um heidnische Praktiken? Für einen Toten. Totenkult?
Heilwasser
In diesem Zusammenhang ist wohl tatsächlich gemeint: für einen toten Götzen, da dürften Sie recht haben, aber es könnte auch allgemein gemeint sein. Was ritzt man denn anderes ein als Farbe, die nie wieder heraus geht? Das ist ungesund und diese Praktik entstammt den Götzenkulten, nicht dem biblischen Glauben. Es steht auch nirgends, dass wir unsere Haut unumkehrbar pigmentieren sollen.
Cavendish
In 3 Mose 19,28 - also im Buch Leviticus - geht es um die Ablehnung heidnischer Praktiken. Bitte dabei alles lesen: Auch Haar- und Bartschnitt werden unter diesem Blickwinkel verurteilt. Die katholische Kirche sah in römischer Tradition hier keine Gefahr mehr, im Unterschied zu den teilweise heftigen Auseinandersetzungen im orthodoxen Judentum und bis heute im christlich-orthodoxen Klerus.
Nicky41
Wenn sie mich nicht blockiert hätten, könnte ich direkt unter dem entsprechenden Kommentar antworten. Der Übersichtlichkeit halber wäre es sicher besser. Das nur am Rande.
Nicky41
@Heilwasser

Seine Memoiren - von ihm überarbeitete Notizen seiner Schülerin Elisabeth Stagel - unter dem Titel "Exemplar" gelten als erste Autobiographie in deutscher Sprache. Aus ihr geht hervor, dass Heinrich Seuse sich mit dem Griffel das IHS-Zeichen (Jesus Christus, der Retter) in die Haut ritzte.
@Joannes Baptista
Heilwasser
Möglich, sowas kommt vor. Trotzdem würde ich davon abraten, denn der Herr hat es nirgends gewünscht. Einer heutigen Tätowierung kommt es wahrscheinlich trotzdem nicht gleich, wo Farbe unter die Haut gespritzt wird, was man nicht tun soll. Wie dem auch sei, auch wenn man manches durchaus unterscheiden muss, aber zum Thema Tätowierung werde ich mich auf keinen Fall positiv äußern.
Heilwasser
Ganz klar: NEIN, man soll sich nicht tätowieren lassen! Oberflächliche Bibelübersetzungen verleiten einen schnell, einen anderen Sinn herauszulesen. Die katholische Tradition kennt das nicht, entgegen der Behauptung in diesem Artikel. Vorsicht!!!
Heilwasser
Deswegen gibt es Medaillen und Skapuliere und Andachtsgegenstände, aber nicht Tätowierungen, denn die Farbe, die man da reinsticht, kann ja unmöglich gesund für den Körper sein. Wenn man gläubig sein will, muss man das Siegel Gottes im Herzen drinnen haben. Danach wird der Herr richten, nicht nach einem äußeren Zeichen.
Katholik25
@Heilwasser Es steht: Für einen Toten dürft ihr keine Einschnitte.................Also nur für einen Toten nicht.
Heilwasser
@Fantasticmax Ich schließe niemanden aus und mir ist die missliche Lage bewusst, aber der Mensch muss eben vorher überlegen, nicht erst, wenn es zu spät ist. Ich kann nur sagen, dass ich es bereuen würde, wenn ich sowas gemacht hätte. Das ist am sichersten.
Heilwasser
Woher möchte man wissen, dass Heinrich Seuse sich damit tätowiert hätte? Aus dem Gebet alleine kann man das nicht herauslesen, denn Gebete beinhalten poetische Bildsprache! Metaphern, Bilder, Übertragungen, Vergleiche, Andeutungen, Gleichnisse.
Heilwasser
Stigmata im biblischen Sinne sind entweder mystische Wundmale Christi oder die äußerlichen Wunden, die Paulus überall zu ertragen hatte. Paulus sagt mal, er hat einen Stachel erhalten, damit er sich nicht überhebe aufgrund der hohen Begnadung. Das würde sogar auf die mystischen Wundmale Christi hindeuten wie sie so manche katholische Heilige hatten, aber ...... er hatte eigentlich schon sehr …More
Stigmata im biblischen Sinne sind entweder mystische Wundmale Christi oder die äußerlichen Wunden, die Paulus überall zu ertragen hatte. Paulus sagt mal, er hat einen Stachel erhalten, damit er sich nicht überhebe aufgrund der hohen Begnadung. Das würde sogar auf die mystischen Wundmale Christi hindeuten wie sie so manche katholische Heilige hatten, aber ...... er hatte eigentlich schon sehr sehr viele andere Leiden zu tragen.
Heilwasser
Und zum Tätowieren: nein, man soll sich nicht tätowieren lassen. Das steht ganz klar im alten Testament!
der Logos
Die Menschen, die zu Paulus Zeit tätowiert waren oder ein Brandzeichen trugen, hatten das eher nicht aus optischen Gründen. Die Technik war natürlich bei weitem nicht so ausgereift wie heute, und das Resultat wird vermutlich nicht besonders schön ausgesehen haben.
Dennoch war ein nicht geringer Teil der römischen Bevölkerung mit Malen versehen, im wesentlichen drei Gruppen, die sinnbildlich auch …More
Die Menschen, die zu Paulus Zeit tätowiert waren oder ein Brandzeichen trugen, hatten das eher nicht aus optischen Gründen. Die Technik war natürlich bei weitem nicht so ausgereift wie heute, und das Resultat wird vermutlich nicht besonders schön ausgesehen haben.
Dennoch war ein nicht geringer Teil der römischen Bevölkerung mit Malen versehen, im wesentlichen drei Gruppen, die sinnbildlich auch für drei sehr wichtige Aspekte des christlichen Glaubens stehen. Um zu verstehen, warum Paulus seine Narben mit Tätowierungen vergleicht, ist es wichtig, diese drei Gruppen zu kennen. SIHE---->AUSZUG AUS: pastor-storch.de/…urfen-christen-tatowiert-sein/