Das Heilige Messopfer ist die ewige Liebe

Man kann es nicht oft genug wiederholen. Das Wesen und der Kern der Heiligen Kirche ist das Heilige Messopfer. Die Heilige Messe ist eine Vergegenwärtigung des Kreuzesopfers des Herrn auf Golgotha. Das bedeutet gerade nicht, dass das eine Opfer der Erlösung damit abgeleistet ist und die Menschheit heute deshalb in Saus und Braus ohne zu opfern leben kann und sowieso alle in den Himmel kommen. Im Gegenteil, alle Messteilnehmer sollen sich in jeder Messe genauso kompromisslos aufopfern, wie es der Herr immer wieder am Kreuz tut. Gott und Mensch sterben füreinander. Sie geben sich gegenseitig vollkommen hin, wie liebende Eheleute in einem Ehebett. Es ist eine Vorausnahme der ewigen mystischen Hochzeit. Gleichzeitig wird der Mensch hinterfragt, ob er das auch wirklich möchte. In jedem Fall ist diese gegenseitige bedingungslose Hingabe Teil des universellen Wissens der menschlichen Hochkultur:

Wagner - Liebestod Scala 2007 Barenboin

Wenn selbst ein Atheist das verstehen und auskomponieren kann, warum können das die Konzilskleriker nicht kapieren? Oder hier:

Fred Astaire & Ginger Rogers-Making Love

Wir wissen alle, was Liebe wirklich ist. Auch Glenn Miller und seine Band hat die vollkommene Hingabe verstanden:

I've Got a Gal in Kalamazoo (Stereo)

Die Liebe ist der sich seiner Musik hingebende Musiker, der selbst die Freundin in Kalamazoo, Michigan, niemals vergisst. Die Liebe lässt nicht zurück. Sie hört nicht auf. Sie ist wirklich ewig. Sie allein gewährt das ewige Leben. Aber sie kann nur dort blühen, wo es die unbedingte Selbstaufopferung gibt.

Es gibt wirklich gute und liebevolle Gottlose. In der Nacht leben sie zwar die Unzucht, aber am Tage sind sie mitfühlende z.B. Altenpfleger. Auch Albert Schweitzer, C.G. Jung, Jean-Paul Sartre oder Simone de Beauvoir waren tiefe und einfühlsame Intellektuelle, Heroen der Humanität. Allerdings, und das verbindet sie mit den vs. gottlosen Künstlern der o.g. Links, ihre selbstaufopfernde Liebe blieb äußerlich. Sie haben sie beschrieben. Sie haben sie getanzt. Sie haben sie musiziert. Sie haben sie gedacht. Sie haben sie gelebt. Aber immer blieben sie dabei mehr oder weniger souveräne Menschengötter.

Der Herr erwartet von seinen Kindern etwas anderes, etwas unendlich intensiveres. Wir selbst sollen zum Opferlamm werden. Es bleibt nicht äußerlich. Es wird innerlich. Es wird Teil unserer Identität, unseres Wesens, unseres Seins. Wir selbst bluten am Kreuz. Wir sind keine Götter, die mit der Liebe spielen, bzw. sie darstellen. Wir selbst werden zur Liebe. Diese radikale Selbstaufopferung, die nur im lex orandi der Messe aller Zeiten Gestalt annimmt, ist die Voraussetzung für den Eintritt in den Himmel. Der Herr ist anspruchsvoll. Er macht keine Kompromisse. Der Himmel ist unvorstellbar herrlich. Dagegen sind die o.g. Videos nichts. Das verlangt ein bisschen Arbeit und ein gewisses Anspruchsdenken. Gott kann genaschte Schokoladentafeln oder erotische Anmutungen ertragen. Aber nur ein winzig kleiner Fleck von Selbstgerechtigkeit hindert den Menschen daran, in das ewige Heil einzugehen. Die himmlischen Chöre vertragen keinen falschen Ton. Nur ein im Blut gewaschenes Opferlamm kann Gott verherrlichen.

Wenn der Herr mich zu einem Flug in hellem Licht hoch über den Ozeanen der Existenz einlädt und wir uns mit breiten Flügelschlägen umeinander drehen, ist das schon schön. Es ist unbeschreiblich.

Und dann kommen die Fettleiber der Konzilskleriker und entwerfen eine Fressliturgie, eine Mahlfeier, den NOM, auf einer Serviette in einem römischen Restaurant. Die selbstgefälligen Egoisten kleben zusammen wie Pech und Schwefel in ihrer Bosheit und Lieblosigkeit. Es gibt ein paar alte Priesterkameraden, ein paar Vereinskumpel, die zusammenhalten, obwohl sie nicht böse sind und es gut meinen. Die Armee kennt euch. Sie wird euch retten. Wir haben euch gerne. Die große Masse der schwarzgekleideten Konzilsvergötzer geht in den Abgrund.
Roman Szkwara
Das hl. Meßopfer ist die wertvollste Aufopferung des Kostbarsten Blutes Jesu Christi. (Aus: Das kostbarste Blut Jesu Christi: Die große Versöhnungsmacht: Imprimatur 25.Oktober 1949)