Eugenia-Sarto

Untergang des Sakramentes der Heiligen Beichte

Der Untergang der Beichte ist bei Priestern und Gläubigen dramatisch.
Artikel von Kath. net aus dem Jahr 2015

Deutschland: 54 Prozent der Priester beichten höchstens einmal im Jahr

Das ergab eine groß angelegte Seelsorgestudie. Ein weiteres Ergebnis: Nur 58 Prozent der Priester nehmen sich ein- oder mehrmals täglich Zeit für ein persönliches Gebet - Am häufigsten nehmen sich die ständigen Diakone Zeit für das tägliche Gebet

München/Berlin (kath.net/jg)
54 Prozent der Priester in Deutschland gehen jährlich nur einmal oder seltener zur Beichte. Das Gleiche gilt für 70 Prozent der ständigen Diakone, 88 Prozent der Gemeindereferenten und 91 Prozent der Pastoralassistenten. Das ergab eine Studie der Forschungsgruppe Seelsorgestudie, die von dieser gemeinsam mit der Hochschule für Philosophie München, der Universität Osnabrück, der Theologischen Fakultät Paderborn, der Universität Freiburg und der Universität Witten/Herdecke durchgeführt wurde. Deren Ergebnisse wurden im April in der Katholischen Akademie Berlin präsent

Im Themenbereich „Persönliche Spiritualität“ wurde neben der Häufigkeit der Beichte auch das persönliche Gebet untersucht. Darunter fallen nicht die Gebete, die eng mit dem Seelsorgeberuf verbunden sind, wie das Stundengebet und die Feier der heiligen Messe. Nur 58 Prozent der Priester beten ein oder mehrmals täglich ein persönliches Gebet. Unter den Pastoralassistenten sind es nur 56 Prozent. Am häufigsten nehmen sich die ständigen Diakone Zeit für das tägliche Gebet. Unter ihnen gaben 66 Prozent an, ein oder mehrmals täglich zu beten.

Die Seelsorgestudie wurde in den Jahren 2012 bis 2014 durchgeführt. Etwa 8.600 Seelsorger nahmen daran teil, darunter waren circa 4.200 Priester. Die Teilnehmer kamen aus 22 der 27 römisch-katholischen Diözesen Deutschlands sowie aus Ordensgemeinschaften. Innerhalb der Seelsorger wurden Priester, ständige Diakone, Gemeindereferenten und Pastoralassistenten unterschieden.
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Franz Xaver

Dazu kommt noch die MDM-Sekte vulgo Restarmee mit dem Fake-Gebet einer totalen Absolution und totalen Ablass:
"Meine auserwählten Kinder glauben, dass es ihr Glaube allein gewesen ist,
der sie zu Mir gebracht hat. Was sie nicht begreifen, ist, dass Mein Heiliger Geist auf sie herabstieg, besonders auf jene mit offenen Herzen, so dass sie sich Meiner Restkirche auf Erden anschließen konnten.
Meine geliebten Anhänger, die Gehorsam, einen entschlossenen Willen und
reine Liebe in ihren Seelen zeigen, werden das Fundament sein, auf das Ich jetzt
Meine Kirche auf Erden wiederaufbauen werde. Meiner Armee werden — aufgrund ihrer Liebe zu Mir — jetzt ganz besondere Gnaden gegeben werden.
Ich gewähre ihnen diesen vollkommenen Ablass, um es ihnen zu ermöglichen, dass sie Meine Fackel des Feuers tragen, damit sie die Bekehrung ausbreiten können. Dieses Geschenk von Mir wird es ihnen ermöglichen, die Wahrheit Meines Heiligen Wortes auszubreiten, so dass es überall, wohin sie gehen, Herzen berühren wird.
Sie müssen folgendes Gebet an sieben aufeinander folgenden Tagen sprechen, und ihnen wird das Geschenk der totalen Absolution und die Kraft des Heiligen
Geistes gegeben werden.
„O Mein Jesus, Du bist das Licht der Erde, Du bist die Flamme, die alle Seelen
berührt. Deine Barmherzigkeit und Deine Liebe kennen keine Grenzen. Wir sind des Opfers nicht würdig, das Du durch Deinen Tod am Kreuz gebracht
hast. Doch wissen wir, dass Deine Liebe zu uns größer ist als die Liebe, die wir für Dich haben. Gewähre uns, O Herr, das Geschenk der Demut, so dass wir Deines Neuen Königreiches würdig werden. Erfülle uns mit dem Heiligen Geist, damit wir voranschreiten und Deine Armee anführen können, um die Wahrheit Deines Heiligen Wortes öffentlich zu verkünden, und damit wir unsere Brüder und Schwestern auf die Herrlichkeit Deines Zweiten Kommens auf Erden vorbereiten können. Wir ehren Dich. Wir loben Dich. Wir bieten uns selbst, unseren Kummer, unsere Leiden als ein Geschenk an Dich an, um Seelen zu retten. Wir lieben Dich, Jesus. Habe Erbarmen mit all Deinen Kindern, wo auch immer sie sein mögen. Amen.”

Lutrina

Ist doch positiv wenn die Priester nicht mehr sündigen...

Genau! Sie sind die einzige Sünderin, darum ist die Bank vor dem Beichtstuhl immer gar so leer.
Und darum leben wir auch alle in so einer glüühüühüücklichen Welt.

viatorem

Es kommt möglicherweise u.a. auch daher, daß viele Priester einandersselbst nicht mehr vertrauen und Angst haben, daß ihre Süden bzw. Geheimnisse gegen sie verwendet werden könnten und zwar von den eigenen Mitbrüdern denen die Beichte nicht mehr viel wert ist und sie selbst nicht mehr richtig daran glauben, jedoch dennoch gerne die Geheimnisse ihrer Mitbrüder wissen wollen.

Das glaube ich jetzt nicht. Priester 1x pro Jahr. Heiliger Michael hilf.

Eugenia-Sarto

Anders ist es bei den traditionellen katholischen Gemeinschaften.
In traditionellen katholischen Gemeinschaften (wie z. B. Priesterbruderschaften, bestimmten Orden oder Gemeinden, die den vorkonziliaren Ritus bevorzugen) ist die Beichthäufigkeit in der Regel deutlich höher als im Durchschnitt der modernen Pfarrgemeinden.
Hier sind die wichtigsten Aspekte zur Beichthäufigkeit in diesem Kontext:
1. Grundhaltung und Praxis
Häufige Beichte als Frömmigkeitsübung:
Die Beichte wird nicht nur als Notwendigkeit bei Todsünden gesehen, sondern als Mittel zur geistlichen Weiterentwicklung, Demut und Gnade.
Regelmäßigkeit: Viele praktizierende Mitglieder traditioneller Gemeinschaften beichten monatlich, alle zwei Wochen oder teilweise sogar wöchentlich.
Vor der Kommunion: Es ist nicht unüblich, besonders vor dem Empfang der Heiligen Kommunion beichten zu gehen, um sicherzustellen, dass man im "Gnadenzustand" ist.
2. Vergleich zum "Minimum"
Während die Kirche allgemein vorschreibt, schwere Sünden mindestens einmal im Jahr zu beichten (CIC 989), zielt die traditionelle Praxis weit über dieses Minimum hinaus.
3. Hintergrund traditioneller Ansätze
Gewissenserforschung:
Es wird oft dazu angehalten, täglich eine Gewissenserforschung zu machen, um die Seele "bereit" zu halten.
Lehre der Heiligen: Traditionelle Pastoren und Heilige haben stets zu einer weitaus häufigeren Beichte gedrängt.
Beichte von lässlichen Sünden: Auch ohne schwere Sünde wird die Bekenntnis alltäglicher Verfehlungen (lässliche Sünden) empfohlen, um die Tugenden zu stärken.
Zusammenfassend lässt sich sagen: Regelmäßige Beichte (oft monatlich oder öfter) ist in traditionellen Kreisen fester Bestandteil des geistlichen Lebens.
Bericht von KI entnommen.

Eugenia-Sarto

Diese Analyse ist erschreckend. Priester, die selbst so selten beichten, werden immer wenig Erfahrung für die Beichten der Gläubigen haben und leicht auch Fehler machen, wenn die Beichte kompliziert ist.