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Bischof Schwarz leitet Seligsprechungsprozess für Leopold Figl ein

Bischof Alois Schwarz von St. Pölten kündigte an, ein Seligsprechungsverfahren für den Ex-Bundeskanzler Leopold Figl (†1965) einzuleiten: „Leopold Figl ist für mich ein Politiker - je mehr ich mich da hineinvertiefe in diese Gestalt - umso innerlich sicherer werde ich: Wir müssen und sollten hier einen Seligsprechungsprozess einleiten.“

Schwarz nannte im Weihnachtsinterview mit Prof. Hubert Wachter im Privatsender P3tvals Gründe für diesen Schritt die versöhnliche Persönlichkeit des christlichsozialen Politikers. Er deutete ferner eine Art Martyrium Figls an, der im Jahr 1965 an den Spätfolgen der Misshandlungen im Konzentrationslager gestorben ist: „Der Mann hat so viel Hoffnung gebracht. … Er war nie nachtragend. Und hat im KZ Schläge erhalten, die ihm eigentlich das Leben gekostet haben.“

Figl sei ein Politiker gewesen, der weit über die ideologischen Grenzen hinweg Brücken gebaut habe: „Ende des Krieges ging Leopold Figl von der Schenkenstraße hinüber zum Parlament, Auf einer Seite hat sich einer eingehängt, das war ein Kommunist. Auf der anderen Seite hat sich jemand eingehängt, das war ein Sozialist. Und die drei sind - mit Leopold Figl in der Mitte - zum Parlament gegangen. So hat Österreich 1945 wieder angefangen Hoffnung zu schöpfen. Oder wenn ich an seine Weihnachtsansprache denke - unvergessen. Der Mann hat so viel Hoffnung gebracht.“

Die Vorbereitung zur Einleitung des Seligsprechungsprozesses sei bereits im Gange, ein Geistlicher sammle derzeit bereits alle nötigen Informationen: „ Ich habe auch schon einen Priester gefunden, den ich gebeten habe, er möge sich da kundig machen. Wir müssen das einbringen, das muss dann natürlich seinen Weg gehen: In die Bischofskonferenz, Zustimmung und natürlich dann nach Rom.“

Wie lange der Seligsprechungsprozess für Leopold Figl dauern könnte, darauf will sich Bischof Schwarz im Gespräch mit P3tv nicht festlegen: „Das hängt davon ab, wie schnell uns Leopold Figl das eine oder andere Wunder schenkt im Seligsprechungsprozess.“

Der Bischof deutet aber an, dass es bereits Menschen gäbe, denen Leopold Figl Kraft in schwierigen Situationen gegeben habe: „Unlängst hat mir einer gesagt: „Ich habe gesagt, Leopold Figl, hilf mir heute den Tag über, und sei mir mein Wegbegleiter und sei mir ein Fürsprecher.“ Und er hat nachher gesagt, er hat das Gefühl gehabt, er hat ihm geholfen.“
Tesa
Bisher wurden eher Kaiser und Könige seliggesprochen, jetzt also ein Bundeskanzler.
elisabethvonthüringen
...das ist egal/wurscht/für die Fisch'...es leidet weder die Herde, noch der Episkopat, mein lieber @a.t.m ...wir sind schon erlöst, wenn wir die Anordnungen der All-(ein)erlösungsregierung befolgen...alles andere ist nicht mehr notwendig! In der NWO braucht's weder an Episkopat, noch ein Römisches Getue...wir sind endlich erlöst von den Kirchlichen Zwängen! Wirst schon sehen, wohin die Reise …More
...das ist egal/wurscht/für die Fisch'...es leidet weder die Herde, noch der Episkopat, mein lieber @a.t.m ...wir sind schon erlöst, wenn wir die Anordnungen der All-(ein)erlösungsregierung befolgen...alles andere ist nicht mehr notwendig! In der NWO braucht's weder an Episkopat, noch ein Römisches Getue...wir sind endlich erlöst von den Kirchlichen Zwängen! Wirst schon sehen, wohin die Reise geht!!!
Gutemine
Als die Verhandlungen zur Erlangung der Freiheit Österreichs ständig am „Njet“ der Sowjets scheiterten, fasste Pavlicek 1950 den Entschluss, eine Lichterprozession über die Wiener Ringstraße zu organisieren. Der damalige Erzbischof von Wien, Kardinal Theodor Innitzer, wollte alles, was wieder nach einer Verquickung von Kirche und Staat aussah, vermeiden und sprach sich vorerst dagegen aus. …More
Als die Verhandlungen zur Erlangung der Freiheit Österreichs ständig am „Njet“ der Sowjets scheiterten, fasste Pavlicek 1950 den Entschluss, eine Lichterprozession über die Wiener Ringstraße zu organisieren. Der damalige Erzbischof von Wien, Kardinal Theodor Innitzer, wollte alles, was wieder nach einer Verquickung von Kirche und Staat aussah, vermeiden und sprach sich vorerst dagegen aus. Doch Pater Petrus bekam Unterstützung vom damaligen Bundeskanzler Leopold Figl, der meinte: „Und wenn wir beide alleine gehen, mein Vaterland ist mir das wert.“ Sie waren nicht allein. Im Gegenteil: Tausende Wiener gingen mit ihnen, mit Kerzen in den Händen und den Rosenkranz betend, nicht nur einmal, sondern auch in den kommenden Jahren.
Quelle: miteinander.at/…sturm-fuer-sterreichs-freiheit