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59. NOVEMBER, MONAT DER VERGEBUNG UND VERSÖHNUNG. www.maria-domina-animarum.net TOTUS TUUS, MARIA ! MARIAS NOVEMBERGEBETSPLAN November = Monat der vollkommenen Vergebung …More
59. NOVEMBER, MONAT DER VERGEBUNG UND VERSÖHNUNG.

www.maria-domina-animarum.net

TOTUS TUUS, MARIA !

MARIAS NOVEMBERGEBETSPLAN

November

=

Monat der vollkommenen Vergebung und Versöhnung


Wir verweisen mithin auf Kapitel 59 des Buches

Schleier aus Gold

(inspiriert an Myriam van Nazareth)

In einer Privatoffenbarung am 16. August 2017 sagte die Himmelskönigin zu Myriam:

"Wahrhaftig vergeben tut die Seele, wenn sie wahres oder aber vermeintliches Unrecht, das ihr zugefügt worden ist, nicht selber richtet, sondern das Urteil ganz und bedingungslos Gottes Gerechtigkeit überlässt und sie selbst den Schuldigen bzw. denjenigen, den sie für schuldig hält, inzwischen so betrachtet, als hätte sich zwischen ihnen nichts Böses ereignet.
Diese Einstellung ist nur dann aufrichtig, wenn sie wahrhaftig im Herzen wirksam ist, was heiβt, dass die benachteiligte Seele die andere nicht nach wie vor im Verborgenen des Herzens richtet und bzw. oder sie dieser anderen gegenüber nach wie vor Groll oder Rachsucht hegt.
Dies heiβt nicht, dass Unrecht vergessen wird: Die benachteiligte Seele kann auch in einer Atmosphäre vollkommener Vergebung die andere auf die gemachten Fehler hinweisen, vorausgesetzt, dies erfolgt ausschlieβlich in der Absicht, diese der Finsternis bewusst zu machen, welcher sie nachgegeben hat, damit sie durch diese Erkenntnis für eine aufrichtige Reue, Wiedergutmachung und Bekehrung aufgeschlossen wird".

Versöhnung wird von der Herrin aller Seelen als Bund definiert, den die Seele mit dem Heiligen Geist eingeht und durch welchen die Seele ihr Sehnen danach zu erkennen gibt, mit Gottes Gnade aus dem Unfrieden zum wahren Frieden zurückzukehren. Das Sehnen nach Versöhnung ist ein Sehnen nach vollkommenem Frieden mit dem Mitmenschen, aber auch mit der eigenen Seele.

Am 22. Oktober 2006 gab die Allerheiligste Jungfrau Maria Myriam van Nazareth einen besonderen Gebetsplan für den Monat November. Maria begründete die außerordentliche Wichtigkeit dieses Planes in den beiden nachfolgenden Offenbarungen. Nach diesen Offenbarungen folgt der eigentliche Plan.

MARIA, 22. Oktober 2006: "(...) Der Monat November nähert sich. Der November ist der Monat der Feste von Allerheiligen und Allerseelen. Ich möchte auf eine besondere Weise in sämtlichen Seelen herrschen, kann das aber nur in dem Maße auf fruchtbare Weise tun, wie Mir die Seelen die Gelegenheit bieten, ihren Tempel vollkommen zu reinigen.

Die großen Reinigungsmittel für die Seele sind:
die uneigennützige, selbstverleugnende Nächstenliebe,
die aufrichtige und bedingungslose Vergebung und
die großzügige Milde.


Aus diesem Grunde lade Ich die Mir geweihten Seelen betont dazu ein, während des Monats November völlig mit allen ihren Mitmenschen, mit allen Beziehungen und Verhältnissen ihres ganzen Lebens, in der Vergangenheit sowie in der Gegenwart, ins Reine zu kommen. Mit allen Aspekten der Vergangenheit und sämtlichen Spuren und Erinnerungen aus ehemaligen Kontakten mit Mitmenschen, sogar aus den flüchtigsten Berührungen, ins Reine zu kommen, ist wie ein totaler Umbau der Fundamente des Seelentempels, wodurch dieser viel stärker wird gegen die Sturmwinde und Erdbeben des Lebens. Im Laufe der kommenden Tage werde Ich dir einen Plan vermitteln, von dem Ich Mir wünsche, dass die Seelen ihm Tag für Tag genau folgen. Jede Seele soll für die unterschiedlichen Kategorien von Mitmenschen beten und Aufopferungen darbringen, gemäß dem von Mir vorgeschlagenen Plan. Mit diesem Plan beabsichtige Ich, dass die Seele allen ihren Mitmenschen gegenüber, zum inneren Frieden gelangt. Es ist weder notwendig, dass die Seele diese Mitmenschen besucht, noch dass sie in einer besonderen Weise zu diesen Kontakt aufzunehmen versucht: Die tiefe Reinigung aller dieser Beziehungen soll sich im Verborgenen des eigenen Herzens vollziehen. Wenn die Gebete und Aufopferungen in aufrichtiger Liebe zu Meinen Füßen niedergelegt werden, beseelt vom Willen, wirklich zu vergeben, auszusöhnen, anderen das wahre Heil zu wünschen, wird meine Macht die ursprüngliche Kraft dieser Absichten vervielfältigen und ein Feuer der Läuterung über die Seelen ausstreuen".

MARIA, 31. Oktober 2006: "Der Gebetsplan, den Ich Meinen treuen Dienern vorgeschlagen habe, bildet eine Großoffensive gegen unseren gemeinsamen Feind Satan. Die Seelen können kaum erfassen, welche Tragweite die Ausführung dieses Gebetsplans hat. Seine Wirkung kommt wesentlich einem spirituellen Feuer gleich, das über Tausende von Seelen herunterregnen wird. Jede Seele kommt im Laufe ihres Lebens mit Tausenden von anderen Seelen in Berührung. Diese haben alle Teil an den Wirkungen dieses Gebetsplans. Die einzige Bedingung ist, dass die Seelen diesen Plan gewissenhaft und mit aufrichtiger Liebe absolvieren.

Je inständiger und aufrichtiger sich die Seele danach sehnt, mit diesen Gebeten und Opfern das Feuer und das Licht der Göttlichen Liebe über ihre Mitmenschen herab zu bitten, umso größer wird die Kraft sein, die sie entwickelt. Die Verdienste der Seelen, die dieses Programm während des ganzen Monats November mit Liebe vollbringt, sind unabschätzbar groß und können unübersehbare Wellen von Barmherzigkeit aus dem Herzen Gottes freisetzen. So werden Meine Diener Flammen erwecken, die für die Dämonen schrecklicher sind als das Feuer der Hölle. Für den Himmlischen Hof werden diese Flammen wie konkrete Früchte ihrer unaufhörlichen Gebete für die Menschheit sein. Für die Menschheit selbst werden sie wie ein Herd sein, in den der barmherzige Gott viele Sünden und Untugenden hineinwerfen wird, um sie für ewig zu vergessen.

Haltet euch vor Augen, dass der Seele, die sich dreißig Tage lang mit allen Mitmenschen versöhnt, mit denen sie jemals in Berührung gekommen ist, von Gott viele ihrer eigenen Sünden vergeben werden, damit sich das Wort des Vaterunser verwirklicht, laut dessen Gott der Seele vergibt, wie diese ihren eigenen Schuldnern vergibt. Dieses Gebetsprogramm ist so groß, dass der Widerstand Satans vergleichbar groß sein wird.

Sage deshalb den Seelen, sie sollen dieses Programm zusammen mit den Engeln Gottes ausführen. Denjenigen, die den aufrichtigen Willen haben, es zu vollbringen, verspreche Ich einen besonderen Schutz".

MARIAS GEBETSPLAN FÜR DEN NOVEMBER

(die zweite Hälfte des Monats ist die genaue Wiederholung der ersten Hälfte)

Es ist egal, ob die betreffenden Personen noch am Leben sind oder nicht, denn die Versöhnung wirkt über die Grenzen des Todes hinaus.

1. November: Gebet und Opfer für den Gatten / die Gattin, sogar wenn man zurzeit getrennt lebt.

2. November: Gebet und Opfer für die Eltern.

3. November: Gebet und Opfer für die eigenen Kinder; falls man keine Kinder hat: für Kinder, für die nie gebetet wird und nie Opfer dargebracht werden.

4. November: Gebet und Opfer für Geschwister; falls man weder Brüder noch Schwestern hat: für Menschen, die schon Geschwister haben, wobei diese Geschwister aber nie für diese Menschen beten.

5. November: Gebet und Opfer für die Großeltern, Urgroßeltern, Enkel und Urenkel.

6. November: Gebet und Opfer für Verwandte in weiteren Verwandtschaftsgraden (Onkel, Tanten, Neffen, Nichten, Vetter, Kusinen, usw.).

7. November: Gebet und Opfer für die Schwiegerfamilie (Schwiegereltern, Schwäger, Schwägerinnen, Schwiegertöchter, Schwiegersöhne).

8. November: Gebet und Opfer für Nachbarn, sowohl aus der Vergangenheit als von heute.

9. November: Gebet und Opfer für Freunde und Bekannte von heute.

10. November: Gebet und Opfer für Arbeitskollegen, sowohl aus der Vergangenheit und von heute, und gegebenenfalls für Geschäftspartner.

11. November: Gebet und Opfer für Freunde und Bekannte aus der Vergangenheit, z.B. aus der Jugendzeit.

12. November: Gebet und Opfer für Lehrer(innen) aus der Schulzeit und gegebenenfalls Professoren aus der Studentenzeit.

13. November: Gebet und Opfer für sämtliche Priester, mit denen man je in Berührung gekommen ist.

14. November: Gebet und Opfer für sämtliche anderen Menschen, mit denen man jemals, sogar wenn nur flüchtig, in Berührung gekommen ist und die nicht einer der vorangehenden Kategorien angehören.

Einige Beispiele: Busfahrer, Schaffner, Briefträger, Ladenpersonal, Hausmeister, Schalterpersonal, Schuldirektor, Eltern oder Geschwister von Schulfreunden, Steuerprüfer, Polizisten, Personen aus der Militärzeit, Wachen in Gefängnissen oder Gefangenenlagern, Krankenhauspersonal, Personal in Bank- und Postfilialen, Verkäufer auf dem Markt, Straβenverkehrsteilnehmer, Menschen auf der Straβe, Anwälte und Richter...

15. November: Gebet und Opfer für sogenannte Feinde und sämtliche Personen, mit denen man negative Erfahrungen gehabt hat oder zurzeit noch hat.

16. November: Gebet und Opfer für den Gatten / die Gattin, sogar wenn man zurzeit getrennt lebt.

17. November: Gebet und Opfer für die Eltern.

18. November: Gebet und Opfer für die eigenen Kinder; falls man keine Kinder hat: für Kinder, für die nie gebetet wird und nie Opfer dargebracht werden.

19. November: Gebet und Opfer für Geschwister; falls man weder Brüder noch Schwestern hat: für Menschen, die schon Geschwister haben, wobei diese Geschwister aber nie für diese Menschen beten.

20. November: Gebet und Opfer für die Großeltern, Urgroßeltern, Enkel und Urenkel.

21. November: Gebet und Opfer für Verwandte in weiteren Verwandtschaftsgraden (Onkel, Tanten, Neffen, Nichten, Vetter, Kusinen, usw.).

22. November: Gebet und Opfer für die Schwiegerfamilie (Schwiegereltern, Schwäger, Schwägerinnen, Schwiegertöchter, Schwiegersöhne).

23. November: Gebet und Opfer für Nachbarn, sowohl aus der Vergangenheit als von heute.

24. November: Gebet und Opfer für Freunde und Bekannte von heute.

25. November: Gebet und Opfer für Arbeitskollegen, sowohl aus der Vergangenheit und von heute, und gegebenenfalls für Geschäftspartner.

26. November: Gebet und Opfer für Freunde und Bekannte aus der Vergangenheit, z.B. aus der Jugendzeit.

27. November: Gebet und Opfer für Lehrer(innen) aus der Schulzeit und gegebenenfalls Professoren aus der Studentenzeit.

28. November: Gebet und Opfer für sämtliche Priester, mit denen man je in Berührung gekommen ist.

29. November: Gebet und Opfer für sämtliche anderen Menschen, mit denen man jemals, sogar wenn nur flüchtig, in Berührung gekommen ist und die nicht einer der vorangehenden Kategorien angehören.

Einige Beispiele: Busfahrer, Schaffner, Briefträger, Ladenpersonal, Hausmeister, Schalterpersonal, Schuldirektor, Eltern oder Geschwister von Schulfreunden, Steuerprüfer, Polizisten, Personen aus der Militärzeit, Wachen in Gefängnissen oder Gefangenenlagern, Krankenhauspersonal, Personal in Bank- und Postfilialen, Verkäufer auf dem Markt, Straβenverkehrsteilnehmer, Menschen auf der Straβe, Anwälte und Richter...

30. November: Gebet und Opfer für sogenannte Feinde und sämtliche Personen, mit denen man negative Erfahrungen gehabt hat oder zurzeit noch hat.

Wie werden die täglichen Gebetsaufträge ausgeführt?

1. Wir beten Nr. 785 für uns selbst: Mit anderen Seelen ins Reine zu kommen, kann nur insoweit fruchtbar sein, wie wir zunächst das Fundament unserer eigenen Seele verstärken.

2. Wir beten Nr. 458 und Nr. 506.

3. Am 8., 10., 11., 12., 13., 14., 15., 23., 25., 26., 27., 28., 29. und 30. November fügen wir noch hinzu: Nr. 519.

4. Jedes Mal, wenn mindestens eine der betreffenden Personen nicht mehr am Leben ist, beten wir für die dahingeschiedene(n) Person(en) noch Nr. 1024.

Darüber hinaus bieten wir täglich Maria jedes Opfer und jede Prüfung zugunsten der Seele(n) an, für die wir an jenem Tag beten.

Bemerkung: Falls sämtliche Personen des Tages (z.B. Großeltern, Eltern) verstorben sind, fallen die Nr. 458 und 506. aus.

DIE IM NOVEMBERPLAN BENUTZTEN GEBETE

458. GESÄTZ FÜR DIE BEDÜRFNISSE EINES MITMENSCHEN
(Myriam van Nazareth)

(Bemerkung: obwohl dieses Gebet in der Einzahl geschrieben ist, lassen wir es in diesem Gebetsplan gleichzeitig für alle Personen des Tages gelten)

Liebe Mutter Maria, Mittlerin aller Gnaden und Mutter aller Menschen, Deiner Sorge vertraue ich ... (Name/ im Rahmen des Novembergebetsplans: Kategorie von Seelen) an. Geruhe, über ihn zu wachen, von nun an bis in der Stunde seines Todes. Vater unser...

1. Aufgrund Deiner Unbefleckten Empfängnis, o Maria, erwirke ihm einen großen Widerstand gegen alles Böse, jede Sünde und Versuchung. Gegrüßet seist Du...

2. Aufgrund Deines Lebens in der Heiligen Familie von Nazareth, o Maria, erwirke Frieden in seiner Familie und in allen seinen Beziehungen. Gegrüßet seist Du...

3. Aufgrund Deines Lebens als Mutter des verfolgten und verkannten Jesus, o Maria, schenke ihm das Licht, sich trotz aller üblen Nachrede, aller Verleumdung, allen Hasses, allen Neides und aller Eifersucht aufrecht zu halten. Gegrüßet seist Du....

4. Aufgrund Deiner Begegnung mit dem kreuztragenden Jesus, o Maria, erwirke ihm die Kraft, die Bereitschaft und die Hingabe, alle seine Bürden und Kreuze mit Liebe und Geduld anzunehmen und zu tragen. Gegrüßet seist Du....

5. Aufgrund Deines Schmerzes beim Kreuz des sterbenden Jesus, o Maria, verschaffe ihm Kraft in allen Tagen von Krankheit, Schmerz, Müdigkeit und Erschöpfung. Gegrüßet seist Du....

6. Aufgrund Deiner Schmerzen am Karsamstag, o Maria, gewähre ihm Beistand und Trost in allen Tagen von Kummer und seelischen Leiden. Gegrüßet seist Du....

7. Aufgrund der Ergießung des Heiligen Geistes auf Dich und die Jünger, o Maria, erwirke ihm eine ununterbrochene Führung und Inspiration durch den Heiligen Geist. Gegrüßet seist Du....

8. Aufgrund Deines unablässigen Gebetes für die junge Kirche nach der Himmelfahrt Jesu, o Maria, möge er ein frommes Leben im Stand der Gnade führen. Gegrüßet seist Du....

9. Aufgrund Deiner seligen Aufnahme in den Himmel, o Maria, sei in der letzten Lebensstunde spürbar bei ihm und erwirke ihm ein friedliches Hinscheiden. Gegrüßet seist Du....

10. Aufgrund Deiner Krönung im Himmel, o Maria, erwirke ihm durch Deine Fürsprache das ewige Glück im Himmel. Gegrüßet seist Du...

Ehre sei dem Vater...


Möge die Göttliche Vorsehung mein Gebet erhören, durch die Fürsprache der Allerheiligsten Jungfrau Maria, der Hilfe der Christen.

506. SEGEN AN EINEN MITMENSCHEN
(Myriam van Nazareth)

(Dieses Gebet bedarf keinesfalls der Anwesenheit
des betreffenden Mitmenschen)


Ich wünsche dir den Frieden Christi und Marias Liebe.
Möge der Vater dich reichlich segnen.
Möge der Heilige Geist deinen Geist mit der Göttlichen Weisheit erleuchten, dein Herz am Feuer der Göttlichen Liebe entzünden und alle deine körperlichen Leiden lindern.
Mögen die Engel Gottes dich Tag und Nacht begleiten.
Mögest du die Kraft erhalten, gegen alles Böse um dich herum und in dir zu kämpfen, die Erkenntnis, dich von jeder Verirrung und Verführung abzuwenden, die Entschlossenheit, jeglichen Irrweg zu verlassen, und den Mut, den Stolz zu brechen, der dich daran hindert, das Gute zu tun.
Mögest du die Gnade bekommen, künftighin die Sünde zu vermeiden und deinen Lebensweg im Stand der Gnade fortzusetzen.
Möge das alles dir geschenkt werden durch die mächtige Vermittlung Mariä, der Mutter Jesu Christi und Fürsprecherin für alle Seelen.

519. GEBET FÜR SÄMTLICHE SEELEN AUS MEINER VERGANGENHEIT
(Myriam van Nazareth)

Liebe Mutter Maria,
So viele Menschen sind im Laufe der Jahre durch Gottes Vorsehung auf meinen Lebensweg geführt worden.
Ihre Namen stehen im Buch meines Lebens geschrieben.
Die Namen vieler habe ich nie gekannt, andere sind vom Staub der Zeiten meinen Augen entzogen worden. Viele wohnen nicht mehr in meinem Herzen.
Jeden von ihnen weihe ich jetzt noch Deinem Unbefleckten Herzen, damit Du für sie all dasjenige tun kannst, was ich in meiner Unwissenheit oder Gleichgültigkeit unterlassen habe.
Möge mein Gebet dasjenige nachholen, was ich damals versäumt habe.
Möge es dasjenige wieder gutmachen, was ich gegen sie verbrochen habe.
Möge es ihnen helfen, ihre Sündenschuld Gott gegenüber zu begleichen.
Möge es denjenigen Vergebung erwirken, die sich gegen mich versündigt haben.
Möge es denjenigen Kraft und Trost erwirken, die noch am Leben sind.
Möge es denjenigen, die verstorben sind, die baldige Anschauung von Gottes Antlitz erwirken.
Möge es ihre Seelen erfüllen wie der Kuss eines unsichtbaren Freundes, ein Akt der Nächstenliebe, der unsere Begegnung aus jenen Tagen heute noch fruchtbar macht auf ihrem Lebensweg, den die Ewige Weisheit von dem meinen weggenommen hat.
3 x Gegrüßet seist Du …

Es ist empfehlenswert, nachdem Sie sich Maria vollkommen geweiht haben, das nachfolgende Gebet täglich zu verrichten.

Es ist empfehlenswert, nachdem Sie sich Maria vollkommen geweiht haben, das nachfolgende Gebet täglich vorzubringen.


785. SIEBEN AVE MARIA FÜR EIN HEILIGES LEBEN

(Myriam van Nazareth)

Liebe Mutter Maria,
Weil Dir als Mittlerin aller Gnaden alle Macht über Gottes heiligmachende Gaben gewährt worden ist, bitte ich Dich:
Aufgrund der Verdienste Deines Ja-Wortes, als Dich der Engel fragte, ob Du die Mutter des Messias sein wolltest, geruhe, mir die Gnade eines Lebens in vollkommener Weihe an Dich zu Diensten von Gottes Heilsplan für die Seelen zu erwirken. Gegrüßet seist Du....

Aufgrund der Verdienste Deiner ewigen Jungfräulichkeit, geruhe, mir die Gnade einer vollkommenen Keuschheit zu erwirken. Gegrüßet seist Du...

Aufgrund der Verdienste Deiner vollkommenen Liebe, erwirke mir doch die Gnade der Fähigkeit zu einer bedingungslosen, reinen Liebe zu Gott und zu meinen Mitgeschöpfen in Selbstaufopferung und Dienstbarkeit. Gegrüßet seist Du...

Aufgrund der Verdienste Deiner ewigen Sündenlosigkeit, geruhe, mir die Gnade eines großen Widerstandes gegen jegliche Versuchung und der Verhütung jeglicher Sünde, Verirrung und Täuschung zu erwirken. Gegrüßet seist Du...

Aufgrund Deiner Verdienste als die Schmerzensreiche Mutter, erwirke mir doch die Gnade einer großen Fähigkeit, sämtliche Prüfungen und Kreuze des Lebens in Annahme, Liebe und Hingabe zu tragen. Gegrüßet seist Du...

Aufgrund der Verdienste Deines unerschütterlichen Glaubens an die Allmacht Gottes, erwirke mir doch die Gnade eines großen Glaubens an die Unfehlbarkeit der Göttlichen Vorsehung in allem, was auf meinen Lebensweg kommt. Gegrüßet seist Du...

Aufgrund der Verdienste Deines Lebens im Geist der Engel, erwirke mir doch die Gnade der Fähigkeit, die vielen Einflüsse der Welt auf meine Seele, meinen Körper, meine Gefühle, meine Gedanken und meine Wünsche unwirksam zu machen und in das Göttliche Leben hineinzutreten. Gegrüßet seist Du...

1024. SELBSTAUFOPFERUNG FÜR DIE TOTALE ERLÖSUNG
EINES VERSTORBENEN

(Myriam van Nazareth)

Liebe Mutter Maria,
ich bitte Dich flehentlich um die Anwendung Deiner so mächtigen Fürsprache bei Gottes Barmherzigkeit, damit die Seele von ..... (Name) bald bei Dir im Paradies leben kann.
Im Austausch für diese Gnade gebe ich Dir mein ganzes Wesen in vollkommener, bedingungsloser und ewiger Weihe hin.
Möge die Darbietung aller meiner Leiden die Erlösung dieser Seele vollenden.

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59. NOVEMBER, MONAT DER VERGEBUNG UND VERSÖHNUNG

TOTUS TUUS, MARIA !

Im Jahre 2006 inspirierte die Herrin aller Seelen Ihrer Myriam einen besonderen Gebetsplan für den November. Sie bezeichnete bei jener Gelegenheit den Monat November als Monat der vollkommenen Vergebung und Versöhnung.

Gott hat der Mutter Christi die Macht und die Aufgabe erteilt, Sich den Seelen in Ihrer Eigenschaft als Herrin aller Seelen vorzustellen in der Absicht, in dieser letzten Phase von Gottes Kampf gegen die Finsternis möglichst viele Seelen innerlich so umzugestalten und auszubilden, dass sie sich in der zweckmäβigsten Weise heiligen und den endlos vielseitigen Täuschungs- und Zerstörungsstrategien des Bösen gewachsen sein können. Maria wurde auf diese Erhabenste aller Aufgaben bereits bei Ihrer Unbefleckten Empfängnis vorbereitet, und Jesus besiegelte diese Aufgabe vom Kreuz herab, als Er Seine Mutter den Seelen, und die Seelen Seiner Mutter anvertraute. Erst in dieser Zeit allerdings hat der Allerhöchste es in Seiner unfehlbaren Weisheit verfügt, dass die Seelen Maria formell in Ihrer Eigenschaft als Herrin, Führerin, Lehrerin, Begleiterin, 'innere Umgestalterin' kennenlernen sollen. In dieser Eigenschaft bezweckt die Himmelskönigin letztendlich nur dieses:

die Erlösungswerke Christi in jeder individuellen Seele, die bereit ist, sich völlig und uneingeschränkt in vollkommener und beharrlich gelebter Weihe Ihr hinzugeben, zu krönen, d.h. voll zur Entfaltung zu bringen; anders ausgedrückt: die Erlösungswerke Christi in den Seelen richtig konkret zu erschlieβen;

diese Erschlieβungswerke in jeder individuellen, sich Ihr hingebenden Seele dadurch vorzubereiten, zu entwickeln und zu vollenden, dass Sie die Seele die Wissenschaft des Göttlichen Lebens lehrt, und zu versuchen, sie innerlich so tiefgreifend umzugestalten, dass in ihr der Keim der Heiligkeit voll erschlossen werden kann und die Seele immer mehr in den Stand versetzt wird, Heil und Licht zu verbreiten in allem, was von ihr ausgeht. Die Wissenschaft des Göttlichen Lebens ist wesentlich eine sehr umfassende Sammlung konkreter Erläuterungen und Vertiefungen zur Lehre Jesu Christi, die bezweckt, diese Letztgenannte unausrottbar in den Seelen Wurzeln schlagen zu lassen.

So bildet Sich die Himmelskönigin, die ja von Gott seit jeher als Führerin im Kampf gegen die Finsternis vorherbestimmt worden ist, Ihr Heer aus, auf deren Umwandlung zur Heiligkeit hin die Gründung von Gottes Reich auf Erden vorzunehmen ist. In dieser Phase von Gottes Heilsplan bezweckt Gott nur dieses: dass die Menschenseelen durch innere Umgestaltung bereit gemacht werden, sich derart zu heiligen und die Werte eines wahren christlichen Lebens so vollkommen den Täuschungen und Irreführungen der Welt vorzuziehen, dass sie ein felsenfestes Fundament für die Gründung Seines Reiches auf Erden bilden können.

Die Himmelskönigin versucht dies alles dadurch zu ermöglichen, dass die vollkommene Umgestaltung möglichst vieler Seelen den Gnadenstand der Menschheit vor Gottes Gerechtigkeit in einem solchen Ausmaβ erhebt, dass in der ganzen Schöpfung das Gesetz der wahren Liebe – das ja an einem bestimmten Punkt in der Heilsgeschichte systematisch von Christus gelehrt werden sollte! – erneut zum führenden Maβstab allen Lebens wird, so wie es vor der Erbsünde der Fall war, weil damals die beiden ersten Menschenseelen noch wie Spiegelbilder von Gottes Herzen lebten.

Gott bezweckt in diesen Letzten Zeiten die Vollendung der Erlösung und Heiligung der Menschenseelen, damit Sein Reich endgültig auf Erden blühen kann. Zu dem Zweck will Er nicht die abtrünnigen Seelen vernichten, sondern möglichst viele von innen heraus reinigen und neu gestalten. Daher Seine Einladung zur freiwilligen Umgestaltung, zur freiwilligen Kursänderung. Die verheerenden Wirkungen der Einflüsse der Welt – die durch die Jahrhunderte vom Bösen in ein Labor zur Erzeugung seiner Früchte umgewandelt worden ist – müssen in den Seelen entwurzelt werden, und in jeder Seele müssen völlig neue Verfassungen im Denken und Fühlen, im Wollen und Betrachten, im Empfinden und im Anstreben zum Blühen gebracht werden. Dies alles gehört zur Aufgabe, die Maria als Herrin aller Seelen von Gott erhalten hat, eigens für diese Letzen Zeiten.

Die Herrin aller Seelen versucht Seelen mit Ihren eigenen Herzensverfassungen zu befruchten damit sie umdenken lernen, und zwar ganz nach dem Muster Christi. Aus diesem Grund ist die Herrin aller Seelen die von Gott auserkorene Brücke zur Gründung Seines Reiches durch Vollendung der Erschlieβung der Heiligkeit in jeder Seele, die bereit ist, ihr ganzes Wesen und ihr ganzes Leben durch vollkommene Weihe Maria zur Verfügung zu stellen, damit Sie das alles in neuen Boden für Gottes Reich umwandelt.

Gottes Heilsplan lässt sich also nur durch eine völlige Umwandlung der Gesinnungen, der inneren Verfassungen der Seelen vollenden. Einer der verheerendsten Einflüsse des Bösen in den Seelen ist die Neigung zum Groll, zur Unversöhnlichkeit. Seelen tun sich gegenseitig manches an. Vergebung zu spenden und sich wieder von Herzen die Hand zu reichen, bereitet der Zwietracht und Zerrissenheit ein Ende. Zwietracht und Zerrissenheit gehören jedoch zu den mächtigsten und zweckmäβigsten Waffen Satans, mit denen er unzählige Seelen für alle Ewigkeit zu seinen Sklaven macht. Aus diesem Grund kann Gottes Heilsplan nie vollendet und Sein Reich auf Erden nie gegründet werden solange sich Seelen streiten, Vergebung verweigert und Versöhnung abgelehnt wird.

Daher dieser Aufruf von Seiten der Herrin aller Seelen, damit jede Seele zunächst vor der eigenen Tür kehre. Mögen die Seelen sich im November zu einer Kette der Vergebung und Versöhnung aneinanderschlieβen, die sich auf alle Mitgeschöpfe, auf das ganze Leben und sogar über die Grenzen des Todes ausbreitet. Beten und leben wir alle den ganzen Monat lang diesen Novembergebetsplan, der wesentlich ein Plan der Versöhnung ist. Vergebung befreit, schlieβt der Seele den Himmel auf, bringt das Licht der Hoffnung in die Herzen, und dreht den Schlüssel im Tor zu Gottes Reich um, weil sie Gott verherrlicht und den Bösen entwaffnet. In der Vergebung und Versöhnung leuchtet Licht wo einst Finsternis herrschte. Vergessen wir nie: Jede Seele wird in der Stunde ihres Lebensgerichtes nach dem Maβ der Liebe gerichtet, die sie allen ihren Mitgeschöpfen gegenüber aufgebracht hat. Jeder Mangel an Vergebung und Versöhnung bildet eine Unvollkommenheit in der Liebe, und dadurch eine Schuldenbürde, die der Seele den Weg in den Ort der Läuterung pflastert, weil wegen dieses Mangels ihr Leben in Gottes Augen nicht vollendet ist.

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60. ALLERHEILIGEN – MARIA KÖNIGIN DER HEILIGEN

1. November

TOTUS TUUS, MARIA !

In manchem Herzen ist Allerheiligen mit einer gewissen Traurigkeit verbunden, weil dieser Tag an die Sterblichkeit, die Vergänglichkeit, und an das Ableben von Menschen erinnert, die uns einst so teuer waren. Wir bedauern, dass sie nicht mehr da sind, dass wir ihrer Liebe, ihrer Hilfe, ihres Rates und der Geborgenheit ihrer Gegenwart entbehren müssen. Trotzdem ist diese Empfindung wie eine kleine Wurzel, die im Boden der meisten Seelen ein eigenständiges Leben zu führen versucht, ohne selbst als Kanal für die Ernährung der Seele dienlich zu sein.

Es ist bekanntlich alles eine Frage der Perspektive, des Blickwinkels. Die Herrin aller Seelen erinnert uns daran, dass der Tod kein Ende ist, sondern der Anfang der wahren Blüte der Seele sein kann. Das irdische Leben könnte sich die Seele tatsächlich als die Zeit der Aussaat, der Bearbeitung des Bodens und des ersten Wachstums, an manchen Stellen auβerdem des ersten Blühens, in manchen Fällen sogar des wahren Frühlings vorstellen. In der Stunde des Lebensgerichtes wird der ganze Wachstumsvorgang überprüft, vor dem Hintergrund des Planes, den Gott mit dem irdischen Leben dieser Seele gehegt hat. Der Boden und die Pflanzen werden gemustert, und der groβe Säer stellt fest, inwieweit sich aus der Bodenbeschaffenheit, den Vorgängen im Boden und dem Stand der Pflanzen Zeichen dafür herauslesen lassen, dass die Seele die Gesetze der Göttlichen Intelligenz in sich genau befolgt hat. So lieβe sich ja der Heiligungsvorgang vorstellen.

Nach der Stunde des Lebensgerichtes gibt es für die Seele, die ihre Pflanzen und ihren Boden nicht durch die Stürme der Versuchungen, die schlechte Nahrung der Untugenden und die verheerende Bewirtschaftung der Sünde unheilbar zerstört hat, entweder die Aufnahme in das Paradies, in welchem der Seelenboden gleich Gottes Reich angeschlossen wird, oder die Gelegenheit, sich vollkommen zu reinigen und die Blüte voll zu entwickeln. Diese beiden letzten Bilder beziehen sich selbstverständlich auf den Himmel bzw. auf das Fegefeuer.

In dem Maβe, wie sich die Seele zu vergeistigen weiβ, löst sie sich Schritt für Schritt von jedem Element weltlichen Denkens los, und so versteht sie allmählich, und freut sich stufenweise immer mehr darüber, dass der Tod ein notwendiger Teil des Lebens ist, der vollkommen in Gottes Heilsplan und Seinen Entwicklungsplan für die ganze Schöpfung überhaupt hinein passt. Die Seele fängt an, den Tod als die nächste Phase im Blütevorgang der ihr so lieben Seelen zu betrachten, und Schritt für Schritt lernt sie, auβer dem Schmerz darüber, dass ihr ihre Geliebten so fehlen, auch schon mal Freude beim Gedanken daran zu empfinden, dass ihre Geliebten Gott, und somit dem wahren Glück, inzwischen eigentlich näher gekommen sind, und mithin zuweilen sogar eine erste Freude beim Gedanken an den eigenen Übergang, den ja jeder irgendwann vollziehen soll bzw. muss.

Allerheiligen soll ein Tag des Lobpreises und der besinnlichen Freude sein, und wird auch zu einem solchen Tag in dem Maβe, wie die Seele das Denken und Fühlen nach dem Muster des Weltlichen, des Vergänglichen, gegen ein neues Denken und Fühlen nach dem Muster des Unvergänglichen austauscht, das ja völlig und ganz vom Hauch von Gottes Gegenwart durchdrungen ist. An diesem Tag soll die Seele Gottes Herrlichkeit und Liebe gedenken, denn in den Heiligen weist Gott den Seelen nach, dass ihre Endbestimmung als eine Heimkehr in das unverwelkbare Paradies der unendlichen Glückseligkeiten gedacht ist, gegen welche das Elend eines winzig kurzen Lebens (vor dem Hintergrund der Unendlichkeit) im Grunde genommen ein verschwindend geringer Preis ist. Die Heiligkeit ist die Krönung der Lebensreise, für welche – und das erkennt die Seele nach dem Maβe ihrer Blüte – Gott keine anderen Wege vorgesehen hat, als Wege der höchsten und absolut vollendeten Liebe.

Allerheiligen ist somit das Fest von Gottes Geschenken von Gnade und Barmherzigkeit, die es der Seele erst ermöglichen, sich vom freien Boden mit dem Samen her, ganz zu einem paradiesischen Feld voller Blüten zu entfalten. Die Herrin aller Seelen gab Sich eines Tages als die Königin der Heiligen bekannt, und bittet darum, Sie an diesem Tag auch in jener Eigenschaft anzurufen. Diesen Titel trägt Sie mit Recht, da Sie:

die Macht, die Weisheit und den Auftrag erhalten hat, alle Seelen sowohl innerlich als durch Belehrung zu begleiten, umzugestalten und auszubilden;

Selbst das absolute Muster der Heiligung einer erschaffenen Seele ist, da in Ihr der Boden ebenso wie der Samen Gottes (der Keim der Heiligkeit) sich in absoluter Vollkommenheit und in genauester Einhaltung der Göttlichen Gesetze haben entfalten können.

Allerheiligen will die Seelen daran erinnern, dass sie nur zum Zweck der Heiligung und der gemeinsamen Verwirklichung von Gottes Plänen und Werken auf Erden sind, und dass das Maβ, in welchem die Seele noch während ihres irdischen Lebens den Heiligungsvorgang absolviert, für Gott mithin als Maβ der Fruchtbarkeit ihres Lebens gilt. Dieses Fest erinnert die Seelen ebenfalls daran, dass Gott Sein Versprechen der Glückseligkeit hält für jede Seele, die spontan und freiwillig die Verwirklichung Seiner Bedürfnisse den Scheinzielsetzungen des weltlichen Lebens vorzieht.

Die Heiligen sind wie Blumen der unterschiedlichsten Gattungen. Jede Gattung hat ihre Merkmale, ihre besonderen Eigenschaften, ihre Eigenheit, ihre spezifischen Inhaltsstoffe und ihren spezifischen Werdevorgang. So hat auch jede Seele ihre Eigenheit, ihren Werdegang, ihre spezifischen Verdienste, ihre Stärken, dasjenige, in dem sie sich von allen anderen abheben kann – nicht aus der Sicht einer 'Konkurrenz', sondern im Zusammenhang mit ihrer einzigartigen Rolle innerhalb von Gottes Heilsplan. Jede Seele trägt in sich die einmalige Aufgabe, mit welcher sie in die Welt gesandt worden ist, die eigene Bodenbeschaffenheit, den eigenen Keim der Heiligkeit, und bekommt Tag für Tag die Himmlische Nahrung zugeführt, kraft welcher sie ihren ganz individuellen Weg krönen kann.

Die Heiligen können der Seele dabei helfen. Dazu allerdings, muss die Seele die Heiligen in der geeigneten Weise hinzuziehen. Die fruchtbarste Weise, dies zu tun, ist das Gebet um die Entwicklung der Verdienste, der Verhaltens- und Denkmuster, der seelischen Lebenswelt eines jeden Heiligen innerhalb der eigenen Seele. Nur auf diese Weise reicht die Lichtkette der Herrin aller Seelen tatsächlich über die Grenzen des irdischen Todes hinaus und wird sie zu einer Kette von Seelen auf den verschiedenen Ebenen des Daseins, mit welcher der Fürst der Finsternis den Füβen der Frau ausgeliefert werden soll. Möge die Königin der Heiligen uns heute diese Gnade erwirken, von der sich die weltliche Betrachtung keine Vorstellung machen kann.

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61. ALLERSEELEN – MARIA FÜRSPRECHERIN

2. November

TOTUS TUUS, MARIA !

Zu den Wesenszügen, die Gott am meisten kennzeichnen, gehört bekanntlich an allererster Stelle die absolut vollendete Liebe. Sollte Sich das Wesen Gottes aus irgendwelchen Komponenten oder Bausteinen zusammensetzen, so lieβe sich sagen, dass Er aus Liebe besteht. Die Liebe ist Gottes Natur schlechthin. Sie ist die Essenz des Göttlichen Lebens, der Kraftstoff, durch welchen die Schöpfung überhaupt funktionieren kann, da ohne die Strömung der vollendeten Liebe alles Leben einfach abschaltet. Die Herrin aller Seelen hat dieses System unter anderem auf eine einzigartige Weise im wundervollen Manifest Die Bächlein des Heils darlegen lassen.

Gottes Wesen zeichnet sich, auβer durch die Liebe, auβerdem durch die Geduld aus. Die Geduld ist der Wesenszug, durch welchen die Zeitlosigkeit von allem Göttlichen zum Ausdruck kommt. Gott ist geduldig, weil Ihm die Ewigkeit gehört, aber auch weil Seine Liebe absolut vollendet, makellos und uneingeschränkt ist. Wo sich die Liebe und die Geduld die Hand reichen, werden andere Wesenszüge der Heiligkeit geboren, wie die Milde, die Barmherzigkeit und die Vergebungsbereitschaft. Nur eins setzt Gottes Barmherzigkeit Grenzen: das Gesetz Seiner Gerechtigkeit, durch welches das ganze System der Schöpfung überhaupt im Gleichgewicht erhalten wird: Jeder Verstoβ gegen das Gesetz von Gottes Liebe muss irgendwann ausgeglichen werden, durch:

Anstrengungen, Sühne, Leiden, Weihe, Gebete und Aufopferungen von Seiten der Menschenseelen, wobei sowohl die Seele, die sich eines Verstoβes schuldig gemacht hat, als auch andere Seelen durch Nächstenliebe alles ausgleichen können;

den reichhaltigen Schatz der Verdienste aller Heiligen, und an allererster Stelle der Leiden Christi, deren Verdienste noch täglich durch die heiligen Messopfer auf Erden 'ergänzt' werden. Es handelt sich bei den Verdiensten Christi um eine von Natur aus nie versiegende Quelle, da die erlösenden Leiden mit einer zeitlosen Wirkung bekleidet worden sind;

fürsprechendes Einschreiten von Seiten der Himmelskönigin, die gerade kraft Ihrer absolut vollendeten Liebe und der unendlichen Verdienste Ihres eigenen makellos heiligen irdischen Lebens eine uneingeschränkte Macht auf den Ablauf der Ausgleichsvorgänge ausüben kann;

Gottes eigenes Einschreiten, wenn Er durch Akte Seiner Barmherzigkeit eine Sündenschuld teilweise, manchmal ganz, auβer Spiel setzt, so dass diese nach Gottes Ansicht für die Befriedigung des Gesetzes der Göttlichen Gerechtigkeit nicht mehr berücksichtigt zu werden braucht.

So wirkt, ganz kurz dargestellt, das System, nach welchem sich die Schöpfung von jeder Verletzung der tragenden Liebe zu erholen versucht, damit das Leben möglichst wenig an Kraft einbüβt. Das Göttliche Leben ist zwar absolut vollkommen und kann durch nichts in seinem Wesen beeinträchtigt werden, allerdings kann es in seiner Strömung, und somit in seinen Wirkungen, gehemmt werden durch jeden Einfluss, der nicht hundertprozentig makellose Liebe in sich trägt. Die Heiligkeit einer Menschenseele ist der Stand, in welchem diese Seele das Göttliche Leben ungehemmt in sich einbaut, es strömen lässt und es in anderen Geschöpfen entwickeln hilft.

Die Herrin aller Seelen hat es bereits öfters vorbringen lassen: Der Zweck eines jeden Lebens auf Erden liegt darin, dass die Seele die eigene Heiligung anstreben und ihren persönlichen Beitrag zur endgültigen Verwirklichung von Gottes Plänen und Werken leisten soll. Durch jede Sünde, jede Untugend, jede Unvollkommenheit in der Gestaltung des Göttlichen Lebens in sich, verzögert die Seele die Vollendung ihres Lebenszieles und beeinflusst sie die Verwirklichung von Gottes Plänen und Werken negativ oder trägt sie mindestens nicht positiv zu dieser Verwirklichung bei. Sie bürdet sich selbst dadurch gegenüber Gottes Gerechtigkeit eine Schuld auf, die sie allerdings durch alles Positive – das heiβt konkret: alles, was die wahre Liebe strömen lässt und dafür sorgt, dass diese sich auswirken kann – teilweise oder ganz tilgen kann.

So kann Gott nach dem irdischen Ableben, vor dem Hintergrund Seines Gesetzes der Liebe und der unzähligen Einzelheiten der Art und Weise, wie die Seele mit jeder der unzähligen Situationen ihres Lebens umgegangen ist, eine Bilanz der seelischen Fruchtbarkeit des vergangenen Lebens ziehen. Letztendlich wird die Seele nach dem Maβe gerichtet, wie sie die Liebe hat strömen lassen, diese sich voll hat auswirken lassen, und dadurch Gottes Gegenwart und Wirken voll auf ihre Umgebung hin hat leuchten lassen. In den Himmel wird die Seele in jener Stunde aufgenommen, in der ihre Liebe vollkommen geworden ist und das Feuer dieser Liebe in ihr sämtliche Spuren ihrer Unvollkommenheiten 'ausgemerzt hat'.

Aus diesem Grund führt die Herrin aller Seelen aus, dass die Seele im Fegefeuer leidet unter der Einwirkung eines 'Feuers', das wesentlich das Feuer der vollendeten Liebe ist, das in ihr auch die Reue über ihre Unvollkommenheiten und die oft unzähligen Elemente der Schulden ihres irdischen Lebens hoch auflodern lässt. Die Leiden der Seele im Fegefeuer sind wesentlich Liebes- und Reueleiden. In der Stunde ihres Lebensgerichtes vor Gottes Thron wird der Seele in einem Blitz der 'Film' ihres vergangenen Lebens gezeigt, in allen seinen unzähligen Einzelheiten. Die Seele schaut dabei jede Einzelheit ihres irdischen Lebens so wie Gott Selbst den betreffenden Augenblick empfunden hat. In jeder Sekunde, in jeder Situation des Lebens geht in der Seele einiges vor, aus dem heraus sie in dieser oder jener Weise reagiert, sich verhält, dieses oder jenes spürt, denkt, will, tut oder nicht tut.

Das alles, in allen Einzelheiten, wird von Gott vor dem Hintergrund der Herzensverfassung der Seele zu den betreffenden Zeitpunkten beurteilt. Kraft der Tatsache, dass Gott alle inneren Verfassungen, Gedanken, Gefühle und Bestrebungen der Seele bekannt sind, wird in jedem der meistens vielen Millionen Sekunden, aus denen sich ein Menschenleben zusammensetzt, in Gott eine bestimmte Empfindung geweckt. Das Ganze dieser Empfindungen vermittelt Gott eine unfehlbare Erkenntnis von dem Maβe, in dem eine Seele für Seine Werke und Pläne fruchtbar gewesen ist.

Solange in einer Seele Unvollkommenheiten in der Anwendung der wahren Liebe wirksam oder zugegen sind, und Spuren solcher Unvollkommenheiten nicht ausgeglichen worden sind, kann die Seele nicht unmittelbar in den Himmel zugelassen werden. Das hat nichts mit einer mangelnden Liebe von Gottes wegen zu tun, sondern damit, dass jede Unzulänglichkeit irgendwie und irgendwann ausgeglichen werden muss und dass eine Seele, in welcher die Liebe noch nicht vollkommen geworden ist und noch Spritzer auf dem Seelenspiegel sind, in der Atmosphäre der absolut vollendeten Liebe und Reinheit des Himmels nicht leben kann (einst sagte die Herrin aller Seelen, dass diese Seele 'jene Atmosphäre nicht ertragen würde').

Laut Aussage der Herrin aller Seelen wird Sie am Allerseelentag im Himmel als die Fürsprecherin gefeiert, da die unvorstellbare Macht Ihrer Fürsprache durch die Jahrhunderte bereits das Lebensgericht unzähliger Seelen in günstigem Sinne beeinflusst hat. Es lieβe sich vorbringen, dass Gott doch alles über das vergangene Leben einer jeden Seele weiβ, und Fürsprache aus diesem Grunde wohl nutzlos sei. Der ganze Mechanismus wird besser verständlich, wenn wir wissen, dass die Fürsprache der Himmelskönigin nicht lediglich als ein Plädoyer zu verstehen ist, sondern als ein Einschreiten, bei dem Maria die Seele in das unvorstellbare Feuer Ihrer Liebe einhüllt, so dass Schulden dieser Seele durch die unbeschreibliche Wirkung dieses Flammenmeeres aus dem Unbefleckten Herzen der Herrin aller Seelen auf Gottes Gerechtigkeit beglichen werden. So zeigte es mir die Herrin einst bildlich. Gott weist in diesem Mechanismus eindeutig nach, wie wichtig Ihm die makellose Liebe und Nächstenliebe sind.

Wenden wir uns heute an die unendliche Macht der Liebe der Himmelskönigin, der Fürsprecherin, die das ewige Schicksal unzähliger Seelen sehr beträchtlich beeinflusst hat und nach wie vor beeinflusst. Aufgrund unseres Flehens und unserer Anstrengungen reiner Liebe kann Sie auch heute unseren Lieben im Ort der Läuterung bei der Vervollkommnung deren Liebe und der Begleichung deren Schuld Gott – der Ewigen Liebe – gegenüber mächtig helfen.
Zweihundert
Aus diesem Grunde lade Ich die Mir geweihten Seelen betont dazu ein, während des Monats November völlig mit allen ihren Mitmenschen, mit allen Beziehungen und Verhältnissen ihres ganzen Lebens, in der Vergangenheit sowie in der Gegenwart, ins Reine zu kommen. Mit allen Aspekten der Vergangenheit und sämtlichen Spuren und Erinnerungen aus ehemaligen Kontakten mit Mitmenschen, sogar aus den …More
Aus diesem Grunde lade Ich die Mir geweihten Seelen betont dazu ein, während des Monats November völlig mit allen ihren Mitmenschen, mit allen Beziehungen und Verhältnissen ihres ganzen Lebens, in der Vergangenheit sowie in der Gegenwart, ins Reine zu kommen. Mit allen Aspekten der Vergangenheit und sämtlichen Spuren und Erinnerungen aus ehemaligen Kontakten mit Mitmenschen, sogar aus den flüchtigsten Berührungen, ins Reine zu kommen, ist wie ein totaler Umbau der Fundamente des Seelentempels, wodurch dieser viel stärker wird gegen die Sturmwinde und Erdbeben des Lebens. Im Laufe der kommenden Tage werde Ich dir einen Plan vermitteln, von dem Ich Mir wünsche, dass die Seelen ihm Tag für Tag genau folgen. Jede Seele soll für die unterschiedlichen Kategorien von Mitmenschen beten und Aufopferungen darbringen, gemäß dem von Mir vorgeschlagenen Plan. Mit diesem Plan beabsichtige Ich, dass die Seele allen ihren Mitmenschen gegenüber, zum inneren Frieden gelangt. Es ist weder notwendig, dass die Seele diese Mitmenschen besucht, noch dass sie in einer besonderen Weise zu diesen Kontakt aufzunehmen versucht: Die tiefe Reinigung aller dieser Beziehungen soll sich im Verborgenen des eigenen Herzens vollziehen. Wenn die Gebete und Aufopferungen in aufrichtiger Liebe zu Meinen Füßen niedergelegt werden, beseelt vom Willen, wirklich zu vergeben, auszusöhnen, anderen das wahre Heil zu wünschen, wird meine Macht die ursprüngliche Kraft dieser Absichten vervielfältigen und ein Feuer der Läuterung über die Seelen ausstreuen".

MARIA, 31. Oktober 2006: "Der Gebetsplan, den Ich Meinen treuen Dienern vorgeschlagen habe, bildet eine Großoffensive gegen unseren gemeinsamen Feind Satan. Die Seelen können kaum erfassen, welche Tragweite die Ausführung dieses Gebetsplans hat. Seine Wirkung kommt wesentlich einem spirituellen Feuer gleich, das über Tausende von Seelen herunterregnen wird. Jede Seele kommt im Laufe ihres Lebens mit Tausenden von anderen Seelen in Berührung. Diese haben alle Teil an den Wirkungen dieses Gebetsplans. Die einzige Bedingung ist, dass die Seelen diesen Plan gewissenhaft und mit aufrichtiger Liebe absolvieren.

Je inständiger und aufrichtiger sich die Seele danach sehnt, mit diesen Gebeten und Opfern das Feuer und das Licht der Göttlichen Liebe über ihre Mitmenschen herab zu bitten, umso größer wird die Kraft sein, die sie entwickelt. Die Verdienste der Seelen, die dieses Programm während des ganzen Monats November mit Liebe vollbringt, sind unabschätzbar groß und können unübersehbare Wellen von Barmherzigkeit aus dem Herzen Gottes freisetzen. So werden Meine Diener Flammen erwecken, die für die Dämonen schrecklicher sind als das Feuer der Hölle. Für den Himmlischen Hof werden diese Flammen wie konkrete Früchte ihrer unaufhörlichen Gebete für die Menschheit sein. Für die Menschheit selbst werden sie wie ein Herd sein, in den der barmherzige Gott viele Sünden und Untugenden hineinwerfen wird, um sie für ewig zu vergessen.

Haltet euch vor Augen, dass der Seele, die sich dreißig Tage lang mit allen Mitmenschen versöhnt, mit denen sie jemals in Berührung gekommen ist, von Gott viele ihrer eigenen Sünden vergeben werden, damit sich das Wort des Vaterunser verwirklicht, laut dessen Gott der Seele vergibt, wie diese ihren eigenen Schuldnern vergibt. Dieses Gebetsprogramm ist so groß, dass der Widerstand Satans vergleichbar groß sein wird.

Sage deshalb den Seelen, sie sollen dieses Programm zusammen mit den Engeln Gottes ausführen. Denjenigen, die den aufrichtigen Willen haben, es zu vollbringen, verspreche Ich einen besonderen Schutz".