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# Religionsfreiheit?!

Christen dürften wissen, dass sie nichts Endgültiges leisten müssten: „Das Endgültige werden wir woanders erleben.“ www.kath.net/news/68758
kath.net: Dein Spezialthema ist aufgrund Deines Background (Leiter des Gebetshauses Augsburg) die Ökumene. Für nicht wenige konservative Katholiken ist dies doch auch eine heiße Kartoffel, die man besser vermeiden sollte. Wie würdest Du diesen Gläubigen die Angst vor einer guten Ökumene nehmen wollen?

Johannes Hartl:
Die Angst vor Ökumene ist meist primär die Angst vor am Schreibtisch errungenem…More
kath.net: Dein Spezialthema ist aufgrund Deines Background (Leiter des Gebetshauses Augsburg) die Ökumene. Für nicht wenige konservative Katholiken ist dies doch auch eine heiße Kartoffel, die man besser vermeiden sollte. Wie würdest Du diesen Gläubigen die Angst vor einer guten Ökumene nehmen wollen?

Johannes Hartl:
Die Angst vor Ökumene ist meist primär die Angst vor am Schreibtisch errungenem abstraktem Einheitsbrei. Diese Angst ist durchaus verständlich. Tatsächliche Ökumene hat damit zu tun, dass man Menschen kennenlernt, denen die Nachfolge Jesu genauso wichtig ist, wie einem selbst. Wahre Ökumene bedeutet, den anderen anzunehmen, auch wenn man Dinge anders sieht. Die gemeinsame Mitte in Jesus Christus ist größer als das, was trennt. Vielleicht haben die meisten, die vor Ökumene warnen, so etwas noch nie persönlich erlebt. Ich empfehle, überzeugte Christen anderer Konfessionen aktiv kennen zu lernen. Diese Zeilen tippe ich im Flugzeug auf dem Rückweg aus Ägypten. Gerade, wenn die Kirche wie im Nahen Osten verfolgt ist, kann man es sich einfach nicht mehr erlauben, Jünger des selben Jesus zu verachten, nur weil sie zu einer anderen Konfession gehören. Davon können wir lernen.
Gib mir die richtigen Worte
Gib mir die richtigen Worte,
gib mir den richtigen Ton.
Worte, die deutlich für jeden von dir reden -
gib mir genug davon.
Worte, die klären, Worte, die stören,
wo man vorbeilebt an dir;
Wunden zu finden und sie zu verbinden –
gib mir die Worte dafür.

Gib mir die guten Gedanken,
nimm mir das Netz vom Verstand,
und lass mein Denken und Fühlen vor dir spielen
so wie …More
Gib mir die richtigen Worte
Gib mir die richtigen Worte,
gib mir den richtigen Ton.
Worte, die deutlich für jeden von dir reden -
gib mir genug davon.
Worte, die klären, Worte, die stören,
wo man vorbeilebt an dir;
Wunden zu finden und sie zu verbinden –
gib mir die Worte dafür.

Gib mir die guten Gedanken,
nimm mir das Netz vom Verstand,
und lass mein Denken und Fühlen vor dir spielen
so wie ein Kind im Sand.
Staunend und sehend, prüfend, verstehend
nehm ich die Welt an von dir;
sie zu durchdringen, dir wiederzubringen –
gib mir Gedanken dafür.

Gib mir den längeren Atem,
mein Atem reicht nicht sehr weit.
Ich will noch einmal verstohlen Atem holen
in deiner Ewigkeit.
Wenn ich die Meile mit einem teile,
die er alleine nicht schafft,
lass auf der zweiten mich ihn noch begleiten
gib mir den Atem, die Kraft.
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One more comment from elisabethvonthüringen
Kritik an Säkularismus
Scharf kritisiert der Papst zudem zunehmenden Säkularismus, der sich „zur ausdrücklichen und kulturellen Ablehnung der aktiven Vaterschaft Gottes in unserer Geschichte“ auswachsen könne. Dies verhindere die Brüderlichkeit aller Menschen. „Ohne den Gott Jesu Christi wird jeder Unterschied zu einer höllischen Bedrohung, die jegliche brüderliche Aufnahme und fruchtbare …More
Kritik an Säkularismus
Scharf kritisiert der Papst zudem zunehmenden Säkularismus, der sich „zur ausdrücklichen und kulturellen Ablehnung der aktiven Vaterschaft Gottes in unserer Geschichte“ auswachsen könne. Dies verhindere die Brüderlichkeit aller Menschen. „Ohne den Gott Jesu Christi wird jeder Unterschied zu einer höllischen Bedrohung, die jegliche brüderliche Aufnahme und fruchtbare Einheit des Menschengeschlechts verunmöglicht“, so Franziskus.
Kritisch blickt der Papst auch auf Selbstbezogenheit. Um in Kultur und Gesellschaft den Boden für die Botschaft Gottes zu ebnen, müsse „jede ungebührende ethnische und kirchliche Introversion“ überwunden werden. Franziskus bekräftigt, dass Gott alle Menschen retten wolle und alle Christen gerufen seien, ihm dabei zu helfen: „Jeder von uns ist eine Mission in der Welt, weil er Frucht der Liebe Gottes ist“, so der Papst.
religion.orf.at/KAP
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Wenn gefordert wird, dass Christen , "die noch nicht so lange hier leben", ihren Glauben zeigen/bekennen müssen, so muss aber auch von den "schon länger Hierlebenden" dasselbe gefordert /gefördert werden. Sapperlott nochmal...
Tagesgebet
Allmächtiger und barmherziger Gott,
leite und stärke uns durch deinen Geist,
damit wir immer das Leiden Jesu
an unserem Leibe tragen,
dann wird auch sein Leben an uns offenbar werden.
Darum bitten wir durch Jesus Christus.
(MB 294)
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