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Fréjus-Toulon stellt klar: Vatikan hat "keine Sanktionen" verhängt

Hw. Carlos Hamel, Kanzler der Diözese Fréjus-Toulon, Frankreich, korrigierte auf Rorate-Caeli.Blogspot.com (24. September) die jüngsten Nachrichten über Maßnahmen gegen Altritus-Katholiken in der Diözese.

Diese Maßnahmen "sind keine Sanktionen, die von der Bischofskongregation 'auferlegt' wurden, sondern Entscheidungen, die vom Bischof getroffen und der Kongregation übermittelt wurden", so Hamel.

Hamel zufolge ist für die Gemeinschaften in der Diözese "keine Visitation" vorgesehen. "Was der Bischof will, ist ein Bericht über die Situation jeder Gemeinschaft ('état des lieux')." Und: "Es gibt keine Kommissare des Vatikans, welche die Gemeinschaften visitieren."

Hamel fügte hinzu, dass es in Zukunft Visitationen im Auftrag des Bischofs oder des Heiligen Stuhls geben könne und dass die Diözese in der Tat von "visiteurs" gesprochen hat.

Er stellte auch klar, dass von allen Priestern, die in der Diözese arbeiten, [entgegen dem Kirchenrecht] erwartet wird, dass sie bei der Chrisam-Messe ko-präsidieren und bei Bedarf den Novus Ordo zelebrieren. Das sei die offizielle Politik der Diözese seit mindestens 2020 (und inoffiziell schon vorher).

Die zuerst auf der Website der Diözese veröffentlichten Informationen wurden weithin anders verstanden (vgl. von Diane Montagna, unten).

#newsKwgcksvfnm

Vates
Abgesehen von der kirchenrechtlich begründeten Unzumutbarkeit einer erzwungenen Ko-Präsidierung bei der Chrisam-Messe oder gar NOM-Zelebration trieft diese "Klarstellung" nur so von semantischer Vernebelung der Fakten und Pläne im Sinne von "TC"!