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„Vatikanische Deckung” für Zanchetta ist ein doppeltes „Eigentor” von Franziskus

Der Journalist John Allen formuliert den Eindruck, dass Papst Franziskus dem argentinischen Bischof Gustavo Zanchetta (54) eine vatikanische “Deckung” besorgt hat, als dieser vor Missbrauchsanschuldigungen davongelaufen ist.

Allen schreibt auf CruxNow.com (6. Januar), dass die Ernennung von Zanchetta an die vatikanische Institution APSA zudem Zweifel an der Ernsthaftigkeit der Finanzreform von Franziskus aufwirft. APSA ist faktisch die Investitionsbank des Vatikan. Zanchetta ist auch beschuldigt, in Argentinien diözesane Gelder veruntreut zu haben.

Laut Allen könnte das Verhalten von Franziskus ein doppeltes “Eigentor” werden und dessen Glaubwürdigkeit in moralischen und finanziellen Angelegenheiten selbstverschuldet schaden .

Zanchetta war einer der ersten Bischöfe, die Franziskus im Juli 2013 ernannt hat. Er trat im August 2017 als Diözesanbischof zurück. Fünf Monate später erschuf Franziskus für ihn einen eigenen Posten an der APSA.

Der Sprecher des vatikanischen Pressesaales, Alessandro Gisotti, behauptete am 4. Dezember, dass die Vorwürfe gegen Zanchetta erst in den letzten Monaten aufgetaucht seien. Damit impliziert er, dass Franziskus vorher nichts davon gewusst habe.

Doch das kann nicht stimmen. Franziskus hat sein Heimatland Argentinien fest im Griff. Der damalige Nuntius in Argentinien wurde bereits 2014 und 2015 unter anderem mit Nacktfotos über die mutmaßlichen homosexuellen Abenteuer von Zanchetta informiert.

Bild: Gustavo Zanchetta, © Diócesis de Orán, #newsKjivgybuti
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