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Katholische Priester segnen schwule Paare

Unter dem Motto "Liebe gewinnt" bieten katholische Priester deutschlandweit Segnungsgottesdienste für alle liebenden Paare an - egal ob schwul, lesbisch oder heterosexuell. Katholiken streiten heftig über das Ganze.

Pastoralreferent Norbert Kasper (r) segnet das gleichgeschlechtliche Paar Jürgen und Jürgen vor der Autobahnkirche

Der Münchner Pfarrer Wolfgang Rothe will mit seinem Segnungsgottesdienst für homosexuelle Paare nach eigenen Worten "ein Zeichen setzen". "Mein Anliegen ist, das aus den kirchlichen Hinterhöfen rauszuholen - dahin, wo es hingehört: mitten in das kirchliche Leben", sagte er in der Münchner Kirche St. Benedikt.

"Gräben könnten vertieft werden"

Katholische Priester überall in Deutschland wollen unter dem Motto "Liebe gewinnt" solche Segnungsgottesdienste für alle liebenden Paare anbieten - egal ob schwul, lesbisch oder heterosexuell. Es ist ein orchestrierter Protest gegen das vor kurzem von der Glaubenskongregation im Vatikan ausgesprochene, kategorische Verbot, homosexuelle Paare zu segnen.

Der Moraltheologe Stephan Goertz geht davon aus, dass die Aktion zu einer Intensivierung der Debatte führen wird. Möglicherweise würden auch innerkirchliche "Gräben" vertieft. "Ich glaube, das ist auch allen Beteiligten bewusst", so Goertz im Podcast "Mit Herz und Haltung" der Katholischen Akademie des Bistums Dresden-Meißen. "Aber das Besondere ist, dass man sich davon eben nicht mehr schrecken lässt, sondern tatsächlich zu der Überzeugung gelangt ist, dass man bei diesem Thema auch Zeichen der Versöhnung setzen muss in Richtung schwuler und lesbischer Paare, die um den Segen bitten."


"Maria 1.0" will Segnungen unterbinden

Die Initiative Maria 1.0 ruft dagegen alle Bischöfe auf, die vor allem für Montag geplanten Feiern zu unterbinden. Aus Sicht von Maria 1.0 sind die Segnungsfeiern eine "gezielte Provokation in Richtung von Papst Franziskus". Clara Steinbrecher, Leiterin der Initiative, betonte, dass die Einheit mit Rom gewahrt bleiben müsse. Ein Punkt komme in der Debatte zu kurz: "Selbstverständlich können homosexuelle Menschen den Segen empfangen, aber ihre Partnerschaft eben nicht."

Eine Regenbogenfahne weht vor der Autobahnkirche St. Christophorus am Rande der Segnung

Rund um den Hauptaktionstag am 10. Mai - eine Woche vor dem Internationalen Tag gegen Homophobie - sind in einer Online-Liste Gottesdienste überall in Deutschland eingetragen. Gesegnet wird von Aachen bis Zornheim, von München über Würzburg, Frankfurt, Köln und Berlin bis Quakenbrück. Klare Schwerpunkte liegen im Norden und Westen. Nur vier offiziell angekündigte Segnungsmessen gibt es in Bayern - drei in Würzburg und die mit Priester Rothe in München.

Die Segnungsgottesdienste sind der vorläufige Höhepunkt einer Welle, die der Vatikan unter vielen Katholiken in Deutschland und inzwischen auch unter katholischen Priestern mit seinem Nein ausgelöst hat. Angst vor Konsequenzen habe er nicht, sagt Priester Rothe: "Wir schwimmen auf einer Woge der Sympathie."


dw.com/…tholische-priester-segnen-schwule-paare/a-57475954
GOKL015
Eine Seuche kommt selten alleine!
Endor
Shalom! Bei dem "Segen" ist nur Luzifer mit Schwefelgeruch anwesend.
Shalom !
01Juli
1. Gottes Segen bleibt da ohnehin aus, da segnet ein ganz anderer und
2. ist das Amtsmissbrauch was die Priester da vollziehen
Tina 13
Ohoo, wehe wehe, das bringt kein Segen!
Isolde Essen
Kirchenrechtlich stellt sich die Frage, ob diese Pseudo-
Segnungen überhaupt gültig sind.
Tina 13
(1. Korintherbrief 6, 9) Täuschet euch nicht, weder Unzüchtige noch Ehebrecher, noch die, die sich zur Knabenliebe hergeben oder sie üben, werden das Reich erhalten.

Kein Lustknabe wird je das Himmelreich erben.
Kreidfeuer
„Liebe“ gehört neben „Barmherzigkeit“ zu den am meisten missbrauchten Begriffen. 🤮
Tina 13
Unmissverständlich und streng verurteilt die Heilige Schrift die widernatürliche Praxis der Homosexualität. Der Alte Bund, in dem das auserwählte Volk vor Glaubensabfall und Zersetzung bewahrt werden sollte, schreibt für diese Verirrung die Todesstrafe vor. Das 3. Buch Moses, das Buch LEVITIKUS, gibt im 18. Kapitel die Vorschriften über die Sexualität beim Menschen an, unter anderem auch die …More
Unmissverständlich und streng verurteilt die Heilige Schrift die widernatürliche Praxis der Homosexualität. Der Alte Bund, in dem das auserwählte Volk vor Glaubensabfall und Zersetzung bewahrt werden sollte, schreibt für diese Verirrung die Todesstrafe vor. Das 3. Buch Moses, das Buch LEVITIKUS, gibt im 18. Kapitel die Vorschriften über die Sexualität beim Menschen an, unter anderem auch die eindringliche Warnung bezüglich der Homosexualität:

Kein Lustknabe wird je das Himmelreich erben.