Vates
Wahrlich ein "Fortschritt" nach Maß, wenn dem neokonservativen Altritusfeind Ouellet der neomodernistische Altritusverächter Marx als Präfekt der Bischofskongregation folgen würde!
Aber gemach, die Zeituhr für "Big Crash" tickt, der alles über den Haufen werfen würde..... .
pensator
Kardinal Reinhard Marx' Rücktrittsgesuch ist entgegen seiner eigenen Einschätzung eine Kapitulationserklärung seines bisherigen Wirkens. Das kann auch Papst Franziskus nicht entgangen sein. Was kann er aber mit einem Erzbischof anfangen, der das Handtuch geworfen hat? Er könnte ihm erklären, dass ein Amtsträger der Kirche nicht einfach wie ein Politiker sein Amt zur Verfügung stellen kann. Wenn …More
Kardinal Reinhard Marx' Rücktrittsgesuch ist entgegen seiner eigenen Einschätzung eine Kapitulationserklärung seines bisherigen Wirkens. Das kann auch Papst Franziskus nicht entgangen sein. Was kann er aber mit einem Erzbischof anfangen, der das Handtuch geworfen hat? Er könnte ihm erklären, dass ein Amtsträger der Kirche nicht einfach wie ein Politiker sein Amt zur Verfügung stellen kann. Wenn Fehlverhalten vorliegt, kann er bereuen und sich in der Beichte seine Sünden vergeben lassen. Rücktritt bedeutet also hochmütige Weigerung, sich seine Sünden vergeben zu lassen. Franziskus könnte ihm also schreiben: "Ihr Rücktrittsgesuch ist unberechtigt, bleiben Sie im Amt!" Andererseits hat Marx zwei Beratungsposten im Vatikan inne, auf die Franziskus gewisse Rücksichten nehmen muß. Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass er Marx die Leitung der Bischofskongregation überträgt. Dazu ist Marx' Denken viel zu weltlich und würde im Weltepiskopat Verstimmung und Widerstand auslösen. Franziskus braucht zwar willfährige Gefolgsleute, aber keine Machtmenschen, wie er selbst einer ist. Er ist ohne Zweifel in einer bösen Klemme. Vielleicht schiebt er den Amtsverzicht einfach hinaus.

Interessant ist auch der Versuch einer Rekonstruktion des bisherigen Verlaufs des Verzichtsgesuchs. Es ist kaum denkbar, dass Papst Franziskus von Marx' Plänen gewußt hat. Am Freitag, den 21.5.21 erhielt er das Rücktrittsgesuch. Er wird mit Marx vereinbart haben, nach Ablauf von 14 Tagen mit ihm über seine Zukunft zu reden. Vorher solle Marx nicht über seinen Rücktritt in die Öffentlichkeit gehen. Am 4.6.21 kam es zwischen beiden zu einem Kontakt, der noch keine Entscheidung brachte. Franziskus gestand Marx vermutlich die Veröffentlichung zu, um Marx damit einige Erklärungsnöte zu ersparen. Franziskus ist gegenüber dem eher unbedarften Marx ein schlauer Fuchs, der beobachten will, wie die Meute über den hingeworfenen Brocken des Rücktrittsgesuchs herfallen würde. Auch weltweite Reaktionen wird er abwarten wollen, bevor er weiter disponiert.
a.t.m
Ein geschickter Schachzug von seiner Eminenz Reinhard Kardinal Marx. Aus dem im Grunde genommen nur er als Sieger hervorgehen kann, egal wie sich der Bischof von Rom entscheiden wird.

Gottes und Mariens Segen auf allen Wegen
nujaas Nachschlag
Wenn der Papst sich Zeit läßt bis nach Veröffentlichung des Mißbrauchsgutachten des Erzbistums, vielleicht auch nicht.
Escorial
Der Marx will durch seine Drohung die Homosex-"Ehe" nur durchboxen, ein selbstbewusster Apostat und schlimmster Gottloser, der die Gebote Gottes mir falscher "Mitbrüderlichkeit" umgeht, genauso wie Bergoglio.
Immaculata90
@Escorial ...aber nicht mehr lang!
Escorial
Schweinebacke hat gut Lachen