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Overbeck: Kirchliche Traditionen haben Gestaltungskraft verloren

Katholische Kirche befinde sich in einer "Achsenzeit" Wie soll sich die Kirche zur Moderne und Postmoderne verhalten? Wie soll das Verhältnis von …
Daher brauchen wir Pachamama .. Und wodurch haben sie ihre "Gestaltungskraft verloren". Durch Vat. II. Und deswegen hat man die Liturgie-Reform eingeführt. Und Bischof Overbeck weiß es auch,
Hören wir einen anderen sprechen, Papst Pius IX. Das gilt immer noch und hat strahlende Gestaltungskraft seit Christus bis zum Ende der Welt.

Ihr wisst. dass die Feinde des christlichen Namens lehren,] die hoch heiligen Geheimnisse unserer Religion seien Erdichtungen und Erfindungen der Menschen und die Lehre der Katholischen Kirche widerstreite dem Wohl und den Vorteilen der menschlichen …More
Hören wir einen anderen sprechen, Papst Pius IX. Das gilt immer noch und hat strahlende Gestaltungskraft seit Christus bis zum Ende der Welt.

Ihr wisst. dass die Feinde des christlichen Namens lehren,] die hoch heiligen Geheimnisse unserer Religion seien Erdichtungen und Erfindungen der Menschen und die Lehre der Katholischen Kirche widerstreite dem Wohl und den Vorteilen der menschlichen Gesellschaft [vgl. *2940], und dass sie sich nicht einmal fürchten, sich selbst von Christus und Gott loszusagen. Und um leichter die Völker betrügen und vor allem Unvorsichtige und Unerfahrene täuschen und mit sich in Irrtümer fortreißen zu können, geben sie vor, ihnen allein seien die Wege zum Glück bekannt, und zögern nicht, sich den Namen "Philosophen" anzumaßen, gleich als ob die Philosophie, die ganz damit beschäftigt ist, die Wahrheit der Natur aufzuspüren, das verwerfen müsste, was Gott, der höchste und gnädigste Urheber der ganzen Natur selbst, in einzigartiger Wohltätigkeit und Barmherzigkeit den Menschen kundzutun sich herabgelassen hat, damit sie das wahre Glück und Heil erlangten.

2776 Mit einer in der Tat verkehrten und äußerst trügerischen Art des Beweisens berufen sie sich sodann unaufhörlich auf die Kraft und Vorzüglichkeit der menschlichen Vernunft, heben sie gegen den heiligsten Glauben an Christus hervor und schwatzen aufs dreisteste, dieser widerspreche der menschlichen Vernunft [vgl. *2906]. Es kann sicherlich nichts Unsinnigeres, nichts Gottloseres, nichts, was mit der Vernunft selbst in größerem Widerspruch stünde, ersonnen und erdacht werden als dies. Denn wenn auch der Glaube über der Vernunft steht, so kann dennoch niemals eine wahre Unstimmigkeit oder eine Gegensätzlichkeit zwischen ihnen angetroffen werden; denn beide stammen von ein und derselben Quelle der unveränderlichen und ewigen Wahrheit, dem unendlich guten und großen Gott, und leisten sich so wechselseitig Hilfe, dass die rechte Vernunft die Wahrheit des Glaubens beweist, schützt und verteidigt, der Glaube aber die Vernunft von allen Irrtümern befreit und sie durch die Erkenntnis der göttlichen Dinge wunderbarerweise erleuchtet, stärkt und vollendet.

2777 Und mit sicherlich nicht geringerem Trug, Ehrwürdige Brüder, heben diese Feinde der göttlichen Offenbarung den menschlichen Fortschritt mit höchstem Lob hervor und wollen ihn in einem höchst leichtfertigen und frevlerischen Unterfangen in die katholische Religion einführen, als ob eben diese Religion nicht Gottes, sondern der Menschen Werk oder irgendeine philosophische Erfindung wäre, die nach menschlichen Maßstäben vervollkommnet werden könnte [vgl. *2905].

Auf diese so erbärmlich Daherfaselnden trifft freilich haargenau zu, was Teltullian den Philosophen seiner Zeit zurecht zum Vorwurf machte, "die ein stoisches, platonisches und dialektisches Christentum vorgetragen haben"[1] . Und da freilich unsere heiligste Religion nicht von der menschlichen Vernunft erfunden, sondern von Gott den Menschen gnädigst geoffenbart worden ist, so sieht jeder sehr leicht ein, dass die Religion selbst ihre ganze Kraft aus der Autorität eben dieses Gottes, der redet, empfängt und niemals von der menschlichen Vernunft hergeleitet oder vervollkommnet werden kann.

Das wahre Verhältnis der menschlichen Vernunft zum Glauben

2778 Damit nun die menschliche Vernunft nicht in einem Geschäft von so großer Bedeutung getäuscht werde und irre, muss sie die Tatsache der göttlichen Offenbarung gewissenhaft untersuchen, um zu vergewissern, dass Gott gesprochen hat, und ihm, wie der Apostel sehr weise lehrt "vernünftigen Gehorsam" zu leisten [Röm 12,1]. Wer wüsste nämlich nicht oder könnte verkennen, dass Gott, wenn er spricht, aller Glaube entgegenzubringen ist, und dass nichts mit der Vernunft selbst mehr übereinstimmt, als dem zuzustimmen und getreu anzuhängen, von dem feststeht, dass es von Gott geoffenbart wurde, der weder sich täuschen noch täuschen kann?

2779 [Gründe für die Glaubwürdigkeit der christlichen Religion] Aber wie viele, wie wunderbare, wie glänzende Beweise sind bei der Hand, durch die die menschliche Vernunft aufs klarste gänzlich überzeugt werden muss, dass die Religion Christ göttlich ist und "jede Grundlage unserer Glaubenssätze ihre Wurzel von oben, vom Herrn der Himmel empfangen hat"www.kathpedia.com/index.php, und dass es deswegen nichts Gewisseres, nichts Sichereres, nichts Heiligeres und (nichts), was sich auf festere Grundlagen stützen könnte, gibt als unseren Glauben.

Dieser Glaube freilich, Lehrer des Lebens und Wegweiser zum Heil, alle Laster vertreibend und in Fruchtbarkeit die Tugenden gebärend und nährend, durch die Geburt, das Leben, den Tod, die Auferstehung, die Weisheit, die Wunderzeichen und Prophezeiungen seines göttlichen Urhebers und Vollenders Christus Jesus bekräftigt, vom Lichte der göttlichen Lehre überall widerstrahlend und mit den Schätzen himmlischen Reichtums beschenkt, durch die Weissagungen so vieler Propheten, den Glanz so vieler Wunder, die Standhaftigkeit so vieler Märtyrer und den Ruhm so vieler Heiliger in höchstem Maße berühmt und hervorstechend, die heilsamen Gesetze Christi vor Augen stellend und von Tag zu Tag selbst aus den grausamsten Verfolgungen noch größere Kraft schöpfend, (dieser Glaube also) hat den gesamten Erdkreis zu Wasser und zu Lande, vom Aufgang der Sonne bis zum Untergang, allein mit dem Banner des Kreuzes durchdrungen, den Trug der Götzen abgetan, die Finsternis der Irrtümer vertrieben, über Feinde jeder Art triumphiert und so alle Völker, Stämme und Nationen - wie ungeheuerlich roh und wie unterschiedlich auch immer ihrem Charakter, ihren Sitten, Gesetzen und Gebräuchen nach - mit dem Licht der göttlichen Erkenntnis erleuchtet und dem höchst sanften Joch Christi selbst unterworfen, allen Frieden verkündend, Gutes verkündend [vgl. Jes 52,7]. Dies alles erstrahlt sicherlich in jeder Hinsicht in so großem Glanze göttlicher Weisheit und Macht, dass der Geist und das Denken eines jeden sehr leicht einsieht, dass der christliche Glaube ein Werk Gottes ist.

2780 [Verpflichtung zu glauben] Deshalb erkennt die menschliche Vernunft klar und deutlich aus diesen strahlendsten und ebenso äußerst sicheren Beweisen, dass Gott der Urheber dieses Glaubens ist, und kann nicht mehr weiter vordringen, sondern muss jede Schwierigkeit und jeden Zweifel verwerfen und beseitigen und so diesem Glauben vollen Gehorsam leisten; denn sie weiß sicher, dass alles, was der Glaube selbst den Menschen zu glauben und zu tun vorschreibt, von Gott selbst überliefert wurde.

(qui pluribus)
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Sehr gut! Von P.Pius IX prophetisch für unsere Zeit gesprochen!
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Ja, Herr Bischof Overbeck, wir leben in einer Achsenzeit, da haben Sie recht!! Bald werden die Leugner der überlieferten Lehre Christi von unserem Herrn Jesus Christus persönlich dingfest gemacht und für ihre Taten zur Verantwortung gezogen werden.
Was Bischoft Overbeck hier so von sich gibt ist die raffinierte Gehirnwäsche der Anhänger der VAT II Konzilssekte! Die reale Folge ihrer üblen Kirchenpolitik wird benannt, da man sie nun nicht mehr länger verschweigen kann, aber dass sie die Ursache sind, wird verschwiegen und indirekt werden die Gläubigen für die Problematik verantwortlich gemacht. Gleichzeitig wird dann für die häretische…More
Was Bischoft Overbeck hier so von sich gibt ist die raffinierte Gehirnwäsche der Anhänger der VAT II Konzilssekte! Die reale Folge ihrer üblen Kirchenpolitik wird benannt, da man sie nun nicht mehr länger verschweigen kann, aber dass sie die Ursache sind, wird verschwiegen und indirekt werden die Gläubigen für die Problematik verantwortlich gemacht. Gleichzeitig wird dann für die häretischen Änderungen für die Zukunft geworben!, die als absolut notwendig dargestellt werden!
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Die Erkenntnis auf dem Sterbebett wir erschütternd sein.
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Alles ist "entwicklungsoffen ".Welch eine verständliche und logische Sprache.

Ich halte dagegen: Ihr habt die konkrete Tradition zerstört. Z.B. habt Ihr die Kunstwerke in den Kirchen beseitigt, die katholische überlieferte Theologie geschmäht und verändert und verschwiegen. Ihr habt die überlieferte Messe überall bekämpft usw.
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M.RAPHAEL
www.youtube.com/watch
Lieber Pater Karl: Sie haben vollkommen recht, aber ohne das Selbstopfer, das Schweigen und Knien vor dem wahren Gott wird es kein mystisches Priestertum mehr geben, das wir alle so sehr brauchen. Der Mensch der Novus Ordo Selbstverwirklichung kann das nicht herstellen. Nur der wahre Gott kann das Feuer in der Seele entzünden.
Sie sind kein Religionsfunktionär. Sie sind …More
www.youtube.com/watch
Lieber Pater Karl: Sie haben vollkommen recht, aber ohne das Selbstopfer, das Schweigen und Knien vor dem wahren Gott wird es kein mystisches Priestertum mehr geben, das wir alle so sehr brauchen. Der Mensch der Novus Ordo Selbstverwirklichung kann das nicht herstellen. Nur der wahre Gott kann das Feuer in der Seele entzünden.
Sie sind kein Religionsfunktionär. Sie sind ehrlich.
Klar, haben kirchliche Traditionen an Gestaltungskraft verloren-- wegen den lauen und untreuen Oberhirten und Hirten!!
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M.RAPHAEL
Moderne Religionsfunktionäre können tagelang über Religion reden und dicke Bücher schreiben, ohne jemals Gott zu erwähnen. Unglaublich.
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esra
Shalom ! Geduldet euch nur ihr "schlauen Relativisten!" Der Dreifaltige Gott
wird schon gestalten und die Tenne fegen. Shalom !
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M.RAPHAEL
Er ist ein Religionsfunktionär. Er hat keinen Kontakt mit dem wahren Gott.
Waagerl
Alle Gesprächsteilnehmer betonten dabei, das deutsche Religionsverfassungsrecht sei den künftigen Herausforderungen einer religiös und weltanschaulich pluralen Gesellschaft im Grundsatz gewachsen.

Was für ein Hohn!!
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Elista
Was denken die sich? Soll der ewige Gott sich wegen unserer "modernen" Zeit ändern? Unsere Generation, unsere Zeit ist doch weniger als ein Wimpernschlag der Ewigkeit.
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Susi 47
Liebe Elista
was konkret meinst du mit
was denken die sich?
was denken?
denken die überhaupt?
Susi 47
die kirche sich verhalten? manche dome stehen fest auf stein gebaut länger als 700jahre
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Eremitin
soll das eine rhetorische oder eine echte Frage sein? Und ist die Antwort einer 2000 Jahre alten funktionierenden Kirche darauf wirklich so schwer? Aber wer nicht will, der hat schon, sagte immer mein Vater......
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Susi 47
das war bestimmt eine scherzfrage
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