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Herzliches Treffen zwischen Müller und Piusbruderschaft

Heute von 11-13 Uhr empfing die Kommission Ecclesia Dei Vertreter der Piusbruderschaft. Das gab der vatikanische Pressesaal in einer mehrsprachigen Mitteilung bekannt. Es sei eine „herzliche“ …
Hyla
(K)Eine Illusion:

Der Aufbau der Unterkirche wird bald beginnen oder hat es schon. Die ausgebooteten Priester sind lange vorbereitet und stehen bereit für die Katakomben-Arbeit, es sind aber noch zu wenige. Da könnte eine Spaltung bei FSSPX Abhilfe schaffen. Das Gute daran, es wird überall verstreut Gruppen geben, gut getarnt, das echte heilige Meßopfer wird Gott dem Vater dargebracht werden …More
(K)Eine Illusion:

Der Aufbau der Unterkirche wird bald beginnen oder hat es schon. Die ausgebooteten Priester sind lange vorbereitet und stehen bereit für die Katakomben-Arbeit, es sind aber noch zu wenige. Da könnte eine Spaltung bei FSSPX Abhilfe schaffen. Das Gute daran, es wird überall verstreut Gruppen geben, gut getarnt, das echte heilige Meßopfer wird Gott dem Vater dargebracht werden zur Sühne - während außerhalb die Schlacht tobt.
Piusbruder
Hierzu gibt es einen sehr interessanten Artikel in der faz v. 24.9.14 zur
Vorgeschichte und die Hintergründe des Treffens.

1. Bischof Fellay war Anfang 2013 bereit auf das Ultimatum der
Sekte der Konzilskirche einzugehen und sich dieser zu unter-
werfen. Der damalige Distriktobere des wichtigsten Distriktes
überhaupt, nämlich Frankreichs, Pater de Cacqueray, leistete
jedoch Widerstand gegen …More
Hierzu gibt es einen sehr interessanten Artikel in der faz v. 24.9.14 zur
Vorgeschichte und die Hintergründe des Treffens.

1. Bischof Fellay war Anfang 2013 bereit auf das Ultimatum der
Sekte der Konzilskirche einzugehen und sich dieser zu unter-
werfen. Der damalige Distriktobere des wichtigsten Distriktes
überhaupt, nämlich Frankreichs, Pater de Cacqueray, leistete
jedoch Widerstand gegen den sich Bischof Fellay nicht durchsetzen
konnte.

2. Diesen Sommer wurde Pater de Cacqueray durch Pater Bouchacourt
als Distrikoberer in Frankreich ersetzt.

3. Pater Bouchacourt kennt Papst Franziskus aus dessen Zeit als
Erzbischof von Buenos Aires. Dieser Kontakt besteht weiterhin.

4. Der Papst hat Pater Bouchacourt seinen Wunsch nach einer Einigung
übermittelt.

Zusammenfassung

Bischof Fellay hat den wichtigsten noch in FSSPx befindlichen
Gegener einer Einigung entmachtet und dessen Schlüssel-
position mit jemanden besetzt, der in persönlichem Kontakt
zu Papst Franzikus steht. Der Hl. Vater wiederum hat seinen
Einigungswunsch über diesen Kanal übermittelt.

Schlußfolgerung

Beide Seiten sind an einer Einigung interessiert.
Die wahrscheinlichste Lösung wird ein Reservat für die FSSPx
sein, mit der Auflage die weitere Liberalisierung der Sekte der
Konzilskirche durch ernsthafte Kritik nicht zu stören.
Papst Franziskus ist halt so liberal, daß er auch bereit ist,
Gegner seines Kurses leben zu lassen, so lange sie sich ihm
nicht in den Weg stellen.
Mit der Unterstellung unter die Sekte der Konzilskirche wird
Bischof Fellay die FSSPx dem Untergang weihen und das
Lebenswerk von Erzbischof Lefebrve zerstören. Dieses
wird jedoch weiterleben im Widerstand (Bischof Williamson,
Pater Pfeiffer, usw.).
liabchrist
Ich danke H. KKard. Müller für seinen derzeitigen Gotteseinsatz. Hoffentlich versemmelt er nicht wieder alles, wie seine damaligen Abwertung/ Verfehlung des Altarsakramentes (das Jesus nicht ... direkt in der Eucharistie zugegen ist ...) als nur bildlich gedacht.
amaecclesia
Eine typische Parallele zur Geschichte vom Wolf und den sieben Geislein, finde ich. Nur, ob der Ausgang auch so glücklich sein wird...?? Aber bei Gott ist ja nichts unmöglich. Er wird auch hier wieder eingreifen, wie schon mehrfach bisher, wenn es nötig ist für das Weiterbestehen der Priesterbruderschaft.
Papst Franziskus und die Schrebergarten-Lösung. Ein höchst interessanter Kommentar von Giuseppe Nardi:
www.katholisches.info/…/kommissar-volpi…
Grüß Gott!
Ja, "Herzlichkeit" immer gut, fehlt aber heutzutage leider oftmals...Auch ein Blog fehlt, aber was ist denn das, DerMannmitBrilleundBart haut wieder in die Tasten...manchmal hart in der Sache und in der Wortwahl, aber immer herzlich, weil katholisch.
Und heute Abend gibt`s was aus einem interessanten, zwar älteren, aber wie man lesen kann, doch sehr aktuellen Buch zu lesen...

kathoblo…More
Grüß Gott!
Ja, "Herzlichkeit" immer gut, fehlt aber heutzutage leider oftmals...Auch ein Blog fehlt, aber was ist denn das, DerMannmitBrilleundBart haut wieder in die Tasten...manchmal hart in der Sache und in der Wortwahl, aber immer herzlich, weil katholisch.
Und heute Abend gibt`s was aus einem interessanten, zwar älteren, aber wie man lesen kann, doch sehr aktuellen Buch zu lesen...

kathoblogga
ApoCalypso Dancer
"Das ganze Konzil annehmen" dürfte also demnächst als Forderung wieder in Mode kommen. Adressat ist dabei natürlich immer der gleiche...
habichtsburg.blogspot.ch/…/das-ganze-konzi…
cyprian
Welches Ziel verfolgt die Kirche in post-BenediktXVI.-Zeiten? "Koschere" Ziele bestimmt nicht.
Msgr. Fellay: BEWARE!!!
ApoCalypso Dancer likes this.
DJP
"Herzliches Treffen zwischen Müller und Piusbruderschaft"

Warum auch nicht, denn wenn die Franziskaner der Immakulata abgewickelt sind,
braucht Volpi doch eine neue Aufgabe.
Im Vatikan wird er nicht gebraucht, denn dort wickelt man sich selber ab.
Rückkehr-Ökumene
Zur Information: Katholisches.info schreibt heute:
Ein kurzer Rückblick
Im Frühjahr 2012 hatte man auf Seiten der Piusbruderschaft in den monatelangen Verhandlungen davor den Eindruck gewonnen, Rom akzeptiere die vorgebrachten Änderungswünsche an der „Doktrinellen Präambel“, deren Annahme die Grundlage für die kanonische Anerkennung bilden sollte. Dann trat im Mai die Vollversammlung der …More
Zur Information: Katholisches.info schreibt heute:
Ein kurzer Rückblick
Im Frühjahr 2012 hatte man auf Seiten der Piusbruderschaft in den monatelangen Verhandlungen davor den Eindruck gewonnen, Rom akzeptiere die vorgebrachten Änderungswünsche an der „Doktrinellen Präambel“, deren Annahme die Grundlage für die kanonische Anerkennung bilden sollte. Dann trat im Mai die Vollversammlung der Glaubenskongregation zusammen und annullierte die erzielten Ergebnisse. Am 13. Juni 2012 dachte Bischof Fellay nach Rom zu reisen und mit der kanonischen Anerkennung der Piusbruderschaft zurückzukehren. Statt dessen wurde ihm von Kardinal William Levada, dem damaligen Glaubenspräfekten nicht die vereinbarte Fassung der Doktrinellen Präambel vorgelegt, sondern wieder die ursprüngliche Fassung, bevor die Gespräche begonnen hatten. Eine inakzeptable Situation, die mit einer ergebnislosen Abreise des Generaloberen der Piusbruderschaft endete. Weil die Kehrtwende so unerwartet kam, fragte Bischof Fellay wenige Tage später, ausdrücklich und schriftlich bei Benedikt XVI. nach, ob das wirklich auch der Wunsch des Papstes sei. Als dieser am 30. Juni bestätigte, trat eine Sendepause ein.
Einige Kreise in Rom wollten der Piusbruderschaft den Schwarzen Peter am Scheitern der Gespräche zuspielen und wollten von Bischof Fellay eine schriftliche negative Antwort auf die „Präambel“. Als die Piusbruderschaft, die sich aus ihrer Sicht hintergangen fühlte, nicht in diese Falle tappte, stellte ihr der inzwischen ins Amt getretene, und damit mit den Gesprächen nicht befaßte neue Glaubenspräfekt Müller der Bruderschaft Anfang 2013 ein Ultimatum.
In einer seiner letzten Entscheidungen hob Papst Benedikt XVI. das Ultimatum jedoch kurz vor seinem Amtsverzicht auf. Die Gesamtfrage blieb damit unbeantwortet. Die vom deutschen Papst 2005 angestoßenen Einigungsbemühungen, die in einer kanonischen Anerkennung der Bruderschaft münden sollten, wurden auf Eis gelegt.
Mit der Wahl von Papst Franziskus schienen weniger denn je die Voraussetzungen gegeben, die gescheiterten Gespräche zielführend wiederaufnehmen zu können. Nach anderthalb Jahren der offiziellen Sendepause, wurden mit heutigem Tag die Gespräche in einem erstaunlich wohlwollenden Klima wiederaufgenommen.
Fest steht, daß es im Vatikan Stimmen gab, nach der erfolgreichen Verhinderung einer Einigung durch die Vollversammlung der Glaubenskongregation, dem Abtritt von Benedikt XVI. und der Wahl von Papst Franziskus, die Gelegenheit zu nützen, um einen drastischen Schlußstrich zu ziehen und ein Exkommunikationsdekret für die Bischöfe und alle Priester der Piusbruderschaft zu erlassen. Eine Option, die auch Papst Franziskus nahegelegt wurde, die sich der argentinische Papst, trotz seiner kaum übersehbaren Abneigung gegen die Tradition und den überlieferten Ritus, nicht zu eigen machte.
Josef Clemens
Ich vermute, dass Bischof Fellay nicht den gleichen apodiktischen Impetus wie ein Galahad und seine Freunde in die Gespräche, über die ich mich sehr freue, eingebracht hat. Gewiss haben im Vorfeld Kontakte stattgefunden, die die Begegnung, als nicht völlig sinnfrei haben erscheinen lassen. Zwei Monologe hätte man auch brieflich austauschen können. Niemand erwartet in diesem Pontificat Fortschritt…More
Ich vermute, dass Bischof Fellay nicht den gleichen apodiktischen Impetus wie ein Galahad und seine Freunde in die Gespräche, über die ich mich sehr freue, eingebracht hat. Gewiss haben im Vorfeld Kontakte stattgefunden, die die Begegnung, als nicht völlig sinnfrei haben erscheinen lassen. Zwei Monologe hätte man auch brieflich austauschen können. Niemand erwartet in diesem Pontificat Fortschritte in den Beziehungen zueinander. Um so erstaunlicher, dass ein solches Gepräch, und dann auch noch in offenbar "herzlicher" Atmosphäre, in diesen Zeiten stattzufinden vermag. Und das mit Gerhard Ludwig Müller, dem Oberfeindbild zumindest der FSSPXler, mit denen ich bisher Gelegenheit hatte ins Gespräch zu kommen. Wirklich bemerkenswert! Der Kardinal könnte sich allerdings leicht zwischen sämtlichen Stühlen wiederfinden. Der eh schon recht "übersichtlichen" Symphatie, die Papst und Präfekt zueinander hegen, würden essentielle Zugeständisse an die FSSPX. nicht wirklich zuträglich sein. Andererseits, siehe entsprechende Äußerungen auch hier, werden die Hardliner innerhalb der Bruderschaft Bischof Fellay nicht eine Sekunde "aus den Augen lassen". Schon bei den Geprächen unter Benedikt galt er ja, zumindest bei denen die dann konsequenterweiser auch eigene Wege gingen, als "unsicherer Kantonist". Insofern kann Kardinal Müller eigentlich nur "verlieren". Der Papst wird ihn nicht unterstützen und Bischof Fellay kann ihm nicht entgegen kommen, selbst wenn er wollte. Und beide werden ihm im (nahezu sicheren) Falle der auch diesmaligen Aussichtslosigkeit seiner gut gemeinten Bemühungen (siehe Benedikt) den "schwarzen Peter" bereitwillig zuschieben, was im ungünstigsten Falle seine Ablösung bedeuten könnte. Dies wird er wissen. Diesen Schritt dessen ungeachtet zu gehen, zeigt seinen starken, mutigen Charakter und seinen unbedingten Willen wirklich alles zu versuchen das Herzensanliegen Benedikt XVI. selbst unter diesem Pontificat fortzuführen. Dank dafür wird er von keiner Seite erwarten dürfen, aber auch das wird er wissen!
Der ORF schäumt...
Wo denn?
Da dichtest du dir aber etwas zusammen, liebe Elisabeth. Der ORF übernimmt lediglich im Wortlaut eine Agenturmeldung, die gleichlautend in Dutzenden anderer Medien verbreitet wurde.
Ich freue mich, dass das Gespräch in guter Atmosphäre verlaufen ist, man sollte das Ganze jedoch nicht überbewerten. Beide Seiten haben ein Interesse am Status Quo. Der Vatikan lässt die …More
Der ORF schäumt...
Wo denn?
Da dichtest du dir aber etwas zusammen, liebe Elisabeth. Der ORF übernimmt lediglich im Wortlaut eine Agenturmeldung, die gleichlautend in Dutzenden anderer Medien verbreitet wurde.
Ich freue mich, dass das Gespräch in guter Atmosphäre verlaufen ist, man sollte das Ganze jedoch nicht überbewerten. Beide Seiten haben ein Interesse am Status Quo. Der Vatikan lässt die Pius-Bruderschaft, weltweit eine Institution von überschaubarer Größe, in Ruhe arbeiten, und diese revanchiert sich, indem sie Kritik an dem römischen Kurs vermeidet. Franziskus interessiert sich nicht für Dogmen und nicht für Liturgie, insofern spielt die FSSPX keine große Rolle in seinen Überlegungen. Dennoch glaube ich, dass es für die FSSPX ein guter Tag war: Die Tatsache dass sie mit keinem Wort gerügt, ja sogar "herzlich" empfangen wurde, nimmt sicher manchen traditionsorientierten Katholiken die Angst vor dem Schritt sich der FSSPX anzuschliessen.
Der ORF schäumt...

Vatikan nahm Gespräche mit Piusbruderschaft wieder auf
Der Vatikan und die Priesterbruderschaft St. Pius X. (Piusbruderschaft) reden offenbar wieder miteinander: Der Generalobere der Gemeinschaft, Bernard Fellay, traf heute im Vatikan mit dem Präfekten der Glaubenskongregation, Kardinal Gerhard Ludwig Müller, zusammen.
Die beiden hätten vereinbart, „schrittweise und in vernünf…More
Der ORF schäumt...

Vatikan nahm Gespräche mit Piusbruderschaft wieder auf
Der Vatikan und die Priesterbruderschaft St. Pius X. (Piusbruderschaft) reden offenbar wieder miteinander: Der Generalobere der Gemeinschaft, Bernard Fellay, traf heute im Vatikan mit dem Präfekten der Glaubenskongregation, Kardinal Gerhard Ludwig Müller, zusammen.
Die beiden hätten vereinbart, „schrittweise und in vernünftigen Zeiträumen auf eine Überwindung der Schwierigkeiten hinzuarbeiten“, teilte der Vatikan nach dem Treffen mit.
Ein Ultimatum des Vatikan an die seit 1988 abtrünnige Bruderschaft war im Februar 2013 verstrichen. Fellay hatte die Unterschrift unter die „lehrmäßige Präambel“ mit ihrer Verpflichtung auf das vollständige kirchliche Lehramt verweigert. Konsequenzen gab es aber keine.
Mehr dazu in religion.orf.at/stories/2670086/
Anno
Kompromisse darf es nicht geben.
Die Piusbruderschaft steht fest in der Tradition.
Der Zeitgeist hat dort keine Verwüstungen angerichtet.
Kompromisse sind was für Politiker, hier geht es um mehr.
Rückkehr-Ökumene
Libertas Ecclesiae,

wenn es zu einer "vollen Versöhnung" kommt, dann wird das kleine Rettungsboot (die Piusbruderschaft) nicht die Richtung des großen Schiffes (modernes Rom) verändern, vielmehr wird das große Schiff das kleine Rettungsboot in sich aufnehmen und beide fahren in der Richtung des großen Schiffes weiter.
Das an Deck genommene kleine Schiff wird wohl weiterhin seine Segel wie bisher…More
Libertas Ecclesiae,

wenn es zu einer "vollen Versöhnung" kommt, dann wird das kleine Rettungsboot (die Piusbruderschaft) nicht die Richtung des großen Schiffes (modernes Rom) verändern, vielmehr wird das große Schiff das kleine Rettungsboot in sich aufnehmen und beide fahren in der Richtung des großen Schiffes weiter.
Das an Deck genommene kleine Schiff wird wohl weiterhin seine Segel wie bisher einstellen, aber sie bestimmen nicht mehr die Fahrtrichtung des kleinen Rettungsbootes. Und alle Versuche, des Führers des kleinen Rettungsbootes, den Kapitän des großen Schiffes zu einer Richtungsumkehr zu bewegen, werden auf taube Ohren treffen.
Delphina likes this.
Anno
Nach den bisherigen Äußerungen und Taten seitens des Heiligen Vaters bin ich sehr skeptisch.
Hier prallen Sichtweisen und dogmatische Differenzen aufeinander, die nicht wegzureden sind.
Die römische Kurie hält den Kontakt, denn Päpste kommen und Päpste gehen.
Darwinist
Ich schätze dass - bei allen offensichtlichen Differenzen - das Verbindende zwischen den beiden immer noch bedeutend gewichtiger ist als das Trennende. Solange man sich dessen bewusst ist, kann man sehr sachlich über alle möglichen Differenzen und Probleme diskutieren und nach Lösungen suchen. Ich sehe nicht, warum das zwischen diesen beiden nicht möglich sein sollte. Insofern kann ein Treffen …More
Ich schätze dass - bei allen offensichtlichen Differenzen - das Verbindende zwischen den beiden immer noch bedeutend gewichtiger ist als das Trennende. Solange man sich dessen bewusst ist, kann man sehr sachlich über alle möglichen Differenzen und Probleme diskutieren und nach Lösungen suchen. Ich sehe nicht, warum das zwischen diesen beiden nicht möglich sein sollte. Insofern kann ein Treffen selbst dann sehr "herzlich" sein, wenn eine für beide Seiten akzeptable Lösung nur schwer erreichbar oder gar unmöglich scheint.
Libertas Ecclesiae
@Rückkehr-Ökumene

Wenn es zu einer "vollen Versöhnung" kommt, dann begibt sich die Bruderschaft in die Abhängigkeit des modernen Roms.

Wie ich schon sagte, wenn es zu einer "vollen Versöhnung" kommt, können die aktuellen Fehlentwicklungen in der Kirche nicht parallel weiterlaufen.
Gestas
Ich hoffe,das bei den Gesprächen die Piusbruderschaft nicht zu viel von ihren Grundsätzen preisgibt. Wollen wir hoffen, das Bischof Bernard Fellay stark bleibt
Rückkehr-Ökumene
Zweifellos gibt es in der Petrusbruderschaft gute Priester, aber sie hat einen schweren Defekt, der alles, was sie an Richtigem tut, zu einer Nostalgie-Variante degradiert.

Denn zur katholischen Wahrheitsposition gehört die Verurteilung des Irrtums und insbesondere der Irrtümer, die im Konzilstext ebenso wie in einer Reihe von kirchenamtlichen Dokumenten der Nachkonzilszeit stecken.

Die Petrus…More
Zweifellos gibt es in der Petrusbruderschaft gute Priester, aber sie hat einen schweren Defekt, der alles, was sie an Richtigem tut, zu einer Nostalgie-Variante degradiert.

Denn zur katholischen Wahrheitsposition gehört die Verurteilung des Irrtums und insbesondere der Irrtümer, die im Konzilstext ebenso wie in einer Reihe von kirchenamtlichen Dokumenten der Nachkonzilszeit stecken.

Die Petrusbruderschaft muss über diese Irrtümer den Mantel des Stillschweigens breiten, um ihre Existenz nicht zu gefährden. Aber das ist nicht erlaubt für den, der die überlieferte Lehre verteidigen will. Es ist nicht damit getan, dass er selbst nur Richtiges sagt und tut, nein, er ist auch verpflichtet die glaubenszerstörenden Lehren des modernen Roms in aller Öffentlichkeit anzuklagen.

Denn der Irrtum beansprucht Wahrheit für sich und dieser Anspruch ist der Wahrheit entgegen gerichtet. Wer also die Wahrheit verteidigen will, der muss den Irrtum bekämpfen. Das ist nicht eine Zutat, auf die man nach Belieben auch verzichten kann, sondern eine Notwendigkeit für den, der die Wahrheit verteidigen will.

Es ist das Elend der Petrusbruderschaft, dass sie zu den Irrtümern des Konzils und des nachkonziliaren Roms schweigen muss, um ihre Existenz nicht zu gefährden.

Die Petrusbruderschaft zittert davor, dass sie parallel zur überlieferten Messe dazu verpflichtet wird, auch die antikatholische Neue Messe zelebrieren zu müssen, und sie hat es wohl nur der Piusbruderschaft zu verdanken, dass Rom diesbezüglich die Daumenschrauben noch nicht angezogen und es bisher bei dringenden Appellen belassen hat.
Rückkehr-Ökumene
Wenn es zu einer "vollen Versöhnung" kommt, dann begibt sich die Bruderschaft in die Abhängigkeit des modernen Roms.
Dieses Rom hat nie einen Zweifel daran gelassen, dass die Piusbruderschaft das Pastoralkonzil und die Neue Messe uneingeschränkt anerkennen muss.
Wer wollte daran zweifeln, dass das moderne Rom viele Möglichkeiten hat, dieses Ziel Schritt für Schritt zu erreichen, wenn sich die …More
Wenn es zu einer "vollen Versöhnung" kommt, dann begibt sich die Bruderschaft in die Abhängigkeit des modernen Roms.
Dieses Rom hat nie einen Zweifel daran gelassen, dass die Piusbruderschaft das Pastoralkonzil und die Neue Messe uneingeschränkt anerkennen muss.
Wer wollte daran zweifeln, dass das moderne Rom viele Möglichkeiten hat, dieses Ziel Schritt für Schritt zu erreichen, wenn sich die Piusbruderschaft ihm unterstellt hat.

Aber auch unabhängig von dem dann zu erwartenden Schicksal der Priesterbruderschaft St. Pius X., ist ein Unterstellungs-Abkommen unter das moderne Rom, um der Wahrheit willen, nicht akzeptabel.
Denn man darf nicht akzeptieren, dass Wahrheit und Irrtum nebeneinander bestehen, und so die wahre Position als nostalgische Variante des Katholischseins erscheint.
Das entwertet den Einsatz derer, die für die Wahrheit kämpfen.

Wird die Bruderschaft der Versuchung erliegen, sich in den Modernismus einbinden zu lassen? Beten wir für ihre Standhaftigkeit!

Wer an einer solide begründeten Synthese der geistigen Fehlorientierung des Pastoralkonzils interessiert ist, die den Bruch mit der Tradition offensichtlich macht, dem sei empfohlen www.zweites-vatikanisches-konzil-hoerspiel.de
cyprian
Ganz so barsch würde ich nicht mit der Priesterbruderschaft St. Petrus umgehen. Sie tut in den Bereichen und an den Orten, wo sie es kann, einen sehr guten Dienst und hat dort ihren berechtigten Platz. Sollte der Papst mit seinem eingeschworenen Team jedoch versuchen, die katholische Tradition abzuwürgen, indem sie die Arbeit der FSSP, Institut Chritus König usw. im bisherigen Rahmen verbieten, …More
Ganz so barsch würde ich nicht mit der Priesterbruderschaft St. Petrus umgehen. Sie tut in den Bereichen und an den Orten, wo sie es kann, einen sehr guten Dienst und hat dort ihren berechtigten Platz. Sollte der Papst mit seinem eingeschworenen Team jedoch versuchen, die katholische Tradition abzuwürgen, indem sie die Arbeit der FSSP, Institut Chritus König usw. im bisherigen Rahmen verbieten, dann hoffe ich, dass sie alle den Mumm haben, sich unter die Fittiche der Priesterbruderschaft St. Pius X. zu flüchten. Einige werden es bestimmt tun - doch ein großer Teil wird im Kadavergehorsam das tötliche Gift schlucken, das sie innerlich und äußerlich lahmlegen wird.
intellego1
Lieber Galahad,

Ich weiß viell. noch zuwenig über die FSSP, die spitze kenn ich eigentlich gar nicht, trotzdem was ich bis jetzt von der FSSP gesehen hab, in meinem Bereich, war außergewöhnlich. die alte Liturgie, Mundkommunion an der Kommunionbank, Ministranten, und ein starkes Engagement der Priester.
VatII wird in seinen Aussagen immer mehr verflachen. Ich finde die Entscheidung der FSSP gut,…More
Lieber Galahad,

Ich weiß viell. noch zuwenig über die FSSP, die spitze kenn ich eigentlich gar nicht, trotzdem was ich bis jetzt von der FSSP gesehen hab, in meinem Bereich, war außergewöhnlich. die alte Liturgie, Mundkommunion an der Kommunionbank, Ministranten, und ein starkes Engagement der Priester.
VatII wird in seinen Aussagen immer mehr verflachen. Ich finde die Entscheidung der FSSP gut, das sie unterschrieben haben. Das war ja der einzige Stolperstein, da sieht man halt weg, wie bei einem schlechten Bild.

Der Kirche Christ kann man immer dienen. Genau das müssen wir wieder mehr lernen, ihr zu dienen.

Danke für die Segensgrüße
wünsche ich Ihnen gleichfalls

intellego1
Libertas Ecclesiae
Ich kann mir nicht vorstellen, dass es jetzt „einfach so“ zu einer etappenweisen Annäherung zwischen FSSPX und Rom kommen wird, ohne dass sich etwas Grundlegendes in der Kirche ändert. Die „verschiedenen Probleme doktrineller und kanonischer Natur“ lassen sich ja nicht einfach wegdiskutieren. Die bestehenden Schwierigkeiten betreffen die ganze Kirche und nicht nur die FSSPX. Die Lösung kann …More
Ich kann mir nicht vorstellen, dass es jetzt „einfach so“ zu einer etappenweisen Annäherung zwischen FSSPX und Rom kommen wird, ohne dass sich etwas Grundlegendes in der Kirche ändert. Die „verschiedenen Probleme doktrineller und kanonischer Natur“ lassen sich ja nicht einfach wegdiskutieren. Die bestehenden Schwierigkeiten betreffen die ganze Kirche und nicht nur die FSSPX. Die Lösung kann nicht einfach darin bestehen, der FSSPX eine kanonisch anerkannte Nischenexistenz zu ermöglichen, während gewisse Fehlentwicklungen in anderen Teilen der Kirche ungebremst weitergehen. Gut ist jedenfalls, dass man überhaupt wieder miteinander redet.
ApoCalypso Dancer likes this.
k_joha02
Es wäre schön, wenn Rom der Bruderschaft nun wirklich die Zeit gibt, die sie braucht, um den Weg der kirchenrechtlichen Anerkennung beschreiten zu können. Der Zeitdruck der bei der Frage der Präambel auf die Bruderschaft ausgeübt worden ist, war schlimm. Ich bin sicher, dass einige "Spaltungen" in der Bruderschaft auf das Konto dieses Zeitdruckes gehen!
Galahad
Werter intellego,

Ich weiß. Aber so hat das auch der Erzbischof Lefebvre gesehen. Das wäre nämlich sonst nicht nur Verrat am eigenen Willen - der ist zweitrangig - es wäre und das wäre Sünde: Verrat an Christus und seiner hl. Römisch Katholischen Kirche. Diese aber hat der Erzbischof Lefebvre stets verteidigt.

Natürlich soll man sich um die Einheit mit Rom bemühen. Rom muß sich aber auch darum…More
Werter intellego,

Ich weiß. Aber so hat das auch der Erzbischof Lefebvre gesehen. Das wäre nämlich sonst nicht nur Verrat am eigenen Willen - der ist zweitrangig - es wäre und das wäre Sünde: Verrat an Christus und seiner hl. Römisch Katholischen Kirche. Diese aber hat der Erzbischof Lefebvre stets verteidigt.

Natürlich soll man sich um die Einheit mit Rom bemühen. Rom muß sich aber auch darum bemühen und diese Einheit überhaupt wollen. Denn es kann nur eine Einheit in der WAHRHEIT geben, nicht in Anerkennung der Irrtümer von Vatikanum II.

Aber tun das nicht genau die Befüworter und Priester (vor allem die Führungsspitze!) der FSSP? Einheit um jeden Preis? Zieht man dort nicht den Gehorsam gegen Gott dem Gehorsam gegenüber den Menschen vor? Sie haben dort das Konzil unterschrieben. Sie zelebrieren bei der Crisamweihe meines Wissen den NOM mit. Sie erkennen alles ohne Ausnahme an, was Vatikanum II sagt. Meinen Sie wirklich, daß das ein gutes Vorbild ist? Wenn Sie sagen, es war ein gutgemeinter Versuch, daß würde ich glauben. Aber leider ist er fehlgeschlagen. Sie sind auf die neurömischen Okkupatoren hereingefallen und haben sich damit diesen als Falle für die treugläubigen Katholiken in die Hand gegeben um sie schließlich in den Modernismus zu führen.

Wäre die FSSP damals bei der Fahne geblieben, wären sie nicht eingeknickt und hätten sie treu zum Erzbischof gestanden, durch dessen Hände die ersten noch Ihre Weihe erhielten, hätten das ALLE Eccelsia Dei- Befürworter getan, so hätte die Kirchengeschichte vllt. einen ganz anderen Verlauf genommen. Dann wären die NOM-Messen und neutheologisch ausgerichteten Pfarreien vllt. schon endgültig zusammen gebrochen und hätten dann zur Tradition einlenken MÜSSEN um nicht auszusterben. Ebenso hätte dann vllt. auch Rom schon eher umgedacht. Zumindest hätte die Tradition dann eine durchaus noch ganz andere Durchschlagkraft als sie auch so schon hat.

Aber die FSSP-ler haben das nicht getan. Sie sind eingeknickt. Warum auch immer. Sie haben damit einen großen Fehler begangen und der Kirche Jesu Christi mehr geschadet als geholfen - bei weitem mehr. Auch wenn das sicher nicht die Absicht der FSSPler war. Ein gutes Vorbild ist das nicht, meine ich.

Herzlichen Gruß, Gottes Segen und Schutzengelgeleit!

Galahad
intellego1
@Galahad
Ich meine natürlich nicht um jeden Preis. Das wäre Verrat an den eigenen
Willen.
Galahad
@Intellego

Die FSSP geht mit gutem Beispiel voran? Wohin in den Abgrund, wie die Franziskaner der Immaculata? Die FSSPler sind meiner Ansicht nach nichts anderes als Wölfe im Schafspelz. Das muß man leider sagen. Wenn die Erkenntnis auch schmerzt. Leider wollte ich es auch lange nicht glauben.

@Petrusik

Sic est! Aber ich denke wir können da vollkommen auf Se. Ex. Bischof Fellay vertrauen. …More
@Intellego

Die FSSP geht mit gutem Beispiel voran? Wohin in den Abgrund, wie die Franziskaner der Immaculata? Die FSSPler sind meiner Ansicht nach nichts anderes als Wölfe im Schafspelz. Das muß man leider sagen. Wenn die Erkenntnis auch schmerzt. Leider wollte ich es auch lange nicht glauben.

@Petrusik

Sic est! Aber ich denke wir können da vollkommen auf Se. Ex. Bischof Fellay vertrauen. Er wird weder auf Franziskus I. noch auf Müller noch auf die Ecclesia Dei hereinfallen. Hier sagt er es eindeutig:

Durch verschiedene Beispiele, z.B. die Franziskaner der Immaculata, zeigte der Bischof, wie Rom derzeit versucht, die Tradition und die alte Messe aller Zeiten „kaputt zu machen", die das einzige Heilmittel für die Kirchenkrise ist.
„Die Protestanten brauchen sich nicht zu bekehren, sagen sie, doch wir, wir sollen uns bekehren", sagte der Bischof.

Gott lässt diese schwere Krise zu. „Aber der Teufel kann nicht tun was er will". Christus ist der Herr der Kirche und Er bestimmt, wie lange diese Krise währt und wie tief sie geht. Wir machen einfach weiter.

All unsere Sorgen und Nöte, alle unseren Tränen, unsere Anliegen vertrauen wir dem unbefleckten Herzen der allerseligsten Jungfrau Maria an, der wir uns gleich nach dem hl. Messopfer weihen wollen.


Herzlichen Gruß, Gottes reichlichen Segen und Schutzengelgeleit!

Galahad
intellego1
Die Petrusbruderschaft geht ja mit gutem Beispiel voran. Das Problem der Vereinnahmung (von welcher Seite auch immer) besteht immer.
Petrusik
SSPY=Sauerteig der Konzilskirche? Die SSPX soll mal besser aufpassen, das die Konzilskirche nicht zum Sauerteig in der SSPX wird.
intellego1
Vielleicht kommt es jetzt zur Annäherung und Eingliederung der Piusbruderschaft. Wäre zu wünschen. Die Piusse wären dann der Sauerteig der konzilskirche.