Bischof Osters Zickzack-Fahrt: Bin nicht für Abschaffung des Zölibats [sondern rede sie nur herbei]

Bischof Stefan Oster von Passau hat auf seiner Webseite (24. März) eine Erklärung zu seinem Interview in der Passauer Neue Presse abgegeben: „Inzwischen wird in den sozialen Medien schon wieder …
smily-xy
Der Zölibat wäre nicht über einen derart langen Zeitraum, als Norm, für den katholischen Priester beibehalten worden, hätte sich die segensreiche Auswirkung dieser priesterlichen Lebensform, nicht in vielerlei Hinsicht, immer wieder gezeigt. Eine Abschaffung des Pflichtchtzölibates, wird sich im Nachhinein, noch als verhängnisvoller Fehler herausstellen. Sowohl das gebetsleben und die Frömmigkeit…More
Der Zölibat wäre nicht über einen derart langen Zeitraum, als Norm, für den katholischen Priester beibehalten worden, hätte sich die segensreiche Auswirkung dieser priesterlichen Lebensform, nicht in vielerlei Hinsicht, immer wieder gezeigt. Eine Abschaffung des Pflichtchtzölibates, wird sich im Nachhinein, noch als verhängnisvoller Fehler herausstellen. Sowohl das gebetsleben und die Frömmigkeit der Priester, als auch als Folge, die selbe Folgeerscheinung bei d. Laien, wird ein Ergebnis sein. Auch die Seelsorge durch den Priester, wird ohne Zölibat, nicht mehr die selbe Qualität haben. Insgesamt wird es so sein, wie schon bei der Einführung der Handkommunion, die Sakralität, die Frömmigkeit insgesamt, der Glaube ans übernatürliche, wird stark beeinträchtigt werden. Und selbstverständlich wird das Neue, also das Laue, wie schon bei der Handkommunion, die Regel werden. Als Folge dessen, wird es nicht mehr, sondern weniger Priester geben. Es wird auch nicht weniger Missbrauch durch Priester geben, das Gegenteil wird eher zutreffen und es werden auf anderen Gebieten, ganz neuartige Skandale auftreten.
Antiquas
Was sagt unser HERR Jesus Christus zu einem Pflichtzölibat?

Kurz gesagt: Nichts! Jesus hat ein solches Gebot nie gegeben. Er hat im Gegenteil durchwegs verheiratete Männer berufen (eine Ausnahme ist vielleicht der Apostel Johannes). So war etwa Petrus, der erste Papst, verheiratet. Das Matthäusevangelium [1] erzählt ganz unbefangen, dass Jesus die Schwiegermutter des Petrus vom Fieber heilte.

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Was sagt unser HERR Jesus Christus zu einem Pflichtzölibat?

Kurz gesagt: Nichts! Jesus hat ein solches Gebot nie gegeben. Er hat im Gegenteil durchwegs verheiratete Männer berufen (eine Ausnahme ist vielleicht der Apostel Johannes). So war etwa Petrus, der erste Papst, verheiratet. Das Matthäusevangelium [1] erzählt ganz unbefangen, dass Jesus die Schwiegermutter des Petrus vom Fieber heilte.

Auch sonst gibt es in den Evangelien keinen einzigen Hinweis darauf, dass Jesus die Ehelosigkeit für seine Priester gewünscht oder gar gefordert hätte.

Haben die Apostel ihre Frauen verlassen?

Manche Befürworter des Zölibats behaupten allerdings unentwegt, dass die Apostel nach ihrer Berufung ihre Frauen verlassen hätten, um Jesus nachzufolgen. Die entsprechenden Bibelstellen, die da manchmal von Verfechtern des Pflichtzölibates angeführt werden, haben aber einen ganz anderen Sinn. So heißt es etwa bei Matthäus: „Wenn jemand zu mir kommt und nicht seinen Vater und seine Mutter, Frau und Kinder, Brüder und Schwestern hasst, der kann mein Jünger nicht sein“. [2] Doch ist hier von Jüngern die Rede und nicht von Priestern. Jünger aber bedeutet einfach „Anhänger“. Damit sind alle Christen gemeint. Und Jesus verlangt doch von seinen Anhängern nicht, dass sie Vater und Mutter und ihre Frauen und Kinder usw. hassen oder verlassen müssten. Abgesehen davon widerspräche das dem Gebot der Liebe.

Daher muss diese Stelle der Bibel anders verstanden werden, nämlich so, wie es Jesus tatsächlich gemeint hat: Wenn Vater oder Mutter, Sohn oder Tochter usw. ein Hindernis dafür wären, dass jemand ein Jünger (Anhänger) Jesu wird, dann ist es angezeigt, Eltern und Ehegatten weniger zu lieben als Christus, oder mit anderen Worten: Sie sollen trotzt des Widerstandes der Angehörigen Jesus als Jünger nachfolgen. Pinchas Lapide, einer der profundesten Kenner der hebräischen Sprache, weist ausdrücklich auf diese Sprechweise der Juden hin. Denn die hebräische Sprache ist, wie er sagt, eine erdnahe Sprache, eine Sprache, die gerne in Kontrastpaaren denkt, die nicht wörtlich zu nehmen sind. Ohne Kenntnis der hebräischen Sprache sind solche Worte der Bibel leicht missverständlich. [3]

Auch die andere Matthäusstelle [4], wo Jesus auf die Frage der Apostel, welchen Lohn sie dafür empfangen werden, weil sie um seinetwillen alles verlassen hätten, antwortete, dass sie alles hundertfach zurückbekommen würden, bezieht sich erstens nicht auf die Priester, sondern auf eine aktuelle Situation der Apostel, die zu dieser Zeit ihr Zuhause verlassen hatten, um Jesus auf seinen Wanderungen zu begleiteten. Zweitens wissen wir, dass die Apostel später dann ihre Ehefrauen auf ihren Missionsreisen mit sich genommen haben.

Was sagt Paulus dazu?

Es ist reine Spekulation, dass die Apostel ihre Frauen auf immer verlassen hätten. Vor allem in Paulus haben wir einen völlig unverdächtigen Zeugen dafür, dass die Apostel ihre Frauen nicht nur nicht verlassen, sondern, dass sie diese sogar auf ihre Missionsreisen mitgenommen haben. So heißt es etwa bei Paulus: „Haben wir nicht das Recht, eine gläubige Frau mitzunehmen (gemeint: auf ihren Missionsreisen), wie die übrigen Apostel und die Brüder des Herrn und wie Kephas (Petrus)?“ [5] Paulus pocht hier auf sein und seiner Mitarbeiter Recht, eine „Frau“ mitzunehmen, wie es auch die anderen Apostel, die Brüder des Herrn und wie es auch Petrus taten.

Was sagen die ältesten Kirchenväter zu dieser Schriftstelle?

Dass mit dem Wort „Frau“ die Ehefrau gemeint ist, bezeugen schon die ältesten Kirchenväter.

So schreibt z. B. Tertullian (+ um 220 n. Chr.): „Es war auch den Aposteln erlaubt zu heiraten und Ehefrauen mit sich zu führen“ [6] . Obwohl Tertullian in dieser Schrift für die sogenannte „Jungfräulichkeit“ eintritt, bezeugt er der Wahrheit gemäß, dass die Apostel verheiratet waren und ihre Frauen auf ihren Reisen mitgenommen haben.
Auch der berühmte Kirchenlehrer Hieronymus (347 – 420 n. Chr.), der zwar aus ideologischen Gründen ein fanatischer Gegner der Priesterehe war, bezeugt, dass die Apostel ihre Ehefrauen auf ihren Missionsreisen mitgenommen haben. So hat er in seiner ersten Vulgataübersetzung [7] das griechische Wort „gynaika“ (= Frau) in 1 Kor 9, 5 mit dem lateinischen „uxor“ übersetzt, was eindeutig „Ehefrau“ heißt. Damit bezeugt auch er aus seiner Kenntnis der Urkirche, dass die Apostel ihre Ehefrauen „mit sich genommen haben“.
Erst als Papst Siricius (384 – 399) gegen die Priesterehe zu Felde zog [8], übersetzte er in der zweiten Vulgataübersetzung das Wort „gynaika“ mit dem unverfänglicheren Wort „virgo“ (= Frau). Papst Siricius schrieb damals nämlich: „Diejenigen aber, die im Fleische sind (Anm.: gemeint sind die Eheleute), können Gott nicht gefallen“. Die Schlussfolgerung in der Denkweise von Papst Siricius war nämlich die: Die Apostel könne man doch nicht als solche bezeichnen, die Gott nicht gefallen. Daher müssten sie wohl ihre Frauen verlassen haben. Aber er konnte dieses Gesetz nicht durchsetzen.

Außerdem: Wo in der Heiligen Schrift heißt es, dass Eheleute Gott nicht gefallen können? Wo steht, dass die Sexualität böse sei? Diese Leib- und Sexualfeindlichkeit ist eine der verhängnisvollsten Ideologien, die sich in der Kirche breit gemacht haben.

Diese Beispiele mögen genügen. Aber sie zeigen klar, dass die Apostel keineswegs ihre Frauen und Kinder verlassen haben und es liegt auch kein Auftrag Jesu vor, dass Priester unverheiratet sein müssten.

Im 1. Timotheusbrief verlangt Paulus (bzw. ein Paulusschüler) sogar, dass ein Bischof, damals der Vorsteher einer Gemeinde, verheiratet sein musste, damit er ein guter Bischof sein könne. Es heißt dort: „Der Bischof soll ein guter Familienvater sein und seine Kinder zu Gehorsam und allem Anstand erziehen. Wer seinem eigenen Hauswesen nicht vorstehen kann, wie soll der für die Kirche Gottes sorgen?“ [9]
Und im 4. Kapitel dieses Briefes wird er noch direkter. Er schreibt: „Der Geist sagt ausdrücklich: In späteren Zeiten werden manche vom Glauben abfallen; sie werden sich betrügerischen Geistern und Lehren von Dämonen zuwenden, getäuscht von heuchlerischen Lügnern, deren Gewissen gebrandmarkt ist: Sie verbieten die Heirat und fordern den Verzicht auf bestimmte Speisen, die Gott doch dazu geschaffen hat, dass die, die zum Glauben und zur Erkenntnis der Wahrheit gelangt sind, sie mit Danksagung zu sich nehmen. Denn alles, was Gott geschaffen hat, ist gut, und nichts ist verwerflich, wenn es mit Dank genossen wird; es wird geheiligt durch Gottes Wort und durch das Gebet“. [10]
Wo Paulus von den für den Aufbau der Kirche wichtigen Charismen (Gnadengaben) spricht, fehlt die Ehelosigkeit. Wo er aber von der Ehelosigkeit spricht, geschieht dies in einer Reflexion über Ehefragen [11], ohne Bezug zur Kirche. Sowohl die Ehe als auch die Ehelosigkeit werden als Charismen bezeichnet, die nicht in unserem Ermessen liegen, sondern von Gott gegeben sein müssen: „Jeder soll so leben, wie der Herr es ihm zugemessen hat, wie Gottes Ruf ihn getroffen hat. [12]
Wo aber Paulus von der Ehelosigkeit spricht und sie empfiehlt, verweist er auf sein eigenes Beispiel und nicht auf Jesus und betont, dass er darüber „kein Gebot des Herrn“ habe.[13] Dabei wäre ein Hinweis auf Jesu Beispiel doch das stärkste Argument gewesen. Paulus begründet seine persönliche Option und seinen Rat zur Ehelosigkeit nur mit der „Kürze der Zeit“, die noch bis zur Wiederkunft Christi zur Verfügung stünde. Er meinte, die Wiederkunft Christi und damit das Ende der Welt stünde unmittelbar bevor, und er wollte die Christen dadurch vor den bevorstehenden Nöten bewahren.

Für keinen Amtsträger wurde die Ehelosigkeit im Neuen Testament als Voraussetzung für ein Dienstamt verlangt.

Nicht die anderen christlichen Kirchen sind in der Frage des Zwangszölibates von der apostolischen Tradition abgewichen, sondern die römische Kirche hat ab dem 4. Jahrhundert die apostolische Tradition verlassen.

[1] Mt 8, 14
[2] Mt 10, 37 f, u. a.
[3] Pinchas Lapide, Ist die Bibel richtig übersetzt?, Gütersloher Verlagshaus Gerd Mohn, 1992, S 123, Gütersloh
[4] Mt 19, 29.
[5] 1 Kor 9, 5.
[6] De exhortatione castitatis 8.
[7] Das ist die Übersetzung der Bibel aus dem griechischen Urtext in die lateinische Sprache. 1. Vulgataübersetzung war in den Jahren 383/384.
[8] Papst Siricius was selbst verheiratet, verließ aber aus diesen ideologischen Gründen seine Frau. Frage: Wie „christlich ist es, wenn ein Mann seine Frau verlässt, weil er den Verkehr mit ihr für „unrein“ hält?
[9] 1 Tim 3, 4 f.
[10] 1 Tim 4, 1 – 5
[11] 1 Kor 7
[12] 1 Kor 7, 7 und 1 Kor 7, 17.
[13] 1 Kor 7, 25.
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Bischof Oster ist rechtgläubig
www.kath.net/news/64083
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Sieglinde
JESUS selber hat sich schon oft beklagt über die Treulosigkeit seiner geweihten Diener, selbst die Mutter Gottes welche sie ihre geliebten Söhne nennt ist sehr betrübt über den Hochmut, Stolz und die Verirrungen vieler GOTT geweihten.
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"... dass der verheiratete Priester stark dominieren wird."

Ich frage mich, wo eigentlich verheiratete Priester herkommen sollen. Zu einem Aufschwung würde eine Aufhebung des Zölibats wohl kaum führen. Bei der evangelischen Kirche herrscht ein erheblicher Mangel an ordinierten Pastoren. Und die kennen weder Zölibat noch Priestertum.
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Werter Bischof Oster - ich halte nicht viel von Ihnen, denn Ihre Taten sprechen nicht für Sie. Kehren Sie um und verteidigen Sie die katholische Kirche, belehren Sie mich eines besseren. So aber sind Sie nur ein Schwätzer und Blender für mich und niemals ein Hirte.
smily-xy
Verbale Attacken sollten für uns tabu sein, besonders wenn es sich um einen Gottgeweihten Diener handelt. Bischof Oster spricht nur die Realität aus, die Zerstörung unserer Hl. Kirche geht jedoch nicht von ihm aus, sondern von PF und gewissen Leuten, mit denen er sich umgeben hat. Hier vor Ort macht Bischof Oster seine Sache gut. Es wird aber auch für ihn der Tag kommen, an dem er sich …More
Verbale Attacken sollten für uns tabu sein, besonders wenn es sich um einen Gottgeweihten Diener handelt. Bischof Oster spricht nur die Realität aus, die Zerstörung unserer Hl. Kirche geht jedoch nicht von ihm aus, sondern von PF und gewissen Leuten, mit denen er sich umgeben hat. Hier vor Ort macht Bischof Oster seine Sache gut. Es wird aber auch für ihn der Tag kommen, an dem er sich entscheiden muss zwischen der treuen Nachfolge Jesu Christ, oder denen, die die Kirche bis zur Unkenntlichkeit verändern. Bitte beten Sie für Bischof Oster und schreiben Sie ihm einen persönlichen Brief, in dem Sie ihm Ihre Enttäuschung und was Sie von ihm erwarten, in respektvoller und freundlicher Weise schildern.
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Siehe
Ja, trifft auf die jetzige Zeit zu!
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Und
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Nicky41
@Theresia Katharina ich habe eine Frage gestellt. Ist MIR das nicht mehr erlaubt? Für mich ist diese Frage nicht beantwortet, da ich keine Verharmlosung sehe.
Waagerl
@Nicky41
Warum wird die Abschaffung des Zölibats kommen?
A) Was plant die Weltregierung und wo steuert der Papst hin, wo steuern die Bischöfe hin?

B) Was wird passieren, wenn das Zölibat beibehalten wird?

Zu A) Die Weltregierung steuert zur NWO, steuert die Kirche dagegen?
Zu B) Wie wird der Papst argumentieren was er gegen Mißbrauch durch Kleriker getan hat? Wird er sagen, das Zölibat ist …
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@Nicky41
Warum wird die Abschaffung des Zölibats kommen?
A) Was plant die Weltregierung und wo steuert der Papst hin, wo steuern die Bischöfe hin?

B) Was wird passieren, wenn das Zölibat beibehalten wird?

Zu A) Die Weltregierung steuert zur NWO, steuert die Kirche dagegen?
Zu B) Wie wird der Papst argumentieren was er gegen Mißbrauch durch Kleriker getan hat? Wird er sagen, das Zölibat ist schuld oder wird er sagen, das Zölibat ist nicht schuld?

Wem wird er zuarbeiten? Dem Staat oder der Kirche?

Warum stellt sich überhaupt die Frage nach Abschaffung des Zölibats?
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Nicky41
@Waagerl darum ging es gerade nicht.
Waagerl
@Nicky41

Doch darum geht es!

Bischof Oster kennt alle Hintergründe und Fakten, warum benennt er sie nicht beim Namen? Er weiß was die Stunde geschlagen hat. Wenn er sagt der zölibatäre Priester wird dann wohl verschwinden, ist das ein verharmlosen.
Nicky41
Ich habe Gestas eine Frage gestellt. Die hätte ich gerne von ihm beantwortet gehabt. Nichts anderes. @Waagerl
Waagerl
Iacobus
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Nicky41
@Theresia Katharina vielleicht kann @Gestas für sich selber sprechen!? Mich würde es wirklich interessieren, wo Gestas eine Verharmlosung seitens Bischof Oster sieht.
Hören Sie auf mit Ihren Pseudofragen! Die sind längst beantwortet, aber Sinn und Zweck Ihres Gehabes ist, User wie @Gestas oder @Waagerl bewusst in die Enge treiben zu wollen!
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!kCdP
Gott schenke uns Berufene! Der Niedergang der Kirche ist begründet im Niedergang der Priester und der Bischöfe.
Moselanus
Aber besser keine, die in Diözesanseminare eintreten. Es ist nur sehr verständlich, dass das kaum noch jemand tut. Priester sind da eigentlich unerwünscht. Und es ist auch ein frommer Irrtum, man könne sich als Konservativer oder gar Traditionstreuer da schon noch irgendwie zur Weihe durchschlängeln.
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Nicky41
"Die Geschichte der Ostkirche zeigt uns: Wenn wir sagen, das stellen wir frei, dann wird es darauf hinauslaufen, dass der verheiratete Priester stark dominieren wird.“ Da schließt Bischof Oster eher die Tür und stellt kein Bein zwischen @Waagerl
Klar, stellt Bischof Oster damit ein Bein in die Tür, da hat @Waagerl ganz recht, denn der verheiratete Priester wird der Normalfall sein, das sagte er doch deutlich!
Was drehen Sie Nicky41 eigentlich Aussagen immer herum?
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Nicky41
Er sagt so wird es sein, wenn eine Lockerung/Änderung des Zölibat eintritt, aber er ist doch ganz klar dagegen.Ich drehe keine Aussagen um.
Waagerl
@Nicky41

Bischof Oster geht strategisch vor. Obwohl er den Ausgang kennt! Was würde wohl passieren, wenn er jetzt schon verkünden würde, was schon beschlossene Sache ist?
Seine Kollegen brüskieren? Das Kirchenvolk in Aufruhr versetzen?

Sich gegen PF auflehnen? Was würde ihn das kosten?
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Nicky41
@Gestas wo genau verharnlost er?
Gestas
@Nicky41
Dann sagen sie mal wie soll man das Verharmlosen des Abschaffen des Zölibats durch ihn verstehen?
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Das wissen Sie Nicky41, ganz genau, wenn Sie nur genügend nachdenken! @Gestas
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Wenn er heiraten will soll er sein amt niederlegen, und evangelisch werden-
Ich befürchte diese befürworter von verheirateten katholischen priester
Rufen gottes strafe auf die welt herunter
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Nicky41
Er befürwortet es nicht !
Tja. Das soll man glauben.
Aber selbstredend befürwortet er es, da er eben nicht zu 100 % gegen verheiratete Priester ist, sondern so "herum-schwurbelt".
Fazit:
Da glaube ich lieber dem Osterhasen, als Bischof Oster!
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Nicky41
„Der Zölibat ist die Lebensform Jesu und daher ein großer geistlicher Schatz, um den es sich zu kämpfen lohnt.“ Das ist das genaue Gegenteil von befürworten.
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Sicher!
Aber nicht in der wahren Kirche Jesu Christi.
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Moselanus
Doch, durchaus.
Sehen Sie, von mir können Sie noch was lernen!
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Immer wenn Gegenwind kommt, rudern die Heuchler mit einem Schwall wohlgesetzter, katholisch klingender Worte zurück!
Die Abschaffung des Pflichtzölibates für Priester liegt aber seit der Amazonas-Synode I im Oktober 2018 im Vatikan schon fix und fertig in der Schublade und wird auf der Amazonas-Synode II im Vatikan im Oktober 2019 endgültig beschlossen und rasch umgesetzt werden, wahrs…More
Immer wenn Gegenwind kommt, rudern die Heuchler mit einem Schwall wohlgesetzter, katholisch klingender Worte zurück!
Die Abschaffung des Pflichtzölibates für Priester liegt aber seit der Amazonas-Synode I im Oktober 2018 im Vatikan schon fix und fertig in der Schublade und wird auf der Amazonas-Synode II im Vatikan im Oktober 2019 endgültig beschlossen und rasch umgesetzt werden, wahrscheinlich zunächst möglichst unbemerkt im Amazonas-Gebiet! In den noch verbleibenden 6 Monaten soll nun per Gehirnwäsche aus allen Kanälen die Sache auch mental vorbereitet werden!
Dasselbe mit dem Frauendiakonat/Frauenpriestertum!
@Gestas @Vered Lavan @Sunamis 46 @Tina 13 @gennen @Sieglinde @Bibiana @Ratzi @Ministrant1961 @Carlus @a.t.m @Waagerl @Maria Katharina
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Waagerl
Bischof Oster steht doch schon mit einem Bein in der Tür, wenn er den Blick auf die Ostkirche lenkt! Das zweite Bein wird dann in der Synode nachgezogen! Das ist doch immer so!
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Waagerl
Bischof Oster war Journalist. Er ist geübt in seiner Rede!
Ist wie bei den Wahlen in der Politik. Vor der Wahl ist nicht nach der Wahl!
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Waagerl
"Und der, der zölibatär leben wird, wird eher entweder als komischer Sonderling wahrgenommen werden oder er wird ins Kloster gehen. Das heißt, in der Fläche wird die zölibatäre Lebensform dann wohl verschwinden".

Im Klartext, der zölibatär lebende Priester wird verdrängt! Darauf läuft es doch hinaus.

Und die Moral von der Geschichte? Unterschiedliche Moralvorstellungen, beherrschen die Kirche! …
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"Und der, der zölibatär leben wird, wird eher entweder als komischer Sonderling wahrgenommen werden oder er wird ins Kloster gehen. Das heißt, in der Fläche wird die zölibatäre Lebensform dann wohl verschwinden".

Im Klartext, der zölibatär lebende Priester wird verdrängt! Darauf läuft es doch hinaus.

Und die Moral von der Geschichte? Unterschiedliche Moralvorstellungen, beherrschen die Kirche! Genau wie bei konservativ und liberal. Haben diese beiden Moralvorstellungen zum Frieden in der Kirche beigetragen? Werden die beiden Moralvorstellungen sich je aussöhnen können?
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Waagerl
Enthaltsamkeit sollte auch in der Ehe eingeübt werden! Wo soll denn sonst der Priesternachwuchs herkommen, wenn die Eheleute nicht auch Vorbildwirkung haben?

Priestermütter
P. Robert Quardt SCJ
Man frage nur einmal die Priester der Reihe nach, und wohl die Mehrzahl von ihnen wird die Aussage des heiligen Papstes bestätigen, dass nämlich auch sie den Priesterberuf nächst Gott ihrer guten Mutter …
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Enthaltsamkeit sollte auch in der Ehe eingeübt werden! Wo soll denn sonst der Priesternachwuchs herkommen, wenn die Eheleute nicht auch Vorbildwirkung haben?

Priestermütter
P. Robert Quardt SCJ
Man frage nur einmal die Priester der Reihe nach, und wohl die Mehrzahl von ihnen wird die Aussage des heiligen Papstes bestätigen, dass nämlich auch sie den Priesterberuf nächst Gott ihrer guten Mutter oder Großmutter zu verdanken haben. In der vorliegenden Schrift sollen einige Beispiele, welche die Geschichte überliefert hat, die aufgestellte Behauptung erhärten.
Lins Verlag
64 S., geheftet
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Waagerl
@OsservatoreRom
Wie haben es denn die Heiligen Familien gemacht?
Enthaltsamkeit dient auch der Seelenreinigung!
Warum trennen Sich denn so viele Eheleute?
Warum hat die Homosexualität, das Fremdgehen, die Ehescheidungen, Abtreibungen so an Fahrtwind gewonnen?

Jeder ist zur Heiligkeit berufen!
Was machen Sie wenn Sie einen kranken Partner/in haben? Poppen bis der Arzt kommt?
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@OsservatoreRom
Wie soll man Enthaltsamkeit in der Ehe üben? So als Übung zwischendurch mal ein Jahr lang keinen Sex, wie?
________
Wäre evtl. ein Ansatz!
Bitte Sex nicht mit Liebe verwechseln.
Aber das scheint ja heutzutage keiner mehr zu wissen.
Hauptsache "rum-nudeln", die Kinder dann abtreiben etc.
Wir sind ja eine "Spaßgesellschaft".
Kein Wunder, wenn die Hand Gottes auf das …More
@OsservatoreRom
Wie soll man Enthaltsamkeit in der Ehe üben? So als Übung zwischendurch mal ein Jahr lang keinen Sex, wie?
________
Wäre evtl. ein Ansatz!
Bitte Sex nicht mit Liebe verwechseln.
Aber das scheint ja heutzutage keiner mehr zu wissen.
Hauptsache "rum-nudeln", die Kinder dann abtreiben etc.
Wir sind ja eine "Spaßgesellschaft".
Kein Wunder, wenn die Hand Gottes auf das gottlos gewordene Volk fallen wird.
Echte heilig leben wollende Familien muss man ja mit der Lupe suchen...
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So, so! Na da habe ich aber anhand Ihrer Aussage so meine Zweifel.
Aber Hauptsache Sie glauben, was Sie so sagen....
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Da habe ich schon einiges von Hoch(Merk-)würden gesehen und gehört, was alles Andere als katholisch war.
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Moselanus
Es gibt eben auch noch Leute, die differenzieren können. Wenn es sich dabei um einen Bischof handelt, ist das sehr erfreulich.
Gestas
Erst verharmlost Oster die Abschaffung des Zölibats und dann ist er dagegen. Heuchler.
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Es kann nur eine Wahrheit geben.
Und die liegt sicher nicht darin: "Tut wie und was ihr wollt und redet es euch schön".
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Niemand kann 100% gegen verheiratete katholische Priester sein, weil es sie ja sowieso schon gibt. Innerhalb der lateinischen Kirche hat Pius XII. ihre Existenz erleichtert, nämlich für konvertierte protestantische Geistliche, als Priester wirken wollen.
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@Moselanus: Das ist eine Ausnahmeregelung für konvertierte Pfarrer.
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Moselanus
Das stimmt, zeigt aber, dass es prinzipiell durchaus möglich ist und auch prinzipiell nichts dagegen spricht, die Regelung auszuweiten.
Es wird immer wieder Aufweichungen oder Ausnahmen geben.
Aber es wird und kann nie die Norm sein.
Weil die Norm ist der HERR selber!
Die Priester stehen in allem in SEINER Nachfolge. Und keiner - schon gar nicht ein falscher Papst - hat da das Recht, etwas zu ändern.
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Mk 16,16
@Moselanus: die Ausnahme ist grundsätzlich gegen die Regel und damit auch gegen jegliche Ausweitung
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