02:15

Gloria Global am 10. Mai

Bischof Mixa erholt sich Freundlicher Emeritierungs-Brief Deutsche Bischöfe gegen Zölibat Zölibat ist Zeichen der Liebe Der perfekte Jünger ChristiMore
Bischof Mixa erholt sich
Freundlicher Emeritierungs-Brief
Deutsche Bischöfe gegen Zölibat
Zölibat ist Zeichen der Liebe
Der perfekte Jünger Christi
cyprian
Diese profillose, uncharismatische graue Maus aus Bamberg wollte halt auch mal wieder in die Schlagzeilen kommen, selbst um den Preis, dem Papst in den Rücken zu fallen! Und wie konnte es auch anders sein: auch der Übergangs-Medienstar der deutschen Abwrackkirche musste sich die Narrenkappe aufsetzen und sich wieder mal zum Narren machen, indem er freimütig das Credo der Liberalen nachplapperte.
Grashüpfer
Ein sehr interessanter Artikel zum Zölibat - und zwar in Bezug auf die Praxis in den Ostkirchen. (auch hier vielfach bereits ins Feld geführt in der Diskussion - doch wohl mit nicht ganz historisch korrekten Behauptungen ...)

Scheinbar haben die Ostkirchen den Zölibat erst ab dem 5. JH aufgegeben:

So sagt Prof. Dr. Stefan Heid vom Päpstlichen Institut für christliche Archäologie in Rom über …More
Ein sehr interessanter Artikel zum Zölibat - und zwar in Bezug auf die Praxis in den Ostkirchen. (auch hier vielfach bereits ins Feld geführt in der Diskussion - doch wohl mit nicht ganz historisch korrekten Behauptungen ...)

Scheinbar haben die Ostkirchen den Zölibat erst ab dem 5. JH aufgegeben:

So sagt Prof. Dr. Stefan Heid vom Päpstlichen Institut für christliche Archäologie in Rom über die heutige historische Forschung zum Zölibat:

Wir können festhalten, dass in dem großen Zeitraum vom 1. zum 4. Jahrhundert die Vorstellung vom priesterlichen Zölibat in Ost und West als selbstverständlich angesehen wurde. Die Synoden und die Kirchenväter in Kleinasien, Syrien, Ägypten, Nordafrika, Spanien und Rom geben darüber reichlich Zeugnis. Berühmte Zeitzeugen sind Klemens und Origenes von Alexandrien, Hippolyt von Rom, Tertullian und Zyprian von Karthago, Eusebius von Caesarea, Kyrill von Jerusalem, Athanasius von Alexandrien, Hieronymus, Epiphanius von Salamis und schließlich Sinesius von Cyrene.

Interessanterweise sind die Zeugnisse über den Zölibat der Kleriker im griechischen Osten reichlicher als im lateinischen Westen. Die Disziplin bleibt immer die gleiche. Allerdings wurde sie ab dem fünften Jahrhundert in einigen Regionen der Ostkirche nach und nach fallen gelassen.


Link: www.opusdei.de/art.php

<<<Mit Ausnahme von Messfeier und Beichte (beides Sakramente, die in "modernen" Gemeinden sowieso nicht mehr gewollt werden) kann der Diakon so ziemlich alles, was ein Priester auch kann<<<
Ja, wozu noch Priester....hinweg mit ihnen...
Das Volk wollte immer schon Barrabas.

Monika Elisabeth hat dieses orthodox-verbundene Kuddelmuddel bestens formuliert!

Noch einige Jubelmeldungen aus Österreich…More
<<<Mit Ausnahme von Messfeier und Beichte (beides Sakramente, die in "modernen" Gemeinden sowieso nicht mehr gewollt werden) kann der Diakon so ziemlich alles, was ein Priester auch kann<<<
Ja, wozu noch Priester....hinweg mit ihnen...
Das Volk wollte immer schon Barrabas.

Monika Elisabeth hat dieses orthodox-verbundene Kuddelmuddel bestens formuliert!

Noch einige Jubelmeldungen aus Österreich:
diepresse.com/…/index.do

www.wir-sind-kirche.de/index.php

Es gibt einen Pfingstbrief dieses Bundes...ganz interessant, diese Leute beten sogar.
Soll ich ihn verlinken?

Wir von "Wir-sind-auch-Kirche" hinken da ein wenig nach, kommt mir vor...
Albertus Magnus
die orthodoxen Kirchen sind ein Fall für sich....

aber wenn man schon Sitten und Gebräuche von dort übernehmen will, wie wärs denn dann bsplw. mit den Fastenregeln. Die haben beileibe nicht nur 2 Fasttage im Monat,...

Im übrigen gibt es in der kath. Kirche durchaus den verehelichten Kleriker, nämlich den Diakon. Was hindert also all die Männer, die so dringend Geistliche werden möchten, Diakon …More
die orthodoxen Kirchen sind ein Fall für sich....

aber wenn man schon Sitten und Gebräuche von dort übernehmen will, wie wärs denn dann bsplw. mit den Fastenregeln. Die haben beileibe nicht nur 2 Fasttage im Monat,...

Im übrigen gibt es in der kath. Kirche durchaus den verehelichten Kleriker, nämlich den Diakon. Was hindert also all die Männer, die so dringend Geistliche werden möchten, Diakon zu werden. Mit Ausnahme von Messfeier und Beichte (beides Sakramente, die in "modernen" Gemeinden sowieso nicht mehr gewollt werden) kann der Diakon so ziemlich alles, was ein Priester auch kann.
Monika Elisabeth
Jesus sagte aber nicht, dass man bei Ehebruch nach einer Zeit der Buße eben diesen Ehebruch vertiefen darf.

Schon komisch, gell? Auf der einen Seite hat die römisch katholische Kirche etwas - nämlich den Zölibat - was (angeblich) nicht in der Bibel zu finden ist bzw. kein Gebot Gottes ist. Man soll sich also den Ostkirchen anpassen.

Auf der anderen Seite hat aber dann die orthodoxe Kirche plötz…More
Jesus sagte aber nicht, dass man bei Ehebruch nach einer Zeit der Buße eben diesen Ehebruch vertiefen darf.

Schon komisch, gell? Auf der einen Seite hat die römisch katholische Kirche etwas - nämlich den Zölibat - was (angeblich) nicht in der Bibel zu finden ist bzw. kein Gebot Gottes ist. Man soll sich also den Ostkirchen anpassen.

Auf der anderen Seite hat aber dann die orthodoxe Kirche plötzlich auch ein Gebot, welches man aber mit absoluter Sicherheit nicht im Evangelium finden wird: Nach dem Ehebruch und einer Bußzeit diesen Ehebruch segnen zu lassen.
Im „Dialog für Burgenland“ würde für Geschiedene und Wiederverheiratete eine „Lösung wie in der orthodoxen Kirche“ befürwortet, „dass nach einer Zeit der Buße die Segnung einer zweiten Partnerschaft möglich wäre. Nur: Es geht in Rom nichts weiter.“

So, das dürfte genügen...
www.kath.net/detail.php
Iacobus
@cantate:
"Dann muss Rom aber schleunigst das Kirchenrecht für die katholischen Ostkirchen ändern ... Aber die vergisst man ja gerne, um die Illusion einer katholischen Uniformität (s.o.) zu wahren."

In der Tat trifft meine Aussage vom 10.05. - 13:13:07 auch auf verheiratete Priester in den unierten Ostkirchen zu: Ausschließlichkeit leben diese nicht.
Monika Elisabeth
Gabriele Kuby hat recht, wenn sie der Meinung ist, dass die zölibatären Priester in dieser heutigen Zeit, aber auch allgemein, eine treue Jüngerschar bräuchten.

Ich bin der gleichen Meinung. Unsere Priester - besonders eben die romtreuen - leiden nicht unter dem Zölibat, sondern unter der Isolation und der Einsamkeit. Sie sind in den modernen Pfarreien ja mittlerweile völlig vom normalen …More
Gabriele Kuby hat recht, wenn sie der Meinung ist, dass die zölibatären Priester in dieser heutigen Zeit, aber auch allgemein, eine treue Jüngerschar bräuchten.

Ich bin der gleichen Meinung. Unsere Priester - besonders eben die romtreuen - leiden nicht unter dem Zölibat, sondern unter der Isolation und der Einsamkeit. Sie sind in den modernen Pfarreien ja mittlerweile völlig vom normalen Fußvolk abgeschnitten. Das erlebe ich bei meinem Pfarrer, wo ich wochenlang vorher einen Termin vereinbaren muss, um mit ihm reden zu können... obwohl er nun wirklich nicht gerade eine ganze Stadt betreuen muss.

Da stimmt doch was nicht?!

Ich denke man hält die Priester von uns fern und dann vereinsamen sie oder werden ungünstig beeinflusst, wenn sie jeden Tag die gleichen Pastis und Refis um sich haben, die vielleicht nicht einmal ein freundschaftlich tiefes Verhältnis zum "Gottesdienstvorsteher" haben. Sicher mag es da auch andere Beispiele geben, aber ich erlebe es meistens so: Man will in einer stinknormalen Dorfkirche ein Gespräch mit dem Pfarrer - oder auch einfach nur eine Beichte - und was passiert? Weit und breit sieht man keinen Pfarrer, sondern die Pastoralreferenten und was weiß ich noch alles.
Maria Goretti
@ Bonelli

Endlich sagt das mal jemand!
cantate
@a.t.m.

Der Aufruf wurde schon vor 2 Wochen von der Rechtsabteilung des BO in Mainz per Mail verbreitet.
a.t.m
Schwarzes Schaf. Danke für deinen Link, aber erscheckend 39 % für die entfernung des heiligen Kreuzes aus den Schulklassen, also kann mich der Bitte nur anschliesen Bitte mitabstimmen.

Und für alle, falls es noch fragen gibt zur Ehe sehr zu empfehlen, stjosef.at/dokumente/humanae_vitae.htm

1. Korinther 7,32–35
Ich wünschte, ihr wäret ohne Sorgen. Der Unverheiratete sorgt sich um die Sache…More
Schwarzes Schaf. Danke für deinen Link, aber erscheckend 39 % für die entfernung des heiligen Kreuzes aus den Schulklassen, also kann mich der Bitte nur anschliesen Bitte mitabstimmen.

Und für alle, falls es noch fragen gibt zur Ehe sehr zu empfehlen, stjosef.at/dokumente/humanae_vitae.htm

1. Korinther 7,32–35
Ich wünschte, ihr wäret ohne Sorgen. Der Unverheiratete sorgt sich um die Sache des Herrn; er will dem Herrn gefallen. Der Verheiratete sorgt sich um die Dinge der Welt; er will seiner Frau gefallen. So ist er geteilt. Die unverheiratete Frau aber und die Jungfrau sorgen sich um die Sache des Herrn, um heilig zu sein an Leib und Geist. Die Verheiratete sorgt sich um die Dinge der Welt; sie will ihrem Mann gefallen. Das sage ich zu eurem Nutzen: nicht um euch eine Fessel anzulegen, vielmehr, damit ihr in rechter Weise und ungestört immer dem Herrn dienen könnt.“

Und das Kirchenrecht:

Canon 277 § 1 :

Die Kleriker sind gehalten, vollkommene und immerwährende Enthaltsamkeit um des Himmelreiches willen zu wahren; deshalb sind sie zum Zölibat verpflichtet, der eine besondere Gabe Gottes ist, durch welche die geistlichen Amtsträger leichter mit ungeteiltem Herzen Christus anhangen und sich freier dem Dienst an Gott und den Menschen widmen können.

An Gottes Segen ist alles gelegen, daher ora et labora damit wir uns dieses Segens als würdig erweisen und diesen empfangen dürfen.
Schwarzes Scharf
@Alle !!!!

Die wollen die Kreuze in den Schulen entfernen, setze eure Häkchen bitte richtig!

Die Online-Umfrage findet sich unter:
http://www.sueddeutsche.de/app/service/voting/do/index.html/1246 (bitte hier

anklicken!).

Bitte diese Einladung zur Meinungsumfrage nach Möglichkeit an eigene
Bekannte und Freunde weiterleiten.
Monika Elisabeth
Cantate - ich vermute aus dem gleichen Grund, wie es auch bei den anglikanischen Konvertiten geregelt wurde. So what?

Lesen sie zum Verhältnis Ostkirche und Römische Kirche bezüglich des Zölibats bitte doch einmal das Dekret "Presbyterorum Ordinis -
Über Dienst und Leben der Priester" aus den Dokumenten des II. Vaticanum.

Ihre anderen Zitate sind aus dem Zusammenhang gerissene Sätze, die ich …More
Cantate - ich vermute aus dem gleichen Grund, wie es auch bei den anglikanischen Konvertiten geregelt wurde. So what?

Lesen sie zum Verhältnis Ostkirche und Römische Kirche bezüglich des Zölibats bitte doch einmal das Dekret "Presbyterorum Ordinis -
Über Dienst und Leben der Priester" aus den Dokumenten des II. Vaticanum.

Ihre anderen Zitate sind aus dem Zusammenhang gerissene Sätze, die ich bereits erläutert habe. Nichts weiter als eine Unterstellung ist das dann, was sie danach noch zu Elisabeth über mich geschrieben haben.

Nein, Eulenspiegel, nichts ist klar, dann würde die Betrübnis noch weiter voranschreiten, die vielen viris, pastis, refis würden sich um jede Seele zanken, weil die alle zu den keusch und rein lebenden Mönchen abwanderten.
Genau so, wie Bonelli beschreibt!
Und meine Sünden sind bei Mönchen auch sicherer, als bei beweibten Pastis und Priestis...denen die Muttchen zu Hause Löcher in den Bauch …More
Nein, Eulenspiegel, nichts ist klar, dann würde die Betrübnis noch weiter voranschreiten, die vielen viris, pastis, refis würden sich um jede Seele zanken, weil die alle zu den keusch und rein lebenden Mönchen abwanderten.
Genau so, wie Bonelli beschreibt!
Und meine Sünden sind bei Mönchen auch sicherer, als bei beweibten Pastis und Priestis...denen die Muttchen zu Hause Löcher in den Bauch fragen....
Eulenspiegel
Liebe Elisabeth!

Ziemlich weit unten - ich habe mich ja als Neuer erst durchlesen müssen - schreiben sie:

"Pastis und Refis sind auch für den Zölibat!!!
Haben wir nämlich genug verheiratete Priester, die ihren Job machen, müssen sie Angst haben, nun ihren Job zu verlieren."

Ich glaube, hier unterliegen sie einem Logik-Fehler.
Wenn Priester heiraten dürfen, dann werden die Pastis und Refis ja …More
Liebe Elisabeth!

Ziemlich weit unten - ich habe mich ja als Neuer erst durchlesen müssen - schreiben sie:

"Pastis und Refis sind auch für den Zölibat!!!
Haben wir nämlich genug verheiratete Priester, die ihren Job machen, müssen sie Angst haben, nun ihren Job zu verlieren."

Ich glaube, hier unterliegen sie einem Logik-Fehler.
Wenn Priester heiraten dürfen, dann werden die Pastis und Refis ja selber Priester. Wäre auch vernünftig so!
Alles klar?

pchris93
Es kommt mir irgendwie vor (ich kann mich auch irren), als ob hier manche Bonelli verurteilen, nur weil er bei Opus Dei ist .... wer nicht bei WsK ist, is wohl keiner, oder was?Nichtsdestotrotz hat er ein großartiges Interview gegeben.
cantate
@elisabethvonthüringen

Genauso wie bei den viri probati, die jetzt schon zu Diakonen geweiht werden.
Canti....viri probati heißt zuerst heiraten und dann Priester werden...wie in der vielgeliebten Schwesterkirche aus dem Osten. Nicht umgekehrt..(.werde ich halt mal Pfarrer, wenns nicht geht, kann ich immer noch heiraten....huch...)
Wodurch sollen sich denn sonst diese viri probati bewährt haben??
cantate
@elisabethvonthüringen

Hab ich ja auch an Monika Elisabeth geantwortet.
<<Die Ehe ist weder nur Belastung noch der "siebte Himmel", sondern eine Lebensform mit allen Höhen und Tiefen, in der man sich - wie in zölibatärer Lebensweise - ganz hingibt. Wenn man eine Ehe eingeht, um sich "sexuell abzureagieren", wird man die längste Zeit verheiratet gewesen sein<< ...Canti, das ist eine tolle Erkenntnis!
Mit 37 Ehejahren auf dem Buckel weiß ich darum Bescheid.
cantate
@Monika Elisabeth

"Ich frage mich bloß, wie man (Cantate) bloß darauf kommt, dass man die Ehe als schlecht empfindet, nur weil man den Zölibat für die Priester gut findet."

Weil Sie z. B. unten schreiben:

"Als ob sich etwas zum Positiven ändert, wenn man Priester mit einer Ehe noch mehr belastet, als sie ohnehin schon sind. Als ob die Frau ein Sandsack wäre, an dem man sich sexuell abreagiere…More
@Monika Elisabeth

"Ich frage mich bloß, wie man (Cantate) bloß darauf kommt, dass man die Ehe als schlecht empfindet, nur weil man den Zölibat für die Priester gut findet."

Weil Sie z. B. unten schreiben:

"Als ob sich etwas zum Positiven ändert, wenn man Priester mit einer Ehe noch mehr belastet, als sie ohnehin schon sind. Als ob die Frau ein Sandsack wäre, an dem man sich sexuell abreagieren kann, sobald man pädophile Neigungen spürt."

Und:

"Ein Abweichen der kirchlichen bis dato üblichen Zölibats-Praxis wäre ein Etappensieg gegen die kirchliche Moral innerhalb einer sexbesessenen Welt."

--------------------------------------------------------

"Als ob verheiratete Männer nicht auch schwul sein könnten oder pädophil. Da sagen die Statistiken aber etwas anderes aus. Und ob diese Männer dann bessere Priester wären, nur weil sie verheiratet sind oder gar heiraten dürfen?"

Es geht ja auch nicht darum, durch die Zulassung von viri probati zum Priesteramt direkt sexuellen Missbrauch zu verhindern, sondern dadurch eine größere Auswahl an Priesteramtskandidaten zu haben, so dass man nicht jeden x-beliebigen nehmen muss, nur weil er nicht vorhat zu heiraten. Fragen Sie doch mal einen Bischof, ob er lieber auf dem Pulverfass seiner schwulen Priester sitzt oder ob er doch nicht lieber viri probati hätte, wo er vorher richtig auswählen konnte.

"Desweiteren wird hier immer mal wieder gern vergessen, dass das Priesteramt (so wie jedes andere Weiheamt oder Ordensstand) eine Berufung ist und kein Beruf. Gottes Gnade ist dazu notwendig und für den weiteren Weg muss man sich viel erbeten."

Und was hat das mit dem Zölibat zu tun? Ist das Diakonat etwa keine Berufung, wenn ein Verheirateter geweiht wird?

"Und wenn man schon immer die Orthodoxen als das non plus ultra hinstellen möchte"

Wer tut das? Es wäre eine Möglichkeit, nicht mehr und nicht weniger.

"Und wenn man schon immer die Orthodoxen als das non plus ultra hinstellen möchte, sollte man gleich bei der ganzen Wahrheit bleiben, und fairerweise sagen, dass sich deren Verständnis eines Priesters doch ein bisschen von dem Verständnis der röm.kath. Kirche unterscheidet."

Ach ja? In welchem Punkt unterscheidet es sich denn? Und wieso gibt es dann in der katholischen Kirche des Ostens verheiratete Priester, wenn das katholische Priesterbild das gar nicht vorsieht?
Latina
@Eulenspiegel---das mit dem flapsig vorgebrachten bussgürtel finde ich jetzt nicht so gut,klingt nach dan brown--die meisten mitglieder des opus dei sind m.E.verheiratete assoziierte mitglieder,die als busse eine ehefrau und nkinder haben,hihi----so jetzt bin ich flapsig geworden,aber ansonsten kann ich gegen diesen psychater nichts negatives sagen,im gegenteil,wir bräuchten mehr christliche …More
@Eulenspiegel---das mit dem flapsig vorgebrachten bussgürtel finde ich jetzt nicht so gut,klingt nach dan brown--die meisten mitglieder des opus dei sind m.E.verheiratete assoziierte mitglieder,die als busse eine ehefrau und nkinder haben,hihi----so jetzt bin ich flapsig geworden,aber ansonsten kann ich gegen diesen psychater nichts negatives sagen,im gegenteil,wir bräuchten mehr christliche psychater.
Das ist es ja, was ihn auszeichnet...Opus Dei-Mitglied zu sein. Das werden nicht viele!!!.
Und den ominösen Bußgürtel braucht er sicher nicht, als Psychiater büßt er so genug vor sich hin!!!
Eulenspiegel
Bonelli ist Mitglied von Opus Dei. Ob er auch den Bußgürtel befürwortet und ihn auch selber trägt?

Heine
Raphael Bonelli ist nichtsdestoweniger eine Kapazität in seinem Fach,über die man sich nicht anhand von weltanschaulichen Stichwörtern ein vorschnelles ,inkompetentes,oberflächliches Urteil erlauben sollte..

Religiosität und Psychiatrie
Einer breiteren Öffentlichkeit bekannt wurde Bonelli durch seine Forschung im Grenzgebiet von Religiosität und Psychiatrie bzw. Psychotherapie. Er tritt für …More
Raphael Bonelli ist nichtsdestoweniger eine Kapazität in seinem Fach,über die man sich nicht anhand von weltanschaulichen Stichwörtern ein vorschnelles ,inkompetentes,oberflächliches Urteil erlauben sollte..

Religiosität und Psychiatrie
Einer breiteren Öffentlichkeit bekannt wurde Bonelli durch seine Forschung im Grenzgebiet von Religiosität und Psychiatrie bzw. Psychotherapie. Er tritt für einen Dialog der beiden Wirklichkeitsbereiche sowie für eine „Integration der spirituellen Dimension in den Medizinalltag“ ein,zumal zahlreiche hochrangige Studien eine protektive Wirkung gelebter Religiosität nachgewiesen hätten.Für die Psychiatrie konstatiert Bonelli hierbei besondere Schwierigkeiten aufgrund der signifikant geringeren Religiosität von Psychiatern (verglichen mit ihren Patienten), mithin der „Trennung dieser Welten, die oftmals von beiden Seiten gefördert wird“ . Religiosität als ihr „letztes Tabu“ werde oftmals pathologisiert. Eine „strikte weltanschauliche Abstinenz des Therapeuten“ erscheine in der Praxis beim Patienten als Signal für das, „was in der Therapie ‚keinen Platz‘ hat“; eine Intervention in Richtung einer (nach Ansicht des Therapeuten) „reifen Religiosität“ verlasse wiederum eine „wertfreie Therapie“. Bonelli empfiehlt vor diesem Hintergrund (ggf. in Zusammenarbeit mit dem Seelsorger) Religiosität wertschätzend als „positive Kraft“ zu verwenden, „ohne sie zu manipulieren“ und dabei die eigene Kompetenz zu überschreiten. Gesunde sei von ungesunder Religiosität zu unterscheiden. Der Verletzlichkeit des religiösen Lebens sei mit einer Sensibilität für religiöse Fragen zu begegnen. Die andere Seite dieser Integration besteht nach seiner Meinung in der Trennung der Kompetenzen zwischen Therapeut und Seelsorger:So wenig wie ersterer für religiöse Inhalte sei letzterer für die bloße Befindlichkeit seines Klienten zuständig. Der Seelsorger mit psychotherapeutischem Schwerpunkt stünde in der Gefahr, den Glauben zu psychologisieren und sei daher „eine ungesunde (weil für den Patienten und auch für den Seelsorger verwirrende) Mischung an Kompetenzen.......
Von dem Herrn soll man sehr viel halten, der ist echt!
Weil er eben die Krankheiten der heutigen Zeit mit Namen versieht, hat man ihn entsorgt. Das stimmt!
Aber deshalb ist er ja auf dem richtigen Weg!
Um zeitgeistige Schmuse-Psychiater kümmert sich niemand.
Eulenspiegel
Habe ich gerade auf wikipedia über Bonelli gelesen

Der Psychiater Raphael Bonelli ist ein Laienmitglied von Opus Dei und vor allem durch seinen Kongress "Religiosität in Psychiatrie und Psychotherapie" 2007 in Graz bekannt geworden, bei dem Exorzismus zur Heilung von "Besessenheit" propagiert wurde und ursprünglich auch Homosexualität als heilbare Krankheit thematisiert werden sollte. …More
Habe ich gerade auf wikipedia über Bonelli gelesen

Der Psychiater Raphael Bonelli ist ein Laienmitglied von Opus Dei und vor allem durch seinen Kongress "Religiosität in Psychiatrie und Psychotherapie" 2007 in Graz bekannt geworden, bei dem Exorzismus zur Heilung von "Besessenheit" propagiert wurde und ursprünglich auch Homosexualität als heilbare Krankheit thematisiert werden sollte. Bonelli wurde im Juni 2008 von seinem Dienst in der Universitätsklinik für Psychiatrie in Graz suspendiert

Ich weiß nicht recht, was ich von dem Herrn halten soll!
Wäre die Empörung geringer, wenn es keinen für katholische Priester verpflichtenden Zölibat gäbe?

Es kann schon sein, dass die Emotionen dann nicht so hoch gingen, denn der Zölibat ist noch immer ein Dorn im Auge des Zeitgeistes. Er zeigt nämlich, dass ein Mann um einer großen Liebe willen seine sexuellen Bedürfnisse zurückstellen kann. Dieses Zeichen ist störend für die Spaßgesellschaft, desha…More
Wäre die Empörung geringer, wenn es keinen für katholische Priester verpflichtenden Zölibat gäbe?

Es kann schon sein, dass die Emotionen dann nicht so hoch gingen, denn der Zölibat ist noch immer ein Dorn im Auge des Zeitgeistes. Er zeigt nämlich, dass ein Mann um einer großen Liebe willen seine sexuellen Bedürfnisse zurückstellen kann. Dieses Zeichen ist störend für die Spaßgesellschaft, deshalb wird gegen diese Bastion angerannt. Wenn der Priester verheiratet wäre, dann wäre er nicht so herausgehoben, sondern „einer von uns“. Es ist interessant, dass in den Ostkirchen, wo es verheiratete Priester gibt, die Zölibatären mehr geschätzt werden. Auch in buddhistischen Mönchskulturen versteht man, dass ein ganz spirituelles Leben mit dem Zölibat verbunden ist.

Ganz tolles Interview mit einem Psychiater...
www.kath.net/detail.php
Eulenspiegel
Hallo, Leute!

Was geht denn hier ab. Habt ihr Platz für einen Eulenspiegel?

Monika Elisabeth
Komisch ist es hier jedenfalls, dass Leute, die sich sonst immer so für das Zweite Vatikanische Konzil einsetzen, eben dieses Konzil nicht gelten lassen, wenn es um die Frage des Zölibats geht. Na vielleicht wollen diese Leute ja auch ein neues Konzil, so wie WSK.
Monika Elisabeth
Ich frage mich bloß, wie man (Cantate) bloß darauf kommt, dass man die Ehe als schlecht empfindet, nur weil man den Zölibat für die Priester gut findet.

Ihre Theorie, Cantate, ist ein bisschen ideologisch überzeichnet. Als ob verheiratete Männer nicht auch schwul sein könnten oder pädophil. Da sagen die Statistiken aber etwas anderes aus. Und ob diese Männer dann bessere Priester wären, nur …More
Ich frage mich bloß, wie man (Cantate) bloß darauf kommt, dass man die Ehe als schlecht empfindet, nur weil man den Zölibat für die Priester gut findet.

Ihre Theorie, Cantate, ist ein bisschen ideologisch überzeichnet. Als ob verheiratete Männer nicht auch schwul sein könnten oder pädophil. Da sagen die Statistiken aber etwas anderes aus. Und ob diese Männer dann bessere Priester wären, nur weil sie verheiratet sind oder gar heiraten dürfen? Hm

Das bezweifel ich einfach mal naturgemäß.

Desweiteren wird hier immer mal wieder gern vergessen, dass das Priesteramt (so wie jedes andere Weiheamt oder Ordensstand) eine Berufung ist und kein Beruf. Gottes Gnade ist dazu notwendig und für den weiteren Weg muss man sich viel erbeten.

Und wenn man schon immer die Orthodoxen als das non plus ultra hinstellen möchte, sollte man gleich bei der ganzen Wahrheit bleiben, und fairerweise sagen, dass sich deren Verständnis eines Priesters doch ein bisschen von dem Verständnis der röm.kath. Kirche unterscheidet.
a.t.m
Cantate: Ich wollte damit ausdrücken das Priester die ja unsere Gaubensvorbilder sein sollten, um des "Himmelreichs Willen" so wie es im heiligen Willen Gottes unseres Herrn der heiligen Bibel geschrieben steht, in Ehelosigkeit leben sollten. Und gerade in dieser schweren Zeit für die eine, heilige, katholische und apostoloische Kirche bräuchten wir alle starke Glaubenstreue Priester, die uns …More
Cantate: Ich wollte damit ausdrücken das Priester die ja unsere Gaubensvorbilder sein sollten, um des "Himmelreichs Willen" so wie es im heiligen Willen Gottes unseres Herrn der heiligen Bibel geschrieben steht, in Ehelosigkeit leben sollten. Und gerade in dieser schweren Zeit für die eine, heilige, katholische und apostoloische Kirche bräuchten wir alle starke Glaubenstreue Priester, die uns aufmundern sollten den Willen Gottes unseres Herrn zu folgen. Das es genau an diesen Vorbildern aber mangelt, ist an der Glaubenskrise, an der immer höher werdenden Scheidungsrate, den sittlichen Verfall usw. usw zu erkennen.
Heine
Aus der Tagespost:
Unerträglicher Skandal

Es war zu erwarten. Das zu sagen, ist schlimm genug, aber eben leider zutreffend. Erstaunen kann eigentlich nur die Unverfrorenheit und der schäumende Eifer, mit dem zu Werke gegangen wird. Nach dem Rücktritt des Augsburger Bischofs Mixa musste man befürchten, dass linksliberale Medien und ihre willigen Helfershelfer in Kirchenkreisen darin nur einen …More
Aus der Tagespost:
Unerträglicher Skandal

Es war zu erwarten. Das zu sagen, ist schlimm genug, aber eben leider zutreffend. Erstaunen kann eigentlich nur die Unverfrorenheit und der schäumende Eifer, mit dem zu Werke gegangen wird. Nach dem Rücktritt des Augsburger Bischofs Mixa musste man befürchten, dass linksliberale Medien und ihre willigen Helfershelfer in Kirchenkreisen darin nur einen Auftakt sehen würden, um andere unliebsame Bischöfe aus dem Amt zu jagen.

Dass es dabei inzwischen überhaupt nicht mehr darauf ankommt, was tatsächlich vorliegt, sondern jedes Mittel recht ist, wenn es nur wirkt, zeigt die Art und Weise, wie man gegen Bischof Wilhelm Schraml vorgegangen ist. Der „Spiegel“ nahm Schraml wegen eines angeblichen „pompösen Alterssitzes“ in Altötting unter Beschuss, weil dort für 500 000 Euro eine 280 Quadratmeterwohnung für den Passauer Oberhirten umgebaut werde. Schnell fanden die nötigen Killerfloskeln den Weg in die Schlagzeilen. Von „Prunksucht“, „Luxus-Sanierung“ oder „Luxus-Residenz“ war die Rede. Von absurden Vorwürfen der „Selbstherrlichkeit“ und „Geldverschwendung“ war es dann nur noch ein ein kleiner Schritt, um das Wort Rücktritt erneut in die Diskussion zu werfen.
Was hier passiert, ist eine unerträglicher Skandal. Es handelt sich um den gezielten Versuch, einen verdienten Bischof erst zu beschädigen und dann kaputt zu machen. Dem ist mit Entschiedenheit entgegenzutreten. Tatsache ist: Die Sanierung der Wohnung in Altötting wäre in jedem Fall erfolgt, unabhängig davon, ob der Bischof da einzieht. Es geht auch nicht um Pomp, sondern um nachweisbar nötige Sanierungsmaßnahmen, Asbestentfernung und Brandmeldetechnik in historischen Räumen. Auch die Quadratmeterzahl erklärt sich aus dem historischen Raumschnitt, einem Gästebereich und einem Apartment für eine Haushälterin. Mit Protzen hat das nichts zu tun. Das sieht jeder, der sich die Dinge genau ansieht. Das interessiert aber viele gar nicht, weil es ihnen um etwas anderes geht.
Konservative, papsttreue Bischöfe medial abschießen zu können: Das wäre der furchtbare Schlusspunkt im Prozess einer Politisierung kirchlichen Handelns. Ein Prozess, der leider bereits begonnen hat.....
cantate
@a.t.m.

"Und wo habe ich geschrieben das christliche Ehepaare keine Glaubensvorbilder sein sollten?"

Wenn Sie schreiben ...

"daher wollen doch genau diejenigen die nicht mehr Gott dem Herrn dienen wollen erreichen, das das Zölibat abgeschaffen wird, welches ein Priester "um des Himmelsreich Willen", leben sollte, damit über diesen Umweg alles Gute ausgerottet wird und die Gesellschaft über …More
@a.t.m.

"Und wo habe ich geschrieben das christliche Ehepaare keine Glaubensvorbilder sein sollten?"

Wenn Sie schreiben ...

"daher wollen doch genau diejenigen die nicht mehr Gott dem Herrn dienen wollen erreichen, das das Zölibat abgeschaffen wird, welches ein Priester "um des Himmelsreich Willen", leben sollte, damit über diesen Umweg alles Gute ausgerottet wird und die Gesellschaft über gar keine oder nur mehr sehr wenige Glaubensvorbilder mehr verfügt"

... muss man doch folgern, dass nur die Glaubenvorbilder sein können, die zölibatär leben. Oder meinten Sie mit "nur mehr sehr wenige Glaubensvorbilder" etwa die dann vorhandenen verheirateten Priester oder andere Eheleute?

"ein bißchen Ironie schadet ja nicht"

Tja, es wäre aber schön, wenn man bei Ihresgleichen die Ironie gleich erkennen könnte.
Jofichtel
@Monika Elisabeth, ich kann mich Ihren Erläuterungen nur anschließen
a.t.m
Cantate: ein bißchen Ironie schadet ja nicht, nur mit den ausnisten hat Iacobus völlig recht.
Und wo habe ich geschrieben das christliche Ehepaare keine Glaubensvorbilder sein sollten?
DoctorAngelicus
Der Priestermangel, der im Grunde nur ein Teil-Aspekt des Gläubigenmangels ist, kann nur durch die Neuevangelisierung nachhaltig behoben werden.
Die Neuevangelisation ist das einzige Mittel, dass die kirchlichen und weltlichen Strukturen erneuert werden können.
cantate
@Iacobus

"Vielleicht wäre es gut wenn der Papst für ein paar Jahrzehnte die deutschsprachigen Diözesen selbst leiten würde, ohne Bischöfe"

Soll das die Neue Weltordnung à la pseudo-catholique werden, oder was? Wer solches - wenn auch im Scherz - vorschlägt, hat wenig vom Aufbau der Kirche verstanden ... Wenn ich richtig verstehe: Bischöfe brauchen wir nicht (Diakone auch nicht), sondern nur …More
@Iacobus

"Vielleicht wäre es gut wenn der Papst für ein paar Jahrzehnte die deutschsprachigen Diözesen selbst leiten würde, ohne Bischöfe"

Soll das die Neue Weltordnung à la pseudo-catholique werden, oder was? Wer solches - wenn auch im Scherz - vorschlägt, hat wenig vom Aufbau der Kirche verstanden ... Wenn ich richtig verstehe: Bischöfe brauchen wir nicht (Diakone auch nicht), sondern nur Priester, die als Quasi-Papst-Klon seine Gedanken vor Ort verbreiten?

"Ganzhingabe benötigt Ausschließlichkeit ; Priestertum und Ehe sind zwei Formen der Ganzhingabe, beide gleichzeitig zu leben widerspräche der Ausschließlichkeit."

Dann muss Rom aber schleunigst das Kirchenrecht für die katholischen Ostkirchen ändern ... Aber die vergisst man ja gerne, um die Illusion einer katholischen Uniformität (s.o.) zu wahren.

@Latina

"wo kaum mehr geheiratet wird und die meisten kinder erst mal unehelich zur welt kommen,im osten 80%---wo man so zusammenlebt über jahre hinweg,wo ehescheidungen uns von den promis vorgelebt werden,wo promiskuität an der tagesordnung ist" ... dort sollte es Menschen geben, die die christliche Ehe leben und nicht als Lebensform grundsätzlich ausschließen.

"genau dorthin würde es auch bei priestern führen...einige wären verheiratet,andere geschieden,wieder andere würden mit männern zusammenleben....alles,was harmlos angedacht ist und eine neuerung darstellt ist im nu pervertiert,egal ob in der kirche oder der welt."

Diese Priester gibt es heute schon. Wenn man die Augen davor verschließt, ändert sich die Realität nicht!

@a.t.m.

"daher wollen doch genau diejenigen die nicht mehr Gott dem Herrn dienen wollen erreichen, das das Zölibat abgeschaffen wird, welches ein Priester "um des Himmelsreich Willen", leben sollte, damit über diesen Umweg alles Gute ausgerottet wird und die Gesellschaft über gar keine oder nur mehr sehr wenige Glaubensvorbilder mehr verfügt, damit diesen gefolgt werden kann. Es soll in Zukunft nicht mehr der Wille Gottes unsers Herrn in der Gesellschaft verbreitet werden, damit so den Antichristen der Weg geebnet werden kann."

Wieso sind zölibatär lebende Menschen "Glaubensvorbilder", aber Menschen, die in einer christlichen Ehe leben, nicht?

@Monika Elisabeth

"Dann aber möchte man verheiratete Priester, die möglicherweise noch eine Vorbild-Ehe in diesen Zeiten führen und gleichzeitig super Seelsorger sind? Was müssen das für Überheilige sein? Diese Anforderungen sind vollkommen unverhältnismäßig und natürlich realitätsfern. Vor allem in einer Zeit, wo man ständig vom Priestermangel spricht."

Die Frage ist ja, ob nicht gerade der Priestermangel dazu führt, dass die Priesterseminare praktisch jeden nehmen, der anklopft. (Und wenn man hier nicht genommen wird, konnte man ja bisher in Eichstätt bzw. dann in Augsburg anklopfen. Ich kenne so einen Priester ...) Wenn aber jeder, der für sich eine Ehe ausschließt, genommen wird, sind natürlich auch mehr schwarze (oder rosa) Schafe darunter. In der Realität kann sich heute kein Bistum mehr leisten, Priesteramtskandidaten, die ihr Schwul-Sein einigermaßen verbergen, von der Weihe auszuschließen.

Gäbe es aber verheiratet viri probati als Priester, hätten wir wieder eine bessere Versorgung mit Priestern, und die Bischöfe bzw. ihre Regenten hätten eine größere Auswahl. Insofern hat die Missbrauchsdebatte indirekt doch mit der Zölibatsfrage zu tun. Nicht weil pädophile Priester dann eine Frau hätten, an der sie sich "abreagieren" können, sondern weil die Bischöfe es gar nicht nötig hätten, schwule Priesteramtskandidaten zu nehmen, die dann halt auch mal den ein oder anderen Messdiener ganz anziehend finden. (Es handelt sich in den meisten Fällen ja gar nicht um Pädophilie im strengen Sinn, also um die Neigung zu Kindern vor der Pubertät, sondern um junge Männer.) Und die, die sich zum Zölibat berufen fühlen, könnten mönchische Priester sein, die mit dem wirklich frei gewählten Zölibat auch glaubwürdiger Zeugnis für dieses Charisma ablegen würden.

@Lisi Sterndorfer

"Augustinus sagt zur Größe der Ehelosigkeit (aus dem Kopf wiedergegeben): Gut zu sein gegenüber etwas schlechtem wäre leicht. Aber besser zu sein als das Gute [die Ehe], ist die Erhabenheit des Zölibats."

Das ist ein Argument für den Zölibat, aber keines für die zwingende Verbindung von Zölibat und Priesteramt.
Yohanan
Ja, "Sexualität muss begrenzt werden" (Psychiater Raffael Bonelli)!
Das ist aber kein Argument nur für den Zölibat, sondern auch für die Ehe, in der Sexualität eine höchst humane Begrenzung und Ordnung erfährt!


Ich unterstütze Bischof Schicks Haltung aus tiefer Rechtgläubigkeit!
Latina
schuldzuweisungen der bischöfe untereinander sind unangebracht--solidarität wäre angebracht,gerade jetzt--ein zusammenstehen,nicht steine werfen.....da lachen sich die kirchengegener ins fäustchen und satan triumphiert--sie sollten unisono sprechen und nicht jeder seine befindlichkeiten mitteilen....nur eine geschlossene kirche ist eine starke kirche,und immer in eintracht mit dem heiligen vater.
Iacobus
@MonikaElisabeth:
Vielleicht wäre es gut wenn der Papst für ein paar Jahrzehnte die deutschsprachigen Diözesen selbst leiten würde, ohne Bischöfe, um sie auf vordermann zu bringen und wenn er dort mal ordentlich ausmisten würde....
Monika Elisabeth
statt immer neuer forderungen und verflachungen wäre von der bischofsseite endlich die neuevangelisierung des vollen glaubens angesagt--wann beginnt ihr damit?? es ist 5 nach 12-

Hui, jawoll Latina!
In Rom beginnt man damit, solche Wegbereiter für die Neuevangelisierung zu stellen und ich bete dafür, dass dies auch in Deutschland beachtet wird, denn nur wenn wir geschlossen mit der …More
statt immer neuer forderungen und verflachungen wäre von der bischofsseite endlich die neuevangelisierung des vollen glaubens angesagt--wann beginnt ihr damit?? es ist 5 nach 12-

Hui, jawoll Latina!
In Rom beginnt man damit, solche Wegbereiter für die Neuevangelisierung zu stellen und ich bete dafür, dass dies auch in Deutschland beachtet wird, denn nur wenn wir geschlossen mit der Weltkirche unter dem Lehramt der einen heiligen, katholischen und apostolischen Kirche stehen, wird uns die Neuevangelisierung der Vielen oder auch nur der Wenigen gelingen. Jede Seele zählt, jede Seele ist unbezahlbar und in Gottes Augen kostbar.
Iacobus
@cantate:
Ja Ehe und Priestertum sind gleichermaßen heilige Sakramente und ja, Enthaltsamkeit gilt für Zölibatere, für Verheiratete und für Unverheiratete, jedem nach seiner Standesordnung.

Ganzhingabe benötigt Ausschließlichkeit ; Priestertum und Ehe sind zwei Formen der Ganzhingabe, beide gleichzeitig zu leben widerspräche der Ausschließlichkeit.

@MonikaElisabeth:
"Als ob die Frau ein …More
@cantate:
Ja Ehe und Priestertum sind gleichermaßen heilige Sakramente und ja, Enthaltsamkeit gilt für Zölibatere, für Verheiratete und für Unverheiratete, jedem nach seiner Standesordnung.

Ganzhingabe benötigt Ausschließlichkeit ; Priestertum und Ehe sind zwei Formen der Ganzhingabe, beide gleichzeitig zu leben widerspräche der Ausschließlichkeit.

@MonikaElisabeth:
"Als ob die Frau ein Sandsack wäre, an dem man sich sexuell abreagieren kann, sobald man pädophile Neigungen spürt."
Amen. - Trefflich formuliert.
Latina
statt immer neuer forderungen und verflachungen wäre von der bischofsseite endlich die neuevangelisierung des vollen glaubens angesagt--wann beginnt ihr damit?? es ist 5 nach 12-
Latina
richtig,liebe ME,sehr gut gesagt--ich möchte noch ergänzen,dass bisher jede kleine,ja ach so harmlose" anpassung an die welt"--ich denke dabei auch an ganz andere bereiche wie liturgie,messdienerinnen,feuerbestattung z.B.regelrecht zu dammbrüchen geführt haben--
liiturgie --eigene hochgebete,wenig ehrfurcht vor dem allerheiligsten,abschaffung von andachten,geringe marienverehrung
messdienerinnen…More
richtig,liebe ME,sehr gut gesagt--ich möchte noch ergänzen,dass bisher jede kleine,ja ach so harmlose" anpassung an die welt"--ich denke dabei auch an ganz andere bereiche wie liturgie,messdienerinnen,feuerbestattung z.B.regelrecht zu dammbrüchen geführt haben--
liiturgie --eigene hochgebete,wenig ehrfurcht vor dem allerheiligsten,abschaffung von andachten,geringe marienverehrung
messdienerinnen,aus dem AUCH mädchen können dienen ist vielerorts ein NUR mädchen dienen geworden,mädchen mit schminke,gestylten haaren ohrringen etc--
feurbestattung darf sein,wenn der tote an das ewige leben geglaubt hat---das ist aber nicht zu überprüfen und das ergebnis reicht von meist feuerbestattung bis hin zum friedwald--
eigentlich hätte die kirche aus all den negativbeispielen was zum lernen und bessermachen gehabt,aber das ist nicht so--immer wieder forderungen nach "mehr welt",weil die ja so bequem ist und wer will schon auf sein weltliches leben verzichten? jedenfalls nicht mehr christen,das machen nur die anderen religionen.
fatal ist,dass bischöfe hier so nach dem mund reden--eheschließung?? wo kaum mehr geheiratet wird und die meisten kinder erst mal unehelich zur welt kommen,im osten 80%---wo man so zusammenlebt über jahre hinweg,wo ehescheidungen uns von den promis vorgelebt werden,wo promiskuität an der tagesordnung ist--und genau dorthin würde es auch bei priestern führen...einige wären verheiratet,andere geschieden,wieder andere würden mit männern zusammenleben....alles,was harmlos angedacht ist und eine neuerung darstellt ist im nu pervertiert,egal ob in der kirche oder der welt.
Monika Elisabeth
PS:
Und genau dieses Phänomen meinte ich mit dem Dammbruch und dem Etappensieg.

Das Ziel ist doch sicherlich, auch noch die letzten Priester und Katholiken zu versauen, indem man sie ganz langsam durch sämtliche Dammbrüche hindurch an den Lebensstil der Welt heranführt.

Christen sollen zur Verherrlichung Satans als moralische Versager vorgeführt werden.

Das ist direkt schon auffällig, …More
PS:
Und genau dieses Phänomen meinte ich mit dem Dammbruch und dem Etappensieg.

Das Ziel ist doch sicherlich, auch noch die letzten Priester und Katholiken zu versauen, indem man sie ganz langsam durch sämtliche Dammbrüche hindurch an den Lebensstil der Welt heranführt.

Christen sollen zur Verherrlichung Satans als moralische Versager vorgeführt werden.

Das ist direkt schon auffällig, wenn man die ständigen pseudo "Sittlichkeitsprozesse" in den Medien beobachtet.
Monika Elisabeth
@cantate

Da haben sie meinen Kommentar aber reichlich missverstanden.

Es geht mir nicht darum, ob die Ehe als solche eine Belastung ist. Das habe ich nie behauptet. Aber zum Leben als katholischer Priester nochmals die Ehe hinzukommen zu lassen - dies ist eine ungeheure Belastung. Sieht man sogar bei Frau Käßmann, die das ja auch zugegeben hat.

Auf der einen Seite sagt man: Priester sind …More
@cantate

Da haben sie meinen Kommentar aber reichlich missverstanden.

Es geht mir nicht darum, ob die Ehe als solche eine Belastung ist. Das habe ich nie behauptet. Aber zum Leben als katholischer Priester nochmals die Ehe hinzukommen zu lassen - dies ist eine ungeheure Belastung. Sieht man sogar bei Frau Käßmann, die das ja auch zugegeben hat.

Auf der einen Seite sagt man: Priester sind auch nur Menschen. Dann aber möchte man verheiratete Priester, die möglicherweise noch eine Vorbild-Ehe in diesen Zeiten führen und gleichzeitig super Seelsorger sind? Was müssen das für Überheilige sein? Diese Anforderungen sind vollkommen unverhältnismäßig und natürlich realitätsfern. Vor allem in einer Zeit, wo man ständig vom Priestermangel spricht.

Es geht nicht einmal um die Priesterehe oder um viri probati.

Wer bitte hält heute in der Welt das Sakrament der Ehe heilig? Sehr wenige Menschen und diese Wenigen sind meistens gar nicht am Privaleben eines Priesters interessiert, weil sie glücklich in ihrer eigenen Ehe den Glauben leben und ihre Kinder katholisch erziehen möchten.

Der Trend aber, weist in die gegenteilige Richtung: Immer mehr Scheidungen; immer leichter zu erreichende Scheidungen ect. Glauben sie denn allen Ernstes, dass es den Leuten, die die Priester aus dem "Zwangszölibat" befreien wollen, um die katholische EHE geht? Mit Sicherheit nicht. Wer beim Laien schon die Ehe nicht mehr heilig hält, wird es erst recht nicht beim Priester tun. Das beste Beispiel ist der evangelische Weg: Die Scheidungsrate der Priesterehen ist sehr hoch und das moralische Level sinkt.

Das dürfte ihnen nicht entgangen sein.
Cantate, großes Kompliment zu Ihren Erkenntnissen der Heiligkeit der Sakramente!
Könnten Sie diesen Artikel nicht auf welt-online, Spiegel-online, Startseite der DBK...usw. stellen?
Hier wissen das alle!!!!

Aber leider wird Zölibat nur mehr mit verbotenem Sex, Schänderei usw...assoziiert!
40 Jahre Entsorgung der 10 Gebote zeigt die Folgen....
Misericordia
@hans03

Die Keuschheit muss nicht unbedingt als Verzicht erlebt werden, sondern ist in den meisten Fällen eine großartige Bereicherung, denn alle körperlichen und geistigen Kräfte stehen vollends für den Dienst für Gott und die Mitmenschen zur Verfügung.
Außerdem spart man sich Zeit.
a.t.m
Cantate: Danke für ihren Kommentar, kann mich ihren Worten nur anschliesen, bedenken wir aber die Heimtücke mit der das Böse, Luzifer, Satan oder wie immer sie das reale Böse bezeichnen wollen, arbeitet. Und genau diesen soll in die Arme gearbeitet werden, daher wollen doch genau diejenigen die nicht mehr Gott dem Herrn dienen wollen erreichen, das das Zölibat abgeschaffen …More
Cantate: Danke für ihren Kommentar, kann mich ihren Worten nur anschliesen, bedenken wir aber die Heimtücke mit der das Böse, Luzifer, Satan oder wie immer sie das reale Böse bezeichnen wollen, arbeitet. Und genau diesen soll in die Arme gearbeitet werden, daher wollen doch genau diejenigen die nicht mehr Gott dem Herrn dienen wollen erreichen, das das Zölibat abgeschaffen wird, welches ein Priester "um des Himmelsreich Willen", leben sollte, damit über diesen Umweg alles Gute ausgerottet wird und die Gesellschaft über gar keine oder nur mehr sehr wenige Glaubensvorbilder mehr verfügt, damit diesen gefolgt werden kann. Es soll in Zukunft nicht mehr der Wille Gottes unsers Herrn in der Gesellschaft verbreitet werden, damit so den Antichristen der Weg geebnet werden kann.

Hier der Kirchentag der dabei mithelfen soll das das Böse immer mächtiger und stärker wird, keine Veranstaltung über den Lebenschutz, dafür aber viele Veranstaltungen über die Homosexuelle Unzucht www.kath.net/detail.phpund www.kath.net/detail.php