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Polen: Rosenkranz statt „Allahu Akbar“ September 2019

(David Berger) Die Aktion nennt sich der „Rosenkranz der Männer“ (Męski Różaniec). Am vergangenen Samstag, an dem die katholische Kirche das Herz Mariens ehrte, waren die Straßen vieler polnischer …More
(David Berger) Die Aktion nennt sich der „Rosenkranz der Männer“ (Męski Różaniec). Am vergangenen Samstag, an dem die katholische Kirche das Herz Mariens ehrte, waren die Straßen vieler polnischer Städte erneut voller Männer jeden Alters, die den Rosenkranz öffentlich beteten. Ein Kontrast zu den muslimischen Männern, die auf den Straßen und Plätzen anderer europäischer Länder Allahu Akbar rufen.
Die Veranstaltung fand in diesem Monat unter anderem in Stettin, Krakau, Warschau, Rzeszów und Vilnius statt. Das Gebet sollte – so die Veranstalter – die zahlreichen Gotteslästerung gegen die Unbefleckte Empfängnis sühnen.
Obwohl es die Veranstaltung erst seit einem Jahr gibt und sie inzwischen an jedem ersten Samstag des Monats stattfindet, steigen die Zahlen der Teilnehmer monatlich. Am vergangenen Samstag waren es polenweit tausende Männer, die öffentlich den Rosenkranz beteten.
„Das ist die Armee Gottes und der Jungfrau Maria“
Vor einigen Monaten schrieb das Magazin „Aleteia“: „Sie …More
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Rita 3
Leider sieht es bei uns so aus, dass beim Rosenkranzgebet mal 10-20 Frauen sein können, während der Männeranteil bei 2-3 liegt- warum?
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Rita 3
wunderbar, warum ist bei uns sowas nicht möglich? Schlafen wir?
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Rita 3

Nun, ich habe mal eine Freundin ( sie ist Polin, die in Deutschland lebt) gefragt und ihre Antwort wird den meisten deutschen Katholikinnen nicht gefallen. Denn sie meinte : Ihr könnt auf der einen Seite den Männer nicht ihre Würde nehmen und auf dass über sie herrschen pochen und dann erwarten, dass sie sich wie Männer für etwas einsetzen, wie z.B. öffentlich den Rosenkranz beten.
Und …More
Rita 3

Nun, ich habe mal eine Freundin ( sie ist Polin, die in Deutschland lebt) gefragt und ihre Antwort wird den meisten deutschen Katholikinnen nicht gefallen. Denn sie meinte : Ihr könnt auf der einen Seite den Männer nicht ihre Würde nehmen und auf dass über sie herrschen pochen und dann erwarten, dass sie sich wie Männer für etwas einsetzen, wie z.B. öffentlich den Rosenkranz beten.
Und da sie mit einen deutschen Katholiken verheiratet ist, konnte sie es auch anschaulich erklären. Sie musste leider ihrem Mann erst einmal, dass in der Familie hauptsächlich die Mutter damit beginnt den Glauben an die Kinder weiterzugeben, weil der Vater durch seine Arbeit diese Möglichkeit nicht oder nur zeitweise übernehmen kann, aber es anders ist, wenn es öffentlich stattfindet. Ob in der heiligen Messe, Prozessionen und öffentliches Gebet hier schreitet der Mann voran, nicht die Frau ! Und, wenn man mal in der heiligen Schrift gelesen haben sollte oder den Priester in den Predigten tatsächlich zu gehört hat, weiß man auch weshalb. Denn der Herr hat Jünger berufen keine Jüngerinnen ! So wollte Er, dass die Männer die Hüter und Träger des Glaubens in der Öffentlichkeit werden. Nicht weil Er Frauen als minderwertig betrachtete, sondern Er ,die Last die Frauen tragen, kannte und ihnen keine weitere Last aufbürgen wollte. Doch hier scheint es bei den Deutschen völlig schief gelaufen zu sein, weil besonders die Frauen (die nichts mehr verabscheuen als ihr Dasein als Frau fristen zu müssen) , diese eigentlich vernünftige Aufteilung der Lasten als Unterdrückung von Frauen betrachten, dies den anderen Frauen einreden konnten und es so dazu kommen konnte, dass ihr persönlicher Hass , ihr persönliches Verlangen sich an den Männern zu rächen unter dem Deckmantel Emanzipation und Feminismus fast das ganze weibliche Geschlecht infizierte.
Also, wie sollen Männer ( Katholiken) in Deutschland so für den Glauben, wie die polnischen männlichen Katholiken einstehen ? Wenn sie aus leidvoller Erfahrung wissen, dass die deutschen Katholikinnen mehrheitlich so etwas als Akt und Zeichen der Unterdrückung betrachten und fast augenblicklich auf die Barrikaden gehen ? Etwa , weil es ein winziges Häufchen von Frauen gibt, die sich darüber freuen, wenn die Männer ihren wahren Platz im Glauben, wie im Leben einnehmen ? Die, aber wie die Männer, wegen dieser Haltung von allen anderen Frauen ( Feministinnen & Co.) und verweiblichten Männer bzw. der Politik und Gesellschaft verachtet werden ?
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Rita 3
liebe @Melchiades , danke für den Beitrag, doch möchte ich dazu erwähnen, dass in meiner Fml. und meinem Umfeld es immer noch so war, dass die Frauen eher "beherrscht " wurden und gar nichts zu melden hatten-haben. Natürlich gibt es auch die Aufsässigen, vermutlich auch nicht wenige, aber ich frage mich auch, ob dies nicht auch ein Grund für lange Unterdrückung ist??? Ob Ihre Freundin da nicht …More
liebe @Melchiades , danke für den Beitrag, doch möchte ich dazu erwähnen, dass in meiner Fml. und meinem Umfeld es immer noch so war, dass die Frauen eher "beherrscht " wurden und gar nichts zu melden hatten-haben. Natürlich gibt es auch die Aufsässigen, vermutlich auch nicht wenige, aber ich frage mich auch, ob dies nicht auch ein Grund für lange Unterdrückung ist??? Ob Ihre Freundin da nicht doch etwas zu kurz geblickt hat oder aus wenigen Beispielen heraus dieses Urteil gefällt hat? Jedenfalls werden auch hier noch hinter verschlossenen Türen viele Frauen von ihren Männern unterdrückt und gedemütigt, was sie nur nach aussen verschlossen halten, weshalb sind die Frauenhäuser überfüllt? Man sollte ehrlicherweise auch diese Seite der Medaille anschauen. Ich habe sie gesehen. Gottes Segen
Liebe Rita 3
Da möchte und kann ich Ihnen nicht widersprechen. Doch wird sehr oft nur die Seite der Medaille, die Sie beschrieben haben angesprochen, gezeigt usw. . Doch was ist, als Gegenfrage, mit der anderen Seite dieser Medaille, die es doch auch gibt ? Ist sie nicht genauso relevant ?
Schauen Sie, einmal etwas " aus der Schule geplaudert". Mein Mann wurde auf lutherischer Seite von einem …More
Liebe Rita 3
Da möchte und kann ich Ihnen nicht widersprechen. Doch wird sehr oft nur die Seite der Medaille, die Sie beschrieben haben angesprochen, gezeigt usw. . Doch was ist, als Gegenfrage, mit der anderen Seite dieser Medaille, die es doch auch gibt ? Ist sie nicht genauso relevant ?
Schauen Sie, einmal etwas " aus der Schule geplaudert". Mein Mann wurde auf lutherischer Seite von einem Vater erzogen, der schlichtweg ein cholerischer Tyrann war.. und der auch meinte mit mir als seine Schwiegertochter und unsere Söhne umgehen zu dürfen. Nur hatte er nicht verstanden, dass mein Vater und meine ganze männliche Verwandtschaft ( und ich bin in meiner Heimatstadt mit beinahe allen Alteingesessenen verwandt) meinen Mann unter ihre Fittiche genommen hatten und ihn zeigten bzw. bewiesen, dass Mann weder cholerisch sein muss, noch ein Tyrann als Oberhaupt einer Familie, sondern, dass es so gar zum Beste ist, wenn man die Stärken seiner Frau, ihren Rat für das Wohl der Familie einsetzt / nutzt. Denn, was denken Sie war los als mein Mann sich vor seine Familie stellte und seinen Vater deutlich sagte " er solle es nie wieder wagen sich tyrannisch gegenüber seiner Familie zu erheben, dies stünde ihn nicht zu ! Hat mein Schwiegervater einen cholerischen Anfall bekommen ? Ja ! Und mein Mann ihn nochmals "die Leviten gelesen"? Ja ! Haben bei unser Heimfahrt unsere Söhne gefragt : Ob der lange Opa ( wegen der Entfernung) doll Krank sein ? Ja ! Kam während der Heimfahrt der Zeitpunkt, wo ich mir Lachen nicht mehr verkneifen konnte ? Ja, und mein Mann und ich haben so gar um die Wette gelacht. Denn wie allen Männern in meiner Familie und Verwandtschaft ,hatte auch mein Mann vollständig erkannt, dass nur ein schwacher Mann sich zum Tyrannen über seine Frau und Familie erhebt ! Ein wahrhaft starker Mann würde niemals auf die Idee kommen seine Frau zu unterdrücken oder sie gar zu demütigen, weil beides weder den Willen Gottes entspricht, noch ein Zeichen von männlicher Ehre ist. Denn die Frau wurde dem Manne als Gehilfin, nicht als Sklavin oder Untermenschen, von Gott zur Seite gestellt, die ,da sie aus ihm hervorging ( man denke an die Rippe),er, wie sich selbst zu behandeln hat und dies selbst nach dem Sündenfall. Denn der Gehorsam einer Frau gegenüber ihres Mannes / Oberhaupt der Familie, hat so auch gar nichts mit dem Gehorsam der Kinder gegenüber ihren Vater und ihrer Mutter zu tun, was man so gar als einfache Katholikin bzw. einfacher Katholik aus der heiligen Schrift erkennen kann.
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Sehr gute Aktion, müsste es in Deutschland auch geben!
Man könnte fast neidisch wären. Denn wer z.B. in Deutschland solche Männer sucht, wird sich vieler Ort fragen " Na, wo sind sie denn ?" Nein, es ist auch in Polen bei weiten noch nicht alles in Ordnung, aber im Gegensatz zu Deutschland wachen in Polen die Katholiken auf. Und, auch wenn es jetzt etwas gemein zu sein scheint, laufen die polnischen männlichen Katholiken nicht weg bzw. ergreifen die …More
Man könnte fast neidisch wären. Denn wer z.B. in Deutschland solche Männer sucht, wird sich vieler Ort fragen " Na, wo sind sie denn ?" Nein, es ist auch in Polen bei weiten noch nicht alles in Ordnung, aber im Gegensatz zu Deutschland wachen in Polen die Katholiken auf. Und, auch wenn es jetzt etwas gemein zu sein scheint, laufen die polnischen männlichen Katholiken nicht weg bzw. ergreifen die Flucht oder verstecken sich hinter den Frauen, oder denken gar " Glauben ist Frauensache", sondern nehmen in einer besseren Art und Weise tatsächlich den Platz ein, der ihnen vom Herrn zu gewiesen wurde. Und um ehrlich zu sein, als Frau, ist es schön zu sehen, dass es tatsächlich noch Männer gibt, die Frau das Gebetsleben nicht alleine überlässt, sondern ihren Anteil ihr von den Schultern nimmt.
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Mögen viele Männer sich ein Beispiel nehmen und Marianisch werden, besonders die Priester welche zweifeln.
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Elista
„Sie spazieren durch die Warschauer Altstadt. Es ist ein sonniger Samstagmorgen. Plötzlich erscheint eine große Gruppe von Männern vor Ihren Augen. Irgendein Marsch? Die Armee? Es gibt immer mehr von ihnen. Sie gehen in eine enge Gruppe. Die Aussicht ist wirklich ungewöhnlich. In der Tat – es ist eine Armee, Gottes Armee.“
Und weiter: „Die Organisatoren und Teilnehmer sind überzeugt, dass sie …More
„Sie spazieren durch die Warschauer Altstadt. Es ist ein sonniger Samstagmorgen. Plötzlich erscheint eine große Gruppe von Männern vor Ihren Augen. Irgendein Marsch? Die Armee? Es gibt immer mehr von ihnen. Sie gehen in eine enge Gruppe. Die Aussicht ist wirklich ungewöhnlich. In der Tat – es ist eine Armee, Gottes Armee.“
Und weiter: „Die Organisatoren und Teilnehmer sind überzeugt, dass sie als Männer ihre Angehörigen und alle, die ihnen im Gebet anvertraut sind, beschützen und so für sie kämpfen sollten. Nach dem Vorbild der Heiligen. Sie wollen die Heiligkeit ihrer Familien schützen und dies gemeinsam tun, um so ihre männliche Identität zu stärken“.