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Die Soutane ist von größter Wichtigkeit

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Michel-Marie Zanotti-Sorkine
German subtitles:marthe2010
'Man kann nicht erkennen, dass es Pfarrer sind'

In Salzburg gibt es eine Pfarrer-WG mit drei Priestern aus Österreich, Afrika und Griechenland: Der griechisch-orthodoxe Priester Papadopoulo wünscht sich, dass seine Glaubensbrüder ebenfalls lange schwarze Talare tragen sollten.
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In unseren Ordinariaten kapiert das aber kaum jemand...Sinnvoll oder nicht? - Limburger Priester sitzt den ganzen Tag im Zug!
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Rest Armee
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Peter M. Bauer
In Olinda, Pernambuco, Brasil, wo ich lebe:

Gestern, dem 15. 8. 2015, empfing ich die Heilige Kommunion in beiden Gestalten in der Messe um 17 Uhr in der Kirche São Sebastião, Olinda, Pernambuco, Brasil von Padre NEILTON JOSÉ MAGALHÃES DE ALMEIDA mit seinen lackierten Fingernägeln und seinen gefärbten Haaren. Schriller geht es wohl nicht mehr.


Der Priester, Padre Neilton José Magalhães, gab …More
In Olinda, Pernambuco, Brasil, wo ich lebe:

Gestern, dem 15. 8. 2015, empfing ich die Heilige Kommunion in beiden Gestalten in der Messe um 17 Uhr in der Kirche São Sebastião, Olinda, Pernambuco, Brasil von Padre NEILTON JOSÉ MAGALHÃES DE ALMEIDA mit seinen lackierten Fingernägeln und seinen gefärbten Haaren. Schriller geht es wohl nicht mehr.


Der Priester, Padre Neilton José Magalhães, gab am 16. 5. 2015 und am 23. 5. 2015 um 17 Uhr in der Igreja Sâo Sebastião nicht die Heilige Kommunion. Er blieb oberhalb des Altares in der Mitte sitzen und liess von 2 Ministranten die Hl. Kommunion mit dem Leib und Blut Christi austeilen, weil er mir nicht persönlich die Heilige Kommunion geben wollte. Auch sieht er mich während der Hl. Messe nicht an, sondern weicht meinem Blick aus.

No 19. 5. 2015 na santa missa às 19 horas 30 na Igreja São Pedro Mártir DE VERONA , OLINDA o sacerdote Padre José Magalhães Neilton no 19. 5. 2015 às 19 horas 30 na igreja Igreja São Pedro Mártir DE VERONA , OLINDA não Sagrada Comunhão. Ele ficou acima do altar no meio e deixe descansar dois altar do Santo . Comunhão com o negócio Corpo de Cristo.
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Vince-68
10... 100... 1000 solche Priester!!!
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Virgina
Ich freue mich dass dieser Priester
allen zeigt, - wie sehr er Jesus liebt!


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Eremitin
auch meine Meinung--der Römerkragen und gekleidet in Schwarz ist aber auch sehr gut. Ordensleute sollten ihren Habit tragen.
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Eugène Ionescos burleskes Drama "Rhinocéros" (die Nashörner) gehört zu den Meisterwerken der Weltliteratur. Es beschreibt mit beispielloser Prägnanz, wie immer mehr Bürger dem Mainstream folgen, und dabei ihr selbstständiges Denken sowie ihr Mensch-Sein aufgeben, als denk- und sprach-unfähige Dickhäuter dem Herdentrieb folgen und alles zertrampeln, was sich ihnen in den Weg stellt. Welches sind …More
Eugène Ionescos burleskes Drama "Rhinocéros" (die Nashörner) gehört zu den Meisterwerken der Weltliteratur. Es beschreibt mit beispielloser Prägnanz, wie immer mehr Bürger dem Mainstream folgen, und dabei ihr selbstständiges Denken sowie ihr Mensch-Sein aufgeben, als denk- und sprach-unfähige Dickhäuter dem Herdentrieb folgen und alles zertrampeln, was sich ihnen in den Weg stellt. Welches sind die Gründe einer solchen Metamorphose? Da sind Arroganz gepaart mit Dummheit, Machtstreben, Räsonieren in ideologischen Denkschemen, Relativierung oder Verkennung der Gefahr, Naivität, Frust und Enttäuschung, und vor allem das Verlangen nach Geborgenheit in der Anonymität der Gruppe. Die Menschen werden durch eine pervertierte oder zunehmend sinnentleerte Sprache manipuliert und verlieren ihre eigene Denk- und Sprachfähigkeit. Alle werden zu Nashörnern, geistlosen aber begeisterten Marionetten vorherrschender
Lebensformen. Ein einziger, der etwas schludrige Anti-Held Bérenger, widersetzt sich, er will verzweifelt, trotzig,der letzte Mensch bleiben, aber nicht aus Überzeugung (auch er kann sich zum Schluss der Faszination der Nashörner nicht entziehen), sondern weil er irgendwie nicht anders kann.
Eine großartige Persiflage! Ein prophetisches Werk! Ein Werk, das zum Teil auch die aktuelle Entwicklung in Gesellschaft und Kirche illustriert.
prince0357
Kleine Anekdote am Rande:

Ende 60 Anfang 70 gab es eine TV-Diskussion zwischen einem der bekanntesten französischen Jesuiten und Eugène Ionesco.

Dieser Geistliche fragte Ionesco: Was würden Sie einem Priester von heute raten?

Ionesco antwortete ohne zu zögern: Gehen Sie nach Hause und ziehen Sie die Soutane an. Ich möchte einen Menschen aus einer anderen Welt in dieser Welt sehen.
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HedwigvonSchlesien
Santiago74
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Samstag, 15. Dezember 2012

Priesterkleidung

Leserbrief von Pater Rodrigo Kahl OP

(...) Die Priesterkleidung – ich spreche von der Soutane und der Ordenskutte – ist ein Kommunikationsmittel ersten Ranges. Nach jeder etwas längeren Reise mit der Deutschen Bahn kehrt der Priester beschenkt nach Hause zurück. Wieso beschenkt? Weil ihn die Reaktionen der Menschen unterwegs von der Wichtigkeit und …More
Samstag, 15. Dezember 2012

Priesterkleidung

Leserbrief von Pater Rodrigo Kahl OP

(...) Die Priesterkleidung – ich spreche von der Soutane und der Ordenskutte – ist ein Kommunikationsmittel ersten Ranges. Nach jeder etwas längeren Reise mit der Deutschen Bahn kehrt der Priester beschenkt nach Hause zurück. Wieso beschenkt? Weil ihn die Reaktionen der Menschen unterwegs von der Wichtigkeit und Sinnhaftigkeit des eigenen Berufs erneut überzeugt haben.

Nicht nur Gespräche sind es, zu denen es fast immer (!) kommt, sondern auch vielfache andere Signale von Interesse und Dankbarkeit bezeugen klar, daß ein Mensch in dieser (!) Kleidung irgendetwas in den Mitreisenden anspricht. Um das zu erfahren, genügt schon ein Gang durch den Großraumwagen der Bahn. Natürlich gibt es auch Gleichgültigkeit. Aggressivität kommt äußerst selten vor. Aber auch wenn so etwas häufiger wäre, würde das nicht ebenfalls zum priesterlichen Verständnis beitragen? Muß es nicht auch Widerspruch geben?

Noch intensiver lassen sich Erfahrungen beim Autostopp machen, der gewiß nicht jedermanns Sache ist. Ich empfehle jedem priesterlichen Mitbruder, der Zweifel am Sinn seines Berufes hat, die Soutane anzuziehen und einmal von Hamburg nach München oder von Köln nach Berlin zu trampen. Er wird mit Menschen in Kontakt kommen, die noch nie in ihrem Leben in einem Pfarrhaus oder an einer Klosterpforte waren. Für nicht wenige ist es überhaupt das einzige Mal im Leben, daß sie mit einem katholischen Geistlichen sprechen. Es sind also keineswegs nur die guten Katholiken, die den Priester (in Soutane oder Kutte) im Auto mitnehmen. Nein, es sind Menschen jeder Konfession und Weltanschauung, die für eine solche Stunde im Auto dankbar sind, bei denen nicht sie, sondern der Priester derjenige ist, der etwas erbittet. Und er wird tatsächlich beschenkt, nicht nur daß er soundso viel Kilometer mitgenommen wird, sondern daß er in seinem priesterlichen Beruf gefragt, gefordert und bestätigt wird. „Es wird immer Menschen geben, die für Dein Priestertum dankbar sein werden“ schrieb mir die Lehrerin zur Primiz, bei der ich als Kind eingeschult worden war.

Es gibt Gegenden, wo man den Eindruck der absoluten Abwesenheit des Christentums hat, so als habe es das nie gegeben. In einem Bus – irgendwo zwischen Eisleben und Halle – setzt sich ein etwa Siebzehnjähriger neben einen Mann, der eine Mönchskutte trägt. Fragen und Gegenfragen. Es stellt sich heraus, daß der junge Mann noch nie in seinem Leben auch nur ein einziges Gebet gesprochen hat. Aber Fragen brachen in ihm auf, als er den Mitfahrenden in dieser Kleidung sah. – Wenn ich Bischof von Magdeburg wäre, würde ich meine Priester ermutigen, die Soutane zu tragen: ab und zu, etwa an Sonntagen, warum nicht auch grundsätzlich immer? Die Soutane in Sachsen-Anhalt? Ein unvorstellbarer Gedanke! Wirklich? Vielleicht hat sie aber dort einen noch fruchtbareren Boden als in durch und durch katholisch geprägten Landschaften wie Vorarlberg, Tirol oder Oberbayern. Die Namen all dieser Länder sind austauschbar.

Die Soutane ist das eigentliche Kleid des Priesters. Das schmucke Silberkreuzchen am dunklen Anzug macht zwar auch den Priester erkennbar, ist aber in keiner Weise mit der Soutane als dem Zeichen der Weihe an Gott vergleichbar. Es geht eben nicht nur um die Erkennbarkeit auf der Straße, sondern darum, die Weihe an Gott im Zeichen zu leben. Das gilt auch dann, wenn der Priester allein ist. Für manche Situationen bietet sie sich geradezu an. Am Morgen beim Breviergebet von Matutin und Laudes, vor dem Kreuz, in guter Haltung. Jeder merkt, daß das Beten besser wird. Auch bei der Heiligen Lesung, oder wenn der Priester – besonders an Sonn- und Feiertagen – die Mahlzeit einnimmt: warum dann nicht die Kleidung tragen, die nach wie vor die eigentliche des Priesters ist: die Soutane? Warum nicht bei Einladungen, bei Hausbesuchen? Wir Priester müssen etwas tun gegen die zersetzende Säkularisierung unseres heiligen Berufes. Unsere Weihe an Gott in diesem Zeichen zu leben, hilft uns und den Menschen.

"Die Tagespost", 12.12.2012

Mit freundlicher Genehmigung des Verfassers
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cyprian
Eine Soutane macht noch keinen seeleneifrigen Priester. Doch welcher lauwarme Pfarrer würde den Stress auf sich nehmen, in Soutane zu gehen!? Schliesslich käme er sich da ständig beobachtet vor und könnte nicht immer und überall gerade das tun, was er will. Übrigens: IN SOUTANE
HÄTTE PETRUS
JESUS NICHT VERLEUGNET!
Latina
ich gebe uns beiden recht!
Paul M.
Das heisst, Du gibst mir recht?
Danke, liebe Latina!


Und den wahren, katholischen Priestern möchte ich sagen:
"Habet den Mut, die Soutane zu tragen, um als Priester zu erkennen zu sein und für Christus Zeugnis abzulegen!"

Die lauen Berufspfarrer jedoch warne ich:
"Wer sich für GOTT schämt, für den wird sich GOTT einmal schämen, am Tage des "Gerichts"!
Latina
für Paul M.
Paul M.
Latina — 10.12.2012 17:24:25:
(...) mir gefällt ein priester im schwarzen anzug mit römischem collar eigentlich besser, wirkt männlicher...(...)

Ohhh.... Latina, das hättest Du nicht sagen sollen!
Ich bin enttäuscht!

Natürlich bin ich auch für den schwarzen Priesteranzug
mit römischem Collar und Kreuzchen am Revers,
aber als Mindestmaß eines Priesterbekenntnisses
durch seine Kleidung.
Mindestm…More
Latina — 10.12.2012 17:24:25:
(...) mir gefällt ein priester im schwarzen anzug mit römischem collar eigentlich besser, wirkt männlicher...(...)

Ohhh.... Latina, das hättest Du nicht sagen sollen!
Ich bin enttäuscht!

Natürlich bin ich auch für den schwarzen Priesteranzug
mit römischem Collar und Kreuzchen am Revers,
aber als Mindestmaß eines Priesterbekenntnisses
durch seine Kleidung.
Mindestmaß!

Die Soutane ist mutiger; gerade in der heutigen,
heidnisch-bespaßten, zeitgeistverdorbenen Welt,
in der es vor lauen Krawatten- und Zivilpriestern
nur so wimmelt.
Latina
was nützt die korrekteste kleidung,wenn emphatie und ein herz für die menschen in der seelsorge fehlt. ein priester ist für Gott und für die menschen da...und das rechte Maß muss es sein. übrigens ordenshabite sind sehr schön.
Latina
ja ,soutane ist schon edel stimmt,aber mir gefällt ein priester im schwarzen anzug mit römischem collar eigentlich besser,wirkt männlicher...aber das ist nur meine meinung.
ursula
Ja,das ist wirklich ein zweiter Pfarrer von Ars
Ein wahrer Nachfolger des hl. Pfarrers von Ars

sehnen sich nach heiligmäßigen Priestern. Auf den Seiten des Predigtgärtners bin ich auf einen Bericht über Père Michel-Marie Zanotti-Sorkine gestolpert, der mit und durch den Heiligen Geist die Menschen wieder in Scharen in seine Kirche in Marseille bringt. Gerade der Artikel von Giuseppe Nardi auf katholisch.info treibt mir Tränen der Rührung …More
Ein wahrer Nachfolger des hl. Pfarrers von Ars

sehnen sich nach heiligmäßigen Priestern. Auf den Seiten des Predigtgärtners bin ich auf einen Bericht über Père Michel-Marie Zanotti-Sorkine gestolpert, der mit und durch den Heiligen Geist die Menschen wieder in Scharen in seine Kirche in Marseille bringt. Gerade der Artikel von Giuseppe Nardi auf katholisch.info treibt mir Tränen der Rührung in die Augen und wenn einer vorbeikäme, sähe er mein Gesicht leuchten von der Freude über einen solchen Priester, einen solchen wahren Nachfolger Jesu und des hl. Pfarrers von Ars.Und dabei erfindet er das Rad keineswegs neu. Jeden Tag feiert er die hl. Messe und man findet ihn bis tief in die Nacht in der Kirche, betend und viele Beichten hörend. Im Alltag trägt er ganz natürlich Soutane.

>>Warum der Talar? „Das ist meine Arbeitskleidung“, lacht der Priester. Es ist ein Zeichen für alle, die mir begegnen und vor allem für die, die nicht glauben. So bin ich als Priester erkennbar, immer. So kann ich auf der Straße jeden Augenblick nützen, um Freundschaften zu schließen und jemanden kennenlernen, den ich sonst wahrscheinlich nie kennenlernen würde. Jenen Unbekannten, der mir besonders kostbar ist. ‚Hochwürden‘, fragt mich dann einer, ‚wo ist die Post?‘ ‚Kommen Sie, ich begleite Sie‘, antworte ich dann, und plaudernd erfahre ich, daß die Kinder des Mannes noch nicht getauft sind. Gestern hat mich in einer Gaststätte ein alter Mann sogar gefragt, auf welche Pferde er setzen soll. Ich habe ihm einige genannt. Anschließend bat ich die Gottesmutter um Verzeihung: aber weißt Du, habe ich ihr gesagt, es war, um Freundschaft mit diesem Mann zu schließen. Ein Priester, der mein Lehrmeister war, antwortete, als man ihn fragte, wie man die Marxisten bekehren könne: ‚Indem man ihr Freund wird‘“.
In der Kirche erlebt man eine strenge und feierliche Liturgie. Pfarrer Zanotti-Sorkine gehört zu den Kritikern des auch in Frankreich verbreiteten kreativen Entertainments in der Liturgie. Warum er die Liturgie besonders pflegt, wird er gefragt. „Weil alles rund um die Eucharistie leuchtend sein soll. Die Menschen sollen bei der Elevation erkennen, daß Er hier wirklich anwesend ist. Es ist kein Theater, kein überflüssiger Pomp: hier wohnt das Mysterium. Auch das Herz muß es spüren.“
Pfarrer Michel-Marie betont besonders die Verantwortung des Priesters. Diesem Thema widmete er sein jüngstes, im Oktober erschienenes Buch Zum Teufel mit der Lauheit, von dem bereits mehr als 15.000 Exemplare verkauft wurden. Geschrieben hat er schon mehrere, und er schreibt weiter, manchmal auch noch Lieder. Seine jüngste CD mit Liedern über den Glauben erschien 2011 mit dem Titel Une idée folle. Wenn ein Priester vor einer leeren Kirche steht, müsse er zuallererst sich selbst prüfen und fragen: „Fehlt mir das Feuer?“, so der Pfarrer der Rue Canabière. Warum? „Weil der Priester ein alter Christus ist, wenn er am Altar steht. Das heißt nicht, daß wir perfekt sind, sondern zuallererst, daß wir uns unserer Sünden und unseres Elends bewußt werden, um daraus im Beichtstuhl die anderen verstehen und ihnen ihre Sünden vergeben können.“
Seine Tage verschenkt der Pfarrer auf den Straßen oder im Beichtstuhl bis in die Nacht hinein. Woher nimmt er die Kraft? Fast verschämt, wie man von der großen Liebe spricht, spricht auch er von seiner großen Liebe: Maria. „Maria ist der vollkommene Glaubensakt unter dem Kreuz. Maria ist absolutes Mitleid. Sie ist dem Menschen geschenkte reinste Schönheit.“ Und Pfarrer Michel-Marie liebt den Rosenkranz, den er häufig betet, besonders auch im Beichtstuhl.<<
Das war schon wesentlich mehr als ich zitieren wollte, den Rest könnt, ja solltet ihr selber lesen. Hier entlang.

Herr Jesus, stärke Père Michel-Marie Zanotti-Sorkine,
bewahre ihn in seinem Glauben und in seiner Liebe zu Dir,
seiner Kirche und Deiner Mutter, so glühend, fest und innig!!!
Gib uns mehr heilige Priester!
06.12.2012

Appell eines Priesters in Marseille: Priester, sei Priester...!

Eben entdeckte ich bei "Katholisches - Magazin für Kirche und Kultur" einen beeindruckenden Artikel über einen wun-
derbaren Priester, über Michel-Marie Zanotti-Sorkine in Marseille. Der 53-jährige leitet seit acht Jahren eine schwierige Großstadtpfarrei in einem Multi-Kulti-Viertel in Hafennähe. Als er begann, gab es …
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06.12.2012

Appell eines Priesters in Marseille: Priester, sei Priester...!

Eben entdeckte ich bei "Katholisches - Magazin für Kirche und Kultur" einen beeindruckenden Artikel über einen wun-
derbaren Priester, über Michel-Marie Zanotti-Sorkine in Marseille. Der 53-jährige leitet seit acht Jahren eine schwierige Großstadtpfarrei in einem Multi-Kulti-Viertel in Hafennähe. Als er begann, gab es keine Werktagsmesse mehr, und sonntags traf man sich zum Gottesdienst mit wenigen Gläubigen in der Krypta.
Das hat sich inzwischen grundlegend geändert. Jeden Tag ist heilige Messe, und der Sonntagsgottesdienst ist brechend voll. Sogar die bekannte Ta-
geszeitung "LE FIGARO" berichtete voller Aner-
kennung, dass bereits eine halbe Stunde vor Beginn der Messe fast
alle Plätze in der Kirche besetzt sind. Jeden Tag von 17 bis 23 Uhr ist er
in der Kirche anzutreffen, betend und zahlreiche Beichten hörend. "Zum Teufel mit der Lauheit" lautet der Titel seines jüngsten Buches, von
dem in wenigen Wochen 15.000 Exemplare verkauft wurden. Es versteht sich wohl von selbst, dass dieser Priester grund-
sätzlich nur in der Soutane in der Öffentlichkeit erscheint, der eigentlich üblichen Dienstkleidung von Priestern. Wer ihn und seine konzentrierte Innigkeit bei der Wandlung erlebt, der ahnt, warum die Menschen so scharenweise kommen...
Es liegt ihm ferne, müde Priesterkollegen zu verurteilen. Sein Appell ist: Seid wirklich Priester! -- Der Erfolg spricht für ihn.

Artikel bei "Katholisches" >> BITTE KLICKEN !
Artikel in "LE FIGARO" >> BITTE KLICKEN !
Seine eigene Homepage >> BITTE KLICKEN !
Bildnachweis Wikipedia >> BITTE KLICKEN !
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One more comment from elisabethvonthüringen
Vatikan erinnert an die verpflichtend zu tragende Priesterkleidung...

Es war wohl nötig: Wie "Katholisches.info" meldet,
hat Kardinalstaatssekretär Bertone in einem Rund-
schreiben vor allem an die Römische Kurie daran er-
innert, dass sich Priester und Ordensleute verpflichtend in der vorgeschriebenen Klei-
dung zu zeigen haben. Zivilkleidung (dunkler Anzug) mit einem kleinen Kreuz-Anstecker …
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Vatikan erinnert an die verpflichtend zu tragende Priesterkleidung...

Es war wohl nötig: Wie "Katholisches.info" meldet,
hat Kardinalstaatssekretär Bertone in einem Rund-
schreiben vor allem an die Römische Kurie daran er-
innert, dass sich Priester und Ordensleute verpflichtend in der vorgeschriebenen Klei-
dung zu zeigen haben. Zivilkleidung (dunkler Anzug) mit einem kleinen Kreuz-Anstecker darf übrigens auch laut Erklärung der deutschen Bischofskonferenz "nur in begrün-
deten Ausnahmefällen"
getragen werden (siehe Link)
Den verkleideten, gewissermaßen unsichtbaren Priester soll es also eigentlich nicht geben...

- Artikel "katholisches.info" >> BITTE KLICKEN !
- Mein Artikel "Priesterverkleidung" >> BITTE KLICKEN !
- "Nur in begründeten Ausnahmefällen" >> BITTE KLICKEN !
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Virgina
Michel - Marie Zanotti-Sorkine,
schämt sich nicht ein Apostel Jesus zu sein!



Jesus schenke uns viele solche Priester!
Latina
ja,wenn das drum herum für den soutanenträger stimmt,sonst kanns auch nach hinten losgehen,er wird zur seltsamen lachfigur....also die umgebung muss auch passend sein....und auch die akzeptanz für diese kleidung muss da sein,die ist bei bischöfen und kardinälen sehr viel größer als beim gemeindepriester,der mit birett dann doch was don-camillo-haftes bekommt.zu einer modernen kirche passt eben …More
ja,wenn das drum herum für den soutanenträger stimmt,sonst kanns auch nach hinten losgehen,er wird zur seltsamen lachfigur....also die umgebung muss auch passend sein....und auch die akzeptanz für diese kleidung muss da sein,die ist bei bischöfen und kardinälen sehr viel größer als beim gemeindepriester,der mit birett dann doch was don-camillo-haftes bekommt.zu einer modernen kirche passt eben eher der schlichte schwarze anzug--ich sehe das mit der kleidung eher lockerer,auf das herz kommt es an,und da habe ich viele wunderbare "krawattenpriester" kennengelernt und auch sehr verschlossene soutanenträger.
Galahad
Das ist ein Bekenner dieser Priester, weil ihm egal ist ob er sich Freunde macht und sich für Gott zuerst einsetzt. Deo gratias! Gott schütze ihn auf die Fürbitte der Immaculata und Priesterkönigin.

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Galahad
Ich muß sagen, ich halte auch etwas von der Soutane. Ich habe schon mal von einem Priester gelesen, der wurde in einem italienischen Cafeé gebeten, die gesamte Familie des Inhabers zu segen. Das konnte natürlich nur gehen, weil er als Priester erkennbar war. Stimmt schon der schwarze Anzug und der Collar kennzeichnen den Priester auch. Sieht auch wirklich gut und hochwürdig aus. Aber ich finde …More
Ich muß sagen, ich halte auch etwas von der Soutane. Ich habe schon mal von einem Priester gelesen, der wurde in einem italienischen Cafeé gebeten, die gesamte Familie des Inhabers zu segen. Das konnte natürlich nur gehen, weil er als Priester erkennbar war. Stimmt schon der schwarze Anzug und der Collar kennzeichnen den Priester auch. Sieht auch wirklich gut und hochwürdig aus. Aber ich finde Soutane und Birett oder auch der schwarze Hut machen noch etwas anderes aus. Da kommt das übernatürliche direkt in den Alltag um es mal so zu sagen. Das hat etwas überzeitliches, überweltliches. Etwas EWIG GÜLTIGES finde ich. Ähnlich, wie die Ordenschwestern, die immer in voller Gewandung bei uns in den Laden kommen (polnische Schwestern, kontemplativer Orden). So etwas sieht man sonst fast ausschließlich nur noch in schönen alten Filmen, wie das Lied der Bernadette von Werner Werfel. Ich finde das ist noch eine andere Präsens in der Gesellschaft. Und die kann keiner verbieten. Da hat niemand das recht dazu, falls das ev. von einigen Zeitgenossen verschiedenster Gesinnungsgemeinschaften und Parteien, die immer noch durch den Alltag spuken, auch gewünscht werden sollte.
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Latina
ein schwarzer anzug und römischer kragen gefällt mir besser-
simeon f.
wow
Maxima
Hoffentlich entscheiden sich noch mehr Priester Ihre Soutane öffentllich
zu tragen.
Franzi
Früher, wenn man einen Priester auf der Straße in der Soutane sah, wurde er würdevoll mit Herr Hochwürden angesprochen. Heute muß man schon genauer hinschauen um einen Priester auf der Straße zu erkennen.
Dieser Priester steht auf jedenfall zu seiner Berufung. Danke lieber Gott für solche Priester.
Evangelisation

In Situationen wie gestern im Zug denke ich eigentlich nicht darüber nach was ich sage, sondern nur wie ich es am Besten sage, ohne die (in dem Fall religiösen) Gefühle des anderen zu verletzen. Hinterher wundere ich mich dann manches mal über Dinge die so aus meinem Mund kamen...

Ein Satz, der Satz des Tages gestern war wohl: Man glaubt heute nicht mehr, dass es heilsentscheide…More
Evangelisation

In Situationen wie gestern im Zug denke ich eigentlich nicht darüber nach was ich sage, sondern nur wie ich es am Besten sage, ohne die (in dem Fall religiösen) Gefühle des anderen zu verletzen. Hinterher wundere ich mich dann manches mal über Dinge die so aus meinem Mund kamen...

Ein Satz, der Satz des Tages gestern war wohl: Man glaubt heute nicht mehr, dass es heilsentscheidend ist zur katholischen Kirche zu gehören, aber es ist definitiv ein großer Verlust...
Schon allein wegen der Sakramente...wenn ich eine Zeit lang nicht zur Eucharistie gehe merke ich, dass mir was fehlt und nach der Beichte ist echt was gelöst, viel mehr, ganz anders als vorher (in der Freikirche) Dann natürlich noch wegen die Glaubensfülle die durch die 2000 Jahre hindurch erhalten worden ist.*schwärm*:)

Aber noch mehr als Werbung für die Kirche zu machen freut es mich immer, wenn ich Gelegenheit habe Gott groß zu machen. In dem Gespräch konnte ich auch vermitteln (die Bekannte wusste vieles natürlich, aber wir wollten schon, dass die Leute was mitnehmen) das Gott sich mitteilt, uns führt und leitet, er Gaben in uns hineingelegt hat, die es zu entdecken gilt und in der Kirche zu arbeiten eben kein Beruf sein sollte, sondern aus einer Berufung heraus geschehen sollte. Im Idealfall.
Eingestellt von Lauda Sion um 09:25
Dieter
@pfeife,

als Handwerksmeister trage ich auch jeden Tag Arbeitskleidung, im eigenen Geschäft, im Supermarkt oder sonst wo, um dieser Bekleidung, muß ich mich nicht schämen, so wie manche PKK-Priester!

In solch einer Sache hat es mit dem hiesigen Piester schon einmal heftig Streit gegeben.
Frage: Warum darf ich Sie als Priester nicht erkennen?
Antwort: Weil die Leute mich ja eh im Ort alle kennen…More
@pfeife,

als Handwerksmeister trage ich auch jeden Tag Arbeitskleidung, im eigenen Geschäft, im Supermarkt oder sonst wo, um dieser Bekleidung, muß ich mich nicht schämen, so wie manche PKK-Priester!

In solch einer Sache hat es mit dem hiesigen Piester schon einmal heftig Streit gegeben.
Frage: Warum darf ich Sie als Priester nicht erkennen?
Antwort: Weil die Leute mich ja eh im Ort alle kennen!