05:50
Patmos 2018
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Gott hasst den Sünder. Warum?

Ausschnitte aus der lockeren Frage-Antwort-Stunde auf Patmos, Spätsommer 2018
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Salzburger
@Don Reto Nay hat recht: GOTT hasst!

Aber ist nicht - ohne dass ich die Damen allzusehr schockieren will - der Hass die Liebe des Mannes?
Ist es beim Hasse nicht so, wie bei der Liebe: Dass der Liebende/Hassende sich zum Sklaven des Objekts macht?
Darum gilt: Weil wir UnVollkommen sind, hasst uns GOTT heissherzig. Für den Dummen, der sich selbst zerstört, indem er sich von IHM abwendet, hat …More
@Don Reto Nay hat recht: GOTT hasst!

Aber ist nicht - ohne dass ich die Damen allzusehr schockieren will - der Hass die Liebe des Mannes?
Ist es beim Hasse nicht so, wie bei der Liebe: Dass der Liebende/Hassende sich zum Sklaven des Objekts macht?
Darum gilt: Weil wir UnVollkommen sind, hasst uns GOTT heissherzig. Für den Dummen, der sich selbst zerstört, indem er sich von IHM abwendet, hat ER nur noch kalte VerAchtung&GleichGültigkeit.

Bedenken wir nur, dass schon im trivialen AllTag wider das Böse einzig GOETHEs Rat hilft: Bei Ärger sollen wir an das AllGemeine denken, d.h. wir sollen die grossen&bösen Ideen hinter&über dem kleinen&dummen Sünder betrachten; sollen dessen Dummheit erkennen ("denn sie wissen nicht, was sie tun"). "Die allermeisten Menschen sind dermassen dumm und gemein, dass wir ihnen gar nicht böse sein können." (GOMEZ DAVILA)

DANTE lässt "die TreuLosen" - d.h. die GOTTlosen, denn als letzter mittelalterlicher Mensch wusste Er noch, dass fides und fides, Glaube und Treue dasselbe ist - im untersten Kreise des Inferno nicht mehr in HassesHitze, sondern in der eisigen Kälte der nichtigen InDifferenz verweilen...
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Alexander VI.
Wunderbar erklärt, das habe ich erst jetzt kapiert, danke!
Maria Katharina
Gott hasst den Sünder eben nicht!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
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Don Reto Nay
@Maria Katharina: Contra facta non valent argumenta.
Maria Katharina
Nö, nö.
Meine Aussage ist absolut wahr und gültig!!!!!!!!!
Die Welt als Folge des Engelsturzes, um Raum für die Dämonen zu schaffen, wie Hochwürden Don Reto Nay sagt? Das ist Abfall vom Glauben und der Heiligen Schrift: "Und Gott sah alles, was Er gemacht hatte: Und es war sehr gut!" (Gen 1, 31). Im Gegensatz dazu spöttelt Don Reto über die Tiere als Gottes Liebe nicht wert - der Schöpfer mag Sein Werk laut Don Reto also nicht. In Wahrheit ist es genau …More
Die Welt als Folge des Engelsturzes, um Raum für die Dämonen zu schaffen, wie Hochwürden Don Reto Nay sagt? Das ist Abfall vom Glauben und der Heiligen Schrift: "Und Gott sah alles, was Er gemacht hatte: Und es war sehr gut!" (Gen 1, 31). Im Gegensatz dazu spöttelt Don Reto über die Tiere als Gottes Liebe nicht wert - der Schöpfer mag Sein Werk laut Don Reto also nicht. In Wahrheit ist es genau umgekehrt: Luzifer sagte sein "non serviam" ("ich werde nicht dienen"), weil er eine materielle Schöpfung seiner engelhaften Geistigkeit für unwürdig hielt und darum auch nicht einer Frau aus Seele und materiellem Leib, der hl. Muttergottes, zu Diensten sein wollte. Hochwürden Don Reto Nay zeigt in seiner leib- und schöpfungsfeindlichen Sicht ein Denken der Manichäer und Katharer. Katholisch ist das nicht mehr. Sehr, sehr schade!
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michael7
Es ist zwar richtig, wenn wir uns als Menschen darauf besinnen, dass wir (in der Sünde) eigentlich nicht so liebenswert sind, wie wir uns oft vorkommen!
Allerdings geht Gott nicht nur bestimmten Menschen nach, wie das im video am Schluss kurz behauptet(?) wird (ich weiß nicht, wie der Gedanke im Vortrag hier weiterentwickelt wurde), sondern Gott "will, dass alle Menschen gerettet werden und …More
Es ist zwar richtig, wenn wir uns als Menschen darauf besinnen, dass wir (in der Sünde) eigentlich nicht so liebenswert sind, wie wir uns oft vorkommen!
Allerdings geht Gott nicht nur bestimmten Menschen nach, wie das im video am Schluss kurz behauptet(?) wird (ich weiß nicht, wie der Gedanke im Vortrag hier weiterentwickelt wurde), sondern Gott "will, dass alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit gelangen"! (Tim.2,4). Auch die Heiden, welchen die übernatürliche Erkenntnis Gottes in Seinem Sohn noch fehlt, haben als Vernunftwesen und Ebenbilder Gottes Anteil an einer natürlichen Erkenntnismöglichkeit Gottes, von der Paulus im Römerbrief spricht (Röm.1,19; 2,14.15)!
Ihre Vernunft ist also nicht völlig verdorben, wie die Protestanten meinen, obgleich Paulus auch sehr stark betont, dass wir ohne Christus alle dem Verderben der Sünde geweiht und verfallen gewesen wären!
Doch Gott sandte zu unserem Heil Seinen Sohn und erwies "Seine Liebe zu uns darin, dass Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren" (Röm 5,8)!

Gott hat ein Interesse an uns, obwohl wir Sünder sind. Wir sind ja auch Seine Geschöpfe, und Gott hasst nichts, was Er geschaffen hat (die Sünde hat nicht Er geschaffen!). Auch das darf man nicht übersehen!

Es ist deshalb Dogma (!) der heiligen Kirche, dass Gott niemand (!) vom Heil ausschließt, sondern jedem die notwendige Gnade verleiht, gerettet werden zu können, wenn nur der Mensch nicht selbst sich dagegen versperrt!

Gott hasst zwar die Sünde, aber das Evangelium betont hier sehr klar: "Nicht wir haben Gott geliebt, sondern Er hat uns geliebt und Seinen Sohn als Sühnopfer für unsere Sünden gesandt" (1Joh.4,10)!

Man kann also das Evangelium so zusammenfassen: Gott hat uns geliebt und Christus ist für uns gestorben, als wir noch Sünder waren, nicht wegen unserer Sünden, sondern trotz derselben, und natürlich auch im Hinblick auf unsere Vollendung in der Liebe im Heiligen Geist!
Doch Er ist Mensch geworden nicht nur zu Seiner Verherrlichung, sondern auch zu unserem Heil, also auch aus Liebe zu uns, die wir noch Sünder waren, damit die Liebe, mit der sich Vater und Sohn im Heiligen Geist lieben, auch in unseren Herzen wirklich und wirksam werden kann!

Hier sollte man also nicht zu einseitig formulieren und möglicherweise dem Menschen den Zugang zu Gott verbauen, wenn man nur von der Liebe Gottes in sich und von Seiner Ablehnung aller Sünde spricht - obgleich es natürlich richtig ist und bleibt: Nur diese Liebe Gottes in sich ist Ausgangs- und Zielpunkt aller wahren Liebe, mit der Gott auch Seine Geschöpfe umfängt!

Noch kurz zur Frage der Liebe zum Pudel, die im Vortrag angesprochen wird: Die ganze Schöpfung ist letztlich von Gott gewollt und auch geliebt, wenngleich Liebe im eigentlichen Sinn Bewusstsein voraussetzt und sie in diesem Sinn nur zwischen Personen und Ebenbildern Gottes möglich ist!

Das sind nur einige kurze Gedanken zum Thema!
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Wilhelmina
.....Gott achtet die Engel, sie sind der Größe Gottes bewußt ( Erkenntnisstand ), aber er liebt die Menschen, weil der Sohn auch Mensch ist. Gott erkennt sich selbst, wenn sich Vater und Sohn und hl.Geist, in der bekehrten Seele begegnen.......darum liebt er sie, weil die höhere geistige Ebene Gottes, nur sich selbst lieben kann, der Mensch ist nur beteiligt, weil das Unterbewußtsein, diesen …More
.....Gott achtet die Engel, sie sind der Größe Gottes bewußt ( Erkenntnisstand ), aber er liebt die Menschen, weil der Sohn auch Mensch ist. Gott erkennt sich selbst, wenn sich Vater und Sohn und hl.Geist, in der bekehrten Seele begegnen.......darum liebt er sie, weil die höhere geistige Ebene Gottes, nur sich selbst lieben kann, der Mensch ist nur beteiligt, weil das Unterbewußtsein, diesen Besuch der Gottheit im Seelengrund erfährt....
An jenem Tage werdet ihr es erkennen, dass ... ihr in mir seid und ich in euch bin ....Ich werde mich ihm offenbaren“ ( Joh 14, 18-26 )
Der Seelengrund ist eine Ebene, die rein göttlich ist und wo keiner Zugang hat.
Es ist der Besitz des Vaters, den der Sohn mit seinen Leben bezahlt und dem Vater gereinigt wieder aushändigt......
Diese Reinigung geschieht erst durch die 1.Bekehrung - der Taufe und im weiterem Verlauf die 2.Bekehrung - durch die geistige Neugeburt im Leib Christie.....die meisten erreichen nur die 1.Bekehrung und müssen den Rest der Reinigung im Purgatorium (außerhalb des Himmels, der Reinigungsort) ohne Jesus, über sich ergehen lassen, weil im Himmel alles abgeschlossen ist. ( gerichtet ist ). Veränderung mit Jesus passiert nur in der sichtbaren Welt, unser irdisches Leben, eine uns geschenkte Bewährungs- und Prüfungszeit .....diejenigen, die die Reinigung mit Hilfe des Herrn ganz vollziehen, nennt man Heilige......
Das Thema Sünde läuft in der Heilsgeschichte immer parallel mit ab, weil die gefallene Welt perseh sündhaft ist. Wir leben hier mit den gefallenen Engeln, den Dämonen, die zur Sünde verleiten-dort wo Sünde und göttliche Liebe ( heiligmäßige Christen ) zusammentreffen gibt es Streit, durch den heiligen Geist, der alles aufdeckt, welches sich in Hass entfaltet, aber nicht von Gott, der immer der gleiche ist, die Liebe, sondern vom Sünder, der diese Liebe als Hass empfindet, weil er sie nicht erträgt.....
Legt nun ab alle Bosheit und allen Trug und Heuchelei und Neid und alles üble Nachreden, 2 und seid wie neugeborene Kinder, begierig nach der vernünftigen, unverfälschten Milch - damit ihr durch sie wachset zur Rettung -, 3 wenn ihr wirklich geschmeckt habt, dass der Herr gütig ist! 4 Zu ihm kommend als zu einem lebendigen Stein, von Menschen zwar verworfen, bei Gott aber auserwählt, kostbar,( 1 Petrusbrief )
kathvideo
Gott hasst im Sünder all das, was sündhaft ist, d.h. die bewusste und freiwillige Abwendung des Menschen von Gott. Er liebt selbst im Sünder das, was er selbst geschaffen hat: die menschliche Person, in der - wenn auch entstellt - weiterhin das Bild Gottes gegenwärtig ist und die, solange sie hier auf Erden lebt, aufgerufen ist, sich mit Hilfe der göttlichen Gnade zu bekehren!
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"Warum" hier von Liebe oder Hass die Rede ist, darüber philosophiert Don Reto in allumfassender Weise zum Verhältnis Mensch zu Gott und Gott zu Mensch. Es ist nicht ganz einfach, diesen tiefgründigen Gedankengängen zu folgen, aber der Kern liegt in der Schöpfung und wird durch Christus zur göttlichen Liebe, die für den Menschen die Vollendung im Reich Gottes sein wird, wenn er denn selber …More
"Warum" hier von Liebe oder Hass die Rede ist, darüber philosophiert Don Reto in allumfassender Weise zum Verhältnis Mensch zu Gott und Gott zu Mensch. Es ist nicht ganz einfach, diesen tiefgründigen Gedankengängen zu folgen, aber der Kern liegt in der Schöpfung und wird durch Christus zur göttlichen Liebe, die für den Menschen die Vollendung im Reich Gottes sein wird, wenn er denn selber bestrebt ist, diese anzunehmen. Eine solche Anregung zum Nachdenken über Gott und die Welt ist jedenfalls notwendig und kostbar für alle Sünder und Gutmenschen auf dieser Erde.
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M.RAPHAEL
Don Reto hat Recht. Die Liebe wird dem Geliebten gerecht. Sie respektiert dessen Freiheit. Wessen Seele im Angesicht Gottes willentlich den Hass wählt, der bekommt von Gott, was er möchte: ablehnenden Hass. Achtung: Es ist die absolute Liebe, die dem Geliebten alles gibt, was er will. Gott ist nicht Hass. Aber wer die Ablehnung will, bekommt sie, genauso wie die Lüge, die Vernichtung, das Leid, …More
Don Reto hat Recht. Die Liebe wird dem Geliebten gerecht. Sie respektiert dessen Freiheit. Wessen Seele im Angesicht Gottes willentlich den Hass wählt, der bekommt von Gott, was er möchte: ablehnenden Hass. Achtung: Es ist die absolute Liebe, die dem Geliebten alles gibt, was er will. Gott ist nicht Hass. Aber wer die Ablehnung will, bekommt sie, genauso wie die Lüge, die Vernichtung, das Leid, usw. Es ist wie ein Spiegel. Der Spiegel, der einem seinen Hass zeigt, ist nicht Hass, sondern ein wunderbares Instrument der Liebe zur Selbsterkenntnis. Der Hass, um den es hier geht, ist nicht ein temporärer Affekt als Antwort auf bestimmte ungünstige Lebensumstände. Der Hass in Don Retos Darstellung ist eine absolute, direkt Gott gegenüber gezeigte Ablehnung.

In diesem Sinn gilt auch, dass, wenn jemand Gott ablehnt, Gott diese Ablehnung so ernst nimmt, dass Er für diesen dann gar nicht mehr da ist. Der Sünder verlässt das Reich Gottes und wird ein Kind der Welt im Reich des Herrn der Welt. Gott gibt es dort nicht mehr, auch nicht seine Freiheit, seine Liebe, sein Respekt, etc. Da das Ganze ein überzeitliches Geschehen ist, beginnt verständlich zu werden, warum nur so wenige gerettet werden. Alles ist schon passiert. Der Sünder, der sich in der Gottferne wieder aufrichtig nach Gott sehnt, wird zurückgeholt. Er wollte Gott niemals wirklich ablehnen. Gott hat nie aufgehört ihn zu lieben. Das Geheimnis liegt in der überzeitlichen Gleichursprünglichkeit in der interpersonalen Liebe.

Die von uns verlangte Feindesliebe soll sicherstellen, dass zeitlich begrenzte negative Lebenserfahrungen uns nicht zu einem absoluten Hass verführen. Kurz mal zuschlagen im Geiste von Don Camillo versteht jeder. Das kann auch Liebe sein.

Ich schätze alle Kommentare hier. Das alte Problem der Nichterreichbarkeit einer exakten Idealsprache reckt das Haupt. Aber als Kinder in der Wahrheit Gottes meinen wir am Ende sowieso alle dasselbe, das traditionelle katholische Lehramt.
Was die Sünder in der Hölle quält, ist nicht ein ihre Entscheidung bestätigender Hass Gottes, sondern Gottes ihnen verhasste Liebe. Wäre Gott hasserfüllt, wäre er ihresgleichen, und sie würden ihn gar nicht hassen.
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M.RAPHAEL
@Klaus Elmar Müller Ich danke Ihnen für die Klarstellung. Gott ist nicht Hass. Deshalb gibt Er dem Hasser nicht „Seinen“ Hass, aber Er will, dass Seine Schöpfung mit sich selbst konfrontiert wird. Das ist Teil der vollkommenen Selbsthelle der absoluten Liebe. In diesem Sinn ist sie wie ein Spiegel, der für den Hasser nur noch Hass ist. Er hasst es, dass er sich selbst erkennen muss. Auf der …More
@Klaus Elmar Müller Ich danke Ihnen für die Klarstellung. Gott ist nicht Hass. Deshalb gibt Er dem Hasser nicht „Seinen“ Hass, aber Er will, dass Seine Schöpfung mit sich selbst konfrontiert wird. Das ist Teil der vollkommenen Selbsthelle der absoluten Liebe. In diesem Sinn ist sie wie ein Spiegel, der für den Hasser nur noch Hass ist. Er hasst es, dass er sich selbst erkennen muss. Auf der anderen Seite schwelgt er in seiner Verneinung. Der Hass ist verrückt, in sich widersprüchlich und Lüge. Der Hasser hasst sich selbst und alle anderen Hasser auch.
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Wilhelmina
...toller Zusammenschnitt von Grundwahrheiten ( werd ich mir kopieren und immer wieder " einflößen", damit man nicht "fällt", wenn die Stunde kommt........als ich in einer Bibelstunde erwähnte, das die Engel keine Seele besitzen, weil sie reine Geistwesen sind, mit Verstand und Persönlichkeit, war der Aufschrei ähnlich.....die Zusammenhänge müssen gedeutet werden....seien wir froh, das wir im …More
...toller Zusammenschnitt von Grundwahrheiten ( werd ich mir kopieren und immer wieder " einflößen", damit man nicht "fällt", wenn die Stunde kommt........als ich in einer Bibelstunde erwähnte, das die Engel keine Seele besitzen, weil sie reine Geistwesen sind, mit Verstand und Persönlichkeit, war der Aufschrei ähnlich.....die Zusammenhänge müssen gedeutet werden....seien wir froh, das wir im GTV solch einen Exegeten vorfinden, der sich für die Wahrheit "prügeln" läßt. Das Wichtigste wurde hier Zusammengeschnitten - ein Highligt 10 von 10 Punkte........wo finde ich diese Liebe, die mich für immer leben läßt - in der heiligen Messe, das A & O hier geschieht alles.....den Aktionismus der " Familiensonntage" ist damit nicht gemeint, sondern der Missale Romanum ( 1962 ).......
CSc
Der hl. Augustinus lehrt:

"Unbegreiflich ist daher die Liebe, mit welcher Gott liebt, und nicht veränderlich. Denn nicht erst damals, da wir mit ihm versöhnt wurden durch das Blut seines Sohnes, fing er an, uns zu lieben, sondern vor Grundlegung der Welt hat er uns geliebt, damit mit seinem Eingeborenen auch wir seine Söhne wären, bevor wir überhaupt etwas waren. Daß wir also mit Gott versöhnt …More
Der hl. Augustinus lehrt:

"Unbegreiflich ist daher die Liebe, mit welcher Gott liebt, und nicht veränderlich. Denn nicht erst damals, da wir mit ihm versöhnt wurden durch das Blut seines Sohnes, fing er an, uns zu lieben, sondern vor Grundlegung der Welt hat er uns geliebt, damit mit seinem Eingeborenen auch wir seine Söhne wären, bevor wir überhaupt etwas waren. Daß wir also mit Gott versöhnt sind durch den Tod seines Sohnes, soll man nicht so hören, nicht so nehmen, als ob uns der Sohn deshalb versöhnt habe, damit er nunmehr anfinge, die zu lieben, die er gehaßt hatte, wie der Feind mit dem Feinde versöhnt wird, damit sie dann Freunde seien und einander lieben, die einander haßten, sondern wir sind mit ihm als mit einem uns bereits Liebenden versöhnt worden, nachdem wir vorher mit ihm wegen der Sünde Feindschaft hatten. Ob dies wahr ist, was ich sage, möge der Apostel bezeugen: 'Es bewährt aber', sagt er, 'Gott seine Liebe zu uns, daß, da wir noch Sünder waren, Christus für uns gestorben ist' [Röm. 5,8f.]. Er hatte also gegen uns Liebe, auch da wir, noch in Feindschaft gegen ihn lebend, Ungerechtigkeit übten; und dennoch ist zu ihm vollkommen wahr gesagt worden: 'Du hassest, o Herr, alle, die Ungerechtigkeit tun' [Ps. 5,7]. Somit liebte er uns auf eine wunderbare und göttliche Weise, auch als er uns haßte; denn er haßte uns nicht so, wie er uns gemacht hatte, und weil unsere Ungerechtigkeit sein Werk nicht in jeder Beziehung vernichtet hatte, so verstand er es, zugleich in einem jeden von uns zu hassen, was wir gemacht hatten, als auch zu lieben, was er gemacht hatte. Und zwar kann man dies hinsichtlich aller Dinge verstehen von dem, zu welchem in Wahrheit gesagt wird: 'Du hassest nichts von dem, was Du gemacht hast' [Weish. 11,25]. Denn was immer Gott hassen würde, das hätte er auch nicht ins Dasein rufen wollen, und was der Allmächtige nicht hätte ins Dasein rufen wollen, das würde überhaupt nicht existieren, wenn nicht in dem, was er haßt, etwas wäre, was er lieben könnte. Er haßt ja mit Recht und verwirft als mit der Richtschnur seiner Idee nicht übereinstimmend das Laster, er liebt jedoch auch in den Lasterhaften sein Wohltun, das er durch Heilung, und sein Gericht, das er durch Verdammung übt. So haßt also Gott einerseits nichts von dem, was er gemacht hat ― denn der Urheber der Naturen, nicht der Laster, hat das Böse, das er haßt, nicht gemacht, und anderseits ist hinsichtlich des Bösen, das er entweder heilt durch seine Barmherzigkeit oder zum Gerichte bestimmt, das gut, was er tut. Da er also von dem, was er gemacht hat, nichts haßt, wer könnte würdig zum Ausdruck bringen, wie sehr er die Glieder seines Eingeborenen liebe und um wieviel mehr den Eingeborenen selbst, in dem alles Sichtbare und Unsichtbare geschaffen ist, was, nach Gattungen geordnet, von ihm auf geordnete Weise geliebt wird? Die Glieder seines Eingeborenen nämlich führt er durch die Fülle seiner Gnade zur Gleichheit mit den Engeln; der Eingeborene aber ist, da er der Herr von allen ist, ohne Zweifel der Herr der Engel, durch die Natur, wodurch er Gott ist, nicht den Engeln, sondern vielmehr dem Vater gleich; durch die Gnade aber, wodurch er Mensch ist, wie überragt er in dieser Beziehung nicht die Vortrefflichkeit eines jeden Engels, da Fleisch und Wort eine Person ist!"

(Tractatus in Iohannis Euangelium 110,6; www.unifr.ch/bkv/kapitel1883-6.htm)
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a.t.m
Harte klar und wahre Worte eines wahrlich katholischen Priesters, es wundert mich aber nicht das nun einige die seit langen keine wahren katholischen Worte gehört haben, nun aufheulen, siehe eben diese Glaubenswahrheiten! .
- Die Seelen derer, die im Zustand der persönlichen schweren Sünde sterben, gehen in die Hölle ein.
- Die Höllenstrafe dauert in alle Ewigkeit.

Denn eines ist klar, es kann …More
Harte klar und wahre Worte eines wahrlich katholischen Priesters, es wundert mich aber nicht das nun einige die seit langen keine wahren katholischen Worte gehört haben, nun aufheulen, siehe eben diese Glaubenswahrheiten! .
- Die Seelen derer, die im Zustand der persönlichen schweren Sünde sterben, gehen in die Hölle ein.
- Die Höllenstrafe dauert in alle Ewigkeit.

Denn eines ist klar, es kann eben kein Akt der Liebe, wenn eine Seele auf alle Ewigkeit von Gott dem Herrn in die Hölle verbannt wird. Es ist genau das Gegenteil zu dem Gott der Herr eine Seele verurteilt, und was wird wohl das Gegenteil der Liebe sein? Ungeachtet ist natürlich die Tatsache das Gott der Herr jeden Sünder der sich bekehrt LIEBT.

Gottes und Mariens Segen auf allen Wegen
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Gutemine
Für mich besteht zwischen Liebe und Hölle kein Widerspruch. Sollte Gott diejenigen, die sich von ihm abgewandt haben, zwingen, in den Himmel zu kommen? Das wäre Grausamkeit. Es muss auch einen Ort geben für diejenigen, die Gott ablehnen.
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gennen
Gott hasst die Sünde aber liebt den Sünder.
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Genauso kann man sagen: Gott hasst den Menschen als Sünder und liebt den Sünder als Menschen.
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coenaculum
So etwas aus dem Mund eines Priesters?
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Gutemine
Ich meine, Don Reto liegt nicht logisch, sondern sprachlich falsch. "Hass" kann nicht das richtige Wort sein. Denn Hass ist das Gegenteil von Liebe. Hass ist die Abwesenheit der Liebe und ein Wesenszug von Satan. Richtiger wäre davon zu sprechen, dass Gott dem Sünder zürnt. Der Zorn Gottes ist biblisch und logisch nachvollziehbar.
Auch ich kann als Mutter auf meine Kinder mal zornig sein, das …More
Ich meine, Don Reto liegt nicht logisch, sondern sprachlich falsch. "Hass" kann nicht das richtige Wort sein. Denn Hass ist das Gegenteil von Liebe. Hass ist die Abwesenheit der Liebe und ein Wesenszug von Satan. Richtiger wäre davon zu sprechen, dass Gott dem Sünder zürnt. Der Zorn Gottes ist biblisch und logisch nachvollziehbar.
Auch ich kann als Mutter auf meine Kinder mal zornig sein, das tut der Liebe keinen Abbruch. Ich kann sie aber nicht hassen.
Anders aber bei einem Rosenkrieg bei einer Scheidung. Dort regiert der blanke Hass, von Liebe keine Spur mehr.
Richtig, siehe die Antiphon vom heutigen Tage zur Prim
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Aus meiner Sicht unglücklich ausgedrückt, der Begriff „Haß“ gegenüber dem Sünder verleitet zuverlässig zu Fehlschlüssen. Der Beitrag könnte eher Verwirrung stiften, als Klarheit zu schaffen. Sinnvoll wohl eher im Kontext eines geschlossenen Seminars, dessen Zuhörer dann den Inhalt eher aufnehmen und richtig werten können. Als herausgelöster Beitrag (vor allem mit dieser Überschrift) kontraprodukt…More
Aus meiner Sicht unglücklich ausgedrückt, der Begriff „Haß“ gegenüber dem Sünder verleitet zuverlässig zu Fehlschlüssen. Der Beitrag könnte eher Verwirrung stiften, als Klarheit zu schaffen. Sinnvoll wohl eher im Kontext eines geschlossenen Seminars, dessen Zuhörer dann den Inhalt eher aufnehmen und richtig werten können. Als herausgelöster Beitrag (vor allem mit dieser Überschrift) kontraproduktiv.
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Santiago74
"Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat." (Joh 3, 16)
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Eben. Gott liebt alle Menschen. Denn Er hat sie erschaffen und will sie erlösen. Das ist höchste Liebe. Nur die Sünde hasst Er.
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Wenn Gott den Sünder hassen würde, wäre Gott nicht für ihn am Kreuz gestorben.
Ein hassender Gott ist ein halber Dämon. Luther hat sich Gott so vorgestellt. Wo die Hl. Schrift vom "Hass Gottes" oder sagte "da reute es Gott" (als würde er sich ändern), beschreibt sie die Wirkung der unveränderlichen Heiligkeit Gottes auf den Menschen, der menschliches Tun mit Gottes Heiligkeit vergleicht und zu …More
Wenn Gott den Sünder hassen würde, wäre Gott nicht für ihn am Kreuz gestorben.
Ein hassender Gott ist ein halber Dämon. Luther hat sich Gott so vorgestellt. Wo die Hl. Schrift vom "Hass Gottes" oder sagte "da reute es Gott" (als würde er sich ändern), beschreibt sie die Wirkung der unveränderlichen Heiligkeit Gottes auf den Menschen, der menschliches Tun mit Gottes Heiligkeit vergleicht und zu den Urteilen "Gottes Hass" oder "Gottes Reue" kommt.
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So ist es. Und deshalb wird gepredigt, Mission gemacht, um die Sünder zu retten, die Gott alle liebt, solange sie auf Erden sind, denn er will ihnen die Gnade der Bekehrung schenken.
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Bethlehem 2014
Na - da hat Hochwürden aber EINIGES mißverstanden!!!
Die Weisheit der Kirchenväter war doch, daß Gott die Sünde haßt, den Sünder aber liebt!
So auch Röm 5, 8: "Gott aber erweist seine Liebe zu uns darin, daß Christus für uns gestorben ist, da wir noch Sünder waren." -
Recht hat er: "Liebe" und "Haß" fallen bei Gott zusammen. Gott ist völlig unwandelbar.
Ihn reuen seine Taten nicht. Auch nicht…More
Na - da hat Hochwürden aber EINIGES mißverstanden!!!
Die Weisheit der Kirchenväter war doch, daß Gott die Sünde haßt, den Sünder aber liebt!
So auch Röm 5, 8: "Gott aber erweist seine Liebe zu uns darin, daß Christus für uns gestorben ist, da wir noch Sünder waren." -
Recht hat er: "Liebe" und "Haß" fallen bei Gott zusammen. Gott ist völlig unwandelbar.
Ihn reuen seine Taten nicht. Auch nicht, daß er einen Menschen geschaffen hat, der in schwere Sünde fällt und verdammt wird.
Er liebt auch noch die Verdammten. Sonst wäre er ja nicht Gott, da wandelbar: der Sünder hätte Macht über Gott und könnte entscheiden, ob Gott ihn liebt oder haßt. Absit!
Das Schlimme an der Verdammung ist doch, daß die Verdammten/Sünder Gott nicht lieben!
-
Es gäbe noch einiges dazu zu sagen. Bringt aber wohl nicht viel...
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matermisericordia
@Bethlehem 2014: Sehr schön und sehr wahr haben Sie zu dieser Thematik geschrieben.
Ja, hier irrt @Don Reto Nay gewaltig.
Sollte es sein, dass er die Lehre der Kirchenväter nicht kennt? Kaum vorstellbar.
Bethlehem 2014
Liebe(r) @matermisericordia! - Ich glaube, hier könnte vielleicht ein Mißverständnis vorliegen:
@Don Reto hat u. U. gemeint, daß das, was Gott im Sünder liebt nicht der Sünder selbst ist, sondern der (zweifellos entstellte) Heiland! - Kam aber nicht gerade klar rüber. Allerdings ist seine Aussage ja auch "aus dem Zusammenhagng gerissen".
Dennoch: Gott liebte uns Menschen schon, als wir noch …More
Liebe(r) @matermisericordia! - Ich glaube, hier könnte vielleicht ein Mißverständnis vorliegen:
@Don Reto hat u. U. gemeint, daß das, was Gott im Sünder liebt nicht der Sünder selbst ist, sondern der (zweifellos entstellte) Heiland! - Kam aber nicht gerade klar rüber. Allerdings ist seine Aussage ja auch "aus dem Zusammenhagng gerissen".
Dennoch: Gott liebte uns Menschen schon, als wir noch Sünder waren. (cf. Röm. 5, 8ff)
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