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Heißt "glauben" an "die Schrift glauben"?

Don Reto Nay bei der lockeren Fragerunde in Hohenfurth, Pfingstseminar 2019.
Interessant ist das Phänomen des "Intellektuellen" (der so ziemlich erste im AbendLand war ABÄLARD): "Bankiers und Produzenten gab es zu allen Zeiten. Typisch für die bürgerliche Gesellschaft ist der 'Intellektuelle'." (GOMEZ DAVILA)
Augustinus?
@nujaas Nachschlag Neinnein, "Intellektuelle" sind nur solche, die Intellekt vortäuschen, aber auf modischem JournalistenJargon dahintrudeln.
Trotz Seiner anfänglichen Schwäche für schwächliche SchönSchwätzer wie CICERO war der Hl.AUGUSTINUS zuletzt ein tiefer Denker.
p.scr.: ORTEGA Y GASSET sprach bei einem Vortrage vor nichtphilosophischem Publikum (abgedruckt in "Was ist Philosophie?") dem Hl.AUGUSTINUS ab, ein seriöser Philosoph gewesen zu sein - was ich sehr witzig finde, denn ich würde das diesem Spanier absprechen...
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Die intellektuelle Gesellschaft hat eigentlich immer den Weg bereitet durch sprachliche Uebersetzungen und Erklärungen der geschriebenen Worte. So bleibt die "Scriptura" lebendig und trägt zum allgemeinen Verständnis bei und kann als "Glaubenshilfe" angenommen werden.
Außerdem wichtig ist dabei das Festhalten der Überlieferung, der in der Schrift fixiert und kanonisiert, nichts verloren gehen oder willkürlich hinzu gefügt werden kann.
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MMB16
LarsLonte
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