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Bundespolizei geht in Thüringen gegen Scheinehen vor – Über 500 Beamte bei Razzien im Einsatz

In vier Bundesländern ist die Bundespolizei am Mittwochmorgen gegen bandenmäßige Scheinehen vorgegangen – auch in Thüringen.
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Die Ermittlungen in dem Komplex richten sich demnach gegen zwei Hauptbeschuldigte und weitere 66 Personen. Den Hauptbeschuldigten wird das gewerbs- und bandenmäßige Einschleusen von Ausländern zur Last gelegt, den weiteren Beschuldigten – je nach Fallkonstellation – unter anderem das Einschleusen von Ausländern, Urkundenfälschung, unerlaubte Einreise und Aufenthalt sowie falsche Angaben zur …More
Die Ermittlungen in dem Komplex richten sich demnach gegen zwei Hauptbeschuldigte und weitere 66 Personen. Den Hauptbeschuldigten wird das gewerbs- und bandenmäßige Einschleusen von Ausländern zur Last gelegt, den weiteren Beschuldigten – je nach Fallkonstellation – unter anderem das Einschleusen von Ausländern, Urkundenfälschung, unerlaubte Einreise und Aufenthalt sowie falsche Angaben zur Beschaffung einer Aufenthaltskarte.

Die beiden Hauptbeschuldigten sind verdächtig, Indern und Pakistanis Einreise und Aufenthalt in der EU ermöglicht zu haben, indem sie ihnen falsche oder verfälschte zypriotische Eheschließungsurkunden beschafften. Ferner sollen sie Scheineheschließungen zwischen EU-Bürgern und Indern oder Pakistanis organisiert haben. Vorgeworfen wird ihnen auch, fingierte Vermieterbestätigungen und Arbeitsverträge zur Vorlage bei den Meldebehörden eingesetzt zu haben. Für die Schleusungen wurden den Angaben zufolge pro Person zwischen 15.000 Euro und 22.000 Euro verlangt. Im Rahmen einer „Rundumversorgung“ seien die Geschleusten nach der Einreise bei Behördengängen begleitet worden. Die „fiktiven“ Ehepartner hatten ihren Lebensmittelpunkt zumeist in Osteuropa.
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