"Letztlich muss dann auch die Lehre im Hinblick auf die Homosexualität korrigiert werden"
katholisch.de
Tesa
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Wie ernst muss ein Katholik den Katechismus nehmen?

Sein Stellenwert ist selbst unter Gläubigen umstritten Viele Gläubige betrachten den Katechismus der Katholischen Kirche als eine aus der Zeit gefall…
Waagerl
Mir scheint jeder hat hier ein Argument, dass der Katechismus für den anderen da wäre, nur nicht für sich selbst! Komisch!
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Wenn dann nur den alten KK nicht aber den neuen. Dasselbe mit der neuen Einheitsübersetzung 2016 und 2018. All das neue ist verfälscht und kann verbrannt werden....
die Leute heutzutage sind nicht mehr fähig, den Sinn eines Textes zu verstehen und glotzen in die Seiten hinein und behaupten dann ganz etwas Anderes als im Buch steht. Also ich bin nicht der Missionar, der Menschen keilt, den Katechismus gut zu finden, wenn sie es nicht mehr drauf haben, sollen sie zum Islam übertreten, dort wird man es ihnen schon beibringen. Und wenn der Klerus den Katechismus…More
die Leute heutzutage sind nicht mehr fähig, den Sinn eines Textes zu verstehen und glotzen in die Seiten hinein und behaupten dann ganz etwas Anderes als im Buch steht. Also ich bin nicht der Missionar, der Menschen keilt, den Katechismus gut zu finden, wenn sie es nicht mehr drauf haben, sollen sie zum Islam übertreten, dort wird man es ihnen schon beibringen. Und wenn der Klerus den Katechismus aufgibt, haben sie nicht einmal mehr etwas, wo der Glaube der katholischen Kirche nieder geschrieben ist. Wenn einer nix glauben will, für den kann man kein Buch heraus geben, das haben die Atheisten schon festgestellt. Was der Atheismus ist, darüber kann man kein Buch schreiben. Obwohl die Atheisten doch etwas ins Treffen führen müssten, wenn sie sich so gut vorkommen. Dazu das Beispiel von dem Mann, dessen einziges Gesprächsthema waren die Heizungsrohre in seinem Keller. Also so eine Mentalität würde ich nicht zwingend vorschreiben für alle.
simeon f.
Den Katechismus muss man ernst nehmen! Allerdings nicht den von Schönborn/Ratzinger. Der zeigt ja bereits auf dem Buchcover, wes Geistes Kind er ist. Dort ist ein Bild des heidnischen Gottes Pan zu sehen. Pan ist in der christlichen Ikonographie das Urbild des Satans. Wer daher einen gültigen Katechismus lesen will, soll unbedingt zu dem des heiligen Pius X greifen.
"aus der Zeit gefallene Vorschriftensammlung, die der Komplexität des menschlichen Lebens nicht mehr gerecht wird". Also ich kam erst mit 50 Jahren überhaupt auf die Idee, daß der Katechismus etwas sein könnte für mich, so glaube ich kaum, daß alle den Katechismus gelesen haben und sie wissen gleich etwas Besseres, wo man Jahrhunderte braucht, um die Texte zu ersinnen und zu beschließen. Wenn …More
"aus der Zeit gefallene Vorschriftensammlung, die der Komplexität des menschlichen Lebens nicht mehr gerecht wird". Also ich kam erst mit 50 Jahren überhaupt auf die Idee, daß der Katechismus etwas sein könnte für mich, so glaube ich kaum, daß alle den Katechismus gelesen haben und sie wissen gleich etwas Besseres, wo man Jahrhunderte braucht, um die Texte zu ersinnen und zu beschließen. Wenn das nicht mehr wert ist als irgend etwas, bitte dann wozu überhaupt eine Kirche und ein Christentum ? Wenn einer eine Erläuterung bedarf im Katechismus, wie er ihn verstehen soll, dann ist er meiner Meinung nach schwachsinnig. Und bitte, was soll man anstatt dessen predigen ? Die Leut sind alle blödsinnig geworden. Aber den Islam, den wollen sie.
Die katholische Kirche sollte die Maßstäbe, die sie im Katechismus an die Gläubigen anlegt, erst mal an sich selbst und ihren Klerus anlegen:
Solange Missbrauch vertuscht und bagatellisiert wird, ist das nicht der Fall und somit ist auch der Katechismus nicht ernst zu nehmen:
Glauben hat auch etwas mit "Glaubwürdig sein" zu tun und nicht mit auswendig lernen und verinnerlichen von Regeln, Dogmen,…More
Die katholische Kirche sollte die Maßstäbe, die sie im Katechismus an die Gläubigen anlegt, erst mal an sich selbst und ihren Klerus anlegen:
Solange Missbrauch vertuscht und bagatellisiert wird, ist das nicht der Fall und somit ist auch der Katechismus nicht ernst zu nehmen:
Glauben hat auch etwas mit "Glaubwürdig sein" zu tun und nicht mit auswendig lernen und verinnerlichen von Regeln, Dogmen, Enzykliken und Adhortationen.
Insbesondere stört auch der allseits sichtbare Klerikalismus: Leute, die sich für etwas besseres halten, aber nicht unbedingt (wem auch immer) dienen wollen. Mittlerweile ist das auch bei Wogo-Feier-Leitern. zu finden.
Bischöfe, die sich ein Luxusheim bauen lassen und die Kosten vertuschen. Die an fremder Leute Geld gehen und dann behaupten, es gäbe ja ein "Wohnrecht". Die Betroffene weiss nur von ihrer Kontoplünderung und nichts von einem Wohnrecht.
Und wenn man sich dann ertappt fühlt, stellt man mal über mehrere Monate das "Segensreiche Wirken" komplett ein, lässt sich aber nichtsdestotrotz weiter alimentieren. Das Gehalt kommt ja vom Deutschen Steuerzahler, egal ob der nun Kirchenmitglied ist oder nicht: Er zahlt mit.
Frei nach dem Motto "Auf daß es dem Klerus gut gehe und er lange lebe auf Erden.".
Vielleicht sollte auch ein Bischof mal begreifen, was dem normalen Angestellten (auch dem kirchlichen Angestellten) passiert, wenn er beim Betrugsversuch erwischt wird: Der steht innerhalb von Minuten oder Stunden ohne Bezahlung auf der Straße. Und eine andere Stelle findet er auch nicht mehr.

Mit dem Lied "Wir sind alle kleine Sünderlein" ist es da als Abbitte nicht getan.,
Die Gläubigen sind keine dummen Laien.
Mir gefiel mal ein Demonstrations-Plakat auf dem stand "Wir sind Laien, nicht Lakaien":

Heiner Geissler hat es mal schön formuliert in einer Fernsehsendung: "Die katholische Kirche muss endlich von ihrem hohen (sexualmoralischen) Ross herunter kommen.
Und das sexualmoralische Ross ist da wirklich nur eines unter vielen Rössern.
Ischa
Soll sich der Glauben dem, was heute "glaubwürdig" ist, anpassen? Soll der Glaube wirklich der Welt dienen? Es gibt soviel Missstände in der Kirche, es gab sie immer und es wird sie immer geben. Wir müssen vom diesem Moralismus wegkommen, dass die Leute in der Kirche besser sind als die in der Welt. Die Kirche ist nur dann Kirche, wenn sie ihrem eigentlichen Zweck dient: Der Verherrlichung …More
Soll sich der Glauben dem, was heute "glaubwürdig" ist, anpassen? Soll der Glaube wirklich der Welt dienen? Es gibt soviel Missstände in der Kirche, es gab sie immer und es wird sie immer geben. Wir müssen vom diesem Moralismus wegkommen, dass die Leute in der Kirche besser sind als die in der Welt. Die Kirche ist nur dann Kirche, wenn sie ihrem eigentlichen Zweck dient: Der Verherrlichung Gottes. Nur in der Liturgie ist Kirche wirklich Kirche, alles andere ist die Konsequenz aus der Liturgie. Wenn diese nicht mehr gefeiert wird, dann gibt es keine Kirche mehr. Alles andere ist Welt.
@Ischa ; Man kann das, was Sie da sagen, leider so nicht ausdrücken. das ist zu mißverständlich. 1) Natürlich soll der Glaube nicht der Welt dienen, sondern der Verherrlichung Gottes. Aber da 2) die Kirche die eine, heilige und apostolische ist, muß sie auch eine heiligende Wirkung auf ihre Glieder haben, denn die Heiligkeit ist eines der Elemente ihrer Sichtbarkeit. Die Kirche hat also …More
@Ischa ; Man kann das, was Sie da sagen, leider so nicht ausdrücken. das ist zu mißverständlich. 1) Natürlich soll der Glaube nicht der Welt dienen, sondern der Verherrlichung Gottes. Aber da 2) die Kirche die eine, heilige und apostolische ist, muß sie auch eine heiligende Wirkung auf ihre Glieder haben, denn die Heiligkeit ist eines der Elemente ihrer Sichtbarkeit. Die Kirche hat also wahrhaft die Kraft in sich, die Menschen besser zu machen und zu vergöttlichen, denn durch die Taufe und die Gnade haben wir Anteil an der Menschwerdung des ewigen Sohnes und der hypostatischen Union. 3) So von der Liturgie zu sprechen ist ebenfalls zu allgemein. Es geht ja um alle Sakramente und ihre Wirksamkeit. Um sich zu vergegenwärtigen, was die die Kirche ist, muß sich vor Augen halten, wer Christus ist. Frage: Kann man Christus als Geschöpf bezeichnen? Der hl. Thomas eine doppelte Antwort. A) Als Sohn Gottes ist der ganze Christus der natürliche Sohn des ewigen Vaters, auch die Menschheit Jesu kann als aus dem Vater gezeugt angesehen werden, insofern die Menschwerdung eine Ausdehnung der ewigen Zeugung ins Zeitliche ist. B) In geschöpflicher Hinsicht ist Christus nicht einfach nur geschaffen als eine Wiederholung adamitischen Menschseins, so wie wir, sondern er ist Neuschöpfung und Wiederherstellung, eben der neue Adam! Als solcher ist er das Haupt des Menschengeschlechts, so wie Adam vorher den Vorrang hatte. Aber als Neuschöpfung will er auch eine neue Menschheit zeugen, nicht dem Fleische nach, sondern wir sollen wir er aus Gott geboren werden und wie er aus Gott gezeugt, wenn auch nur durch Teilhabe. So ging aus seiner durchbohrten Seite die Kirche als seine makellose Braut hervor, wie auch Eva aus Adams Rippe geschaffen wurde. Mit dieser neuen Eva, der Kirche, zeugt Christus die Glieder des neuen Menschengeschlechts und sie werden geboren aus dem Mutterschoß des Taufbrunnens. Durch diese Geburt der Gnade verschafft der unauslöschliche Taufcharakter eine "genetische" Verwandtschaft auch mit der Gottheit Christi. Dies ist das neue Menschengeschlecht, von dem der Völkerapostel so oft spricht, denn wenn er schrieb, ziehet aus den alten Menschen und ziehet an den neuen Menschen, war kein rein moralisierender Aufruf zu ein bißchen Besserung, sondern die Eingliederung in eine neue Genealogie. Alles Fleisch hat seinen Weg verderbt, wie er schreibt, und würde Gott in uns nur den alten Adam sehen, wir könnten uns nicht retten. Es besteht also Feindschaft zwischen dem Samen der göttlichen Kindschaft und dem samen der irdischen Kindschaft. Die katholische Kirche ist eben nicht nur irgendeine notwendige Organisation der Heiligung, sondern die aus Gott gezeugte Menschheit in der Kindschaft Gottes.

Wenn Sie das zusammenzählen, dann können Sie sich denken, was man von der sozialen Struktur in Rom zu halten hat, die dort ist wie ein Fremdkörper, der da nicht hingehört.
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Ischa
Wir sind mittelmässige Menschen in einer mittelmässigen Kirche. Das einzige, was uns von der Welt unterscheidet, ist die Teilnahme an der heiligen Liturgie. Wenn ich wahren Herzens den Leib Christi empfange, dann wird Gott sich in mir erkennen. Deswegen wird er mich erretten, nicht weil ich besser war als mein Nachbar. Vielleicht ist mein Nachbar sogar moralisch besser als ich! Er hilft, spendet,…More
Wir sind mittelmässige Menschen in einer mittelmässigen Kirche. Das einzige, was uns von der Welt unterscheidet, ist die Teilnahme an der heiligen Liturgie. Wenn ich wahren Herzens den Leib Christi empfange, dann wird Gott sich in mir erkennen. Deswegen wird er mich erretten, nicht weil ich besser war als mein Nachbar. Vielleicht ist mein Nachbar sogar moralisch besser als ich! Er hilft, spendet, lügt nicht... Wird er errettet? Nein. Weil Gott sich nicht in ihm erkennt. Das heisst ja nicht, dass ich durch die Liturgie nicht verwandelt werde. Aber wenn ich Christus in mir trage, habe ich Signum, das Gott erkennt. Moralismus und Subjektivismus sind die schlimmsten Feinde der Neuzeit!
Das Signum haben wir unauslöschlich mit der Taufe.
@Ischa ; Sie dürfen nicht leugnen, daß Gott sie besser machen kann als die Welt, weil Fleisch und Blut das Himmelreich nicht erben können. Denn eine Seele im Gnadenstand ist mehr wert als die gesamte natürliche Schöpfung. Es ist falsche Bescheidenheit das zu leugnen. Sie bringen zwar nicht mehr mit als die WWelt, aber Gott entscheidet, was er aus Ihnen macht.
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Ischa
Die Taufe ist nur der Eintrittsschein in die Heilige Kirche. Nicht jeder, der getauft ist, wird gerettet.
In Deutschland ist der Eintrittschein in diese Kirche die Kirchensteuer, die Sie zu zahlen haben. Wollen Sie das nicht, schickt Ihnen Ihr Pfarrer auf Geheiss der DBK ein Schreiben, in dem er ihre Exkommunikation feststellt.
@Ischa ; Die Taufe als Eintrittsschein in die Kirche zu beschreiben, ist leider eine hoffnungslose Bagatellisierung. Daß nicht jeder gerettet wird, der getauft ist, ist ebenfalls bekannt. Ihre Bemerkung will nicht wahrnehmen, daß die Taufe ontologische und metaphysische Tatsachen schafft. Man kann sich für gewöhnlich ohne die Taufe nicht retten, weil abgesehen vom Gnadenstand, den sie …More
@Ischa ; Die Taufe als Eintrittsschein in die Kirche zu beschreiben, ist leider eine hoffnungslose Bagatellisierung. Daß nicht jeder gerettet wird, der getauft ist, ist ebenfalls bekannt. Ihre Bemerkung will nicht wahrnehmen, daß die Taufe ontologische und metaphysische Tatsachen schafft. Man kann sich für gewöhnlich ohne die Taufe nicht retten, weil abgesehen vom Gnadenstand, den sie vermittelt und den man auch verlieren könnte, der Taufcharakter eine übernatürliche Verwandtschaft mit dem neuen Adam schafft, der Christus ist. Der Taufcharakter ist eine Teilhabe an der hypostatischen Union und der Inkarnation des Logos. Der Gnadenstand ist die Vollendung dieser Verwandtschaft. Wenn Gott in uns nur den alten Adam sieht, dann sind wir verloren. Deswegen rief der hl. Petrus den Juden in der Apostelgeschichte zu: "Rettet euch aus diesem verderbten Geschlecht"! Wir haben nicht mehr die Angewohnheit die Dinge ganz archaisch zu sehen. Die Linie der Verheißung verläuft nunmehr über eine Verwandtschaft und Abstammung mit Gott Vater über seinen eingeborenen Sohn Jesus Christus. Der Taufcharakter und noch vermehrt der Charakter der Firmung und auch des Priestertums bewirken diese Verwandtschaft als Partizipation an der Zeugung des Logos aus Gott.
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@MAXIMOS Sie schreiben hier, als hätten sie schon mehrfach vor dem letzten Gericht gestanden.
Woher "wissen" Sie das alles und woher ist ihnen da etwas "bekannt"?
Bekanntlich ist doch keiner zurück gekommen.
@vir probatus ; Da müssen Sie schon ein konkretes Beispiel nennen!
@Maximos101 Beispielsweise: "Daß nicht jeder gerettet wird, der getauft ist, ist ebenfalls bekannt." Ist Ihnen das tatsächlich bekannt ?
Oder: "Der Taufcharakter und noch vermehrt der Charakter der Firmung und auch des Priestertums bewirken diese Verwandtschaft als Partizipation an der Zeugung des Logos aus Gott." Das wissen Sie ? Woher denn ?
@vir probatus ; Mann oh Mann, stellen Sie sich mal vor, daß ich nicht nur über eine ausgebreitete dogmatische Bildung verfüge, sondern auch über eine entsprechende Bibliothek mit traditionellen dogmatischen Handbüchern, wie z. B. Diekamp, Ott, Pohle & Preuss, Scheeben, Heinrich. Dazu besitze ich selbst eine alte Ausgabe des LThK (Lexikon für Theologie & Kirche). Über die die Seite "archive.org" …More
@vir probatus ; Mann oh Mann, stellen Sie sich mal vor, daß ich nicht nur über eine ausgebreitete dogmatische Bildung verfüge, sondern auch über eine entsprechende Bibliothek mit traditionellen dogmatischen Handbüchern, wie z. B. Diekamp, Ott, Pohle & Preuss, Scheeben, Heinrich. Dazu besitze ich selbst eine alte Ausgabe des LThK (Lexikon für Theologie & Kirche). Über die die Seite "archive.org" kann ich noch vieles mehr abgreifen, wie z. B. alte Moraltheologien, Bibelkonkordanzen, Kirchenväterbibliotheken. Auf DocumentaCatholicaOmnia.eu finden Sie unglaublich viel. Die Werke des hl. Thomas sind mir zugänglich. Denzinger habe ich daheim.
@vir probatus ; Hier ein schöner Text aus Scheebens "Mysterien des Christentums": archive.org/details/DieMysterienDes…
@Maximos101 Da bin ich ja bei Ihnen in kompetenten Händen!
@vir probatus ; Und außerdem habe ich noch einen Freund, der den ganzen Dachboden voller alter Bücher hat und blendend Latein kann.
Ich kenne auch einen, der Bücher hat und noch einen der Latein versteht.
Der Trend geht ja bekanntlich zum Zweitbuch.
Ein von der katholischen Kirche weltweit allen Gläubigen unterbreiteter Katechismus ist per se unfehlbar im Rahmen der Unfehlbarkeit des ordentlichen Lehramtes. Da nicht nur die von Bergoglio anvisierten Änderungen, dogmatisierten Lehren kontradiktorisch widersprechen, bzw. umgekehrt ebenfalls lange verurteilte Häresien neuerdings als Dogma ausgeben werden, folgt, daß dieser Katechismus nicht …More
Ein von der katholischen Kirche weltweit allen Gläubigen unterbreiteter Katechismus ist per se unfehlbar im Rahmen der Unfehlbarkeit des ordentlichen Lehramtes. Da nicht nur die von Bergoglio anvisierten Änderungen, dogmatisierten Lehren kontradiktorisch widersprechen, bzw. umgekehrt ebenfalls lange verurteilte Häresien neuerdings als Dogma ausgeben werden, folgt, daß dieser Katechismus nicht von Kirche stammen kann und daß diejenigen, die ihn tolldreist in vermessener Weise promulgieren, durch diesen Fall absoluter Temerität (Scheebens Dogmatik) kein Amt in der Kirche haben können. Hier trifft also zu, was der hl. Paulus im Galaterbrief schreibt, daß Anathema sei, wer auch immer ein anderes Evangelium predige, als das, welches er den Galatern gebracht habe, sei es ein Engel vom Himmel, oder gar der Apostel selbst.

Daß dieser neue Katechismus häretisch ist und schon immer war, erkennt man an seiner Lehre über den Ausgang des Hl. Geistes aus Gott dem Sohn (Filioque), denn dieses wird so uminterpretiert, daß aus dem Logos ein reiner durchleitender Kanal des Hl. Geistes (siehe die Kritik daran von Leopold Kopler in seiner Dreifaltigkeits-Dogmatik) gemacht wird, so als sei der Sohn nicht auch Ursprung der dritten göttlichen Person. Laut der Lehre des Kompendiums zum Katechismus (N°47) geht der Hl. Geist deswegen aus dem Sohn hervor, weil ihn der Vater dem Sohn zum Geschenk gemacht habe. Das aber ist genau die Irrlehre des exkommunizierten Priesters und Professor Joseph Langen, gegen den Kardinal Franzelin als Konsultator des Hl. Offiziums seinerzeit eine Widerlegung geschrieben hatte. Der Kardinal bezeichnete diese Irrlehre als Neo-Photianismus, genannt nach dem schismatischen Patriarchen Photius im 11. Jhr. Modern gesprochen bezeichnet man das als trinitätsimmanente Geist-Christologie, oder mit Walter Kasper gesprochen: pneumatisch fundierte Christolgie, denn diese wird dann noch auf die Menschwerdung des Logos übertragen. Die Lehre des Kompendiums zum Katechismus widerspricht dem Credo des 11. Konzils von Toledo: "Der Hl. Geist geht nicht vom Vater zum Sohn aus", (Dz. 277, vs. 12) ; siehe auch dazu der hl. Augustinus, In Ioh. tract. 99 n.9.
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@Vered Lavan ; Hallo, ich will nicht zögern, Ihnen den Link auf diese archive.org/details/ioannisbaptfran… zu übermitteln. Prof. Dörmann haut in seinen Büchern gegen Joh. Paul II. in dieselbe Kerbe, wo er vom Neo-Photianismus Wojtylas schreibt. Franzelin schrieb nicht nur gegen Joseph Langen, der zur alt-katholischen Kirche abfiel, sondern auch gegen den russisch-orthodoxen Bischof Makarij …More
@Vered Lavan ; Hallo, ich will nicht zögern, Ihnen den Link auf diese archive.org/details/ioannisbaptfran… zu übermitteln. Prof. Dörmann haut in seinen Büchern gegen Joh. Paul II. in dieselbe Kerbe, wo er vom Neo-Photianismus Wojtylas schreibt. Franzelin schrieb nicht nur gegen Joseph Langen, der zur alt-katholischen Kirche abfiel, sondern auch gegen den russisch-orthodoxen Bischof Makarij Bulgakow. Fazit der Schlußfolgerungen Franzelins: diese Häresie sei in der Lage, das Dogma der Kirche über die Konsubstantialität von Gott Vater und dem Logos aufzuheben.
Ischa
Ich finde Ihre Kommentare beispielhaft. Sie bringen theologische Bezüge und können argumentieren. Was ich vermisse wäre einen Vorschlag, diese Situation (realistisch) zu lösen. Wenn ich ihre Veröffentlichungen lese, habe ich den dringenden Wunsch, Baldrian oder stärkeres zu nehmen.
@Ischa ; Gab es eine menschliche Lösung für den Tod Christi? Er lag drei Tage im Grabe und Gott weckte ihn auf. Gibt es eine menschliche Lösung für den mystischen Tod der katholischen Kirche, die ihr lebendiges Lehramt verloren hat und im Augenblick nur noch das tote Lehramt ihrer Dokumente und Akte besitzt? Die Hure Babylon triumphiert. Christus im Grab war zwar nicht sichtbar für das Auge, …More
@Ischa ; Gab es eine menschliche Lösung für den Tod Christi? Er lag drei Tage im Grabe und Gott weckte ihn auf. Gibt es eine menschliche Lösung für den mystischen Tod der katholischen Kirche, die ihr lebendiges Lehramt verloren hat und im Augenblick nur noch das tote Lehramt ihrer Dokumente und Akte besitzt? Die Hure Babylon triumphiert. Christus im Grab war zwar nicht sichtbar für das Auge, aber der Ort wo er lag, gab Zeugnis für alle. Man hat die Kirche in Rom beerdigt und die Hure sitzt auf dem Grabstein. Sie wird genau sie zerschlagen werden, wie der Tempel, den die Römer niederbrannten. Aber das alles ist ein göttliches Werk. Warum besteht die Muttergottes in Fatima so sehr auf dem Rosenkranz? Weil es oft kein anderes Mittel des Kampfes mehr gibt. Warum kann man wirklich sagen, das Gott (Vater) Christus auferweckte, ohne das man den Sohn dem Vater unterordnet? Die einfachste Lösung, die ich aber nicht meine, ist die, daß man sagt, das Werk der Auferweckung ist der ganzen Dreifaltigkeit eigen und wird dem Vater nur zugeordnet. Durchaus richtig, aber der konkrete biblische Sinn ist das nicht. Erinnern wir uns, das ich weiter oben schrieb, Gottvater sei der Vater des ganzen Christus. Durch Zeugung als geht der ewige Sohn aus dem Vater hervor, durch zeitliche Ausdehnung der Zeugung empfängt ihn Maria durch den göttlichen Samen, welcher der Logos selber ist vom Vater her (Thomas über die Lehre der Kirchenväter); zeugend läßt der Vater Christus heranwachsen, zeugend beschirmt er ihn im Tode vor der Verwesung (wie konnte Gott seinen Sohn die Verwesung schauen lassen, so der Apostel in der Apostelgeschichte), und zeugend läßt er ihn auferstehen! Die Auferstehung ist also eine Weiterführung des Zeugungsaktes, was man laut Scheeben nur von Gottvater sagen kann.

Nun nun ist klar, warum es keine menschliche Lösung für die Kirche gibt, die aus der Seite Christi am Kreuz hervorging und die an seinem Leiden Anteil haben muß.
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CollarUri
Der Artikel ist lügenhaft. Namentlich tut er im Abschnitt "über die unbestreitbaren Doktrinellen Inhalte" so, als sei der Passus des Jesuiten über die Todesstrafe keine Lehränderung.
Dabei hat der den Hl. J.-P. II, der um diese Frage echt gerungen hat, desavouiert, und Benedikt scheint's nicht zu merken oder wieder mal nicht merken zu wollen. Typisch moderne Gutmenschen: Man will nebenbei …More
Der Artikel ist lügenhaft. Namentlich tut er im Abschnitt "über die unbestreitbaren Doktrinellen Inhalte" so, als sei der Passus des Jesuiten über die Todesstrafe keine Lehränderung.
Dabei hat der den Hl. J.-P. II, der um diese Frage echt gerungen hat, desavouiert, und Benedikt scheint's nicht zu merken oder wieder mal nicht merken zu wollen. Typisch moderne Gutmenschen: Man will nebenbei schnell Formulierungen festsetzen oder einprägen, damit dem Lieben Leser ja nichts anderes in den Sinn kommt als eben der angepriesene Hase, während er die Katze im Sack kauft. Der ahnungslose Nicht-Theologe und überaus böswillige Usurpator in Rom hat die Lehre ändern wollen, das kriegt auch der tollste Märchenerzähler nicht weg.
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Die wiederderholten Versuche, das "Problem" der dt. Kirche schönzureden, dass die Kirche weltumspannend ist und deswegen der Katechismus für alle Katholiken gilt, ist entlarvend.
Nun soll also die Vollversion mit über 1000 Seiten entschärft werden indem man Kurzfassungen druckt, die die ungeliebten Passagen weglassen, weil man sich an den Zeitgeist anpassen will?
Ischa
Mir scheint sehr problematisch, dass der Katechismus nicht in allen Teilen für die Weltkirche zutreffend sein soll, weil die Europäer zur Homosexualität Aussagen treffen, die in anderen Teilen der Welt undenkbar wären. Das bedeutet den Abschied von Weltkirche und die totale Inkulturation der katholischen Kirche!
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M.RAPHAEL
Jetzt verdrehen sie schon ihre eigenen Texte. Der Vat.2 Geist ist der Geist der Bedeutungsverdreher. Dat Ding fährt in die Hölle, am Dom vorbei.
Rot ist Rot und Grün ist Grün
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