War das Konzil ein Bruch mit der Tradition? Oder gab es eine Kontinuität bis Benedikt?

Immer wieder hört man den Einwand es gäbe eine Kontinuität bis zu Benedikt XVI. in der Glaubens-und Sittenlehre. Konservativere Kräfte behaupten auch: Erst durch Franziskus sei diese nun gebrochen …
Lutrina
Der Bruch ist derart offensichtlich, daß man ihn lediglich nicht zu sehen vermag wenn man ihn nicht sehen will.
Wenn auch nicht de jure, so hat de facto dieses unselige Konzil ziemlich jedes Dogma der Hl. Katholischen Kirche geleugnet.
Auf diese zu verweisen kommt in der Konzilskirche einem Sakrileg gleich.
Im Grunde genommen gibt es nur zwei Möglichkeiten: entweder die Kirche lag 1900 Jahre …More
Der Bruch ist derart offensichtlich, daß man ihn lediglich nicht zu sehen vermag wenn man ihn nicht sehen will.
Wenn auch nicht de jure, so hat de facto dieses unselige Konzil ziemlich jedes Dogma der Hl. Katholischen Kirche geleugnet.
Auf diese zu verweisen kommt in der Konzilskirche einem Sakrileg gleich.
Im Grunde genommen gibt es nur zwei Möglichkeiten: entweder die Kirche lag 1900 Jahre lang falsch, oder die Neukirche ist im Irrtum.
Aber der Konzilskirche ist ihr Untergang bereits sicher. Das Konzil die Kirchen geleert. Wenn die Babyboomer Generation ausgestorben ist wird es sie nicht mehr geben.
Warum sollten die Kommunionkinder auch nach dem weißen Sonntag noch zur Messe oder zur Beichte gehen wenn sowieso alle Religionen gleichwertig sind und wir eh alle in den Himmel kommen?
In 50 Jahren wird es wieder nur eine Kirche geben: die der Tradition. Mit dem wahrem Meßopfer und 7 Sakramenten. Dafür ohne Allerlösung und "Ökumene".
Es ist wie mit dem Exodus: die verdorbene, das goldene Lamm anbetende, Generation muß erst aussterben bevor Besserung eintritt.
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CollarUri
So wie bei Ihnen das Lamm die falsche Tierart ist, so verkennen Sie auch die Lage, das Konzil ist der falsch angewendete Begriff.
Zwar stimmt Einiges: Die Kräfte hinter den Angriffen auf den Glauben waren zur Zeit des Konzils besonders erfolgreich und haben in Teilen auch Formulierungen des Konzils leicht beschädigt; ferner war es theologisch ein Problem, dass man keine Verurteilungen, sondern …More
So wie bei Ihnen das Lamm die falsche Tierart ist, so verkennen Sie auch die Lage, das Konzil ist der falsch angewendete Begriff.
Zwar stimmt Einiges: Die Kräfte hinter den Angriffen auf den Glauben waren zur Zeit des Konzils besonders erfolgreich und haben in Teilen auch Formulierungen des Konzils leicht beschädigt; ferner war es theologisch ein Problem, dass man keine Verurteilungen, sondern ein sogenanntes "Pastoralkonzil" wollte; schliesslich ist es ein Jammer, wenn man mit den Argumenten des Pastoralkonzils Dogmen zerschlagen will, wo es doch die Autorität über Dogmen kaum behauptet hat. Das alles ist tragisch und in der Tat zu bedenken, vielleicht wären auch gewisse Formulierungen zu radieren oder wenigstens einzelne Dokumente mit korrigierenden Kommentaren zu versehen.

Aber das darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass "Konzilskirche" oder "Neukirche" Etiketten sind, die eine tiefgehende Veränderung der Gesellschaft und besonders der katholischen Gläubigen kennzeichnen, eine Veränderung, die wohl kaum gute Früchte gebracht hat. Und da stehen dann plötzlich die Veränderer so da, als hätten sie das ganze Konzil hinter sich!

Dies war zu keinem Zeitpunkt der Fall.

Oder man meint, man wäre sie los, wenn man bloss das Konzil verneinen würde. Viele Formulierungen sind doppeldeutig und können missdeutet werden, das wird auch oft gemacht. Aber ebenso gilt:
Viele Formulierungen sind doppeldeutig und können sehr wohl katholisch gelesen werden. Nun lautet unser Auftrag: Wenn sie katholisch gelesen werden können, dann tun wir das auch! Es entbindet uns zwar nicht davon, Gefahren von Irrtümern zu brandmarken; es zeigt uns aber sehr wohl, dass der allgemeine Glaubensabfall so übergross nicht ist. Ausser in Rom, wie es prophezeit war. Gott sei's geklagt.
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...... ihre Ausdrucksweise und Analyse ist aufschlußreich und zutreffend und inspiriert zum Nachdenken- überfordert aber einen normalen Katholiken, in der Nachfolge Christie, aufgrund der vielen Themen- Papst Johannes Paul II war mehr Philosoph, Benedikt der XVI mehr Theologe-Papst Franziskus ist ein geistiger „ Zelot“, ein Freiheitskämpfer - die katholische Kirche ist breit aufgestellt, Jesus …More
...... ihre Ausdrucksweise und Analyse ist aufschlußreich und zutreffend und inspiriert zum Nachdenken- überfordert aber einen normalen Katholiken, in der Nachfolge Christie, aufgrund der vielen Themen- Papst Johannes Paul II war mehr Philosoph, Benedikt der XVI mehr Theologe-Papst Franziskus ist ein geistiger „ Zelot“, ein Freiheitskämpfer - die katholische Kirche ist breit aufgestellt, Jesus Christus als Haupt, läßt ganz im Sinne des Vaters , alle Freiheiten zu; am Schluß muß man erkennen, daß man es ohne den Sohn ( und damit nach der Auferstehung, Gott in seiner Dreifaltigkeit - Vater - Sohn - hl.Geist - ) nicht schaffen kann.( Inhalt der Bergpredigt )

Die Krise der Kirche ist begründet in einen linearen Glaubensabfall, seit 1960 wird die zentrale Zusammenkunft, die heilige Messe gemieden ( Vortrag auf Radio Horeb ), nach Berechnungen ist etwa 2030-35 Schluß damit; der praktizierte, sichtbare Glauben wird nicht mehr in die heilige Messe gebracht und somit keine Gemeinsamkeit mit den Sohn erzeugt, in Sühne-Opfer-Ehrerbietung, dem Vater gegenüber.
Dann kann es sein, wenn der Liebesfluß von der heiligen Messe über den Menschen zum Vater versiegt; es keine weiter Rettung der Menschen gibt, dann kommt, was nur der Vater weiß.....

Übrigens ist nicht der Priestermangel ( auch mit mehr Priestern werden die Kirchenbesuche nicht mehr ) schuld am Untergang, auch nicht das II Vat. Konzil
( das im übrigen nicht ökumenisch war - heißt „ alle die Dazugehörig „ es waren aber auch viele da - lutherische -ostkirche- etc. die Falsches eingebracht haben ) auch war es kein Konzil das Glaubensfragen „ festschnürt“, sondern mehr Unklarheit und solche Dinge, wie die Lithurgiereform ( die gar nicht vom II Vatikanum beabsichtigt war ) hervorgebracht hat.

- am Untergang ist jeder einzelne Mensch schuldig, indem er nicht Jesus in Zentrum seines Lebens, den stellvertretenden Tod für jeden Einzelnen und somit den Willen und die Bedürfnis des Vater, zur Wiedervereinigung seiner in uns befindlichen Seelen sieht, der auf uns zukommt und uns begegnet und nur unsere Zustimmung will; sondern sich selbst als Handelnden sieht.......es ist noch alles beim alten, die Ursünde, die Größe Gottes nicht erkannt zu haben und unsere Abhängigkeit, das Fehlverhalten von Adam und Eva, der Erkenntnisstand, das über der Engel hinausgeht, wenn man Christus in sich trägt; den der Vater kann nur den Sohn lieben - diese Wandlung geschieht nur in der heiligen Messe, wo die Liebe vom Kreuz in uns hinein und der Leib und das Blut der Seele die Neugeburt in Christus verleiht.....
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esra
Shalom ! Natürlich stellt VKII einen Bruch mit der kath. Tradition dar. Der Bruch war gewollt,
insbesondere durch die Leitungsübergabe an modernistische "Spezialisten", die zuvor wegen
dieser Eigenschaft aufs Abstellgleis gestellt worden waren. Der Bruch war gewollt auch durch
die Weigerung von Papst Johannes XXIII ,der flammenden Bitte des Himmels zu entsprechen,
das III.Geheimnis von Fatima zu …More
Shalom ! Natürlich stellt VKII einen Bruch mit der kath. Tradition dar. Der Bruch war gewollt,
insbesondere durch die Leitungsübergabe an modernistische "Spezialisten", die zuvor wegen
dieser Eigenschaft aufs Abstellgleis gestellt worden waren. Der Bruch war gewollt auch durch
die Weigerung von Papst Johannes XXIII ,der flammenden Bitte des Himmels zu entsprechen,
das III.Geheimnis von Fatima zu veröffentlichen. Shalom !
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Grüss Gott lieber Herr @Sascha2801,
erlauben Sie mir, zwei Fragen herauszugreifen. -

Klar könnte man sich als Katholik distanzieren zu einer Aussage wie in Nostra Aetate, die Sie zitiert haben: "[...]Muslim, die den alleinigen Gott anbeten[...]", indem man lapidar feststellte, das sei nicht derselbe wie Gott Vater, und so die Diskussion um das Konzil beendete. Dann setzt man sich, wie Sie …More
Grüss Gott lieber Herr @Sascha2801,
erlauben Sie mir, zwei Fragen herauszugreifen. -

Klar könnte man sich als Katholik distanzieren zu einer Aussage wie in Nostra Aetate, die Sie zitiert haben: "[...]Muslim, die den alleinigen Gott anbeten[...]", indem man lapidar feststellte, das sei nicht derselbe wie Gott Vater, und so die Diskussion um das Konzil beendete. Dann setzt man sich, wie Sie selber schon sagen, dem Vorwurf der Streitlust aus. Man kann den Ausdruck aber eben auch katholisch interpretieren. Kann man etwa nicht sagen: "Sie beten etwas an, das aus ihrer Sicht der alleinige Gott ist", also akzeptieren wir eben auch die Aussage aus dem Konzilsdokument, um den Mohammedanern möglichst wohlwollend - diplomatisch - gegenüberzutreten und entgegenzukommen? Auch wenn wir wissen, dass ihr "alleiniger Gott" mitnichten Gott der Vater noch gar die Trinität ist?

Das zeigt die Offenheit der Formulierung im Konzilsdokument. Es lässt eine nichtkatholische, aber eben auch eine katholische Interpretation zu. Und so ist es bei all seinen Problemen.

Hier noch eine weitere Schwierigkeit: Der Jesuit stellt nun regelmässig auf die nichtkatholischen Interpretationen ab! Papst Benedikt dagegen versucht, sie katholisch auszulegen. Und Sie finden, das sei irrelevant?!
@CollarUri Danke für Ihren Kommentar! Ich habe ja eben auch gerade aufgezeigt, dass schon der Hl. Pius X. vor über 100 Jahren in Pascendi genau auf diese Fallstricken des Modernismus hinweist. Es zeigt also ganz deutlich auch woher diese Dinge kommen mal ungeachtet der Interpretation.
Ich sehe aber dennoch die nichtkatholischen Interpretationen auch bei JP II oder Benedikt. Franziskus trägt …More
@CollarUri Danke für Ihren Kommentar! Ich habe ja eben auch gerade aufgezeigt, dass schon der Hl. Pius X. vor über 100 Jahren in Pascendi genau auf diese Fallstricken des Modernismus hinweist. Es zeigt also ganz deutlich auch woher diese Dinge kommen mal ungeachtet der Interpretation.
Ich sehe aber dennoch die nichtkatholischen Interpretationen auch bei JP II oder Benedikt. Franziskus trägt diese stärker und mit seltsameren Mitteln nach außen, aber diese Aufgabe des Wahrheitsanspruchs ist vorher schon zu finden. Denken wir auch en den Korankuss von JP 2, die ganzen Assisi-Treffen von JP und Benedikt oder ständige fragwürdige Formulierungen, Moscheebesuche. Das Kernübel und der Gedanke sind letztlich der gleiche Irrglaube. Auch wenn ich natürlich zugebe, dass Franziskus dies in der Art und in manchen Ausführen nochmals um einiges toppt. Er ist aber einfach nur eine logische Folge der konziliaren Verirrungen
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CollarUri
@Sascha2801
Und nun, was ist daraus als Folgerung zu ziehen? Dass die gesamte Römische Kirche ab sofort nur noch die Hostien der FSSPX verwendet? Oder vielleicht etwa nicht doch eher dass sie wenigstens dem Jesuiten einen Schuss vor den Bug setzt, damit er, wenn er schon bleibt, wenigstens etwas abgebremst wird?
Beides ist übrigens unrealistisch. Dennoch könnte man, wenn man es versucht hat, …More
@Sascha2801
Und nun, was ist daraus als Folgerung zu ziehen? Dass die gesamte Römische Kirche ab sofort nur noch die Hostien der FSSPX verwendet? Oder vielleicht etwa nicht doch eher dass sie wenigstens dem Jesuiten einen Schuss vor den Bug setzt, damit er, wenn er schon bleibt, wenigstens etwas abgebremst wird?
Beides ist übrigens unrealistisch. Dennoch könnte man, wenn man es versucht hat, wenigstens sagen: Ich hab's versucht und mich nicht an der Misere mitschuldig gemacht.
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a.t.m
Alleine die Einführung der NOM = Nicht Ordentlichen Messe 1970 wider der Bulle quo primum des Heiligen Papstes PIUS V, welche dafür sorgte das Liturgischer Missbrauch zur REgel wurde, und dies hier
www.youtube.com/watch
als auch dies hier
Die Verehrung des Koran, als göttliche Offenbarung, durch Papst Johannes Paul II.!

sind der Allerbeste Beweis dafür, das eben das 2 vatikanische Konzil eine…More
Alleine die Einführung der NOM = Nicht Ordentlichen Messe 1970 wider der Bulle quo primum des Heiligen Papstes PIUS V, welche dafür sorgte das Liturgischer Missbrauch zur REgel wurde, und dies hier
www.youtube.com/watch
als auch dies hier
Die Verehrung des Koran, als göttliche Offenbarung, durch Papst Johannes Paul II.!

sind der Allerbeste Beweis dafür, das eben das 2 vatikanische Konzil einen Bruch mit der Tradition darstellt.

Gottes und Maiens Segen auf allen Wegen
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@a.t.m Sie reden von Missbräuchen der Kirche und des Glaubens, nicht vom Konzil an sich.
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a.t.m
Falsch die Kirche kann keine Missbräuche machen, den die Kirche ist die Eine, Heilige, Katholische und Apostolische Kirche Gottes unseres Herrn. Und wie es schon Gott der Herr sagte:

Matthäus 7. 15 – 20

Warnung vor falschen Propheten. Hütet euch vor den falschen Propheten! Sie kommen in Schafskleidern zu euch, innen aber sind sie reißende Wölfe. An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen. …More
Falsch die Kirche kann keine Missbräuche machen, den die Kirche ist die Eine, Heilige, Katholische und Apostolische Kirche Gottes unseres Herrn. Und wie es schon Gott der Herr sagte:

Matthäus 7. 15 – 20

Warnung vor falschen Propheten. Hütet euch vor den falschen Propheten! Sie kommen in Schafskleidern zu euch, innen aber sind sie reißende Wölfe. An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen. Sammelt man etwa von Dornenbüschen Trauben oder von Disteln Feigen? So bringt jeder gute Baum gute Früchte; ein schlechter Baum aber bringt schlechte Früchte. Ein guter Baum kann keine schlechten Früchte tragen und ein schlechter Baum keine guten Früchte tragen. Jeder Baum, der keine guten Früchte bringt, wird ausgehauen und ins Feuer geworfen. An ihren Früchten also sollt ihr sie erkennen.

Und die Früchte des Unseligen VK II die ich ihnen gebracht haben, Beweisen eben das dieses eben einen Bruch der Tradition ist.

Gottes und Mariens Segen auf allen Wegen
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