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Ohne Hölle keinen Himmel? Gilt hier die Polarität des Seins?

Referentin: Prof. Hanna Barbara Gerl-Falkovitz.
Antwort auf die Überschrift:

Himmel und Hölle sind kein positiver Gegensatz, sondern ein Widerspruch.
Das Gute gibt es auch ohne das Böse, den Himmel ohne die Hölle,
denn im Wesen Gottes gibt es keine Finsternis (vgl. Joh: Gott ist Licht und
in ihm ist keine Finsternis). Den Himmel gab es schon vor der Hölle,
da die Hölle inmitten der Erde ist, die geschaffen wurde. Es ist der
Strafort für die …More
Antwort auf die Überschrift:

Himmel und Hölle sind kein positiver Gegensatz, sondern ein Widerspruch.
Das Gute gibt es auch ohne das Böse, den Himmel ohne die Hölle,
denn im Wesen Gottes gibt es keine Finsternis (vgl. Joh: Gott ist Licht und
in ihm ist keine Finsternis). Den Himmel gab es schon vor der Hölle,
da die Hölle inmitten der Erde ist, die geschaffen wurde. Es ist der
Strafort für die bösen abgefallenen Engel und die bösen unbekehrbaren
Menschen. Es ist ein Strafort, wo Pein und Qual ist. Im Himmel ist ewige
Glückseligkeit, in der Hölle ewige Pein. Das Böse kommt von der freiwilli-
gen Verneinung
des Guten. Bei der Engelprüfung hat Luzifer und sein
Anhang das Gute/den Guten - Gott - abgelehnt und dafür sich selber
erhöhen wollen. Die Bösen wollten nicht mehr anbeten und dienen, sondern
haben den Ich-Götzen errichtet, der keinen Bestand im Himmel hatte. Somit
mussten sie aus dem Himmel von St. Michael geworfen werden und zwar
in den Abgrund der Hölle inmitten der Erde. Dabei wurden sie durch Strafe
Gottes in grässliche Wesen verwandelt (Dämonen), die ihrem geistigen Gebaren
leiblich entsprachen. In Eden durfte der Böse am Baum der Erkenntnis von Gut und Böse sein, damit auch die Menschen sich frei entscheiden können. Da Adam und
Eva sich nicht unter so vollem Bewusstsein der Gottheit wie die abgefallenen Engel
im Himmel gegen Gott entschieden, wurden sie nicht gleich in die Hölle verbannt
wie die Dämonen, sondern auf die Erde. Und seither besteht der Kampf zwischen
gut und böse in uns und um uns herum. Wer siegt, erhält den Himmel. Wer sich
freiwillig gegen Christus entscheidet, kommt in die Hölle. Das sind die letzten
Dinge: Himmel u. Hölle, die beide ewig währen. Man wähle klug und mit Liebe,
sonst hat man ein ewiges Problem. Die Hölle ist nämlich kein pseudoguter Bereich
der Sündenlost, sondern ausschließlich Pein u. Qual. Hunderttausende von Heiligen
und Mystikern können sich nicht irren. Unmöglich.

Mir scheint, Frau Gerl-Falkovitz hat in diesem Sinne alles richtig gesagt.
Über die Form kann man getrost geteilter Meinung sein, aber der Inhalt des Vortrags hingegen hat es wahrlich in sich.