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hl. Mechthild von Hackeborn - Gedenktag: am 19. November

BENEDIKT XVI. GENERALAUDIENZ Petersplatz Mittwoch, 29. September 2010 Mechthild von Hackeborn Liebe Brüder und Schwestern! Heute möchte ich zu euch über die hl. Mechthild von Hackeborn spreche…More
BENEDIKT XVI.
GENERALAUDIENZ
Petersplatz
Mittwoch, 29. September 2010

Mechthild von Hackeborn
Liebe Brüder und Schwestern!
Heute möchte ich zu euch über die hl. Mechthild von Hackeborn sprechen, eine der großen Gestalten des Klosters von Helfta, die im 13. Jahrhundert gelebt hat. Ihre Mitschwester, die hl. Gertrud die Große, sagt im 6. Buch des Werkes Liber specialis gratiae (Das Buch der geistlichen Gnaden), in dem von den besonderen Gnaden berichtet wird, die Gott der hl. Mechthild gewährt hat: »Was wir niedergeschrieben haben, ist recht wenig im Vergleich zu dem, was wir nicht erwähnt haben. Einzig zur Ehre Gottes und zum Wohl des Nächsten tun wir diese Dinge kund. Denn wir meinen, daß es unrecht wäre, all die Gnaden zu verschweigen, die Mechthild von Gott empfangen hat – nicht so sehr für sich selbst, sondern, so scheint uns, für uns und für jene, die nach uns kommen werden« (Mechthild von Hackeborn, Liber specialis gratiae, VI,1).
Dieses Werk wurde von der hl. Gertrud …More
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Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas - Lk 19,1-10.
In jener Zeit kam Jesus nach Jericho und ging durch die Stadt.
Dort wohnte ein Mann namens Zachäus; er war der oberste Zollpächter und war sehr reich.
Er wollte gern sehen, wer dieser Jesus sei, doch die Menschenmenge versperrte ihm die Sicht; denn er war klein.
Darum lief er voraus und stieg auf einen Maulbeerfeigenbaum, um Jesus …More
Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas - Lk 19,1-10.
In jener Zeit kam Jesus nach Jericho und ging durch die Stadt.
Dort wohnte ein Mann namens Zachäus; er war der oberste Zollpächter und war sehr reich.
Er wollte gern sehen, wer dieser Jesus sei, doch die Menschenmenge versperrte ihm die Sicht; denn er war klein.
Darum lief er voraus und stieg auf einen Maulbeerfeigenbaum, um Jesus zu sehen, der dort vorbeikommen musste.
Als Jesus an die Stelle kam, schaute er hinauf und sagte zu ihm: Zachäus, komm schnell herunter! Denn ich muss heute in deinem Haus zu Gast sein.
Da stieg er schnell herunter und nahm Jesus freudig bei sich auf.
Als die Leute das sahen, empörten sie sich und sagten: Er ist bei einem Sünder eingekehrt.
Zachäus aber wandte sich an den Herrn und sagte: Herr, die Hälfte meines Vermögens will ich den Armen geben, und wenn ich von jemand zu viel gefordert habe, gebe ich ihm das Vierfache zurück.
Da sagte Jesus zu ihm: Heute ist diesem Haus das Heil geschenkt worden, weil auch dieser Mann ein Sohn Abrahams ist.
Denn der Menschensohn ist gekommen, um zu suchen und zu retten, was verloren ist.

Lektionar. Rechte: staeko.net

Hl. Theresia vom Kinde Jesu (1873-1897)

Karmelitin, Kirchenlehrerin
Brief 137 (aus: Briefe der heiligen Therese von Lisieux, Paulinus Verlag Trier 2011, S. 183f.)

„Zachäus, komm schnell herunter! Denn ich muss heute in deinem Haus zu Gast sein“
Céline, welches Geheimnis: unsere Größe in Jesus … Dies alles hat Jesus uns gezeigt, als er uns den symbolischen Baum ersteigen ließ, von dem ich eben sprach. Und welche Wissenschaft wird Er uns nunmehr lehren? Hat Er uns nicht alles gelehrt? … Hören wir, was Er uns sagt: „Steigt schnell herab, ich muss heute in eurem Hause bleiben.“ Wie, Jesus sagt, wir sollen hinabsteigen … Wohin sollen wir denn herabsteigen? Céline, Du weißt es besser als ich, und dennoch: lass mich es Dir sagen, wohin wir jetzt Jesus folgen müssen. Einst fragten die Juden unseren göttlichen Erlöser: „Meister, wo wohnst du?“ – und Er antwortete ihnen: „Die Füchse haben ihre Höhle und die Vögel des Himmels ihre Nester, und ich habe nicht, wohin ich mein Haupt legen kann.“ Das ist es, wohin wir hinabsteigen müssen, um Jesus als Wohnung dienen zu können. So arm sein, dass wir nichts haben, wohin wir unser Haupt legen. Das, geliebte Céline, hat Jesus während meiner Exerzitien in meiner Seele gewirkt … Du verstehst, es handelt sich um ein inneres Geschehen. […] Jesus wünscht, dass wir ihn in unseren Herzen empfangen. Zweifellos sind sie bereits leer von den Geschöpfen, aber leider fühle ich, dass meines noch nicht ganz leer von mir selbst ist, und deshalb sagt Jesus zu mir, ich soll hinabsteigen … Er, der König der Könige, verdemütigte sich so, dass sein Antlitz verborgen war und niemand ihn erkannte … Und auch ich will mein Antlitz verbergen. Ich will, dass allein mein Vielgeliebter es sehen kann, dass Er allein es sei, der meine Tränen zählt … Dass Er wenigstens in meinem Herzen sein Haupt zum Ausruhen hinlegen kann und dass er fühlt, hier wird Er erkannt und verstanden!
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