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Interview mit Athanasius Schneider - Transkript

Sprachlich leicht geglättetes Trankript des Video-Interviews mit Weihbischof Athanasius Schneider: Amtsträger in der Kirche wollen Relativismus, Protestantismus und "eine andere Kirche" Exzellenz, …
@Plaisch In der Tat stehen die "Tradis" in einem Dilemma. Denn die sich zu einem (oft nur vermeintlichen) Frühchristentum zurückrevoluzzende Konzilskirche schneidet sich von den Quellen der Tradition bewußt ab. Sie wird den nichttradierenden "sola-scriptura"-Anhängern immer ähnlicher. Und die doch kleine Gruppe, die die Tradition wahrt, kann natürlich nur die bisherige Tradition bewahren. Das …More
@Plaisch In der Tat stehen die "Tradis" in einem Dilemma. Denn die sich zu einem (oft nur vermeintlichen) Frühchristentum zurückrevoluzzende Konzilskirche schneidet sich von den Quellen der Tradition bewußt ab. Sie wird den nichttradierenden "sola-scriptura"-Anhängern immer ähnlicher. Und die doch kleine Gruppe, die die Tradition wahrt, kann natürlich nur die bisherige Tradition bewahren. Das Fortschreiten der Tradition, ein Wesensmerkmal des Katholischen, findet nicht mehr statt - nirgends mehr. Dies kommt den Abschaffern der schwärmerisch-idealistischen neuen deutschen Liebeskirche (die das Konzil geprägt hat) gleich doppelt entgegen: Kann doch das Alte somit historisiert werden. Das ist das Ende des Katholischen. Im Museum.
Doch auch die "Modernen", bei aller gefühlten "Lebendigkeit", wähnen sich am Ende der Geschichte und setzen die Tradition nicht fort. Das ist nicht die Lösung. Nur eine gemeinsame Rückbesinnung der Kirche auf ihre Tradition und die Wiederaufnahme des Tradierens an der Stelle, an der man falsch abgezweigt ist, kann eine Zukunft haben.
a.t.m
@Plaisch Na sind sie nun endgültig von den Katholiken abgefallen, so das sie nun sogar Werbung für Luther machen. Die Form ist mehr als nur Geschmacksache sondern sie ist Grundvoraussetzung für vieles, Form des Heiligen Messopfers, Form der Heiligen Sakramente, Form des Umganges miteinander und die Umgangsform mit Gott dem Herrn und seiner Kirche, usw. Und es ist sehr gut das sich bis zum …More
@Plaisch Na sind sie nun endgültig von den Katholiken abgefallen, so das sie nun sogar Werbung für Luther machen. Die Form ist mehr als nur Geschmacksache sondern sie ist Grundvoraussetzung für vieles, Form des Heiligen Messopfers, Form der Heiligen Sakramente, Form des Umganges miteinander und die Umgangsform mit Gott dem Herrn und seiner Kirche, usw. Und es ist sehr gut das sich bis zum Unseligen VK II die Kirche an eine Form gehalten hat.

Gottes und Mariens Segen auf allen Wegen
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Eugenia-Sarto
@Plaisch Sie schrieben: Wenn ich die Tradis heute anschaue, leiden sie am gegensätzlichen Übel des Modernismus: sie bleiben auf dem Boden der Form stehen und interessieren sich nicht für deren Inhalt...
Die Tradis in ihren Mauern sind nicht in der Lage, die Seelen freudig aufzunehmen.

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Woher wissen Sie denn, dass die traditionstreuen Katholiken, genannt "Tradis", nur auf dem Boden …More
@Plaisch Sie schrieben: Wenn ich die Tradis heute anschaue, leiden sie am gegensätzlichen Übel des Modernismus: sie bleiben auf dem Boden der Form stehen und interessieren sich nicht für deren Inhalt...
Die Tradis in ihren Mauern sind nicht in der Lage, die Seelen freudig aufzunehmen.

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Woher wissen Sie denn, dass die traditionstreuen Katholiken, genannt "Tradis", nur auf dem Boden der Form stehen bleiben und sich nicht für den Inhalt der Dogmatik interessieren.
Kennen Sie das geistliche Leben dieser Katholiken, die Wert auf die Dogmatik legen?

Ist nicht die Dogmatik ein Hauptfach der Theologie?
Ist nicht Gott Wahrheit und Liebe?
Sprechen Sie denen, die die Dogmatik lieben und sie verteidigen, die Liebe ab?

Das weise ich von mir und behaupte das Gegenteil. Zuerst lernen wir von unserem heiligen Glauben die Wahrheit kennen und schreiten von ihr zur Liebe, dem Ziel. Das ist immer der Weg zu Gott.

Bedeuten Ihnen die Konzilien nichts, in denen um die Wahrheit gekämpft wurde und die Irrtümer zurückgewiesen wurden?
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ľubica
ľubica
DEO gratias ! Weihbischof Athanasius Schneider !!!!!
Gottes und Marias- Segen
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Kosovar
Vers 26... denkt an unsere GESCHWISTER der orthodoxen Kirche die vom satanischen IS geköpft wurden und trotzdem bis zum Ende an Jesus festhielten... Sie waren GLIEDER und wir haben gelitten und unser Herz hat geblutet als wir gehört haben, was unserern Geschwistern dort passiert ist. Das meine lieben Geschwister im Herrn sagt nämlich Vers 26 aus!
Kosovar
Luther wollte meines Wissens und seinen Aussagen zu deuten keine neue Kirche starten sondern die katholische Kirche reformieren und zwar zum Glauben der Urgemeinde der ersten Jahrhunderte. Das man den Mann dafür ermorden wollte und er sich Schutz suchen musste ist ein Armutszeugnis und wirklich traurig... mal ganz von Dingen wie der Inquisition abgesehen oder einigen Aussagen bzw Taten der …More
Luther wollte meines Wissens und seinen Aussagen zu deuten keine neue Kirche starten sondern die katholische Kirche reformieren und zwar zum Glauben der Urgemeinde der ersten Jahrhunderte. Das man den Mann dafür ermorden wollte und er sich Schutz suchen musste ist ein Armutszeugnis und wirklich traurig... mal ganz von Dingen wie der Inquisition abgesehen oder einigen Aussagen bzw Taten der letzten Päpste.. es sind und bleiben halt Menschen und auf Menschen ist nie wirklich Verlass von daher betet und lest immer die Schrift so wird der Hl. Geist in euch wirken und euch auch führen ganz egal was im Vatikan an freimaurerischen okkulten Dingen gearbeitet wird. WIR sind die Kirche.. die Gemeinde DER LEIB DES HERRN JESUS:

DER ERSTE BRIEF DES PAULUS AN DIE KORINTHER (1.Kor 12,12-31)

Viele Glieder – ein Leib

12Denn wie der Leib einer ist und doch viele Glieder hat, alle Glieder des Leibes aber, obwohl sie viele sind, dochein Leib sind: so auch Christus.
13Denn wir sind durcheinen Geist alle zu einem Leib getauft, wir seien Juden oder Griechen, Sklaven oder Freie, und sind alle miteinem Geist getränkt.

14Denn auch der Leib ist nicht ein Glied, sondern viele.
15Wenn aber der Fuß spräche: Ich bin keine Hand, darum bin ich nicht Glied des Leibes, sollte er deshalb nicht Glied des Leibes sein?
16Und wenn das Ohr spräche: Ich bin kein Auge, darum bin ich nicht Glied des Leibes, sollte es deshalb nicht Glied des Leibes sein?
17Wenn der ganze Leib Auge wäre, wo bliebe das Gehör? Wenn er ganz Gehör wäre, wo bliebe der Geruch?
18Nun aber hat Gott die Glieder eingesetzt, ein jedes von ihnen im Leib, so wie er gewollt hat.
19Wenn aber alle Gliederein Glied wären, wo bliebe der Leib?
20Nun aber sind es viele Glieder, aber der Leib ist einer.

21Das Auge kann nicht sagen zu der Hand: Ich brauche dich nicht; oder auch das Haupt zu den Füßen: Ich brauche euch nicht.
22Vielmehr sind die Glieder des Leibes, die uns die schwächsten zu sein scheinen, die nötigsten;
23und die uns am wenigsten ehrbar zu sein scheinen, die umkleiden wir mit besonderer Ehre; und bei den unanständigen achten wir besonders auf Anstand;
24denn die anständigen brauchen's nicht. Aber Gott hat den Leib zusammengefügt und dem geringeren Glied höhere Ehre gegeben,
25damit im Leib keine Spaltung sei, sondern die Glieder in gleicher Weise füreinander sorgen.
26Und wenn ein Glied leidet, so leiden alle Glieder mit, und wenn ein Glied geehrt wird, so freuen sich alle Glieder mit.


27Ihr aber seid der Leib Christi und jeder von euch ein Glied.

Und jetzt soll mir mal Jemand sagen, die Kirche als Institution ist der Leib. Nein ist sie laut Gottes Wort nicht und auch die Institution ist nicht die Kirche sondern WIR DIE GLÄUBIGEN sind die Kirche und die einzelnen GLIEDER DIE ZUSAMMEN DEN LEIB ERGEBEN!

Bitte lesen und nachdenken darüber!

Gott segne euch auf euren Wegen Amen
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Kosovar
@Plaisch hast du super erkannt. Ich gebe ein Beispiel von vielen. Nehmt es bitte als Denkanstoss und forscht nach.. sollte ich falsch liegen, bitte ich euch mich zu verbessern denn so gehört sich das unter Geschwistern. Als ich die Bibel las, fiel mir auf das die Verehrung von Reliquien irgendwie biblisch betrachtet Götzendienst ähnelt. Seitdem, tue ich es nicht mehr. Nachdem ich die Bibel …More
@Plaisch hast du super erkannt. Ich gebe ein Beispiel von vielen. Nehmt es bitte als Denkanstoss und forscht nach.. sollte ich falsch liegen, bitte ich euch mich zu verbessern denn so gehört sich das unter Geschwistern. Als ich die Bibel las, fiel mir auf das die Verehrung von Reliquien irgendwie biblisch betrachtet Götzendienst ähnelt. Seitdem, tue ich es nicht mehr. Nachdem ich die Bibel gelesen habe, fiel mir auf das die Kirche eigentlich Niemanden heilig sprechen sollte denn laut den Briefen von unserem Apostel Paulus (der mein großes Vorbild ist im Glauben nach dem Herrn Jesus), sprach Er die Gläubigen der Gemeinden an denen er Briefe sendete fast immer als "Heilige" an. Das bedeutet, laut dem Wort Gottes (das über jedem Menschenwort steht) sind wir alle die wir an Jesus Christus glauben Heilige in Gottes Augen. Bevor ich hier Ärger für diese "Töne" bekomme die ich von mir gebe, beweise ich meine Aussage:

Herr, ich habe von vielen über diesen Mann gehört, wie viel Böses er deinen Heiligen in Jerusalem getan hat“ (Apostelgeschichte 9:13).

„Es geschah aber, als Petrus, indem er überall hindurchzog, auch zu den Heiligen hinabkam, die zu Lydda wohnten“ (Apostelgeschichte 9:32).

„...was ich auch in Jerusalem getan habe; und viele der Heiligen habe ich in Gefängnisse eingeschlossen...“ (Apostelgeschichte 26:10).

„ Grüßt jeden Heiligen in Christus Jesus!“ (Philipper 4:21)

Ging immer um LEBENDE GLÄUBIGE :)

Und ja Luther hatte Recht vorallen was den Ablasshandel anging. Ganz schlimm von daher sage ich immer... vertraut Gott mehr als jeder Kirche und jedem Lehrer!
Er hat uns seine Schrift gelassen und wir haben alle die Möglichkeit sie zu studieren. Es gibt keine Verfolgung für Menschen die eine Bibel lesen hier d.h. wir werden vor Gott uns nicht rausreden können!
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Plaisch
Ich habe das Buch gelesen von einer reformierten Baslerin die für ihren Mann hätte katholisch werden sollen; sie interessierte sich für die Inhalte, aber die Jesuiten und ihr Bräutigam (mit Namen PETER) beharrten auf dem Aneignen dogmatischer Formen.

So dass ihr ganzes Eheleben von diesem Zwang überschattet war.

Die gute Frau hatte es erfasst, (dass der Glaube nicht in Formen gefangen bleiben …More
Ich habe das Buch gelesen von einer reformierten Baslerin die für ihren Mann hätte katholisch werden sollen; sie interessierte sich für die Inhalte, aber die Jesuiten und ihr Bräutigam (mit Namen PETER) beharrten auf dem Aneignen dogmatischer Formen.

So dass ihr ganzes Eheleben von diesem Zwang überschattet war.

Die gute Frau hatte es erfasst, (dass der Glaube nicht in Formen gefangen bleiben soll) aber niemand wollte ihr die Türe dazu öffnen.

So ist es auch heute noch. Es gibt viele, auch Moslem und Juden, welche Jesus suchen, aber die Tradis in ihren Mauern sind auch nicht in der Lage, die Seelen freudig aufzunehmen.

Auch der Körper spricht, nicht nur die dogmatische Liturgie.
Plaisch
@Kosovar
Ja so ist es. Wenn ich die Tradis heute anschaue, leiden sie am gegensätzlichen Übel des Modernismus: sie bleiben auf dem Boden der Form stehen und interessieren sich nicht für deren Inhalt.
Luther hatte Recht mit dem Fiduzialglauben in dem Sinne, als nicht ein äusserer Ritus die Gnade verleiht, sondern die Auferstehung muss überspringen.
sieht man gerade heute am Aloistag: die Kraft …More
@Kosovar
Ja so ist es. Wenn ich die Tradis heute anschaue, leiden sie am gegensätzlichen Übel des Modernismus: sie bleiben auf dem Boden der Form stehen und interessieren sich nicht für deren Inhalt.
Luther hatte Recht mit dem Fiduzialglauben in dem Sinne, als nicht ein äusserer Ritus die Gnade verleiht, sondern die Auferstehung muss überspringen.
sieht man gerade heute am Aloistag: die Kraft Gottes ist die gleiche wie diejenige welche die Saduzäer gemacht hat: es nützt nichts von der Auferstehung zu reden, ohne an die positive Veränderung des Menschen zu glauben.

Oder: was nützt die Auferstehung, wenn einer nicht aus dem Geist Gottes etwas sagen darf, ohne dass ihm erwidert wird: das ist bei den Kirchenvätern nicht zu finden??? Schliesslich lebten die Kirchenväter vom selbigen Heiligen Geist wie wir heute. Und so kann auch die Neue Messe als Sakrament Gnaden geben, wenn man sie erwartet. Gott ist nicht an eine bestimmte Form gebunden. Auch da hatte Papst Franziskus recht, wenn er sagt: Gott ist nicht katholisch.

Das Problem ist immer dasselbe: man legt die blossen Worte aus ohne zu suchen was dahintersteckt. Und das ist die Neue Realität der Auferstehung.

Aber die Form (der Gebete) zeigt den Glauben an die Gnade an.
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Kosovar
@Tina 13

Die Reformation hätte nicht stattgefunden, wenn man sich sachlich mit Luther auseinandergesetzt hätte. Das haben unsere Ahnen damals nicht getan was ich extrem bedauere denn im Endeffekt ist es klug darauf zu achten, was die Bibel will. Bei ihr können wir uns alle einen... alle Christen der Welt denn wir glauben ja, dass sie das Wort Gottes ist und somit vollkommen richtig ist. Man …More
@Tina 13

Die Reformation hätte nicht stattgefunden, wenn man sich sachlich mit Luther auseinandergesetzt hätte. Das haben unsere Ahnen damals nicht getan was ich extrem bedauere denn im Endeffekt ist es klug darauf zu achten, was die Bibel will. Bei ihr können wir uns alle einen... alle Christen der Welt denn wir glauben ja, dass sie das Wort Gottes ist und somit vollkommen richtig ist. Man kommt nicht herum beim lesen der Bibel Kritikpunkte bei der eigenen Kirche zu entdecken aber das gilt für alle Denominationen
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Tina 13
„In der Kirche heute sind die Spaltungen nicht weniger deutlich als in der Reformation. Haben Kardinal Burke und Kardinal Kasper oder Kardinal Marx und Kardinal Müller noch denselben Glauben? Und warum sollte unsere Kirche heute ein anderes Schicksal nehmen als jene in der Reformation?“

So spricht Gott, der Herr: Nun gehe ich gegen die Hirten vor und fordere meine Schafe von ihnen zurück. Ich …More
„In der Kirche heute sind die Spaltungen nicht weniger deutlich als in der Reformation. Haben Kardinal Burke und Kardinal Kasper oder Kardinal Marx und Kardinal Müller noch denselben Glauben? Und warum sollte unsere Kirche heute ein anderes Schicksal nehmen als jene in der Reformation?“

So spricht Gott, der Herr: Nun gehe ich gegen die Hirten vor und fordere meine Schafe von ihnen zurück. Ich setze sie ab, sie sollen nicht mehr die Hirten meiner Herde sein.
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Tina 13
„Das war die Antwort eines unschuldigen Kindes, das keine Vorurteile hatte. Es war im Internat die fromme und ehrfürchtige Feier der überlieferten Messe gewohnt: die Hinwendung zum Herrn, zum Tabernakel und so weiter.

Gott spricht auch durch die unschuldigen Kinder zu uns.“

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