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„Wir haben uns umarmt“ – Was Franziskus Scalfari anvertraute Der Wortlaut 17. Januar 2020 katholisches.info/…/wir-haben-uns-u… Eugenio Scalfari besuchte am 14. Januar Papst Franziskus in Santa Marta.…
Susi 47
Mk 16,16
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Susi 47
Gleich zu Beginn seines ausführlichen Berichtes kommt Scalfari auf ein ihm besonders kostbares Thema zurück, über die er mit Franziskus schon bei früheren Gelegenheiten gesprochen hatte: die Welteinheitsreligion, wie sie dem freimaurerischen Geist entspricht:
„Es gibt nur einen einzigen Gott, das ist die Meinung Seiner Heiligkeit. Und Papst Franziskus ist der Meinung, die Aufgabe zu haben, alle …More
Gleich zu Beginn seines ausführlichen Berichtes kommt Scalfari auf ein ihm besonders kostbares Thema zurück, über die er mit Franziskus schon bei früheren Gelegenheiten gesprochen hatte: die Welteinheitsreligion, wie sie dem freimaurerischen Geist entspricht:
„Es gibt nur einen einzigen Gott, das ist die Meinung Seiner Heiligkeit. Und Papst Franziskus ist der Meinung, die Aufgabe zu haben, alle zu verbrüdern, nicht nur die Katholiken und die Protestanten, sondern alle Religionen, die ihren Gott kultivieren, indem sie sich seinen Regeln unterwerfen: Es gibt auf der Welt andere monotheistische Religionen, und es gibt polytheistische, wie das auch früher war. Die Götter dieser Religionen ignorierten sich oft untereinander oder bekämpften einander bis zum Äußersten. Das war die frühere Welt: Heute kommt man nicht mehr zu solchen Extremen, aber man ignoriert manchmal die Existenz anderer Religionen.
Franziskus steht diesem Denken diametral entgegen, was erkläre, warum es Stimmen gibt, die seiner widersprechen, auch in der christlichen Religion.
„Aber er geht weit darüber hinaus. Der einzige von ihm erkannte Gott geht weit darüber hinaus.“
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Susi 47
An dieser Stelle soll allerdings nur der Teil des Scalfari-Berichts interessieren, indem es um das neue Buch von Benedikt XVI. und Kardinal Sarah geht, das offenbar auch der Anlaß für die jüngste Begegnung zwischen Franziskus und Scalfari war.
Als Zeitpunkt des Gesprächs mit Papst Franziskus nennt Scalfari zunächst „nach den Polemiken über den Zölibat der Priester“. Er wird noch präziser.
Einige …More
An dieser Stelle soll allerdings nur der Teil des Scalfari-Berichts interessieren, indem es um das neue Buch von Benedikt XVI. und Kardinal Sarah geht, das offenbar auch der Anlaß für die jüngste Begegnung zwischen Franziskus und Scalfari war.
Als Zeitpunkt des Gesprächs mit Papst Franziskus nennt Scalfari zunächst „nach den Polemiken über den Zölibat der Priester“. Er wird noch präziser.
Einige Aussagen von Franziskus sind unter Anführungszeichen besonders hervorgehoben und sollen auch das Auge des flüchtigen Lesers einfangen.
„In einer Organisation, die Hunderte Millionen Menschen auf der ganzen Welt umfaßt, gibt es immer jemand, der dagegen ist.“
Und:
„Ich bin nur vom Wunsch angetrieben, daß unsere Kirche überlebt, indem wir unseren kollektiven Geist der modernen Zivilgesellschaft anpassen.“
Susi 47
Scalfari räumte bereits im November 2013 in einem Pressegespräch ein, daß er während der Gespräche mit Franziskus sich weder Notizen macht noch ein Aufnahmegerät verwendet. Er „rekonstruiere“ anschließend den Inhalt, weshalb nicht jedes Wort, das er dem Kirchenoberhaupt in den Mund lege, tatsächlich ein wörtliches Zitat sei. Er verbürge sich aber, daß der Inhalt der päpstlichen Aussagen …More
Scalfari räumte bereits im November 2013 in einem Pressegespräch ein, daß er während der Gespräche mit Franziskus sich weder Notizen macht noch ein Aufnahmegerät verwendet. Er „rekonstruiere“ anschließend den Inhalt, weshalb nicht jedes Wort, das er dem Kirchenoberhaupt in den Mund lege, tatsächlich ein wörtliches Zitat sei. Er verbürge sich aber, daß der Inhalt der päpstlichen Aussagen getreulich wiedergegeben sind. Das Skurrilitätenkabinett dieser „getreulichen“ Wiedergaben ist seither reich bestückt: demnach habe Franziskus die Hölle abgeschafft, die Existenz einer absoluten Wahrheit bestritten, „faktisch“ die Sünde abgeschafft, er wolle nicht bekehren, habe die Gottheit Jesu Christi geleugnet, wolle eine globale Rassenvermischung für eine „Mestizen“-Menschheit u.a.m.
Einige dieser Themen finden sich auch im neuen Artikel, den Scalfari heute veröffentlichte, und das gleich auf den ersten drei Seiten seiner Repubblica.
Wiederum handelt es sich dabei um die „Rekonstruktion“ eines Gesprächs mit Franziskus. Der bekannte Linksjournalist betont gleich zu Beginn, daß Franziskus laufend mit ihm spreche. Katholisches.info nannte es schon mehrfach das „Scalfari-Lehramt“. Im Stil einer großen Verkündigung ist auch die heutige Titelseite der Repubblica gestaltet. Über alle fünf Spalten reicht die große Schlagzeile:
Susi 47
den ersten teil nannte ich: schon wieder scalfari, der erste 2020