"Erstens interessiert sich Martel allenfalls am Rande für die Vertuschung von notorischen Missbrauchsfällen in Argentinien durch den einstigen Erzbischof von Buenos Aires sowie für den skandalösen …More
"Erstens interessiert sich Martel allenfalls am Rande für die Vertuschung von notorischen Missbrauchsfällen in Argentinien durch den einstigen Erzbischof von Buenos Aires sowie für den skandalösen Umgang des späteren Papstes mit dem massiven Missbrauchsskandal in Chile, wo sich Franziskus erst nach einem internationalen Aufschrei zum radikalen Durchgreifen gegen die chilenischen Bischöfe gezwungen sah. Martel lässt dem Peronisten im Vatikan durchgehen, dass dieser die Untaten seiner Amigos unter den Teppich kehrt, während er seine weltanschaulichen Widersacher unerbittlich verfolgt. Damit spielt Martel das auch von Papst Franziskus betriebene obszöne Spiel mit, in welchem der monströse Missbrauch von Schutzbefohlenen als Waffe im politischen Kampf gegen innerkirchliche Gegner eingesetzt wird."
faz.net
Tesa

Warum Martel mit „Sodom“ dem Papst schadet

Gleich zu Beginn, in einer Vorbemerkung des Autors, geht es los mit der Zahlenhuberei. Der Leser erfährt, dass Frédéric Martel mehr als vier Jahre …