Das Fest der Unbefleckten Empfängnis der Jungfrau Maria wird von Vielen nicht verstanden, von …

Der selige Papst Pius IX. schreibt in seiner Bulle ineffabilis Deus über die Unbefleckte Empfängnis der Jungfrau Maria. Hier ein Auszug: Erlösung und Menschwerdung im Ratschlusse Gottes 1 Der über…
Jeremia Maria
@Severin Sehr richtig: Maria konnte NICHT sündigen. @Eugenia-Sarto Nein, zur Freiheit des Willens gehört gerade nicht die Fähigkeit, sündigen zu können! Ein unausrottbares Missverständnis von "Freiheit". WIR armen, erbsündlich belasteten Sünder haben diese "Fähigkeit" nur allzu sehr; auch Adam und Eva waren in der Gnade noch nicht vollkommen befestigt - das wäre der Lohn für ihren Gehorsam …More
@Severin Sehr richtig: Maria konnte NICHT sündigen. @Eugenia-Sarto Nein, zur Freiheit des Willens gehört gerade nicht die Fähigkeit, sündigen zu können! Ein unausrottbares Missverständnis von "Freiheit". WIR armen, erbsündlich belasteten Sünder haben diese "Fähigkeit" nur allzu sehr; auch Adam und Eva waren in der Gnade noch nicht vollkommen befestigt - das wäre der Lohn für ihren Gehorsam gewesen. Aber Maria - die Gnadenvolle - ist von derartig überragender Begnadung, dass Ihr Wille der denkbar freieste ist, weil er in keinster Weise zur Sünde zu neigen imstande ist. Der Mensch handelt frei, der das Gute tut. Und Marias Handlungen waren ausnahmslos von vollkommenster Tugend und Heiligkeit. Sie war der freieste Mensch überhaupt. Ein wunderbares Geheimnis.
Ihr Ja-Wort wurde erfragt, weil sie als Braut dem Bräutigam selbst zustimmen sollte. Die Erschaffung des Menschen geschah, ohne dass er gefragt wurde. Seine Erlösung geschieht nur durch sein Mitwirken hindurch. Maria gibt stellvertretend für die Menschheit das Ja-Wort zur Menschwerdung, unter dem Kreuz später auch zur Erlösung durch Leiden und Tod.
Ihre Nachfrage gegenüber Gabriel geschieht, weil sie ja von dem Erzengel noch nicht darüber informiert worden war, dass die Empfängnis Christi (wie auch seine Geburt) auf wunderbare Weise geschehen würde, also ohne Verletzung der von ihr seit Kindertagen gelobten Jungfräulichkeit.
TOTA PULCHRA ES, O MARIA!
Adelita
María hätte auch sűndigen kőnnen!
Sie tat es aber nie !!!
www.virgendolorosa.net
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Eugenia-Sarto
Es ist schwer zu verstehen, denn wo bleibt das Verdienst der Muttergottes, wenn sie keine Wahlfreiheit hatte?
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Jeremia Maria
@Eugenia-Sarto Das Verdienst beruht auf unserem freien Ja zu Gott durch Glauben und Werke. Maria hat in Freiheit - und zwar in vollkommenster Freiheit, wie ich oben schon zu erklären suchte - ihr Ja zu Gott gesprochen, nicht nur bei der Verkündigung, sondern ihr ganzes Leben hindurch. "Wahlfreiheit" - Sie meinen offensichtlich die Wahl zwischen gut und böse - ist nicht die Grundlage für das …More
@Eugenia-Sarto Das Verdienst beruht auf unserem freien Ja zu Gott durch Glauben und Werke. Maria hat in Freiheit - und zwar in vollkommenster Freiheit, wie ich oben schon zu erklären suchte - ihr Ja zu Gott gesprochen, nicht nur bei der Verkündigung, sondern ihr ganzes Leben hindurch. "Wahlfreiheit" - Sie meinen offensichtlich die Wahl zwischen gut und böse - ist nicht die Grundlage für das Verdienst! Sondern unsere Freiheit, zu Gott als selbstverantwortliche, seiner selbst bewusste Person, ja zu sagen. Der Umstand, dass das Geschöpf aus Schwäche sich diesem freien Ja verweigern kann (siehe Paradies), durch Stolz, ist freilich ein Geheimnis (der Bosheit). Maria war sogar von dieser geschöpflichen Schwäche unbelastet, weil Gott sie vom ersten Augenblick ihrer Existenz an mit dem Heiligen Geist erfüllte. Sie handelte ihr Leben lang vollendet frei - gerade deswegen, weil ein Versagen aus Schwäche/bösem Willen schlechthin ausgeschlossen war. @Severin
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Eugenia-Sarto
Das leuchtet mir ein !
Mk 16,16
"Maria war sogar von dieser geschöpflichen Schwäche unbelastet, weil Gott sie vom ersten Augenblick ihrer Existenz an mit dem Heiligen Geist erfüllte.Sie handelte ihr Leben lang vollendet frei - gerade deswegen, weil ein Versagen aus Schwäche/bösem Willen schlechthin ausgeschlossen war"

Man kann Maria zwar in keiner Weise mit dem Heiland vergleichen, aber sie hatte einen freien Willen und hätte …More
"Maria war sogar von dieser geschöpflichen Schwäche unbelastet, weil Gott sie vom ersten Augenblick ihrer Existenz an mit dem Heiligen Geist erfüllte.Sie handelte ihr Leben lang vollendet frei - gerade deswegen, weil ein Versagen aus Schwäche/bösem Willen schlechthin ausgeschlossen war"

Man kann Maria zwar in keiner Weise mit dem Heiland vergleichen, aber sie hatte einen freien Willen und hätte schon Nein sagen können. Wieso? Weil Jesus Christus als wahrer Gott und wahrer Mensch ebenfalls einen freien Willen hatte. Jesus hat sein bitteres Leiden angenommen und sich aus völlig freien Stücken dazu entschlossen - aus Liebe und Gehorsam zum Vater. Aber er hat es freiwillig getan - also bestand die Möglichkeit das Kreuz abzulehnen. Diese Freiwilligkeit macht erst die Heilstat so unendlich wertvoll. In der Freiwilligkeit liegt der denkbar größte Verdienst. Wir wären nicht erlöst ohne diese Freiwilligkeit.

Joh 10

18 Niemand nimmt es mir, ich gebe es freiwillig hin. Ich habe Macht, es hinzugeben, und habe Macht, es wieder zu nehmen. Das ist der Auftrag, den ich von meinem Vater erhalten habe."
Mk 16,16
@Jeremia Maria: "Sie handelte ihr Leben lang vollendet frei - gerade deswegen, weil ein Versagen aus Schwäche/bösem Willen schlechthin ausgeschlossen war." Wenn der Abfall ausgeschlossen war, dann hätte das bei Jesus Christus ja auch so sein müssen - der Herr hat aber die Anfechtungen des Satans überwunden. Das war keine Theatervorstellung sondern echte Versuchung angesichts der bevorstehenden …More
@Jeremia Maria: "Sie handelte ihr Leben lang vollendet frei - gerade deswegen, weil ein Versagen aus Schwäche/bösem Willen schlechthin ausgeschlossen war." Wenn der Abfall ausgeschlossen war, dann hätte das bei Jesus Christus ja auch so sein müssen - der Herr hat aber die Anfechtungen des Satans überwunden. Das war keine Theatervorstellung sondern echte Versuchung angesichts der bevorstehenden Folter und Kreuzigung. Wenn die Versuchung keine echte Versuchung war, dann wäre die ganze Bibel ein lächerliches Affentheater. Wenn Jesus sagt: "Ich gebe es freiwillig hin," dann bestätigt das den freien Willen. Und freier Willen bedeutet immer, die echte Wahlmöglichkeit zwischen Gut und Böse. Wäre die Wahlmöglichkeit nicht gegeben, dann wäre auch der freie Willen nicht frei darin zu wählen. Der freie Willen wäre dann nicht mehr eigentlich sondern ein bloßes Theater. Also war die Widerstehung der Versuchung echt und eine Leistung, da freiwillig erfolgt. Es gibt im moralischen Bereich nur freiwillige Leistung.
@Mk 16,16 Wenigstens sollten Sie die Logik meiner Argumentation berücksichtigen. Ich habe ja gerade darzulegen versucht, dass "freier Wille" nicht erst entsteht durch die Möglichkeit, sich von Gott/Tugend/Gebot durch Sünde loszusagen. Selbstverständlich hat der Herr sein Leben freiwillig hingegeben - es waren also nicht die Schergen, unter deren Zwang er gestanden wäre -, aber dieses freie Ja …More
@Mk 16,16 Wenigstens sollten Sie die Logik meiner Argumentation berücksichtigen. Ich habe ja gerade darzulegen versucht, dass "freier Wille" nicht erst entsteht durch die Möglichkeit, sich von Gott/Tugend/Gebot durch Sünde loszusagen. Selbstverständlich hat der Herr sein Leben freiwillig hingegeben - es waren also nicht die Schergen, unter deren Zwang er gestanden wäre -, aber dieses freie Ja zu des Vaters Willen bedurfte nicht der Möglichkeit, auch "nein" sagen zu können, um frei zu sein. Dasselbe gilt von der Muttergottes (s.o.).
Sir 15

14 Er schuf im Anfang den Menschen und überließ ihn der eigenen Entscheidung.
15 Wenn du willst, kannst du die Gebote halten, und Treue üben hängt von deinem freien Willen ab.
16 Er hat dir vorgelegt Feuer und Wasser. Strecke deine Hand aus, wonach du willst.

17 Vor dem Menschen liegen Leben und Tod. Was er will, wird ihm gegeben.

@Jeremia Maria: Wir sollten einfach die Tatsache annehm…More
Sir 15

14 Er schuf im Anfang den Menschen und überließ ihn der eigenen Entscheidung.
15 Wenn du willst, kannst du die Gebote halten, und Treue üben hängt von deinem freien Willen ab.
16 Er hat dir vorgelegt Feuer und Wasser. Strecke deine Hand aus, wonach du willst.

17 Vor dem Menschen liegen Leben und Tod. Was er will, wird ihm gegeben.

@Jeremia Maria: Wir sollten einfach die Tatsache annehmen, daß Gott dem Menschen den freien Willen gegeben hat. Denn ohne die Wahlmöglichkeit macht die gesamte Bibel keinen Sinn mehr. Wenn wir nicht anders könnten, als in der "Freiheit" Ihrer Definition zu handeln, dann wäre diese Freiheit vor Gott wertlos.

Wenn Gott uns pausenlos ermuntert und ermahnt und dazu auffordert, uns zu bekehren, dann setzt das logischerweise die Möglichkeit voraus eben auch die Bekehrung abzulehnen. Ansonsten wäre der Aufruf zur Bekehrung nicht nur völlig überflüssig sondern ebenso verlogen. Wenn Ihre Theorie des freien Willens stimmen würde, dann wäre Gott ein bösartiger und willkürlicher Teufel weil er die einen in die Hölle verdammt und die anderen in den Himmel aufnimmt. Die menschliche Verantwortung ist ein hohes Gut, sie ergibt sich aus der Tatsache, daß der Mensch sich entscheiden kann zwischen dem Guten und dem Bösen. Gäbe es keine echte Entscheidungsfreiheit, dann wäre der Mensch nicht mehr verantwortlich für sein Handeln und in der Folge würde die gesamte Bibel sinnlos sein.
@Mk 16,16 Langsam! soweit ich weiss, ist es sogar Lehrsatz, dass Christus nicht sündigen konnte. Seine Versuchungen werden nur gezeigt, weil der Herr uns zeigen wollte, wie wir mit Versuchungen umgehen sollen.Lesen Sie bitte nach in der Dogmatik. Ich kann das jetzt nicht, weil ich gerade krank bin.
@Eugenia-Sarto: Wir kommen jetzt in einen Bereich, der meine persönliche Kompetenz übersteigt. Ich gebe also nur wieder, was ich meine. Also wie ich mir das erkläre. Ich bin nicht das Lehramt und kein Dogmatikprofessor. Und ich stelle mir vor, daß Jesus als wahrer Gott nicht sündigen konnte. Wäre die Ablehnung des Kreuzesopfers eine Sünde gewesen? Wäre seine freiwillige Hingabe seines Lebens …More
@Eugenia-Sarto: Wir kommen jetzt in einen Bereich, der meine persönliche Kompetenz übersteigt. Ich gebe also nur wieder, was ich meine. Also wie ich mir das erkläre. Ich bin nicht das Lehramt und kein Dogmatikprofessor. Und ich stelle mir vor, daß Jesus als wahrer Gott nicht sündigen konnte. Wäre die Ablehnung des Kreuzesopfers eine Sünde gewesen? Wäre seine freiwillige Hingabe seines Lebens eine Sünde gewesen, wenn er es nicht getan hätte? Ich vermute es. Aber er hatte es freiwillig getan - also darin liegt doch die unendliche Größe und der unendliche Wert seines Opfers. Ohne diese freiwillige Tat wäre das Opfer für mein Verständnis ohne Wert gewesen. Der Herr hat es getan aus Liebe und Gehorsam zum Vater. Und seine Liebe zum Vater ist grenzenlos. Aber Jesus Christus ist keine willenlose Marionette. Sein Opfer war vollkommen freiwillig. Also von der Logik her muß er demnach die Möglichkeit gehabt haben, dem Kreuz aus dem Weg zu gehen. Er hat sicher versucht diesem grausamen Tod zu entgehen als er sagte:

Lk 22

42 "Vater, wenn du willst, so nimm diesen Kelch von mir. Doch nicht mein, sondern dein Wille geschehe!"

Die besondere, einmalige Größe seiner Tat besteht ja auch darin, daß Er schon vorher genau wußte, was Ihn erwartet.

Ich besitze kein Dogmatik-Buch. Bitte sehen Sie für mich nach und belehren Sie mich gerne. Ich freue mich auf Ihre Nachricht!

Ich wünsche Ihnen eine gute Besserung und schnelle Genesung!!!
Christus reagiert zwar auch mit der menschlichen Natur, aber alle seine menschlichen Willensentscheidungen werden von seinem göttlichen Willen bestimmt.
Wer wollte denn bestreiten, dass die Person Christi in zwei Naturen ein grosses Geheimnis ist. Ja, wenn ich kann, suche ich die dogmatische Passage heraus.
@Mk 16,16 Es ist sogar Dogma (wie ich gerade lese):

Christus war der Sünde ganz und gar unfähig. De fide.

(die seitenlange Begründung des kirchlichen Lehramtes, der Väter und Theologen kann ich hier nicht aufführen. Hauptgrund scheint die hypostatische Union zu sein)
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Ja, vielen Dank! Jesus Christus ist natürlich sozusagen der absolute, einmalige Sonderfall. Er war der Sünde unfähig, aber in diesem einzelnen Fall ist seine freiwillige Entscheidung auch ein absoluter Sonderfall, denn Gott hat seine absolute Freiheit aufgeopfert und darin liegt wohl der unendliche Verdienst.
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Gott opfert doch nicht seine Freiheit auf. Er ist der absolute Souverän!
Es macht nichts, wenn wir Ihn nicht verstehen!
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Danke @Eugenia-Sarto für die Mühe des Nachlesens. Ich bereue schon meinen Hinweis auf das Wesen der Freiheit, da es offenkundig eine Überforderung für nicht wenige darstellt. Und sogar Ihr Hinweis auf das Dogma führt nicht zur Einsicht, sondern zu noch absonderlicheren Aussagen. Es gäbe noch weitere Hinweise aus der Dogmatik ... Schade, ich wollte doch nur die Ehre Mariens noch mehr …More
Danke @Eugenia-Sarto für die Mühe des Nachlesens. Ich bereue schon meinen Hinweis auf das Wesen der Freiheit, da es offenkundig eine Überforderung für nicht wenige darstellt. Und sogar Ihr Hinweis auf das Dogma führt nicht zur Einsicht, sondern zu noch absonderlicheren Aussagen. Es gäbe noch weitere Hinweise aus der Dogmatik ... Schade, ich wollte doch nur die Ehre Mariens noch mehr herausstellen. Sie war eben freier als wir es sind. Es ist unsere Froschperspektive, die "Freiheit" mit "Wahlfreiheit" zwischen gut und böse verwechselt. Na ja, belassen wir es doch dabei. Beste Grüße auch an @Mk 16,16
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@Eugenia-Sarto: Ja, vielen Dank für den Hinweis. Sie haben natürlich Recht. Ich habe mich nicht klar genug ausgedrückt. Jedenfalls wollte ich nur sagen, daß Jesus sich den Henkern ausgeliefert hat. Er war ja auch über Nacht eingesperrt - insofern hat er seine äußere Freiheit aufgegeben.
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@Jeremia Maria es ist sehr wichtig, was Sie geschrieben haben und bewirkt in keiner Weise etwas Negatives. M an kann nicht genug darüber sagen, um schliesslich etwas klarer zu verstehen, dass die menschliche Freiheit erst dann zur Vollkommenheit kommen kann, wenn sie mit Gott übereinstimmt.

Scheuen Sie sich nicht, weitere Erklärungen zu diesem schwierigen Punkt zu geben. Man hört ja sonst …More
@Jeremia Maria es ist sehr wichtig, was Sie geschrieben haben und bewirkt in keiner Weise etwas Negatives. M an kann nicht genug darüber sagen, um schliesslich etwas klarer zu verstehen, dass die menschliche Freiheit erst dann zur Vollkommenheit kommen kann, wenn sie mit Gott übereinstimmt.

Scheuen Sie sich nicht, weitere Erklärungen zu diesem schwierigen Punkt zu geben. Man hört ja sonst nichts zu diesem Thema.
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@Mk 16,16 Jesus hat als Mensch den Opfertod angenommen. Nicht als Gott. Denn Gott kann nicht leiden.
Die menschliche Natur Jesu wehrt sich gemäss der Natur natürlich gegen Schmerzen usw., dennoch hat er sich freiillig unterworfen. Das alles ist für mich ein Geheimnis, denn ohne göttliche Gnadenhilfe ist es nicht vorstellbar.
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@Eugenia-Sarto: Ich bin Ihnen dankbar für Ihre Berichtigungen. Das ist für mich hilfreich und bringt mich immer einen großen Schritt weiter. Deshalb stehe ich auch in Ihrer großen Schuld!

Ich bin nur ein ungebildeter Laie, finde diese Fragen aber interessant.

Man kann die Freiwilligkeit in Joh 10

18 Niemand nimmt es mir, ich gebe es freiwillig hin. Ich habe Macht, es hinzugeben, und habe …More
@Eugenia-Sarto: Ich bin Ihnen dankbar für Ihre Berichtigungen. Das ist für mich hilfreich und bringt mich immer einen großen Schritt weiter. Deshalb stehe ich auch in Ihrer großen Schuld!

Ich bin nur ein ungebildeter Laie, finde diese Fragen aber interessant.

Man kann die Freiwilligkeit in Joh 10

18 Niemand nimmt es mir, ich gebe es freiwillig hin. Ich habe Macht, es hinzugeben, und habe Macht, es wieder zu nehmen. Das ist der Auftrag, den ich von meinem Vater erhalten habe."

auch so verstehen, daß der Heiland vielleicht nur ausdrücken will, daß niemand auf der Welt in der Lage ist, ihm Sein Leben und damit auch Seine äußerliche Freiheit zu nehmen. Er begibt sich also aus freien Stücken, also freiwillig in diese tödliche und fürchterlichste Situation. Er läßt es nur zu weil er frei ist und es will.

Und dennoch, Er sagt ausdrücklich, daß Er Sein Leben freiwillig hingibt...das ist selbstverständlich diese vollkommene Freiheit, von der Sie sprechen und die nur Gott besitzt.

Wir sollten nicht vergessen, daß wir Menschen sind und noch hier auf der Erde sind, obwohl da dieser Aufruf zur Vollkommenheit ist.

Mt 5
48 Seid also vollkommen, wie euer himmlischer Vater vollkommen ist. *

Ich kann mir keine größere Vollkommenheit vorstellen, als mich freiwillig für Gottes Heilsplan zu entscheiden. Wenn meine Vollkommenheit aber darin bestehen soll, daß ich mich gar nicht anders entscheiden kann, dann verliert sie für mich die Größe ihres Wertes, denn ich muß ja erst einmal auf diese Ebene gelangen! Und dort komme ich nie hin, wenn ich dem Bösen nicht aktiv entsage, also noch die Möglichkeit besitze zur Sünde.

Ich glaube, und weiß, daß die Leute im Himmel weiterhin einen freien Willen haben. Frei in dem Sinn, auch das Böse zu tun. Sie tun es aber nicht mehr, weil sie auf einem so wesentlich höherem Niveau stehen. Vielleicht ist es das, was Sie meinen mit der vollkommenen Freiheit. Wenn wir diese Freiheit aber bereits hier auf Erden besitzen würden, dann würde eine Bestrafung oder Belohnung für mich keinen Sinn mehr ergeben. Davon ist aber in der Heiligen Schrift andauernd die Rede. Und ich kann nicht mehr nachvollziehen, weshalb dann noch andauernd zur Bekehrung aufgerufen wird.

Dann würde Mt 5, 48 ja genügen. Aufruf zur Vollkommenheit.

"Nicht als Gott. Denn Gott kann nicht leiden." Das kann ich nicht nachvollziehen. Haben Sie dies aus der Dogmatik?
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@Jeremia Maria: "Schade, ich wollte doch nur die Ehre Mariens noch mehr herausstellen. Sie war eben freier als wir es sind. Es ist unsere Froschperspektive, die "Freiheit" mit "Wahlfreiheit" zwischen gut und böse verwechselt."

Vielen Dank auch an Sie. Sie haben es sicher gut gemeint. Ich übrigens auch. Aber Sie dürfen mich armen Wurm gerne von Ihrer Adlerwarte aufklären. Das ist ja das …More
@Jeremia Maria: "Schade, ich wollte doch nur die Ehre Mariens noch mehr herausstellen. Sie war eben freier als wir es sind. Es ist unsere Froschperspektive, die "Freiheit" mit "Wahlfreiheit" zwischen gut und böse verwechselt."

Vielen Dank auch an Sie. Sie haben es sicher gut gemeint. Ich übrigens auch. Aber Sie dürfen mich armen Wurm gerne von Ihrer Adlerwarte aufklären. Das ist ja das Interessante, daß man in diesem Forum sich weiter entwickeln kann.
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@Mk 16,16 Sie wären eigentlich fähig, nebenbei sich mit Dogmatik zu befassen. Das ist nicht nur Theologen möglich. Z. B. empfiehlt sich der Band von Ludwig Ott, Grundriss der Dogmatik, ca 600 Seiten. Gut verständlich.

Zu Ihrem Kommentar: weil wir in der Erbschuld stehen, haben wir eine Neigung zur Sünde. Das war bei der Muttergottes anders, weil sie keine Erbsünde hatte.
Darum kämpfen wir …More
@Mk 16,16 Sie wären eigentlich fähig, nebenbei sich mit Dogmatik zu befassen. Das ist nicht nur Theologen möglich. Z. B. empfiehlt sich der Band von Ludwig Ott, Grundriss der Dogmatik, ca 600 Seiten. Gut verständlich.

Zu Ihrem Kommentar: weil wir in der Erbschuld stehen, haben wir eine Neigung zur Sünde. Das war bei der Muttergottes anders, weil sie keine Erbsünde hatte.
Darum kämpfen wir mit unserer Wahlfreiheit ständig. So sagte Paulus: Das Gute, das ich will, tue ich nicht, son dern ich tue das Böse, das ich nicht will. Ein anderes Gesetz wohnt in meinem Fleisch (das der Erbsünde).

So ist es auch bei uns. Wir haben schon den Willen Gottes gewählt. Wegen unserer Schwachheit aber (durch die Erbsünde), gelingt es uns noch nicht vollkommen, zu tun, was wir eigentlich wollen.

Dass Gott nicht leiden kann, ergibt sich aus dem Wesen Gottes. Ja, das lernt man in der Dogmatik. Gott ist seit Ewigkeit absolut vollkommen glücklich und leidensunfähig.
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@Jeremia Maria: "Sondern unsere Freiheit, zu Gott als selbstverantwortliche, seiner selbst bewusste Person, ja zu sagen" Worin besteht denn jetzt der moralische Verdienst Mariens? Daß sie von Gott mit der absoluten Freiheit ausgestattet war, und ohne Erbsünde war, das war ja nicht ihr Verdienst. Es war zweifellos eine Bevorzugung ohnegleichen und ein Wert an sich. Ich rede hier auch nicht von …More
@Jeremia Maria: "Sondern unsere Freiheit, zu Gott als selbstverantwortliche, seiner selbst bewusste Person, ja zu sagen" Worin besteht denn jetzt der moralische Verdienst Mariens? Daß sie von Gott mit der absoluten Freiheit ausgestattet war, und ohne Erbsünde war, das war ja nicht ihr Verdienst. Es war zweifellos eine Bevorzugung ohnegleichen und ein Wert an sich. Ich rede hier auch nicht von ihrem Mitleiden und der Tatsache, daß sie uns den Heiland geboren hat und Miterlöserin für uns war durch ihr Mitleiden am Kreuz.
@Mk 16,16 Bei dem ersten Satz sind Sie gestoplpert. Er ist so gemeint: Christus ist Mensch und Gott. Weil er Gott ist, können manche meinen, wegen der Gottheit, die ihm zuhilfe kam, habe er weniger leiden müssen, das Leiden nicht gespürt. Das ist aber nicht der Fall. Jesus wollte alles leiden (als Mensch) ohne Erleichterung.
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@Eugenia-Sarto: @Mk 16,16 Jesus hat als Mensch den Opfertod angenommen. Nicht als Gott. Denn Gott kann nicht leiden.

Aus dem Buch: Emmerick, Visionen, Band 4 Seiten 235 -237

Er war in seiner Verlassenheit bei allen bis ans Ende der Zeit: und so betete Er auch für jene Irrgläubigen, welche wähnen, Er habe als Gott sein Leiden nicht gefühlt, und habe nicht, oder nur weniger gelitten, als ein …More
@Eugenia-Sarto: @Mk 16,16 Jesus hat als Mensch den Opfertod angenommen. Nicht als Gott. Denn Gott kann nicht leiden.

Aus dem Buch: Emmerick, Visionen, Band 4 Seiten 235 -237

Er war in seiner Verlassenheit bei allen bis ans Ende der Zeit: und so betete Er auch für jene Irrgläubigen, welche wähnen, Er habe als Gott sein Leiden nicht gefühlt, und habe nicht, oder nur weniger gelitten, als ein Mensch, der in solchen Leiden stehen würde. - Indem ich aber seines Gebetes teilhaftig und mitfühlend wurde, vernahm ich, als sage Er: >>Man solle doch ja lehren, daß er dieses Leiden der Verlassenheit bitterer, als ein Mensch es vermag, gelitten haben, weil Er ganz mit der Gottheit vereint, weil Er ganz Gott und Mensch war, und nun im Gefühle der von Gott verlassenen Menschheit als Gottmensch das Leiden der Verlassenheit vollkommen in seinem ganzen Maße fühlend erschöpfte.<<

Jes 53

3 Verachtet war er, der letzte der Menschen, ein Mann der Schmerzen, mit Leiden vertraut. Verachtet war er wie einer, vor dem man sein Antlitz verhüllt; wir schätzten ihn nicht. *

4 Er aber hat unsere Leiden getragen, unsere Schmerzen auf sich geladen. Wir hielten ihn für geschlagen, geplagt und von Gott getroffen.

Jes 53

3 Verachtet war er, der letzte der Menschen, ein Mann der Schmerzen, mit Leiden vertraut. Verachtet war er wie einer, vor dem man sein Antlitz verhüllt; wir schätzten ihn nicht. *

4 Er aber hat unsere Leiden getragen, unsere Schmerzen auf sich geladen. Wir hielten ihn für geschlagen, geplagt und von Gott getroffen.

Mt 8

17 So sollte sich das Wort des Propheten Jesaja erfüllen, der da sagt: "Er hat unsere Leiden auf sich genommen und unsere Krankheiten getragen." *

Apg 1

3 Nach seinem Leiden hatte er ihnen viele Beweise dafür gegeben, daß er lebe. Vierzig Tage hindurch erschien er ihnen und belehrte sie über das Reich Gottes.

2Kor 1

5 Denn wie die Leiden Christi sich reichlich über uns ergießen, so strömt durch Christus auch reichlicher Trost auf uns.

6 Ob wir bedrängt werden, - es geschieht zu eurem Trost und Heil; ob wir getröstet werden, - es geschieht ebenfalls zu eurem Trost, der sich im standhaften Ertragen derselben Leiden auswirkt, die auch wir erdulden.

Hebr 2

10 Denn der, um dessentwillen und durch den das All ist, fand es, da er viele Söhne zur Herrlichkeit führen wollte, angemessen, den Urheber ihres Heils, durch Leiden zu vollenden; *

Hebr 5

8 Obwohl er Sohn war, lernte er an seinem Leiden zu gehorchen,

1Petr 1

11 Sie forschten, auf welche Zeit und Umstände der Geist Christi in ihnen hinweise, da er im voraus die für Christus bestimmten Leiden und seine darauffolgende Herrlichkeit bezeugte.

1Petr 4

13 Freut euch vielmehr in dem Maß, wie ihr teilhabt an den Leiden Christi, damit ihr auch bei der Offenbarung seiner Herrlichkeit euch freuen und frohlocken könnt.
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Nochmals:@Mk 16,16 Bei dem ersten Satz sind Sie gestolpert. Er ist so gemeint: Christus ist Mensch und Gott. Weil er Gott ist, können manche meinen, wegen der Gottheit, die ihm zuhilfe kam, habe er weniger leiden müssen, das Leiden nicht gespürt. Das ist aber nicht der Fall. Jesus wollte alles leiden (als Mensch) ohne Erleichterung.
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Leuchtet es Ihnen ein, dass Gott absolut vollkommen ist? Dass er nicht sterben kann , nichts Böses tun kann und schliesslich nicht leiden kann?
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Sie haben ganz Recht. Es ist völlig klar, daß Gott absolut vollkommen ist. Als Gott ist Er natürlich unsterblich und kann nichts Böses tun. Aber aus der Heiligen Schrift erfahren wir, daß Gott leidet. Auch Anna Katharina hat diese Einsicht erhalten, daß Jesus gerade auch als Gott besonders gelitten hat:

und so betete Er auch für jene Irrgläubigen, welche wähnen, Er habe als Gott sein Leiden …More
Sie haben ganz Recht. Es ist völlig klar, daß Gott absolut vollkommen ist. Als Gott ist Er natürlich unsterblich und kann nichts Böses tun. Aber aus der Heiligen Schrift erfahren wir, daß Gott leidet. Auch Anna Katharina hat diese Einsicht erhalten, daß Jesus gerade auch als Gott besonders gelitten hat:

und so betete Er auch für jene Irrgläubigen, welche wähnen, Er habe als Gott sein Leiden nicht gefühlt, und habe nicht, oder nur weniger gelitten, als ein Mensch, der in solchen Leiden stehen würde. - Indem ich aber seines Gebetes teilhaftig und mitfühlend wurde, vernahm ich, als sage Er: >>Man solle doch ja lehren, daß er dieses Leiden der Verlassenheit bitterer, als ein Mensch es vermag, gelitten haben, weil Er ganz mit der Gottheit vereint, weil Er ganz Gott und Mensch war, und nun im Gefühle der von Gott verlassenen Menschheit als Gottmensch das Leiden der Verlassenheit vollkommen in seinem ganzen Maße fühlend erschöpfte.<<
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Er kann Mensch werden und sich seiner Gottheit entäußern.
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@Jeremia Maria: "Wenigstens sollten Sie die Logik meiner Argumentation berücksichtigen."

Ich habe Sie danach gefragt und bisher keine Antwort erhalten, vielleicht kommt die ja noch.

Ich habe auch nichts dagegen, wenn Sie einmal die Logik meiner Argumente bedenken.
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@Mk 16,16 Ich logge mich nur ab und zu ein. Lese darum erst jetzt Ihre letzte Anfrage. Werde aber über PN antworten, wo Sie mittlerweile auch angefragt haben. O.K.? "Argumente", wie Sie schreiben, haben Sie nicht wirklich gebracht, sondern Missverständnisse.
Die auch bei mir in hohen Ehren stehende A.K.Emmerick ersetzt keine Dogmatik, d.h. ihre Worte bedürfen einer Erklärung aus der Lehre der …More
@Mk 16,16 Ich logge mich nur ab und zu ein. Lese darum erst jetzt Ihre letzte Anfrage. Werde aber über PN antworten, wo Sie mittlerweile auch angefragt haben. O.K.? "Argumente", wie Sie schreiben, haben Sie nicht wirklich gebracht, sondern Missverständnisse.
Die auch bei mir in hohen Ehren stehende A.K.Emmerick ersetzt keine Dogmatik, d.h. ihre Worte bedürfen einer Erklärung aus der Lehre der Kirche. Die Aussage "Gott hat gelitten" ist korrekt, weil Jesus Mensch und Gott ist. Das nennt man Idiomenkommunikation. Aber die Aussage: Jesus hat als Gott, insofern er Gott ist gelitten", ist falsch.
Unschön ist, dass meine Bemühungen von Ihnen mit "Adlerwarte" apostrophiert werden, weil Sie damit Überheblichkeit meinerseits insinuieren. Echt, ich werde in Zukunft noch vorsichtiger mit theologischen Gedanken hier im Forum werden.
Gottes Segen an alle!
@Jeremia Maria: Ihre Antwort per PM ist leider völlig unbefriedigend und nur eine Wiederholung dessen, was Sie bereits in diesem Blogg geschrieben haben.

Wenn der Herr Jesus selber auf diese Frage erschöpfend geantwortet hat, dann dürfen Sie sich einmal persönlich fragen, ob die Dogmatik über dem Herrn Jesus steht?

Dogmatik ist wichtig und entscheidend. Aber wenn die Dogmatiker nicht AKM geles…More
@Jeremia Maria: Ihre Antwort per PM ist leider völlig unbefriedigend und nur eine Wiederholung dessen, was Sie bereits in diesem Blogg geschrieben haben.

Wenn der Herr Jesus selber auf diese Frage erschöpfend geantwortet hat, dann dürfen Sie sich einmal persönlich fragen, ob die Dogmatik über dem Herrn Jesus steht?

Dogmatik ist wichtig und entscheidend. Aber wenn die Dogmatiker nicht AKM gelesen haben oder nicht kapiert haben, dann sollten die das schnell nachholen!

Niemand hat etwas dagegen, wenn Sie theologische Gedanken in diesem Forum vorbringen. Das ist nur erwünscht und eine Bereicherung.

Aber wenigstens ich habe etwas dagegen, wenn Sie schreiben:

"Ich bereue schon meinen Hinweis auf das Wesen der Freiheit, da es offenkundig eine Überforderung für nicht wenige darstellt.Beste Grüße auch an @Mk 16,16"

Ihnen ist möglicherweise klar, daß so eine Äußerung auf andere ziemlich arrogant wirkt.

Ich bin in der Tat mit Ihrer Definition überfordert, ganz einfach, weil sie unbefriedigend ist.

"Es gäbe noch weitere Hinweise aus der Dogmatik."

Keine falschen Hemmungen bitte. Nur her damit!

Nichts für ungut und Gottes Segen.
Gott kann als Gott nicht leiden! Das ist völlig richtig. Der Gottmensch kann leiden, aber nicht Gott selbst. Die theologische Darlegung von @Jeremia Maria ist völlig richtig. Bitte machen Sie das so weiter! Ohne Dogmatik geht es nicht.
die Aussage: Jesus hat als Gott, insofern er Gott ist gelitten", ist falsch.
Nee @Mk 16,16, weitere Mühe wende ich für Sie nicht auf. Für Sie ist dieser Gedankenaustausch in der Tat eine Überforderung, weil Ihnen Ihre Missverständnisse mehr gelten als die Lehre der Kirche. Welches gemeinsame Fundament hätte also eine Diskussion?
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Severin
Eugenia - Sarto: Sie schrieben." Sie hätte auch sündigen können, aber sie wollte nicht."
Sie wurde aber nicht nur im Augenblick ihrer Empfängnis vor der Erbsünde bewahrt, sondern auch vor jeder persönlichen Sünde.
Demnach wäre sie gar nicht Willens und in der Lage gewesen zu sündigen.
"Alle göttlichen Geheimnisse können wir nicht vollständig ergründen." ist natürlich zuzustimmen, wobei
eine tiefe…More
Eugenia - Sarto: Sie schrieben." Sie hätte auch sündigen können, aber sie wollte nicht."
Sie wurde aber nicht nur im Augenblick ihrer Empfängnis vor der Erbsünde bewahrt, sondern auch vor jeder persönlichen Sünde.
Demnach wäre sie gar nicht Willens und in der Lage gewesen zu sündigen.
"Alle göttlichen Geheimnisse können wir nicht vollständig ergründen." ist natürlich zuzustimmen, wobei
eine tiefere Ergründung, soweit es möglich ist und Gott zulässt, erlaubt ist.
Ad Orientem
Eine solche Aussage ist ziemlich heftig und zeigt wie wenig Kenntnis der moderne Mensch vom Geheimnis Gottes und somit der unbefleckten Empfängnis der Jungfrau Maria hat. Vielleicht hilft da Luisa Piccarreta, Ludwig Maria Grignion de Montefort und viele Andere….
Maria wurde und dies lehrt uns auch die wahre katholische Kirche bereits im Mutterschoss Ana`s geheiligt. Dies wiederum ist ein tiefes …More
Eine solche Aussage ist ziemlich heftig und zeigt wie wenig Kenntnis der moderne Mensch vom Geheimnis Gottes und somit der unbefleckten Empfängnis der Jungfrau Maria hat. Vielleicht hilft da Luisa Piccarreta, Ludwig Maria Grignion de Montefort und viele Andere….
Maria wurde und dies lehrt uns auch die wahre katholische Kirche bereits im Mutterschoss Ana`s geheiligt. Dies wiederum ist ein tiefes mit dem Verstand nicht fassbares Geheimnis Gottes. Die Eltern Maria`s weihten Sie später im Tempel, Gott. Auch im erwachsenen Alter als Sie mit Josef verlobt war, war es niemals Gottes Wille dass Maria Ihrer Jungfrauschaft beraubt wurde. Maria war und ist das reinste menschliche Geschöpf, ganz und gar in und mit Gottes Willen verbunden. Warum wohl wird die Jungfrau Maria als die Mutter des Herrn und somit Muttergottes bezeichnet? Wir alle werden vermutlich erst im Himmel erkennen, Wer und Was Maria in Wahrheit ist.
Abgesehen davon, bezeichnet man eine keuche Ehe, also ohne sexuellen Verkehr, eine Josefsehe. So etwas gibt es doch wer hat heute noch Kenntnisse vom göttlichen?
Mk 16,16
Ja, aber dann wäre sie kein Mensch mehr, sondern nur eine willenlose Marionette.
Eugenia-Sarto
@Mk 16,16 So hatte ich anfangs auch gedacht. Wenn man aber den Freiheitsbegriff des hl. Augustinus nimmt, dann versteht man besser. Er sagte, dass die wahre Freiheit darin besteht, wenn man (allein) den Willen Gottes tun will.
Mk 16,16
Eine nachdenkenswerte Sache. Aber wenn ich etwas will, dann muß ich eine Wahlfreiheit haben, sonst ist mein Willen nicht viel wert. Ich will zwar, aber ich will nur freiwillig. Und ich persönlich kann nicht anders als freiwillig wollen. Wenn ich den Willen Gottes nur tue weil ich nicht anders kann, etwa weil ich auf einem höheren Niveau handele, dann ist meine Tat wertlos vor Gott. …More
Eine nachdenkenswerte Sache. Aber wenn ich etwas will, dann muß ich eine Wahlfreiheit haben, sonst ist mein Willen nicht viel wert. Ich will zwar, aber ich will nur freiwillig. Und ich persönlich kann nicht anders als freiwillig wollen. Wenn ich den Willen Gottes nur tue weil ich nicht anders kann, etwa weil ich auf einem höheren Niveau handele, dann ist meine Tat wertlos vor Gott. Die Leistung der guten Tat besteht für mich darin, ein Opfer aus freiem Willen zu tun und nicht zwangsnotwendig weil ich nicht anders konnte.
Mk 16,16
Wir hatten diese spannende Diskussion schon einmal. Vielleicht ist es so, daß die Leute im Himmel so handeln. Sie haben zwar 100% noch den freien Willen, mißbrauchen ihn aber auch nicht mehr. Sie könnten zwar weil sie den freien Willen noch haben...aber tun es nicht mehr. Irgendwie paradox wegen der Wahlmöglichkeit die noch vorhanden ist...aber die Liebe ist größer als alles andere.
Severin
Die Seelen in der Anschauung Gottes können gar nicht mehr sündigen, weil sie den dreifaltigen Gott in seiner Glorie schauen.
Genauso wie die Engel die nicht sündigten. Nach der großen Prüfung dürfen sie immerdar den dreifaltigen Gott schauen und können somit auch gar nicht sündigen.
Eugenia-Sarto
@Mk 16,16 Es ist doch meine eigene Ueberzeugung, dass ich den Willen Gottes für den besten und richtigen halte und dass mich nichts mehr glücklich machen kann, als diesen Willen zu tun.Dazu entscheide ich mich, wenn ich das erkannt habe, aus vollkommener Freiheit. Daraus ergibt sich die Erfüllung meiner Sehnsucht, mit Gott vereint zu sein. Es gibt tatsächlich keine höhere Freiheit als diese.

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@Mk 16,16 Es ist doch meine eigene Ueberzeugung, dass ich den Willen Gottes für den besten und richtigen halte und dass mich nichts mehr glücklich machen kann, als diesen Willen zu tun.Dazu entscheide ich mich, wenn ich das erkannt habe, aus vollkommener Freiheit. Daraus ergibt sich die Erfüllung meiner Sehnsucht, mit Gott vereint zu sein. Es gibt tatsächlich keine höhere Freiheit als diese.

Wenn ich dagegen aus Schwachheit verstosse, dann tut mir das weh und ich merke, dass ich nicht getan habe, was ich eigentlich wollte.
Mk 16,16
Ja, da bin ich der gleichen Meinung. Nur, es geht soweit ich das verstehe, darum, ob man die Möglichkeit hat zur Ablehnung oder nicht.
Mk 16,16
@Severin: die gefallenen Engel haben aber schon gesündigt, obwohl sie ebenfalls Gott schauen durften.
Eugenia-Sarto
Es ist vielleicht so wie mit dem Schatz im Acker. Wer ihn einmal gefunden hat, verkauft alles, was er hat, um diesen Schatz zu erwerben. Das tut er aus Freiheit und durch Gottes Gnade. Das letzte Geheimnis der Wahlfreiheit habe ich auch nicht richtig verstanden.
Severin
Mk 16,16. Die Engel haben vor ihrer Prüfung noch nicht Gott schauen können.
sudetus
sel. Pius IX. segne uns und bitt für uns !
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Vered Lavan
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Petros Patrikios
Gott gibt immer eine echte Wahlmöglichkeit. So hat auch die allheilige Herrin und Gottesmutter Maria vor einer Wahl gestanden, ihren eigenen Weg zu gehen oder die Erwählung Gottes anzunehmen. Die Gottesmutter ist durch ihre absolute Sündenlosigkeit vor jeder Beeinträchtigung ihrer Erkenntnisfähigkeit frei gewesen. Was wirklich hinter ihrem Problem: Ich erkenne keinen Mann, stand, dem kann man …More
Gott gibt immer eine echte Wahlmöglichkeit. So hat auch die allheilige Herrin und Gottesmutter Maria vor einer Wahl gestanden, ihren eigenen Weg zu gehen oder die Erwählung Gottes anzunehmen. Die Gottesmutter ist durch ihre absolute Sündenlosigkeit vor jeder Beeinträchtigung ihrer Erkenntnisfähigkeit frei gewesen. Was wirklich hinter ihrem Problem: Ich erkenne keinen Mann, stand, dem kann man sich nur durch theolog. Spekulation nähern. Endgültig wird das auf Erden wohl nicht zu ergründen sein.
Eugenia-Sarto
Alle göttlichen Geheimnisse können wir nicht vollständig ergründen.
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Severin
Alles gut und richtig, aber Marias Sündlosigkeit ist ja nicht ihr zuzurechnen, sondern dem Heilsratschluss Gottes. Ich denke, dass Ihre Verdienste in der Qualität ihres Dienstes und ihres Mitleidens zu sehen sind.

Warum der Erzengel zu Maria kam, um ihr Ja entgegenzunehmen kann wohl kaum in der Wahlmöglichkeit Marias gelegen haben, sondern in ihrer Bestätigung und somit in ihrer Vorbereitung …More
Alles gut und richtig, aber Marias Sündlosigkeit ist ja nicht ihr zuzurechnen, sondern dem Heilsratschluss Gottes. Ich denke, dass Ihre Verdienste in der Qualität ihres Dienstes und ihres Mitleidens zu sehen sind.

Warum der Erzengel zu Maria kam, um ihr Ja entgegenzunehmen kann wohl kaum in der Wahlmöglichkeit Marias gelegen haben, sondern in ihrer Bestätigung und somit in ihrer Vorbereitung für diesen überaus glücklichen und unsagbar schweren Weg.
Wählen konnte sie ja nicht, das wäre bei einer so Begnadeten ja eine Unterlassungssünde gewesen, also völlig ausgeschlossen.
Ich denke, dass die Bestimmung ihrer Sündlosigkeit die innigste Vereinigung mit der Menschwerdung Jesu in ihrem Leib zur Ursache hat und darüber hinaus von vorneherein die Gefahr gebannt wurde, welche der ersten Eva unterlag.
Hilfreiche Erklärungen zu einem tieferen Verständnis nehme ich gerne an.
a.t.m
Wer nicht verstehen will, der wird auch nicht verstehen!!

Gottes und Mariens Segen auf allen Wegen
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Eugenia-Sarto
Maria hat aus freiem Willen ja gesagt. Das ist ihr grosses Verdienst. Sie hätte auch sündigen können, aber sie wollte nicht. Sie hatte immer einen freien Willen.
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DJP
Zwei Frauen gibt es, pohne Erbsünde.
Eva, weil sie von Gott erschaffen wurde und Maria, die Gott als seine Tochter, Mutter und Braut im Augenblick der Empfängnis vor der Erbsünde bewahrte.
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Nicolaus
Was bloß ist daran nicht zu verstehen. GOTT hat die Welt erschaffen, auch die Naturgesetze, aber er steht über ihnen, er ist der absolute Souverain.
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Eugenia-Sarto
Eben. Der natürliche Verstand kann die Geheimnisse Gottes nicht "verstehen", aber annehmen, weil sie geoffenbart wurden.
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Cölestine
Wäre es eine Sünde gewesen, wenn Maria NEIN gesagt hätte? Sie war ja ohne Erbschuld geboren. Ich glaube nein. Aber durch ihr JA hat sie an der ERLÖSUNG mitgewirkt.
Mk 16,16
Interessante Frage. Ich glaube eher, daß Maria zwar die Möglichkeit hatte Ja oder Nein zu sagen, aber es wäre wohl eher eine Sünde gewesen wenn sie nicht Ja gesagt hätte, weil der Engel eine Prophezeiung gemacht hat. Und bei einem Nein, wäre diese Prophezeiung nicht mehr wahr gewesen! Also: ich glaube ja, es wäre eine Sünde gewesen wenn Maria Nein gesagt hätte.

Verkündigung der Geburt Jesu
26 …More
Interessante Frage. Ich glaube eher, daß Maria zwar die Möglichkeit hatte Ja oder Nein zu sagen, aber es wäre wohl eher eine Sünde gewesen wenn sie nicht Ja gesagt hätte, weil der Engel eine Prophezeiung gemacht hat. Und bei einem Nein, wäre diese Prophezeiung nicht mehr wahr gewesen! Also: ich glaube ja, es wäre eine Sünde gewesen wenn Maria Nein gesagt hätte.

Verkündigung der Geburt Jesu
26 Im sechsten Monat wurde der Engel Gabriel von Gott in eine Stadt in Galiläa mit Namen Nazaret gesandt, *
27 zu einer Jungfrau, die mit einem Mann namens Josef, aus dem Haus David, verlobt war. Der Name der Jungfrau war Maria.
28 Der Engel trat bei ihr ein und sagte: "Freue dich, Begnadete, der Herr ist mit dir." *
29 Sie erschrak über die Worte und überlegte, was dieser Gruß zu bedeuten habe.
30 Da sagte der Engel zu ihr: "Fürchte dich nicht, Maria; denn du hast bei Gott Gnade gefunden.
31 Siehe, du wirst empfangen und einen Sohn gebären: dem sollst du den Namen Jesus geben. *
32 Er wird groß sein und Sohn des Allerhöchsten genannt werden. Gott, der Herr, wird ihm den Thron seines Vaters David geben.
33 Er wird über das Haus Jakob herrschen in Ewigkeit, und seines Reiches wird kein Ende sein."
34 Da sagte Maria zu dem Engel: "Wie wird das geschehen, da ich keinen Mann erkenne?" *
35 Der Engel antwortete ihr: "Heiliger Geist wird über dich kommen, und Kraft des Allerhöchsten wird dich überschatten. Darum wird auch das Kind, das geboren wird, heilig und Sohn Gottes genannt werden.
36 Siehe, auch Elisabet, deine Verwandte, hat noch in ihrem Alter einen Sohn empfangen, und sie, die als unfruchtbar galt, ist schon im sechsten Monat.
37 Denn bei Gott ist kein Ding unmöglich."
38 Da sagte Maria: "Siehe, ich bin die Magd des Herrn; mir geschehe nach deinem Wort." Und der Engel schied von ihr.
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Bibiana
Welcher Vorzug - welche Gnade. Ave Maria !
Und seien wir Frauen und Mädchen insbesondere darüber voll Freude.
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