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tradiwaberl
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still

Heilige Messe in der außerordentlichen Form des Römischen Ritus missa cantata - Amt Pfarrkirche Penzing St. Jakob Sonntag, 18 Uhr 30 Einwanggasse 30a 1140 Wien missa lecta - stille Messe Rochuskap…More
Heilige Messe in der außerordentlichen Form des Römischen Ritus
missa cantata - Amt
Pfarrkirche Penzing St. Jakob
Sonntag, 18 Uhr 30
Einwanggasse 30a
1140 Wien
missa lecta - stille Messe
Rochuskapelle Pfarre Penzing St. Jakob Dienstag und Donnerstag, 18 Uhr 30 Penzinger Straße 70 1140 Wien www.tradiwaberl.com
a.t.m
EvT: Danke für den Link, denn Kinder sind wahrlich unsere Hoffnung,"Wahrlich ich sage euch: Es sei denn, daß ihr umkehret und werdet wie die Kinder, so werdet ihr nicht ins Himmelreich kommen."
Latina
wunderbar--kinder der hoffnung sollte es auch im deutschsprachigen raum geben.--für kleine und große kinder---
Latina
@Eli mit besten grüßen aus dem heißen hessen
Jawoll. liebe Latina...das wäre es, ein Erziehungsmittel im besten Sinne...siehe
www.childrenofhope.org
Latina
stiller stuhl--stille treppe--stille messe? ist die stille messe ein erziehungsmittel? im vergleich mit den anderen "stillen" erziehungsmitteln ein eindeutiges JA--ganz ohne suppernanny---hihihi
Latina
musste lachen,sokrates,wenn ich mir das so vorstelle......wenn er aber nur den novus ordo gekannt hätte,dann wohl schon
a.t.m. zum Troste und zur Erbauung und Ermutigung...

G.K. Chesterton hat das so formuliert...

<<<Die Kritik hat einen seltsamen Ton angenommen, ein unwissendes Herumhecheln aufs Geratewohl. [...] Sie beklagt sich, dass Pfarrer sich gleich Pfarrern kleiden, als wären wir freier, wenn die Polizei, die uns behütet oder beim Kragen packt, bürgerliche Kleidung trüge. Oder sie beschwert …More
a.t.m. zum Troste und zur Erbauung und Ermutigung...

G.K. Chesterton hat das so formuliert...

<<<Die Kritik hat einen seltsamen Ton angenommen, ein unwissendes Herumhecheln aufs Geratewohl. [...] Sie beklagt sich, dass Pfarrer sich gleich Pfarrern kleiden, als wären wir freier, wenn die Polizei, die uns behütet oder beim Kragen packt, bürgerliche Kleidung trüge. Oder sie beschwert sich, dass eine Predigt nicht unterbrochen werden dürfe und schimpft die Kanzel eine Feiglings Schoß; das Büro eines Redakteurs jedoch bezeichnet sie nicht als eines Feiglings Schoß. Das ist oder wäre ungerecht sowohl gegen Journalisten wie Priester; aber auf Journalisten würde es weit eher zutreffen. Der Geistliche erscheint in Person und könnte leicht, wenn er die Kirche verlässt, einen Fußtritt ernten; der Journalist dagegen verschweigt sogar seinen Namen, so dass niemand ihm einen Schlag versetzen kann.

Diese Leute veröffentlichen in der Presse wüste, witzlose Aufsätze und Briefe, weshalb die Kirchen leer ständen, ohne hinzugehen und sich zu überzeugen, ob sie leer sind, oder welche leer sind; ihre Vorschläge und Einfälle sind abgestandener und geistloser als der fadeste Priester in einer dreiaktigen Posse, so dass man diese Leute am liebsten nach der Art des Pastors in der Bab Ballade trösten möchte: “Dein Geist ist nicht so leer wie jener Hopley Porters.” So könnten auch wir dem schwachköpfigsten Geisltichen sagen: “Dein Geist ist nicht so leer wie der des empörten Laiens oder des sogenannten schlichten Mannes oder des Mannes von der Straße oder irgendeines unserer Kritiker in den Zeitungen, denn diese Menschen haben nicht den Schatten einer Idee, was sie eigentlich erstreben, geschweige denn, was du ihnen geben solltest.”

[...] es ist ärgste Heuchelei, zu behaupten, dass auch nur ein Zehntel der maßgebenden Kritiker [...] ein Atom Unparteilichkeit besitzen. Weshalb sollten sie unparteiisch sein? Was heisst unparteiisch sein, wo sich doch die ganze Welt im Streit darüber befindet, ob ein Ding krasser Aberglaube oder göttliche Hoffnung sei? [...] Ich behaupte in dem Sinne unparteiisch zu sein, dass ich mich schämen würde, ähnlichen Unsinn über den Lama von Tibet zu schwatzen wie jene über den Papst in Rom.

Aber das kennzeichnet die allgemeine Stimmung in Bezug auf die ganze religiöse Überlieferung, die Menschen befinden sich in einem Zustand der Reaktion. Es steht gut um dem Knaben, so lange er auf seines Vaters Land wohnt, und es steht wieder gut mit ihm, sobald er fern genug ist, um zurückzuschauen und es als ein Ganzes zu erkennen. Aber diese Leute befinden sich in einem Zwischenzustand, sie haben sich in einem dazwischenliegenden Tal verirrt, aus dessen Tiefe sie weder die Höhen jenseits noch die Höhen hinter sich zu sehen vermögen. Sie können nicht heraus aus dem Halbschatten des Glaubensstreites. Sie können nicht Christen sein, und sie können nicht davon lassen, Antichristen zu sein. Ihre ganze Atmospäre ist die Atmospäre einer Reaktion: Schmollen Halsstarrigkeit, kleinliche Kritik. Noch immer leben sie im Schatten des Glaubens, haben aber das Licht des Glaubens verloren

Die beste Beziehung zu unserem seelischen Heim ist, ihm nahe genug zu sein, um es zu lieben. Und die nächstbeste ist, fern genug zu sein, um es nicht zu hassen. Es ist die Behauptung dieses Buches, dass, wenn auch der beste Beurteiler des Christentums ein Christ ist, der nächstbeste Richter wahrscheinlich ein Konfuzianer sein würde. Der schlechteste Richter von allen ist der Mann, der heute am vorschnellsten mit seinem Urteil da ist, der schlechtgebildete Christ, der sich allmählich in einen verdrießlichen Agnostiker verwandelt, der verstrickt in das Ende einer Fehde ist, deren Anfang er nie verstand, angefressen von einer Art ererbter Langeweile, deren Grund er nicht kennt, und doch bereits müde zu hören, was er nie gehört hat.

Ihre antikirchliche Einstellung ist zu einer Atmosphäre geworden, einer Atmosphäre der Negation und Feindlichkeit, der sie sich nicht zu entziehen vermögen. Verglichen damit wäre es besser, sich das Ganze als ein Etwas vorzustellen, das einem anderen Kontinent oder einem anderen Planeten angehört. Es wäre philosophischer, asiatische Bonzen gleichgültig anzustarren, als ständig und geistlos über Bischöfe zu schimpfen. Es wäre besser an einer Kirche vorüberzugehen, als wäre sie eine Pagode, als ständig im Portal zu harren, unfähig einzutreten und zu helfen, und unfähig fortzugehen und zu vergessen.
Jenen, bei denen bloße Reaktion auf diese Weise zu einer Besessenheit geworden ist, empfehle ich ernsthaft, ihre Phantasie anzustrengen und sich die zwölf Apostel als Chinesen vorzustellen. Mit anderen Worten, ich empfehle jenen Kritikern, dieselbe Gerechtigkeit den christlichen Heiligen angedeihen zu lassen wie den heidnischen Weisen.
Dieser Mann war wohl ein Prophet Gleichzeitig macht das Ganze doch auch irgendwie Mut, wenn man bedenkt, was Chesterton schon vor knapp 100 Jahren dachte. Die Zeiten ändern sich, die Menschen nicht.
Wie gesagt, ich kann das Buch nur wärmstens empfehlen. Es ist nicht als Bettlektüre geeignet, dafür muss man beim Lesen viel zu viel nachdenken und bekommt viel zu viele Denkanstöße. Erhältlich ist das Buch hier.

rheinisch-katholisch.de/blog
jonatan...danke...ich wollte das auch hieher kopieren...super...
jonatan
weils grad passt kopier ich das folgende hier nochmal her; ist nicht meine art, aber es ergibt sich grad und ich hab das gefuehl als wuerden manche glauben, der messbesucher muesse erst einmal latein lernen um in der ueberlieferten liturgie mitzukommen...

fuer die, die mehr wissen wollen gibts massenweise messerklaerungen, angefangen von martin von cochem (17.jh.) der seit jahrhunderten ein …More
weils grad passt kopier ich das folgende hier nochmal her; ist nicht meine art, aber es ergibt sich grad und ich hab das gefuehl als wuerden manche glauben, der messbesucher muesse erst einmal latein lernen um in der ueberlieferten liturgie mitzukommen...

fuer die, die mehr wissen wollen gibts massenweise messerklaerungen, angefangen von martin von cochem (17.jh.) der seit jahrhunderten ein liturgischer bestseller zum verstaendnis der roemischen messe ist, einer neuen messerklaerung etwa alle zehn jahre uebers 19.jh. hindurch, dann natuerlich im 20.jh. den unvergleichlichen jungmann (missarum solemnia) und in juengerer zeit eine ganze schwemme zeitgemaesser und umgaenglicher werke: p. martin ramm (fssp) hat eine sehr knappe aber fuer den ersten geschmack wirklich gute einfuehrung gemacht (2005), p. matthias gaudron (fsspx) eine etwas umfangreichere aber immer noch leicht lesbare (und m.e. ausgezeichnete) messerklaerung herausgebracht (2006), dann gibt es ja mittlerweile viele filme, broschueren, homepages und informationsmaterial noch und noecher. und wem das nicht zu altvatrisch ist, der kann sich auch den guten alten schott zu gemuete fuehren, in dem seit ueber eineinhalb jahrhunderten jedes i-tuepferl der messe erklaert und kommentiert wird.
bezueglich moderner vermittlungsmethoden ist meines wissens keine liturgische form der christenheit so gut vertreten wie der roemische ritus usu 1962. beim missale 1970 verstehe ichs, was soll man da auch gross herzeigen, aber von den anderen west- und ostriten wuerde ich mir durchaus etwas mehr mediale praesenz wuenschen. kommt sicher noch.
a.t.m
Kritikus: Sie haben recht es sind die Priester die zu allen Nett sein wollen, die es sich gefallen lassen das in den Gemeinden immer öfter Häresien verbreitet werden, die aufgrund dieser Menschenfurcht und Aufgrund ihrer Anpassung an den heutigen Zeitgeist alles verratten lassen was Gott dem Herrn wichtig ist, siehe den Gesellschaftlichen Abfall vom Willen Gottes unseres Herrn der geschrieben …More
Kritikus: Sie haben recht es sind die Priester die zu allen Nett sein wollen, die es sich gefallen lassen das in den Gemeinden immer öfter Häresien verbreitet werden, die aufgrund dieser Menschenfurcht und Aufgrund ihrer Anpassung an den heutigen Zeitgeist alles verratten lassen was Gott dem Herrn wichtig ist, siehe den Gesellschaftlichen Abfall vom Willen Gottes unseres Herrn der geschrieben steht in der heiligen Bibel, bezüglich der Zehn Gebote. Daher darf es einen auch nicht wundern wenn immer weniger Jungen Ministranten werden wollen, und vermutlich haben diese in so mancher Pfarre damit die bessere Wahl getroffen.
Das zitierte Posting ist von Rellümkath, lieber Kritikus....
Ministrantinnen müssen auch in meinen Augen nicht sein...aber auch dieser "Augenblick"wird vorübergehen.

Yohanan bringt es auch da auf den Punkt:

Ich rufe die katholischen Reformer von 1970 auf, in den Wettkampf um die Vorherrschaft wieder einzusteigen. Dabei sollten sie Innovationen für eine Reform der Reform gegenüber aufgeschlosse…More
Das zitierte Posting ist von Rellümkath, lieber Kritikus....
Ministrantinnen müssen auch in meinen Augen nicht sein...aber auch dieser "Augenblick"wird vorübergehen.

Yohanan bringt es auch da auf den Punkt:

Ich rufe die katholischen Reformer von 1970 auf, in den Wettkampf um die Vorherrschaft wieder einzusteigen. Dabei sollten sie Innovationen für eine Reform der Reform gegenüber aufgeschlossen sein und ihrem Grunddogma des pastoralen Engagements durch eigene Aktivität wieder Nachdruck verleihen.

Wir stehen einem Wettkampf gegenüber. Beide Teilnehmer haben bald gleiche Gewichtsklassen: Die Tradition, die junge Herausforderin, ist im Kommen. Ihre Gefolgschaft wächst, ist aber noch überschaubar. Die Reform, der ehemalige Titelverteidiger, sonnt sich zwar noch im Ruhm, verliert aber massiv an Gefolgschaft und muss um den Titel fürchten. Es droht die Gefahr, dass seine Gefolgschaft überschaubar wird.

Instrumente, die zum Erfolg führen, sind eine lebendige Kultur kirchlicher und geistlicher Gemeinschaft in Familie und Gemeinde. Dazu gehört
- eine lebendige Katechese, die Fragen zuläßt,
- die Leidenschaft zum gemeinsamen Singen und Loben mit kirchlichen Hymnen,
- die Pflege des Psalmensingens,
- eine liturgische Unterweisung in den heiligen Texten der Liturgie.
- Abkehr von der gegenseitigen Kontrolle während der Liturgie durch den Volksaltar durch Einführung der gemeinsamen Gebetsrichtung.
- Aufwertung der Ministranten von sprachlosen und gesichtslosen Figuren zu selbstbewußten Dienern, die auf den Herrn schauen mit Freude und heiliger Furcht.

Vorteil für die Reform ist die Volkssprachlichkeit der Liturgie und die Tatsache, dass die Tradition eine solch lebendige Kultur auch noch nicht anvisiert. Hier hat die Reform durchaus Chancen, das Rennen noch zu gewinnen.
Kritikus
@ evt: Was stören dich die Ministrantinnen? Bei uns gab es einmal zu wenig Ministranten, da hat man Mädchen genommen. Die können das genau so gut oder so schlecht wie die Buben.
Mich stört es eher, dass sie bei uns oft im Halbkreis hinter dem Altar sitzen und Richtung Gemeinde irgend etwas vor sich hin grinsen.
Es ist ja schön, dass unser Pfarrer nett ist mit den Kindern, aber er sollte sie doch …More
@ evt: Was stören dich die Ministrantinnen? Bei uns gab es einmal zu wenig Ministranten, da hat man Mädchen genommen. Die können das genau so gut oder so schlecht wie die Buben.
Mich stört es eher, dass sie bei uns oft im Halbkreis hinter dem Altar sitzen und Richtung Gemeinde irgend etwas vor sich hin grinsen.
Es ist ja schön, dass unser Pfarrer nett ist mit den Kindern, aber er sollte sie doch in die Schranken weisen. Und es ist sicher schwierig für die Kinder, ins "Volk" schauen zu müssen, ohne die "Andacht zu verlieren".
Yohanan hat wie immer den vollen Durchblick in dieser Sache...und das meine ich ernst!

Was ich auch zu bedenken geben möchte ist, dass wir die ao Messe nicht feiern sollten, ohne zu wissen und zu lernen, was dort vor sich geht, d.h. unsere Andacht auch einem Verstehen der Gebete dieser heiligen Liturgie entspricht.

Ich habe Anlass, daran zu zweifeln, dass wirklich um das Verständnis und diese …
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Yohanan hat wie immer den vollen Durchblick in dieser Sache...und das meine ich ernst!

Was ich auch zu bedenken geben möchte ist, dass wir die ao Messe nicht feiern sollten, ohne zu wissen und zu lernen, was dort vor sich geht, d.h. unsere Andacht auch einem Verstehen der Gebete dieser heiligen Liturgie entspricht.

Ich habe Anlass, daran zu zweifeln, dass wirklich um das Verständnis und diese Andacht gerungen wird. Anders kann ich es mir nicht erklären, dass lateinisch gebetet wird aber gleichzeitig nicht versucht wird, diese Gebete zu erklären und zu lehren.

Ich war bestürzt, als ich las, dass in der Vergangenheit viele nicht wußten, was sie da im Einzelnen im lateinischen Brevier beten. Das kann und darf natürlich nicht sein. Das grenzt an Fetischismus und Magie, wenn man meint so richtig zu beten. Dann möchte ich sagen, dass schon das Lernen dieser Gebete mehr Gebet ist, als ihr unverstandenes Herunterlesen in der Liturgie.

Nichts habe ich gegen eine Sakralsprache in der Liturgie. Aber es muss dazu unbedingt ein gemeinschaftliches Lernen dazu kommen, das als erstes Bestandteil der religiösen Unterweisung sein muss.

Dass diese Einschätzung richtig ist, wird mir jeder bestätigen, der z.B. die jüdische oder koptische Kultur kennt. Diese beiden Kulturen entwickeln sich sehr gut, auch mit einer besonderen Sakralsprache. Bei ihnen kommt aber auch die Volkssprache und die lebendige Unterweisung eminent zum Zuge. Das ist wesentliche Seelsorge, die Gotteserkenntnis ins Herz des Gläubigen setzt.

An der Liturgie teilzunehmen heißt beten. Und Beten heißt lernen, was Gott mit mir vor hat, was er mir empfiehlt
Sokrates


Im Novus Ordo auf dem Volksaltar hätte der Heilige Philipp Neri niemals in seiner Sehnsucht nach Christus in den Kelch gebissen und dort sein Gebiß verewigt.
Für die Reform würde es ausreichen:
1. Wahrhaftigkeit: Das Blut für viele!
2. Demut: Der Priester ist Priester, nicht die Laien - keine Tanz und Showveranstaltungen; Kein Eintauchen der Hostie ins Blut durch Laien...
3. Entfernen von Ministrantinnen während der Wandlung vom Altar

Dann kommen die Leute zurück....

Gutes Posting von Rellümkath...