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Gloria Global am 7. November 2014

Kardinal Burke: „Wir benehmen uns, als ob wir die Kirche neu erschaffen würden“ Österreich. Am Mittwoch präsentierte Kardinal Raymond Burke in Wien die deutsche Ausgabe des von fünf Kardinälen …More
Kardinal Burke: „Wir benehmen uns, als ob wir die Kirche neu erschaffen würden“
Österreich. Am Mittwoch präsentierte Kardinal Raymond Burke in Wien die deutsche Ausgabe des von fünf Kardinälen verfassten Buches „In der Wahrheit Christi bleiben“. Zur Familiensynode sagte er: „Wir benehmen uns heute, als ob wir die Kirche aus nichts neu erschaffen würden.“ Den Synoden-Zwischenbericht bezeichnete Burke als eines der traurigsten Dokumente, das je von der Kirche produziert wurde. Der Text behaupte, dass die Todsünde auch ihre guten Seiten hätte. Ferner betonte er, dass sich kirchliche Disziplin und Dogmatik nie widersprechen können. Ein vollständiger Videomittschnitt der Buchpräsentation auf Englisch ist auf gloria.tv abrufbar.
„Wir sollten auf Latein beten“
Österreich. Am Ende der Buchpräsentation wollte Kardinal Burke den Segen auf Englisch geben. Doch die Anwesenden kannten die Antworten nicht. Darauf entschuldigte sich der Kardinal: „Wir sollten das auf Latein machen, das ist die …More
DrMartinBachmaier
Das halte ich durchaus für möglich. Der Gedanke, dass nicht der gutmüßige Benedikt, sondern seine gewiefteren Freunde den Rücktritt ungültig machen wollten, verfolgt mich durchaus.

Allerdings erklärt das nicht, warum er dann den "Rücktritt" vor den falschen Personen ausspricht (vor Leuten, die mit Heiligsprechungen zu tun haben, nicht aber vor den Kardinälen).

Wenn mir etwas wirklich ein Herzen…More
Das halte ich durchaus für möglich. Der Gedanke, dass nicht der gutmüßige Benedikt, sondern seine gewiefteren Freunde den Rücktritt ungültig machen wollten, verfolgt mich durchaus.

Allerdings erklärt das nicht, warum er dann den "Rücktritt" vor den falschen Personen ausspricht (vor Leuten, die mit Heiligsprechungen zu tun haben, nicht aber vor den Kardinälen).

Wenn mir etwas wirklich ein Herzensanliegen ist, dann mache ich es doch gescheit, lese einen Text vor, an dem zwar Berater teilhaben durften, der aber letztlich doch von mir stammt; den ich zuvor durchgesehen habe, auf Korrektheit hinsichtlich Fachausdrücken (diese wurden ja vermieden wie der Teufel das Weihwasser, und glauben Sie mir, der Papst kennt diese) und Grammatik überprüft habe usw. und überlege mir auch genau, vor wem ich das bekanntgebe, und mache keine Nebenbei-Sache aus dieser Angelegenheit von großer Wichtigkeit: "Ich habe euch nicht nur zu den Heiligsprechungen zusammengerufen, sondern sage euch so nebenbei, dass ich zurücktrete." Und erst während dieses "Rücktritts" kommt ein Fernsehteam daher. Naja, der Anfang ist halt weggeschnitten, aus welchen Gründen auch immer. Keiner außer den Anwesenden hat den vollständigen Rücktritt gehört.

Wenn der Text anders gewesen wäre als der von ihm vorgesehene, hätte er das doch bemerkt und das dann doch bitteschön auch sagen müssen.

Dolfi meinte übrigens, dass den schriftlichen Text selbst nur der daraufhin gewählte Papst erhalten hat. Das ließe darauf schließen, dass der Text von ihm serh wohl behütet wurde.

Der fehlende Wille, den Rücktritt ordnungsgemäß durchzuführen, heißt für mich schon, dass er zum Rücktritt gezwungen wurde. Und vom Mordkomplott war ja in gewissen Medien die Rede, im Deutschen war dies das Compact-Magazin von Jürgen Elsässer:

www.youtube.com/watch
ab Minute 20:13
Gerti Harzl
Könnte es sein, dass man Papst Benedikt eine fehlerhafte Vorlage gereicht hat statt dem von ihm vorgesehenen Text?
DrMartinBachmaier
@Carlus, Viandonta: Die "Fehler" (waren das immer Fehler?) werden sogar von der Springer-Presse bekannt gemacht, aber korrigiert anstatt das Ganze so zu übersetzen wie's da steht:

Beispiel: In der Welt steht (www.welt.de/…/Benedikt-XVI-un…
Ausgerechnet in dem zentralen Satz seiner Botschaft übersah er beim "declaro … ministerio Episcopi Romae … mihi per manus Cardinalium … commissum renuntiare…More
@Carlus, Viandonta: Die "Fehler" (waren das immer Fehler?) werden sogar von der Springer-Presse bekannt gemacht, aber korrigiert anstatt das Ganze so zu übersetzen wie's da steht:

Beispiel: In der Welt steht (www.welt.de/…/Benedikt-XVI-un…
Ausgerechnet in dem zentralen Satz seiner Botschaft übersah er beim "declaro … ministerio Episcopi Romae … mihi per manus Cardinalium … commissum renuntiare" (ich erkläre, auf das Amt des Bischofs von Rom, mir durch die Hände der Kardinäle … anvertraut, zu verzichten) eine Kleinigkeit.
"Es muss heißen: ,commisso', weil ..."


Und der Laie beruhigt sich: Selbst so ein guter Lateiner wie B16 kann mal Fehler machen. Das macht ihn uns mal so richtig menschlich, lieb sowas.

Ich dagegen übersetze halt das, was da steht. Es muss nicht unbedingt "ministerio ... commisso" heißen, um grammatikalisch korrekt zu sein. Auch ein "ministerio ... commissum" ist grammatikalisch korrekt, wie ich auf Arthur H. Lambauers Seite hier

ahlambauer.wordpress.com/…/ist-die-rucktri…

bereits gezeigt habe. Freilich ist dem so übersetzten Satz schwerlich ein Sinn abzugewinnen. Aber war denn da überhaupt ein eindeutiger Sinn beabsichtigt?

Der Sinn, den die Korrektoren diesem Satz, freilich erst nach der Korrektur ("commissum" zu "commisso"), abgewinnen, ist ein Rücktritt vom Papstamt, obwohl er selbst inklusive dieser Korrektur das nicht hergibt. In der korrigierten Form tritt er nur von einer ihm von den Kardinälen 2005 anvertrauten Dienstleistung ("ministerium") des Bischofs von Rom zurück, nicht von einem Amt; auf ein solches bezieht sich der CIC nämlich mit der Vokabel "munus".

Coelestin V. schrieb halt einfach: "cedo papatui" (ich trete vom Papsttum zurück ("ich weiche dem Papsttum")); so einfach kann man das ausdrüken, wenn man nur will.
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DrMartinBachmaier
@Carlus: Ist mir aber jetzt immer noch nicht klar, warum dann in Wikipedia steht, dass J23 und A5 erst seit dem 20. Jh. als Gegenpäpste gelten? Wird das in Unis heute noch so gelehrt?

Warum wird das mit dem ungültigen Rücktritt kein medialer Hammer? Weil die Medien unter Kontrolle der Mächtigen stehen, die die NWO errichten wollen. Außerdem muss schon jeder (bis auf Minderheiten halt) an den …More
@Carlus: Ist mir aber jetzt immer noch nicht klar, warum dann in Wikipedia steht, dass J23 und A5 erst seit dem 20. Jh. als Gegenpäpste gelten? Wird das in Unis heute noch so gelehrt?

Warum wird das mit dem ungültigen Rücktritt kein medialer Hammer? Weil die Medien unter Kontrolle der Mächtigen stehen, die die NWO errichten wollen. Außerdem muss schon jeder (bis auf Minderheiten halt) an den Rücktritt glauben, sonst hätte B16 seinen Teil des Abkommens (decisio) nicht erfüllt und sein Leben wäre gefährdet.
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Carlus
zu @ Viandonta 10.11.2014 06:10:13
@ DrMartinBachmeier
Wenn das stimmen würde, mit der Ungültigkeit des Papstrücktrittes, dann wäre doch schon längst ein "Fass aufgemacht worden" , das wäre ja der mediale Hammer.
Wieso ist nur ein Schweigen im Walde zu hören?
Es klingt logisch, was Sie schreiben, dennoch gehöre ich in dieser Sache ,momentan zu den von Dogmatiker angesprochenen Verwirrten.


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zu @ Viandonta 10.11.2014 06:10:13
@ DrMartinBachmeier
Wenn das stimmen würde, mit der Ungültigkeit des Papstrücktrittes, dann wäre doch schon längst ein "Fass aufgemacht worden" , das wäre ja der mediale Hammer.
Wieso ist nur ein Schweigen im Walde zu hören?
Es klingt logisch, was Sie schreiben, dennoch gehöre ich in dieser Sache ,momentan zu den von Dogmatiker angesprochenen Verwirrten.


Betrachte hierzu die eingestellten Beiträge in
Das 1. Pastoralkonzil und die Zeichen des Konklave von 2013

Wird die Wahlordnung bewußt nicht befolgt, so ist eine Wahl ungültig. Warum aber duiese wahl gefälscht wurde hat mneist eine falsche Grundlage und das ist der erzwungene Rücktritt von Papst Benedikt.
Carlus
zu @ DrMartinBachmaier 9.11.2014 22:11:17
In Wikipedia kann man sich hier
die Liste der Päpste ansehen. Anfang des 15. Jahrhunderts, noch während des Abendländischen Schismas, gab es da die Päpste Alexander V. und Johannes XXIII. Erst seit dem 20. Jahrhundert gelten diese Päpste als Gegenpäpste zum rechtmäßigen Papst der römischen Linie, Gregor XII., und so hieß dann auch der Roncalli-Papst …
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zu @ DrMartinBachmaier 9.11.2014 22:11:17
In Wikipedia kann man sich hier
die Liste der Päpste ansehen. Anfang des 15. Jahrhunderts, noch während des Abendländischen Schismas, gab es da die Päpste Alexander V. und Johannes XXIII. Erst seit dem 20. Jahrhundert gelten diese Päpste als Gegenpäpste zum rechtmäßigen Papst der römischen Linie, Gregor XII., und so hieß dann auch der Roncalli-Papst Johannes XXIII., nicht Johannes XXIV., während der Borgia-Papst (1492-1503) noch den Namen Alexander VI. annahm, obwohl es einen rechtsgültigen Alexander V. nie gab.


Da liegen Irrtümer vor.

Die für die Ausbildung von Theologen, Priesternachwuchs in deutschen und im europäischen auch amerikanischen Umfeld benützte Schrift;

Papstgeschichte
von den Anfängen bis
zur Gegenwart
von
Dr. Franz Xaver Seppelt
Univ. Professor und Domkapitular von Breslau
und
Prof. Dr. Klemens Löffler
Direktor der Universitätsbibliothek in Köln

sagt auf Seite Seite 181 bis 184

"Konzil von Pisa, Die Zeit der Reformkonzilen, die Konstanzer Synode (wurde erst in der Neuzeit als Konzil bezeichnet), nachfolgendes aus

Im großen abendländischen Schisma gab es drei Gegenpäpste;

1. Papst Johannes XXIII: von 1410 bis 1425; hat das Konzil von Konstanz einberufen, dieses hat in am 29. Mai 1415, als Simonist und als unverbesserlichen Verbrecher gegen das Papsttum, als Papst abgesetzt und in die Verbannung geschickt. Obwohl er selbst dieses Konzil einberufen hat um mit seinen Möglichkeiten die beiden anderen Päpste als Gegenpäpste zu beseitigen; Der rechtmäßiger Nachfolger für das Papstamt aus diesem Schisma der gewählte Papst Martin V begnadigte ihn 1418, er starb dann 1419 als Kardinalbischof von Tusculum;

2. Papst Benedikt XIII.
wurde als Papst nicht bestätigt im Konzil nach längeren, er wollte denn Titel eines Papstes nicht ablegen als Pedro de Luna flüchtete er mit Anhängern in die Bergfeste Peniscola. Das Konzil eröffnete gegen ihn erneut ein Verfahren, am 26. Juli 1417 wurde er abgesetzt und als Häretiker und Schismatiker kirchenrechtlich verurteilt.

3. Papst Gregor XII. wurde im Konzil als der dem Glauben treu gebliebene gebeten das Papstamt fort zu führen. Nach mehreren Unterredungen erklärte er sich bereit, das Papstamt solange als Papst zu verwalten, bis die Grundlagen für das Konzil so geschaffen sind, daß das Konzil eine kirchenrechtliche Gültigkeit hat und er als rechtmäßiger Papst die Wahlordnung für die Wahl eines Nachfolgers geschaffen hat. Nach Abwicklung dieser Aufgaben reichte er am 04. Juli 1415 seine Resignation als Papst ein und wirkte als Kardinalbischof im Kardinalbistum Porto bis zu seinem Tode im Jahre 1417;

4.
Aus dem Konklave ging am 11. November 1417 Kardinal Otto Colonna als Papst hervor, er hat sich den Namen Papst Martin V. für sein Pontifikat gegeben
In Wikipedia kann man sich hier
de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_P%C3%A4pste
die Liste der Päpste ansehen. Anfang des 15. Jahrhunderts, noch während des Abendländischen Schismas, gab es da die Päpste Alexander V. und Johannes XXIII. Erst seit dem 20. Jahrhundert gelten diese Päpste als Gegenpäpste zum rechtmäßigen Papst der römischen Linie, Gregor XII., und so hieß dann auch der Roncalli-Papst …More
In Wikipedia kann man sich hier
de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_P%C3%A4pste
die Liste der Päpste ansehen. Anfang des 15. Jahrhunderts, noch während des Abendländischen Schismas, gab es da die Päpste Alexander V. und Johannes XXIII. Erst seit dem 20. Jahrhundert gelten diese Päpste als Gegenpäpste zum rechtmäßigen Papst der römischen Linie, Gregor XII., und so hieß dann auch der Roncalli-Papst Johannes XXIII., nicht Johannes XXIV., während der Borgia-Papst (1492-1503) noch den Namen Alexander VI. annahm, obwohl es einen rechtsgültigen Alexander V. nie gab.

Es dauerte damals etwa 500 Jahre, bis die Theologen über Papst oder Gegenpapst zu entscheiden in der Lage waren, obwohl es ja nur einen Papst geben kann.

Nur mal, um ein Zeitfenster zu setzen für solche, die auf Entscheidungen der Theologen warten.
Wie weit sind Sie denn gesunken! Sie hatten sich nach dem Entschuldigungs-Fauxpas durch gute Argumentationen wieder aufgerappelt, aber jetzt kommen Sie mit Drohungen wie das BdW.

"Fabeleien" ist übrigens auch kein Argument.
Dogmatiker
wh:

und es wird dereinst einmal definitiv bewiesen sein.
(auf das jüngste gericht, bzw. auf die stunde der wahrheit einzelner - todesstunde - warte ich gerne!)
Dogmatiker
jaja, hab ich als antwort erwartet.

ich sage zu den fabeleien nichts mehr. dazu ist mir die zeit zu schade!
@Dogmatiker: Von Ihnen hätte ich erwartet, dass Sie argumentieren können. Zu behaupten, das sei absurd, ist doch wirklich kein Argument. "si tacuisses" ist auch kein Argument.

Das "Buch der Wahrheit" spielt Franziskus natürlich in die Hände. Dieses Geschwurbel mit sogar zitierten Prophezeiungen, die es gar nicht gibt, wird dazu dienen, zu sagen: "Von solchem Zuschnitt sind die Gegner von …More
@Dogmatiker: Von Ihnen hätte ich erwartet, dass Sie argumentieren können. Zu behaupten, das sei absurd, ist doch wirklich kein Argument. "si tacuisses" ist auch kein Argument.

Das "Buch der Wahrheit" spielt Franziskus natürlich in die Hände. Dieses Geschwurbel mit sogar zitierten Prophezeiungen, die es gar nicht gibt, wird dazu dienen, zu sagen: "Von solchem Zuschnitt sind die Gegner von Papst Franziskus."

Aus wissenschaftlicher Sicht ist das BdW allerdings völlig belanglos. Um die große Masse zu gewinnen, ist es allerdings nützlich.
Dogmatiker
si tacuisess....

unglaublich.
@a.t.m.: Genauso ist es. Und ich möchte zudem nochmals betonen, dass es doch ebenso pure Absicht ist, in Kenntnis von CIC Can. 189, demzufolge der Rücktritt an diejenigen zu richten ist, von denen er das Amt erhalten hat, also an die wahlberechtigten Kardinäle, diese Kardinäle nur als solche zu erwähnen, von denen er das Amt erhalten hat (um zu betonen: ich kenne Can. 189), nicht aber als …More
@a.t.m.: Genauso ist es. Und ich möchte zudem nochmals betonen, dass es doch ebenso pure Absicht ist, in Kenntnis von CIC Can. 189, demzufolge der Rücktritt an diejenigen zu richten ist, von denen er das Amt erhalten hat, also an die wahlberechtigten Kardinäle, diese Kardinäle nur als solche zu erwähnen, von denen er das Amt erhalten hat (um zu betonen: ich kenne Can. 189), nicht aber als Adressaten, stattdessen den Rücktritt an Priester, die mit Heiligsprechungen zu tun hatten, zu adressieren, ihn sozusagen in die Luft zu sprechen.

Richtig wäre es gewesen, die wahlberechtigten Kardinäle zu adressieren. Zu erwähnen, dass er von diesen das Amt erhalten hat, also etwas, was allgemein bekannt ist, wäre dagegen mitnichten nötig.

Zu den Pfründen: Es wird auch kein Kirchenrechtsprofessor einer modernistischen Diözese den "Rücktritt" Benedikts XVI. anzweifeln. Diese erhalten ihr Geld und wollen nicht vom Bischof abgesägt werden. Professoren einer guten Diözese könnte den Rücktritt anzweifeln, aber warum sollen sie sich mit einem Fall befassen, den es selten gibt, und sich ggf. Ärger bereiten?

Es ist ja auch kein Zufall, dass der Latein-Text von einem emeritierten Professor kritisiert wurde und die Rechtsungültigkeit von einem emeritierten Rechtsanwalt, der zwar kein Kirchenrechtler, aber ein Völkerrechtler ist, und ein Rücktritt eines Staatsoberhauptes hat ja auch völkerrechtliche Relevanz. Der Heilige Stuhl ist ja ein Völkerrechtssubjekt.
Dogmatiker
zu behaupten, der rücktritt benedikts sei ungültig wg. formfehler, ist genauso absurd wie an das buch der wahrheit zu glauben.

aber macht nur alle weiter so! man wird schon sehen, was man dereinst dafür erhalten wird...

---

plötzlich zählt bei bestimmten dann auch die piusbruderschaft nicht mehr, DIE nie so etwas behaupten würde und behauptet hat.

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zum thema "ungültiger rücktritt" sage ICH …More
zu behaupten, der rücktritt benedikts sei ungültig wg. formfehler, ist genauso absurd wie an das buch der wahrheit zu glauben.

aber macht nur alle weiter so! man wird schon sehen, was man dereinst dafür erhalten wird...

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plötzlich zählt bei bestimmten dann auch die piusbruderschaft nicht mehr, DIE nie so etwas behaupten würde und behauptet hat.

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zum thema "ungültiger rücktritt" sage ICH hier übrigens nichts mehr. denn offensichtlichen .... ... sollte nicht weiter kommentiert werden.

an alle irritierten:

GLAUBT SO EINEN UNSINN NICHT, ER IST MIT ABSOLUTER SICHERHEIT UNWAHR.

und es wird dereinst einmal definitiv bewiesen sein.
(auf das jüngste gericht, bzw. auf die stunde der wahrheit einzelner - todesstunde - warte ich gerne!)

gute nacht.
Rosa de Sarom
Deus proteja Cardeal Burke und Athanasius Schneider
a.t.m
DrMartinBachmaier: Auch ich kann es beim besten Willen nicht verstehen warum
Papst Benedikt XVI der ja ein sehr guter Lateiner sein soll (wenn nicht sogar als langjähriger Präfekt der Kongregation für die Glaubenslehre sein musste) solche offensichtlichen Fehler wie von Prof. Stroh bewiesen machen würde. Daher ist anzunehmen das Papst Benedikt XVI diese Fehler bewusst einbaute um seinen …More
DrMartinBachmaier: Auch ich kann es beim besten Willen nicht verstehen warum
Papst Benedikt XVI der ja ein sehr guter Lateiner sein soll (wenn nicht sogar als langjähriger Präfekt der Kongregation für die Glaubenslehre sein musste) solche offensichtlichen Fehler wie von Prof. Stroh bewiesen machen würde. Daher ist anzunehmen das Papst Benedikt XVI diese Fehler bewusst einbaute um seinen Rücktritt als ungültig zu erkennen zu geben, und sein angeblicher Nachfolger verhält sich ja auch nicht gerade so wie es von einen Papst zu erwarten wäre, keine Roten Schuhe, wohnt nicht in der päpstlichen Wohnung, bezeichnete sich ja des Öfteren als NUR "Bischof von Rom" usw. Vielen Mitarbeitern des Vatikans dürfte das auch bekannt sein, aber um Angst ihre Pfründe zu verlieren werden diese schweigen. Und wie es Kurienmitarbeitern geht die sich auf die Seite Gottes unseres Herrn und seiner Kirche stellen, führt ja der "Unbarmherzig" - "Barmherzigkeit" vorheuchelnde "Franziskus I" regelmäßig dar.

Gottes und Mariens Segen auf allen Wegen
@Johanna: Es geht nicht darum, wer besser Latein kann (diese Frage wurde von Agnes angesprohen, sodass ich darauf eingegangen bin), es geht darum, ob der "Rücktritt" gültig war oder nicht. Und wenn Sie etwas kündigen, dann muss das auch da stehen und richtig adressiert sein.

Aber auf die Frage geht ja keiner ein; stattdessen wird da ein neues Kriterium, "Bescheidenheit", kreiert, gemeint ist …More
@Johanna: Es geht nicht darum, wer besser Latein kann (diese Frage wurde von Agnes angesprohen, sodass ich darauf eingegangen bin), es geht darum, ob der "Rücktritt" gültig war oder nicht. Und wenn Sie etwas kündigen, dann muss das auch da stehen und richtig adressiert sein.

Aber auf die Frage geht ja keiner ein; stattdessen wird da ein neues Kriterium, "Bescheidenheit", kreiert, gemeint ist da offenbar: blöd sein, das glauben, was die Medien einem auftischen. Und wenn man's nicht glaubt, ist man halt nicht bescheiden.
johanna 57
DrMartinBachmaier
Die Sprache Jesu war die Sprache der Menschen. Wer besser Latein beherrscht, wer der bessere Kirchenrechtler,,welcher Professor irgendetwas interpretiert dient eher der eigenen Eitelkeit. Jesus war da bescheidener.
Wer sich etwas über das Latein der sog. Rücktrittserklärung informieren möchte, kann ja Professor Strohs Kommentierung lesen:
www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.papst-fe…

Prof. Stroh korrigieirt hier einiges. Ich dagegen übersetze, was da steht, also ohne davon auszugehen, dass er was anderes sagen wollte als das, was er gesagt hat. Man muss doch das Gesagte ernst nehmen und nicht sagen: Ja, …More
Wer sich etwas über das Latein der sog. Rücktrittserklärung informieren möchte, kann ja Professor Strohs Kommentierung lesen:
www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.papst-fe…

Prof. Stroh korrigieirt hier einiges. Ich dagegen übersetze, was da steht, also ohne davon auszugehen, dass er was anderes sagen wollte als das, was er gesagt hat. Man muss doch das Gesagte ernst nehmen und nicht sagen: Ja, das hat er so gemeint; das hätte man dann aber so ausdrücken müssen. Man sollte doch davon ausgehen, dass er das, was er gesagt hat, auch gemeint hat.
@Agnes: Ich hatte behauptet, dass er sich nicht genau um den Rücktritts-Text gekümmert hat, wie auch ich in der Schockstarre.

Sollte er sich aber wirklich darum gekümmert haben, unterstelle ich Kardinal Burke nicht, dass er kein Latein kann, sondern dann kann er definitiv kein Latein. Das wäre dann keine Unterstellung, sondern eine Tatsache.

Übrigens müsste der Rücktritt, damit der gültig …More
@Agnes: Ich hatte behauptet, dass er sich nicht genau um den Rücktritts-Text gekümmert hat, wie auch ich in der Schockstarre.

Sollte er sich aber wirklich darum gekümmert haben, unterstelle ich Kardinal Burke nicht, dass er kein Latein kann, sondern dann kann er definitiv kein Latein. Das wäre dann keine Unterstellung, sondern eine Tatsache.

Übrigens müsste der Rücktritt, damit der gültig ist, sein freier Entschluss und nicht das Ergebnis einer Abmachung (decisio) gewesen sein.

Wer den "Rücktritt" für rechtskräftig hält, obwohl er ihn beäugt und belauscht hat, kann definitiv kein Latein, ja mehr noch, unterstellt sogar Papst B16, dass er kein Latein kann. Weil da einfach kein Rücktritt vom Papstamt drin steht. Wo wär er denn?

Und warum ist er nicht an die gerichtet, die ihm das Amt verliehen haben (CIC Can 189), die er als solche sogar in der "Rücktritts"-Erklärung erwähnt hat?

Wenn ich Papst gewesen wäre und mit so einem Kauderwelsch abgetreten wäre, würde mir diese Blamage weher tun als der erzwungene Verlust des Papstamtes. Allerdings waren zumindest manche Lateinfehler "intelligente Fehler", wie Arthur H. Lambauer dies sagt. So kann man andererseits Papst B16 aufgrund der Intelligenz dieser Fehler würdigen. Bei anderen Fehlern wie etwa "Ecclesiam curae... confidimus" kann ich allerdings keine Intelligenz erkennen, weiß ich einfach nicht, wieso dieser Unsinn.
2 more comments from DrMartinBachmaier
Zu meinem vorletzten Posting, das ja indirekt auf Kardinal Burke Bezug nimmt. Ich will ihm nicht unterstellen, ein schlechter Kirchenrechtler zu sein. Ich glaube, dass es ihm eher so ergangen ist wie mir unmittelbar nach dem angeblichen Rücktritt. Aus Enttäuschung darüber sieht und hört man sich das Gesagte kaum an, weil man sich halt lieber mit Dingen beschäftigt die Freude bereiten. Und so …More
Zu meinem vorletzten Posting, das ja indirekt auf Kardinal Burke Bezug nimmt. Ich will ihm nicht unterstellen, ein schlechter Kirchenrechtler zu sein. Ich glaube, dass es ihm eher so ergangen ist wie mir unmittelbar nach dem angeblichen Rücktritt. Aus Enttäuschung darüber sieht und hört man sich das Gesagte kaum an, weil man sich halt lieber mit Dingen beschäftigt die Freude bereiten. Und so kommt es, dass dieses Rücktritt-Kauderwelsch von der großen Mehrheit als rechtsgültiger Rücktritt gesehen wird, ohne dem Text (Latein kann doch eh kaum einer mehr gut genug) und den Umständen Beachtung zu schenken.
@Iacobus: Ja, das weiß ich, allerdings tat er (Ganganelli, Clemens XIV.) dies auf Druck der Bourbonen, m.E. von Anfang an ein liederliches Herrscherhaus. Ganganelli galt aber auch als hochintelligenter Mann. Dass er Franziskaner war, wusste ich nicht. Er wollte den Jesuiten-Orden nicht auflösen, aber der Drohung einer Abspaltung der Bourbonen-Länder gab er letztlich doch nach. Allerdings …More
@Iacobus: Ja, das weiß ich, allerdings tat er (Ganganelli, Clemens XIV.) dies auf Druck der Bourbonen, m.E. von Anfang an ein liederliches Herrscherhaus. Ganganelli galt aber auch als hochintelligenter Mann. Dass er Franziskaner war, wusste ich nicht. Er wollte den Jesuiten-Orden nicht auflösen, aber der Drohung einer Abspaltung der Bourbonen-Länder gab er letztlich doch nach. Allerdings achtete man im Konklave bereits darauf, dass dieses Mal kein Jesuiten-freundlicher Papst wie Clemens XIII. gewählt werde, sondern ein Papst, der den Jesuitenorden auflöst. Ganganelli versprach jedoch nur, dies zu prüfen. Er dürfte aber sehr wohl gewusst haben, dass man dies von ihm erwartete. Katharina die Große (Zarin von Russland) widersetzte sich der Auflösung des Jesuiten-Ordens in ihrem Landes, wo ja die Katholiken nur eine kleine Minderheit waren, denn sie legte Wert auf Bildung, die ja gerade die Jesuiten vermittelten. Ich weiß jetzt nicht, inwieweit die Auflösung des Jesuitenordens bei uns zum katholischen Bildungs-Defizit beigetragen hat, da man diesbezüglich immer die Säkularisation 1803 anführt. Sie führte dazu, dass im 19. Jahrhundert alle Wissenschaftler Protestanten waren.
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Iacobus
@DrMartinBachmaier:
nota bene: Ganganelli ist übrigens der spätere Papst, der den Jesuitenorden aufhob...
Ein Franziskaner.
@Dogmatiker: Ein Fach muss man so lernen, dass man die Prüfung besteht und ggf. das einem Aufgetragene erledigen kann. Selbst ohne Auftrag das Gelernte anzuwenden ist nicht erwünscht. Es glauben ja auch die meisten Physiker, dass die Amis auf dem Mond waren, weil sie Physik anwenden, um ihre Prüfungen zu bestehen und ihre Aufträge zu erfüllen, aber doch nicht, um selbst was in Frage zu stellen.
Warum heißt es da zunächst "Mann in Weiß"? Weil es eben nicht klar ist dass es ein Papst ist. Ein "Petrus Romanus" existiert nicht in der Malachias-Prophetie. Die Publikation in Lignum Vitae enthält die 112 Sinnsprüche, die ersten 71 nachträglich, die letzen 41 prophetisch von Philipp Neri. Lignum Vitae enthält aber auch Papstnamen und Interpretationen. Der letzte Sinnspruch heißt: "In extrema …More
Warum heißt es da zunächst "Mann in Weiß"? Weil es eben nicht klar ist dass es ein Papst ist. Ein "Petrus Romanus" existiert nicht in der Malachias-Prophetie. Die Publikation in Lignum Vitae enthält die 112 Sinnsprüche, die ersten 71 nachträglich, die letzen 41 prophetisch von Philipp Neri. Lignum Vitae enthält aber auch Papstnamen und Interpretationen. Der letzte Sinnspruch heißt: "In extrema persecutione S.R.E. sedebit". Das bezieht sich auf Franziskus. "Papstname" und Interpretation stammt gemäß Lignum Vitae von Ciaconius (von wem sie wirklich stammt, ist umstritten), und diese heißt: "Petrus Romanus (Papstname bzw. das Synonym für Papst), qui pascet ..." Näheres hier: de.wikipedia.org/w/index.php insbesondere "zur Problematik des letzten Sinnspruchs"
Iacobus
@DrMartinBachmaier:
Wenn F1 kein rechtsgültiger Papst ist, kann er auch nicht der letzte Papst sein (Petrus Romanus) und auch nicht der in Fatima genannte getötete Papst. Vielleicht ist aber auch der in Fatima erwähnte getötete Mann in weiß eben kein Papst, sondern nur ein Mann in weiß? Und wären dann die vielen toten Purpurträger vieleicht die Synoden-Väter?
Dogmatiker
wohlgeruhe Nachtruhe!
Dogmatiker
Übrigens (wie schon mal an anderer Stelle erwähnt), man kann NICHT Kard. Burke hochjubeln und GLEICHZEITIG behaupten, der Papst wäre kein Papst oder der Rücktritt des alten Papstes sei ungültig... usw.

Kard. Burke ist DER Kirchenrechtler (gewesen), und er würde und ist nie auf den absurden Gedanken gekommen, dass der Rücktritt ungultig sei.
One more comment from Dogmatiker
Dogmatiker
Natürlich ist der Rücktritt von Benedikt XVI. gültig.

Kein legitimierter Kirchenrechtler bezweifelt die Gültigkeit.

Nur vereinzelte Verschwörungstheoretiker und Kirchenrechts-Laien.

Im Prinzip sind gerade DAS die eigentlichen Papisten, weil es für sie unvorstellbar ist, dass sich ein Papst so wie der aktuelle verhält oder verhalten kann. (und deswegen darf es gar kein Papst sein!)

Dabei …More
Natürlich ist der Rücktritt von Benedikt XVI. gültig.

Kein legitimierter Kirchenrechtler bezweifelt die Gültigkeit.

Nur vereinzelte Verschwörungstheoretiker und Kirchenrechts-Laien.

Im Prinzip sind gerade DAS die eigentlichen Papisten, weil es für sie unvorstellbar ist, dass sich ein Papst so wie der aktuelle verhält oder verhalten kann. (und deswegen darf es gar kein Papst sein!)

Dabei hat die Kirchengeschichte in bezug auf Päpste schon ganz, ganz, ganz anderes gesehen und ertragen müssen...

Schuster bleib bei deinen Leisten!
@Iacobus: Ich glaube nicht, dass B16 das vorprogrammiert hat, ich glaube aber, dass es so kommen wird, und zwar nach Revolution, Weltkrieg und dreitägiger Finsternis, die - so meine ich - Franziskus nicht überleben wird. B16, gemäß der "Malachias"-Prophezeiung (mutmaßlicher Autor der 41 wahren Sinnsprüche: Philipp Neri) durch den Sinnspruch "gloria olivae" ausgezeichnet, muss ja noch den …More
@Iacobus: Ich glaube nicht, dass B16 das vorprogrammiert hat, ich glaube aber, dass es so kommen wird, und zwar nach Revolution, Weltkrieg und dreitägiger Finsternis, die - so meine ich - Franziskus nicht überleben wird. B16, gemäß der "Malachias"-Prophezeiung (mutmaßlicher Autor der 41 wahren Sinnsprüche: Philipp Neri) durch den Sinnspruch "gloria olivae" ausgezeichnet, muss ja noch den Triumph der Kirche erleben, während Franziskus der Papst sein wird, der gemäß dem 3. Geheimnis von Fatima der Revolution zum Opfer fällt. Nun, das ist meine Meinung, da kann ich auch daneben liegen. Nach Arthur H. Lambauer sind Formfehler in Verträgen mit exorbitanter Wichtigkeit gängige völkerrechtliche Praxis, um nachfolgenden Generationen Korrekturen zu ermöglichen. So wussten ja der Papst und seine Anhänger, was die Kirchenfeinde mit der Ehe vorhaben, und sicherten die Kirche durch den rechtsungültigen Rücktritt ab. Zum Rücktritt wurde er ja gezwungen (was allein schon den Rücktritt ungültig machte, aber schwer nachweisbar wäre), wie in der Ausgabe des Compact-Magazins vom Juli 2012 bereits aufgedeckt wurde: shop.compact-online.de/…/compact-heft-ju… Spätestens in einem Jahr - das hieß damals: November 2012 - sei er tot. Nun gut, der "Rücktritt" war erst drei Monate später; da wurde vermutlich noch verhandelt, bevor der Papst die "decisio" (= "Abmachung!", nicht "Entschluss" = "consilium") bekannt gab. (Mir hat mal jemand gesagt, dass "fast alle" Adelige mit Formfehlern heiraten, um die Ehe ggf. nachträglich ungültig erklären lassen zu können. Wie weit das stimmt, weiß ich nicht. Wichtig ist mir nur die Feststellung, dass diese Adeligen ja dann von Anfang an in wilder Ehe, im Konkubinat, gelebt haben. Wie sie das vor Gott verantworten können! Vor dem Volk als gut verheiratet dastehen, vor Gott aber als Huren.)
Iacobus
@Priska:
Jetzt zeigt sich eben welche Hirten Gott dienen und welche seinem widersacher.

@DrMartinBachmaier:
Ob BXVI eine Rückkehr vorprogrammiert hat?
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@Dolfi: Sie könnten doch Ihre hochinteressante Info

"Soweit ich weiss, hat Papst Benedikt XVI. verfügt, dass das Rücktrittsscreiben NUR SEIN NACHFOLGER zu lesen bekommt."

selbst in Arthur H. Lambauers Seite schreiben, nämlich hier als Kommentar:

ahlambauer.wordpress.com/…/ist-die-rucktri…
@prisca: die 666-Sache ist mir nicht so wichtig, dass ich da lange nachforschen wollte. Nur wenn jemand schnell was zur Dokumentation gefunden hätte!

@Dolfi, Viandonta: Nach CIC Can. 189 muss der Verzicht gegenüber der Autorität erklärt werden, die das Amt verliehen hat. Das waren die Kardinäle des Konklave. Und diese Kardinäle sind sogar ausdrücklich im sog. Rücktrittsschreiben erwähnt. Da …More
@prisca: die 666-Sache ist mir nicht so wichtig, dass ich da lange nachforschen wollte. Nur wenn jemand schnell was zur Dokumentation gefunden hätte!

@Dolfi, Viandonta: Nach CIC Can. 189 muss der Verzicht gegenüber der Autorität erklärt werden, die das Amt verliehen hat. Das waren die Kardinäle des Konklave. Und diese Kardinäle sind sogar ausdrücklich im sog. Rücktrittsschreiben erwähnt. Da steht nämlich, dass B16 der Dienerschaft (dem ministerium) das (oder etwas) ihm von den Kardinälen 2005 Anvertraute "zurückverkündet" ("renuntio"), was "aufkündigt" heißen sollte, aber hier auch wie "berichtet" übersetzt werden kann. Das war übrigens der unkorrigierte, also mündlich gesprochene "Rücktritts"-Satz. Im korrigierten heißt es, dass er das ihm anvertraute "ministerium" aufkündigt. "ministerium" heißt in erster Linie "Dienstleistung", nicht "Amt", welches im CIC "munus" heißt.

Die Kardinäle sind - m.E. ganz demonstrativ - als Amts-Spender erwähnt, als Adressat sind dagegen die Priester, die mit drei Heiligsprechungen zu tun hatten ebenso ganz demonstrativ als Bestandteil des Rücktrittsschreibens genannt (oder beim mündlichen Original-Rücktritt zudem ein gewisses "ministerium"), also nicht die Kardinäle, sondern Leute, die mit drei Heiligsprechungen zu tun hatten.

Draufgekommen ist übrigens der emeritierte Rechtsanwalt und Völkerrechtsexperte Arhur H. Lambauer, übrigens erst in einem Kommentar entstanden im Dialog mit mir. Die Stelle ist hier:

ahlambauer.wordpress.com/…/ist-die-rucktri…

Hauptbestandteil des Artikels, den man nach Zurückscrollen lesen kann, sind eigentlich die fehlenden t.t. (termini technici, Fachausdrücke). B16 "tritt so zurück", dass die sedes Romae (also der Bürgermeisterstuhl Roms oder was) bzw. die sedes Sancti Petri (als ob der nicht schon längst verheizt wäre) vakant ist. Der völkerrechtliche Fachausdruck heißt "Sancta Sedes" oder "Sedes Apostolica" ((von Christus) abgesandter Stuhl). Die Sancta Sedes ist das Völkerrechtssubjekt des Papstes: de.wikipedia.org/wiki/Heiliger_Stuhl
Hildegard51
Gebet vor dem Allerheiligsten Sakrament

O Jesus, mein Herr und Gott, ich glaube, daß Du im heiligsten Sakrament als Gott und Mensch, mit Leib und Seele, mit Fleisch und Blut wahrhaft, wirklich und mit ganzem Wesen gegenwärtig bist. Meinen leiblichen Augen bist Du zwar verborgen, aber im Lichte des Glaubens schaue ich Dich mit den Augen des Geistes und erkenne unter der Gestalt des Brotes Deine …More
Gebet vor dem Allerheiligsten Sakrament

O Jesus, mein Herr und Gott, ich glaube, daß Du im heiligsten Sakrament als Gott und Mensch, mit Leib und Seele, mit Fleisch und Blut wahrhaft, wirklich und mit ganzem Wesen gegenwärtig bist. Meinen leiblichen Augen bist Du zwar verborgen, aber im Lichte des Glaubens schaue ich Dich mit den Augen des Geistes und erkenne unter der Gestalt des Brotes Deine göttliche Majestät und Herrlichkeit. - Stärke meinen Glauben, o Jesus!
Ich glaube und bekenne, daß Du in diesem Geheimnis derselbe bist, der von Ewigkeit zu Ewigkeit als einiger Gott lebt und
regiert mit dem Vater und dem Heiligen Geiste; daß Du derselbe bist, der in der Fülle der Zeiten aus Liebe zu uns vom Himmel herabgekommen und Mensch geworden ist; daß Du derselbe bist, der um unseres Heiles willen am Kreuze gestorben, aus dem Grabe wieder auferstanden und glorreich in den Himmel aufge fahren ist und dereinst kommen wird, zu richten die Lebenden und die Toten. - Stärke meinen Glauben, o Jesus!
Ich glaube, daß dieser Dein Leib wahrhaft eine Speise und Dein Blut wahrhaft ein Trank ist; daß Du mir diese himmlische Speise zur Nahrung meiner Seele und zum Unterpfand meiner künftigen Auferstehung bereitest.
In diesem Glauben, o Jesus, beuge ich meine Knie und bete Dich in tiefster Demut an als meinen Herrn und Gott, als meinen Erlöser und Seligmacher. Möchten doch alle Menschen Dich erken nen und lieben, Dich preisen und anbeten, wie die Auserwählten des Himmels, die Dich im Glanze Deiner göttlichen Majestät schauen und nicht aufhören, Dich zu loben und zu verherrlichen. Amen.

O Jesus, Du lebst in der heiligen Eucharistie, aber du schweigst. Du willst vom Tabernakel aus den Menschen Deine Güte, Deine Barmherzigkeit nicht mehr durch Worte und Wunder zeigen wie in den Tagen Deines Erdenlebens. Du möchtest aber doch, dass die Menschen Deine Liebe fühlen. Darum biete ich mich Dir an. Bediene Dich aller Glieder meines Leibes, aller Fähigkeiten meiner Seele, lass durch mich geschehen, was Du auf Erden denen getan hast, die Du liebtest!

O Jesus, Du hast in Deiner Ölbergverlassenheit und Todesangst um Trost zum himmlischen Vater gebeten. Du weißt, es gibt Seelen, die auf Erden keine Stützen, keinen Tröster haben. Sende Ihnen einen Engel, der ihnen Freude bringt!

O Jesus, Du wünschest Menschen, die von Deiner Liebe sprechen, die den Armen , Ausgestoßenen sagen, dass sie nicht verloren sind, den Mutlosen, dass sie einen Vater haben.

O Jesus, nimm mich dazu! Und damit nicht etwa Eitelkeit verderbe, was nur von Dir kommt, mache, dass ich, ohne es selbst zu wissen, Worte und Beweise der Kraft, der Liebe, des Wohlwollens und Verzeihens gebe! Jeder Tag soll mir als verloren gelten, an dem ich nicht von Deiner Güte Zeugnis gebe.

O Jesus, der Du so geduldig warst, so bereit, immer wieder die gleichen Lehren zu geben, mache mich geduldig im Anhören, geduldig im Helfen, mache mich stark, damit ich ein freundliches Wesen zeige, auch wenn mir ein Mensch lästig wird! Und wenn ich so schwach bin, meine Müdigkeit, meine Langeweile und Ungeduld zu verraten, dann gib, dass ich dies rasch durch ein liebevolles Wort wieder ausgleiche!

O Jesus, der Du mit unendlicher Zartheit auf die Gelegenheit, Gutes zu tun, gewartet hast, gib mir, dass ich die Leiden errate, die die Schüchternheit und Furcht verbergen! Gib mir, dass ich mutig helfe! Gib mir Zartgefühl, damit ich nicht verletze, sondern Öl gieße auf alle Wunden.

O Jesus, du suchst treue Ausspender für Deine Schätze und Deine Freuden. Gib mir viel, damit ich vielen gebe! Nimm meine Hände zum Heilen und Almosen verteilen: sie sollen für alle arbeiten, allen zu Hilfe kommen! Lass mich nie vergessen, dass ich zum Dienen auf Erden bin, wie Du es warst!

O Jesus, der Du die Seelen so innig liebst, dem nur die Seele etwas gilt, mag die äußere Form schön oder abstoßend, der Charakter sanft oder reizbar sein, gib, dass auch ich in meinen Begegnungen mit den Menschen nur die Seelen sehe und die Seelen suche und liebe, für die Du am Kreuze gestorben bist! Amen.
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Hildegard51
8. November:Der heilige Gottfried (Godfrid), Bischof und Bekenner von Amiens, Frankreich, + 8.11.1118 - Fest: 8. November
Gottfried stammte aus einer adeligen Familie im Bezirk von Soissons. Fulko, sein Vater, beschloss als Witwer sein Leben in einem Kloster. Unser Heiliger war erst fünf Jahre alt, als man ihn der Leitung des Abtes Gottfried vom Berge St. Quintin übergab, der ihn über die Taufe …More
8. November:Der heilige Gottfried (Godfrid), Bischof und Bekenner von Amiens, Frankreich, + 8.11.1118 - Fest: 8. November
Gottfried stammte aus einer adeligen Familie im Bezirk von Soissons. Fulko, sein Vater, beschloss als Witwer sein Leben in einem Kloster. Unser Heiliger war erst fünf Jahre alt, als man ihn der Leitung des Abtes Gottfried vom Berge St. Quintin übergab, der ihn über die Taufe gehoben hatte. Dieser Gottfried war ein Oheim der gottseligen Itta, Gräfin von Bologne und Namur, Mutter Gottfrieds und Balduins, die Könige von Jerusalem wurden.

Von seiner frühesten Jugend an beraubte sich der Heilige immer eines großen Teils der ihm gegebenen Nahrung und verteilte sie unter die Armen. Oft sogar erschien er nicht im Speisesaal und schloss sich in irgendeinem Bethaus ein, um sich mit Gott zu unterhalten. Nicht selten widmete er auch den größten Teil der Nacht dieser heiligen Übung. Die häufigen Tränen, die während des Gebetes seinen Augen entströmten, gaben deutlich seine zärtliche Andacht und lebendige Erschütterung zu erkennen. Als er fünfundzwanzig Jahre alt war, weihte ihn der Bischof von Noyon zum Priester. Dieser Ehre erschien er auch vollkommen würdig, nicht nur wegen seiner Tugenden, sondern auch wegen seines täglichen Voranschreitens in der Religionskenntnis. Seine Demut weigerte sich zwar, diese hohe Würde anzunehmen, aber seine Einwendungen wurden nicht gehört.

Kurz danach übertrug man ihm die Leitung der Abtei Nogent in Kampagne, die unter ihm durch ihre strenge Zucht bald sehr berühmt wurde. Zwei Äbte zogen sich dahin zurück, um als einfache Ordensmänner unter einem solchen Meister eine größere Vollkommenheit zu erstreben.

Gottfried hatte eine solche Wachsamkeit über sich selbst erworben, dass er alle seine Sinne vollkommen beherrschte. Nie redete er ein unnützes Wort, nie hefteten sich seine Augen auf irgendeinen Gegenstand, wenn es nicht notwendig war. Sein Schweigen und sein äußerst sittsames Benehmen waren sichtbare Beweise seiner steten Geistessammlung. Als man ihm eines Tages eine besser als gewöhnlich zubereitete Speise vorstellte, sagte er, sich beklagend: „Wisst ihr nicht, dass das Fleisch sich empört, wenn man ihm schmeichelt?“ Ein ganzes Konzilium drang einst in ihn, die Abtei zum heiligen Remigius in Rheims zu übernehmen. Da trat er in die Mitte der Versammlung und sagte, nach Anführung der für ihn sprechenden Kanons: „Gott behüte, dass ich eine arme Braut verachte, und ihr eine reiche vorziehe.“

Der Heilige hatte sich bald nach seiner Profession im Kloster aus Gehorsam und mit Herzensfreude der Krankenpflege angenommen. Er pflegte die Kranken mit aller Demut und Liebe sowohl an Leib als an der Seele, war Tag und Nacht bei ihnen, tat alles, was nötig und heilsam war. Er tröstete, ermahnte, betete oder las, wie es dem Leidenden zuträglich war, und nur die Liebe es tun konnte. Als Abt des Klosters Nogent, das so viel als aufgelöst war, hat er dasselbe nicht nur hergestellt von innen durch die Klosterzucht, von außen durch die Bauten, sondern den Bestand auch gesichert für die Zukunft. Er ließ dort auch ein eigenes Armenhaus bauen zur Beherbergung und allseitigen Pflege der Armen und Kranken, denen er selbst diente.

Im Jahr 1103 wurde er auf dem Konzilium zu Troyes auf Ansuchen der Gesandten von Amiens zum Bischof dieses Stuhls erwählt. Man musste ihn aber gleichsam mit Gewalt zum Empfang der Bischofsweihe zwingen. Barfüßig unter Gebet und Tränen ging er dann in die Stadt und hielt in der Kirche zum heiligen Firmin eine sehr rührende Rede an das anwesende Volk. Sein Palast war das Haus eines wahren Dieners Jesu. Jeden Tag wusch er dreizehn Armen die Füße und bediente sie zu Tisch. Mit unbeugsamem Eifer widersetzte er sich stets den Bestrebungen der Großen, die hartnäckig an ihren Unordnungen hingen. Ebenso griff er mit kraftvoller Hand die unter seiner Geistlichkeit herrschenden Missbräuche an, und stellte nach vielen überstandenen Schwierigkeiten die Verbesserung in dem Kloster zum heiligen Valerikus her. Als er am heiligen Weihnachtsfest die heiligen Geheimnisse feierte, in Gegenwart Roberts, des Grafen von Artois, der zu St. Omer seinen Hof hielt, wollte er selbst von den Fürsten keine Opfergabe annehmen, weil sie in einem zu weltlichen Gepränge erschienen. Mehrere verließen die Kirche und kehrten in einfacherer Kleidung zurück, um des Segens des heiligen Bischofs nicht beraubt zu werden.

Sein heiliger Eifer zur gründlichen und durch alle Stände durchgreifenden Verbesserung zog ihm bei aller seiner Güte und Sanftmut mancherlei Leiden zu. An ihm wurde das Wort des Herrn wahr: „In mir habt ihr Freude, in der Welt werdet ihr Betrübnis haben.“ Neben den Spottreden über ihn, neben Trotz und Verachtung wurde ihm einmal unter dem Schein von Teilnahme Wein mit Gift dargereicht, um ihn los zu werden. Gott aber gab ihm zu erkennen, was es mit dem Wein auf sich hatte, und er blieb bewahrt. Er fuhr aber in seinem Eifer fort, jedoch mit seufzender Seele über die Hartnäckigkeit der Sünde. Er erschien auch auf einer Kirchenversammlung zu Vienne im Delphinat, und führte mit großer Bescheidenheit und Weisheit das Wort über viele Gegenstände, die da beraten wurden zur Verbesserung einer gar nicht rühmlichen Zeit. Die traurige Erfahrung seines Hirtenamtes, der Kummer vergeblich angewandter Mühe, wie er glaubte, die geringe Hoffnung einer besseren Zukunft, und vor allem sein Bußsinn brachten ihn zu dem Entschluss, sein Leben in der großen Kartause zu Grenoble mit Gott allein zuzubringen. Er begab sich nach dieser Versammlung wirklich dorthin und entsagte in einem gar demütigen Schreiben an das zu Beauvais versammelte Konzilium seinem Hirtenamt, weil er dessen unwürdig und unfähig, und nun zu einem stillen Büßerleben vor Gott bereitet sei. Aber seine Bitten wurden nicht angenommen, er musste wieder zur Hirtenlast zurück, und das Volk nahm ihn mit Ehre und Freude wieder auf. Er versuchte jetzt aufs Neue mit heiligem Seeleneifer der einreißenden Ausgelassenheit und den überhandnehmenden Sittenzerfall entgegenzuwirken. Da aber der Erfolg auch nun nicht viel besser wurde, so verkündigte er der Stadt Amiens mit prophetischem Geist die drohende Strafrute Gottes. Und siehe, in der Tat erfüllte sich seine Prophezeiung noch im selben Jahr am heiligen Bartholomäusabend. Eine nachtschwarze Wolke lagerte sich über der Stadt, das Ungewitter brach los, das Feuer schlug allseitig aus und legte die Stadt bis an St. Firminskirche, die bischöfliche Wohnung und wenige Häuser der Armen in Asche. Der heilige Mann half, tröstete, unterstützte, wo er konnte und ermahnte zur Buße und Besserung, mit der Zusicherung: Gott – der da mächtig ist zu nehmen und zu geben – werde sie bald wieder segnen. Aber seine Seele fand keine Ruhe und keinen Trost mehr auf der Erde, sie sehnte sich nach Erlösung aus dem Jammertal, und ihr Seufzen wurde bald erhört. Auf einer unternommenen Reise nach Rheims ergriff ihn im Kloster des heiligen Krispin zu Soisson, wo er eingekehrt war, ein heftiges Fieber. Im Gefühl des nahenden Endes empfing er mit großer Andacht die heiligen Sakramente; bat noch, seinen Leichnam ebenda ins Kapitelhaus zu beerdigen, und gab nach wenigen Tagen, die Augen und Hände zum Himmel erhoben, seinen seligen Geist in die Hände seines Schöpfers am 8. November im Jahr 1118, im 11. Jahr seines bischöflichen Amtes.

Der eilige wurde dort begraben, und Gott machte die so sehr verkannte Heiligkeit seines Dieners durch viele Wunderzeichen bekannt.

Der heilige Willehad, 1. Bischof und Bekenner von Bremen, + 8.11.789 – Fest: 8. November

Bei der Einführung des Christentums in Sachsen war Karl der Große darauf bedacht, dem immer noch mächtigen Heidentum einen festen Damm entgegenzusetzen in der Errichtung von Bistümern und Schulen unter Leitung würdiger und tüchtiger Männer. So stiftete er das Bistum Osnabrück, dessen erster Bischof Wiho ein Jünger des heiligen Bonifatius war, Paderborn, dem als erster Bischof der Sachse Hathumar vorstand, Münster, dessen Bischofssitz der heilige Ludger zierte, Minden, dessen erster Bischof Hercumbert hieß, Bremen, das Willehad erhielt. Verdens erster Bischof war Patto, Halberstadts erster Bischof Hildegrim. Zum Bistum Hildesheim legte Karl den Grund, aber erst unter seinem Sohn Ludwig dem Frommen wurde es zum bischöflichen Sitz erhoben. Die auserkorene Schar von Bischöfen vereinte sich, um das Christentum in Herz und Geist des Sachsenvolkes einzuführen und die Segnungen der Kirche unter dem trefflich veranlagten Volk auszubreiten.

Der unvergleichliche Willehad, ein Schüler Alcuins, kam aus Nordhumberland nach Friesland und predigte das Evangelium zuerst in der Gegend von Dockum, wo der heilige Bonifatius mit seinen Gefährten die Marterkrone gewonnen hatte. Die Einwohner hatten dem Heiligen ein dankbares Andenken bewahrt, nahmen die christliche Lehre bereitwillig an und eine große Menge Volkes ließ sich taufen.

Mit außerordentlichen Kenntnissen und Wissenschaften ausgestattet und von glühendem Eifer beseelt, setzte Willehad seine Missionstätigkeit in weiteren Kreisen fort, unbekümmert um die Gefahren und Schwierigkeiten. Mehrere Heiden beschlossen ihn umzubringen, andere widersprachen ihnen. Sie kamen nun überein, das Los über ihn zu werfen, denn sie meinten, ihre Götter würden so entscheiden, ob man ihn töten solle oder nicht. Gottes heilige Vorsehung ließ nicht zu, dass ihn das Todeslos traf und rettete ihn. In Drenthe gewann er viele Seelen durch seine begeisterten Predigten. Als aber seine Jünger ohne sein Wissen einen Götzentempel zerstören wollten, schwang ein Götzendiener das Schwert, um unserem Heiligen mit einem furchtbaren Streich das Haupt zu spalten, aber eine Halskette, an der ein Kreuz mit Reliquien hing, machte den Hieb unschädlich. Die Götzendiener erkannten voll Staunen, dass er unter einem mächtigen überirdischen Schutz stehe und bezeigten ihm fortan große Verehrung.

Mit dem einen großen Ziel im Auge, das Evangelium immer weiter zu verbreiten, ging Willehad über die Weser und drang bis zur Elbe vor. Aber bei dem allgemeinen Aufstand der Sachsen gegen Karl den Großen im Jahr 782 mussten alle Glaubensboten fliehen. Willehad flüchtete sich in das Kloster Echternach unweit von Trier und beschäftigte sich während des Krieges mit Beten und Betrachten, Lesen und Abschreiben der heiligen Schriften. Am Grab des heiligen Willibrord schöpfte er frischen Mut zu seinem apostolischen Beruf. Um diese Zeit unternahm er auch eine Reise nach Rom und erbat sich den Rat und Segen des Papstes Hadrian zu seiner Missionstätigkeit in Deutschland.

Nach hergestelltem Frieden kehrte Willehad nach Sachsen zurück, gründete viele christliche Gemeinden und erbaute viele Kirchen. In Anerkennung seiner großen Verdienste wurde er unter dem Einfluss Karls zum Bischof erwählt und er nahm seinen Wohnsitz zu Bremen im Jahr 787. In seiner hohen Stellung blieb Willehad seiner gewohnten Lebensweise treu, genoss nur Wasser und Brot, Gemüse und Baumfrüchte. Niemals aß er Fleisch, nur auf Befehl des Papstes kostete er wegen seiner schwachen Gesundheit etwas von Fischen. Sehr oft fastete er, täglich las er unter Tränen die Heilige Messe und betete den ganzen Psalter. Seine hohen Berufspflichten erfüllte er auf das gewissenhafteste bis in sein hohes Greisenalter. Als er auf dem Sterbebett lag und seine Jünger jammerten, dass seine Schäflein, wenn er sie jetzt verlasse, der Raubgier der Wölfe anheimfallen würden, sprach er: „Seid getrost! Meine Herde empfehle ich demjenigen, der sie mir anvertraut hat. Er wird sie beschützen, denn er ist die lautere Liebe und Erbarmung.“ Dann schloss er selig seine Augen zum letzten Schlummer am 8. November 789. Sein heiliger Leichnam wurde von Plexem nach Bremen überführt und in der von ihm erbauten Kathedrale beigesetzt, wo Gott seinen unermüdlichen Diener durch viele Wunder verherrlichte.
Dolfi
@DrMartinBachmaier 7.11.2014 22:56:33 "Nichtsdestotrotz ist Franziskus rechtswidriger Papst, da Papst Benedikt XVI. rechtsungültig zurückgetreten ist (unklarer Rücktrittsatz, klare Formfehler: falscher Adressat, Vermeidung der Fachausdrücke)." (Ende Zitat)

Soweit ich weiss, hat Papst Benedikt XVI. verfügt, dass das Rücktrittsscreiben NUR SEIN NACHFOLGER zu lesen bekommt. Haben Sie eine …More
@DrMartinBachmaier 7.11.2014 22:56:33 "Nichtsdestotrotz ist Franziskus rechtswidriger Papst, da Papst Benedikt XVI. rechtsungültig zurückgetreten ist (unklarer Rücktrittsatz, klare Formfehler: falscher Adressat, Vermeidung der Fachausdrücke)." (Ende Zitat)

Soweit ich weiss, hat Papst Benedikt XVI. verfügt, dass das Rücktrittsscreiben NUR SEIN NACHFOLGER zu lesen bekommt. Haben Sie eine Quelle für die in Klammer gesetzten Angaben? Würde mich interessieren. Man sagt, der Papst DARF zurücktreten - stimmt, vom Kirchenrecht her gesehen. Aber von der bis zum Tode gültigen Wahl her gesehen...?

Und was die "Warnungsbotschaften" - dann 666-Buch - jetzt BUCH DER WAHRHEIT anbelangt, kann man nicht, sondern MUSS MAN "warnen". Die Hölle hat heute überall ihre Finger im Spiel. Ich persönlich meine, dass derlei Botschaften da sind, um auch jene zu verwirren, die noch katholisch denken und leben... (die das nicht mehr tun, brauchen keine Botschaften mehr...). Leider Gottes sind auch Priester unter den Befürwortern und Verbreitern. Fürwahr, der "Durcheinanderwürfler" (diabolos) leistet gute Arbeit der Verrblendung bei denen, die er noch nicht ganz "eingestreift" hat.
Wenn man eine Prophezeiung eines bekannten Heiligen gegen den "Papst" erfindet, ist es natürlich am geschicktesten, sie genau demjenigem Heiligen zuzuschreiben, nach dem der Papst sich nennt. Das wirkt.

Nichtsdestotrotz ist Franziskus rechtswidriger Papst, da Papst Benedikt XVI. rechtsungültig zurückgetreten ist (unklarer Rücktrittsatz, klare Formfehler: falscher Adressat, Vermeidung der …More
Wenn man eine Prophezeiung eines bekannten Heiligen gegen den "Papst" erfindet, ist es natürlich am geschicktesten, sie genau demjenigem Heiligen zuzuschreiben, nach dem der Papst sich nennt. Das wirkt.

Nichtsdestotrotz ist Franziskus rechtswidriger Papst, da Papst Benedikt XVI. rechtsungültig zurückgetreten ist (unklarer Rücktrittsatz, klare Formfehler: falscher Adressat, Vermeidung der Fachausdrücke).
@prisca: Lässt sich das mit den drei Sechsern irgendwie dokumentieren?
Iacobus
@"Zwischenbericht":
Die Spreu trennt sich vom Weizen.
Hier ist diese Prophezeiung auf dem sog. Buch der Wahrheit, die ich, obwohl das Buch - wie gezeigt - im Internet existiert, im Internet nicht finden kann.
www.dasbuchderwahrheit.de/Aktuelles/Franziskus%20vo…
Die Vermutungen über die Auserwählten, die ich, um Mt 24 mit dieser Franziskus-Prophezeiung kompatibel zu machen, vortrug, haben also keine prophetische Grundlage und ich möchte mich …More
Hier ist diese Prophezeiung auf dem sog. Buch der Wahrheit, die ich, obwohl das Buch - wie gezeigt - im Internet existiert, im Internet nicht finden kann.
www.dasbuchderwahrheit.de/Aktuelles/Franziskus%20vo…
Die Vermutungen über die Auserwählten, die ich, um Mt 24 mit dieser Franziskus-Prophezeiung kompatibel zu machen, vortrug, haben also keine prophetische Grundlage und ich möchte mich davon distanzieren, zumindest solange ich die angebliche lateinische Version nicht finde.
@a.t.m. (Posting vom 7.11.2014 12:18:45): Das Buch gibt es:
reader.digitale-sammlungen.de/…/bsb10634729_000…

Doch auf einer Seite 430
reader.digitale-sammlungen.de/…/bsb10634729_007…
steht da nichts von besagter Prophezeiung über den nichtkanonisch gewählten Papst, sondern von einem dritten Krieg, von David, von Bethlehem. Oder ist es eine andere Seite 430?

Will mir jemand helfen, die ents…More
@a.t.m. (Posting vom 7.11.2014 12:18:45): Das Buch gibt es:
reader.digitale-sammlungen.de/…/bsb10634729_000…

Doch auf einer Seite 430
reader.digitale-sammlungen.de/…/bsb10634729_007…
steht da nichts von besagter Prophezeiung über den nichtkanonisch gewählten Papst, sondern von einem dritten Krieg, von David, von Bethlehem. Oder ist es eine andere Seite 430?

Will mir jemand helfen, die entsprechende Seite zu finden? Ich werde selbst mal in die Freisinger Dombibliothek schauen, wenn ich Zeit hab.

Was Sie hier abgedruckt hatten, habe ich per Googeln auf dem sog. "Buch der Wahrheit" gefunden. Dass die angeblichen Prophezeiungen dieser Maria von der Barmherzigkeit Machwerk sind, ist klar, aber dass auch von bekannten Heiligen zitierte Prophezeiungen frei erfunden sind, wäre schon allerhand.

Ansonsten, warum konnte das "Buch der Wahrheit" nicht den Link setzen. Das Buch gibts doch im Internet. Und sollte es ein anderes Buch mit selbem Titel sein, hätte man doch die Seite einscannen und hochladen können.
Gestas
@Franzel
Da sie einen "engagierten, idealistischen, hartknäckigen Eindruck" von ihm haben, warum war er dann so oft gesperrt?
Gestas
@Priska;Viadonta;Franzel
Da ich auch zu den starken Gegner von Jommel gehöre, wird euch nicht wundern wenn ich es für möglich halte unter Kirüll u.ä. wieder aufzutauchen. Solche Menschen haben eine perverse Lust an Provokation, Beleidigung und Beschimpfung. Da sie sowas unbedingt brauchen (das ist ihre Befriedigung) versuchen sie es immer aufs neue.
Doch egal wie, das Gloria TV es nicht schafft …More
@Priska;Viadonta;Franzel
Da ich auch zu den starken Gegner von Jommel gehöre, wird euch nicht wundern wenn ich es für möglich halte unter Kirüll u.ä. wieder aufzutauchen. Solche Menschen haben eine perverse Lust an Provokation, Beleidigung und Beschimpfung. Da sie sowas unbedingt brauchen (das ist ihre Befriedigung) versuchen sie es immer aufs neue.
Doch egal wie, das Gloria TV es nicht schafft diese Menschen vom Forum auf Dauer fernzuhalten, wundert mich. Das müßte doch möglich sein. Ich weis zwar selber nicht wie, aber die bei Gloria TV haben bestimmt Computerexperten die sich im Internet auskennen.
Freue mich auf den Videomitschnitt des Pontifikalamtes!