Marius Reiser - Realistik und Komik in den Ostererzählungen des Neuen Testaments

Jacques Chevalier eröffnet seine Ausgabe von Blaise Pascals „Pensées“ mit folgender Notiz des Autors: „Die Menschen verachten die Religion [gemeint ist natürlich die christliche Religion], sie …
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Bibelkritik und Auslegung der Heiligen Schrift

Um die Mitte des 18. Jahrhunderts kam es in der Geschichte der biblischen Exegese zu einem Traditionsbruch, der einschneidender war als alle früheren Zäsuren. Daraus ging die sogenannte historisch-kritische Methode hervor. Marius Reiser geht der Frage nach, wie und warum es zu diesem Traditionsbruch kam und ob er wirklich irreparabel ist.
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Bibelkritik und Auslegung der Heiligen Schrift

Um die Mitte des 18. Jahrhunderts kam es in der Geschichte der biblischen Exegese zu einem Traditionsbruch, der einschneidender war als alle früheren Zäsuren. Daraus ging die sogenannte historisch-kritische Methode hervor. Marius Reiser geht der Frage nach, wie und warum es zu diesem Traditionsbruch kam und ob er wirklich irreparabel ist.
Schwerpunkt der Beiträge ist die Geschichte der Bibelwissenschaft in Frankreich, Deutschland und England vom 16.-19. Jahrhundert. Aber auch die Väterzeit und das Mittelalter werden berücksichtigt. Einzelne Studien (z.B. zu Gen 22; Jes 7,14; Jes 53; Mk 11,12-14) erfassen die gesamte Auslegungsgeschichte. Alle wichtigen Fragen der Hermeneutik kommen zur Sprache. Dabei soll auch das gemeinsame katholisch-protestantische Erbe deutlich werden.
Die mit der Aufklärung in Verruf geratene Methode der Allegorese wird gründlich behandelt und als symbolische Auslegungsweise verstanden, die von bleibendem Wert und erneuerbar ist. Bibelkritik und theologisch-symbolische Auslegung der Heiligen Schrift müssen keine Kontrahenten sein.
Unter den Exegeten, die eingehender behandelt werden, sind der Jesuit Benito Perera (1535-1610), Richard Simon (1638-1712), J.L. Isenbiehl (1744-1818) und F. von Hummelauer (1842-1914). Marius Reiser zeigt, daß die historisch-kritische Exegese keine Frucht der Hermeneutik und Exegese der Reformatoren ist, sondern vielmehr aus der Verbindung von humanistischer "Kritik" mit Prämissen der Aufklärung hervorgeht.


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Das sind die neuen Exegeten, die alles kaputtreden! Wenn man nach denen geht, ist die Bibel das große Märchenbuch Nr. 1! Solche geistigen Brandstifter kriegen die Missio Canonica, also die kirchliche Lehrerlaubnis und eine gut dotierte Stelle, damit sie noch recht viele mit ihren Häresien infizieren können, anstatt sie aus dem Amt zu jagen!
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Im Gegenteil! Prof. Marius Reiser hat seinen gut dotierten Lehrstuhl bereits vor Jahren freiwillig geräumt, eben WEIL er die Hl. Schrift nicht für ein Märchenbuch hält (was bei gründlicher Lektüre des vorliegenden Textes auch unübersehbar ist- inklusive ironischer Untertöne bzw. Spitzen gegen große Teile seiner Zunft, die es tun) und den verheerenden sog. "Bologna-Prozess" (zurecht) nicht …More
Im Gegenteil! Prof. Marius Reiser hat seinen gut dotierten Lehrstuhl bereits vor Jahren freiwillig geräumt, eben WEIL er die Hl. Schrift nicht für ein Märchenbuch hält (was bei gründlicher Lektüre des vorliegenden Textes auch unübersehbar ist- inklusive ironischer Untertöne bzw. Spitzen gegen große Teile seiner Zunft, die es tun) und den verheerenden sog. "Bologna-Prozess" (zurecht) nicht mittragen wollte. Der Sarto-Verlag der Piusbruderschaft hat nicht von ungefähr alle seine Werke ins Verlagsprogramm aufgenommen. Also erzählen Sie bitte keine Märchen.
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