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Gloria Global am 12. März

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Erzbischof Kothgasser gegen Zölibat
Zölibat ist Geschenk Gottes
Beichte ins Zentrum
Märtyrerberichte aus Augsburg
Misericordia
Alleine die Mißbräuche in der linken, antikirchlichen Odenwaldschule übersteigen an Zahl und Schwere alle Mißbräuche, die in den letzten hundert Jahren im kirchlichen Raum passiert sind. (kreuz.net)

Eine Stellungnahme zu dieser Tatsache wird uns die Kirchenfeindin und Justizministerin Deutschlands wahrscheinlich schuldig bleiben.
Misericordia
Amelie Fried hat offensichtlich auch jahrzehntelang zur Vertuschung von extremem Kindsmissbrauch beigetragen - obwohl sie uns versichert, selbst nicht traumatisiert zu sein von dem Geschehenen > so hätte sie eigentlich gut an die Öffentlichkeit gehen können.
One more comment from Misericordia
Misericordia
Amelie Fried und die Odenwaldschule

Im zweiten Text müsste ich mich
daran erinnern, wie mein "Familienvater"
sich zu uns in den Mädchen-
Duschraum gedrängt und uns zu Strip-
Poker-Runden in seiner Wohnung genötigt
hat. Wie er mich höhnisch als
"verklemmte schwäbische Spießerin"
bezeichnete, als ich sagte, dazu hätte
ich keine Lust. Wie ich mich diesem
Druck schließlich beugte, mich furchtbar …More
Amelie Fried und die Odenwaldschule

Im zweiten Text müsste ich mich
daran erinnern, wie mein "Familienvater"
sich zu uns in den Mädchen-
Duschraum gedrängt und uns zu Strip-
Poker-Runden in seiner Wohnung genötigt
hat. Wie er mich höhnisch als
"verklemmte schwäbische Spießerin"
bezeichnete, als ich sagte, dazu hätte
ich keine Lust. Wie ich mich diesem
Druck schließlich beugte, mich furchtbar
schämte und die Erinnerung daran
für Jahrzehnte verdrängte.
Bestimmt haben mich diese Vorfälle
nicht nachhaltig traumatisiert, aber
wenn ich heute daran denke, spüre ich
wieder die Scham und das Gefühl, in
meiner persönlichen Würde verletzt
worden zu sein. Was hätte ich tun sollen?
Kein Jugendlicher möchte als verklemmt
oder spießig gelten, nichts ist
in dieser Zeit schlimmer, als aus der
Peergroup ausgeschlossen und zur
Zielscheibe des Spotts zu werden. Also
macht man mit und schiebt den Gedanken
daran weg.
Ich müsste mich daran erinnern,
dass Freunde von mir Andeutungen
und Witze über die Vorliebe des Direktors
Gerold Becker für kleine Jungs
machten, und andere ergänzten, das
sei nicht nur bei ihm so, auch der Musiklehrer
stehe auf Knaben. Dass immer
wieder Sprüche von der "Hand unter
der Bettdecke" kursierten, mit der
die Jungs morgens angeblich geweckt
würden. Und ich müsste mich immer
und immer wieder fragen, warum all
das nicht dazu geführt hat, dass einer
von uns sich jemandem anvertraut hat.
Es gibt einen einfachen Grund dafür.
Als Kind oder sehr junger Jugendlicher
will man nicht glauben, dass ein Lehrer,
der ja ein Vorbild ist und ansonsten
auch ein netter Kerl, etwas Unrechtes
tut. Lieber gibt man sich selbst die
Schuld. So kam auch ich bald zur
Überzeugung, gemeinsames Duschen
und Strip-Poker seien normal und gehörten
eben dazu, und dass ich es unangenehm
fand, sei eben mein Problem,
das Problem einer verklemmten
schwäbischen Spießerin.
Nach allem, was ich inzwischen
weiß, ging es den missbrauchten Schülern
ähnlich: Ihnen wurde erfolgreich
suggeriert, dass alles in Ordnung sei,
dass der verehrte Direktor (oder Musiklehrer)
jemand war, der sie ganz
und gar verstand und besonders gern
hatte, dass sie auf diese Auszeichnung
stolz sein könnten, dass nichts
Schlimmes daran war, sich die gegenseitige
Zuneigung zu zeigen. Obendrein
wurde gern das Ideal der griechischen
Knabenliebe bemüht, womit dem kriminellen
Treiben gewissermaßen die
höheren Weihen verliehen wurden.
Hier kam der Zeitgeist den "Pädagogen"
entgegen: Anfang der siebziger
Jahre wurde bekanntlich die "sexuelle
Befreiung" ausgerufen, die Gegenbewegung
zur repressiven Sexualmoral der
fünfziger Jahre. So konnten diese Lehrer
sich geradezu als Revolutionäre
fühlen, sich vormachen, ihren Schülern
etwas Gutes zu tun. Schließlich führten
sie die Jugendlichen nur an eine unverklemmte,
selbstbestimmte Sexualität
heran - was sollte daran falsch
sein? Ein gigantischer Selbstbetrug,
mit dem die Täter ihr Verhalten verharmlosten
und vor sich selbst rechtfertigten.
Leicht könnte man nun - wie Bischof
Mixa - den Schluss ziehen, in der gelockerten
Sexualmoral läge die Hauptursache
für derartige Übergriffe. In
Wahrheit wurde, wie Daniel Cohn-
Bendit jetzt sagte, "eine libertäre Sexualmoral,
die auf Emanzipation angelegt
ist, für sexuellen Missbrauch und
sexuelle Ausbeutung benutzt".
Wir Jugendlichen waren glücklich,
unsere Sexualität in einem angstfreien,
aufgeschlossenen Klima entdecken zu
können, ohne die Angst vor strafenden
Eltern oder Erziehern. Dass einige dieser
Erzieher diese großartige neue
Freiheit als Deckmäntelchen für ihre
Übergriffe missbrauchten - das ist der
Skandal.
Ich müsste auch darüber schreiben,
wie erschüttert ich über das Ausmaß
des Missbrauches bin, der mir in der
vergangenen Woche allmählich zu Bewusstsein
kam. Durch Briefe von betroffenen
Mitschülern, durch Gespräche,
die ich führte. Es ist ein Skandal,
der nun endlich - wohlgemerkt in einem
zweiten, verzweifelten Anlauf - durch
mutige Betroffene ans Licht gebracht
wurde. Und ich müsste schreiben, dass
es nicht nur um sexualisierten Missbrauch,
sondern auch um seelischen
und emotionalen Missbrauch geht, der
damit einherging. Diese Kinder und
Jugendlichen haben ihren Betreuern
vertraut - oft hatten sie sonst niemanden,
dem sie vertrauen konnten -, und
diese Betreuer haben ihr Vertrauen
aufs widerwärtigste ausgenutzt, haben
seelische Abhängigkeiten hergestellt
und gefördert, um ihre pädophilen Neigungen
auszuleben. Sicher ist es kein
Zufall, dass besonders viele Kinder
betroffen waren, die vom Jugendamt
auf die Odenwaldschule geschickt worden
waren, weil sie aus schwierigen
Verhältnissen kamen. Die keine Eltern
hatten, denen sie sich hätten anvertrauen
können, die ihren Nötigern und
Vergewaltigern auf Gedeih und Verderb
ausgeliefert waren.
Einer von ihnen schrieb mir: "Ich
habe in meinem ganzen Leben mit niemandem
darüber sprechen können.
Nicht mit meinen Eltern, nicht mit meiner
Frau, mit niemandem."
Wenn ich so etwas lese, fühle ich
mich schuldig. Ich wünschte, ich hätte
damals den Mut gehabt, mich gegen die
- vergleichsweise harmlosen - Grenzüberschreitungen,
die ich erlebt habe,
zur Wehr zu setzen. Ich wünschte, ich
hätte die Signale meiner vom Missbrauch
betroffenen Freunde richtig
gedeutet und etwas zu ihrer Hilfe unternommen.
Ich wünschte, ich hätte
damals etwas geschafft, was keiner
meiner Mitschüler und - viel schlimmer
- keiner der Lehrer geschafft hat, die
heute behaupten, sie hätten "von alldem
nichts gewusst". Inzwischen gibt
es Hinweise darauf, dass deutlich mehr
Lehrer in die damaligen Vorgänge verwickelt
waren, auf unterschiedliche
Weise. Dass sie profitiert haben von
jenem System aus Machtmissbrauch
und Abhängigkeiten, das von Gerold
Becker installiert und durch ihre Duldung
stabilisiert wurde. Dass es mindestens
zwei Lehrer gab, die nicht nur
Verhältnisse mit Schülerinnen hatten,
sondern sich auch an Jungen vergriffen.
Und weitere Lehrer, die sexuelle
Kontakte zu Schülerinnen pflegten.
Und von alldem wollen alle
nichts gewusst haben?
Meine Mitschüler und ich waren damals
13, 14 Jahre alt. Müssen wir uns
heute mit Schuldgefühlen quälen, während
diese verbrecherischen "Pädagogen"
sich in Schweigen hüllen? Oder in
schmierigen Pamphleten ihr Verhalten
verteidigen? In denen sie die Schuld
auch noch den Opfern zuschieben?
Einer der verdächtigen Lehrer
schrieb von Ferienfahrten, die er mit
Schülern unternahm, die "große, emotionale
Erlebnisse, die Zutrauen und
viel menschliche Nähe zwischen Jung
und Alt brachten und Unterschiede
verwischen ließen. Und in denen dann
von Mädchen wie auch von Jungen
bisweilen sehr eindeutige Signale gesetzt
und zärtliche Aktivitäten entwickelt
wurden, bei denen es mir dann
auch einige Mühe machte, sie im Rahmen
und unter Kontrolle zu halten!"
Weiter spricht er davon, dass er unter
den "vielen wunderschönen und gescheiten
Jungfrauen in Oberhambach"
sich eine ihm genehme aussuchte und
ehelichte. Es kann davon ausgegangen
werden, dass die Schülerin nicht als
Jungfrau in die Ehe gegangen ist. Ich
selbst habe beobachtet, wie sie nachts
ihr Zimmer verließ und im Nachthemd
in die Lehrerwohnung schlich.
Auch wenn einvernehmlicher Sex
mit einer volljährigen Schülerin nicht
mit dem Missbrauch an deutlich jüngeren
Schülern zu vergleichen ist, bleibt
es ein Straftatbestand (der - wie die
meisten dieser Vorgänge - leider verjährt
ist.)
Jetzt wird allen Ernstes gefragt, warum
die Betroffenen sich nicht einfach
gewehrt oder wenigstens früher zu
Wort gemeldet hätten. Wenn ich meine
Gefühle bezüglich der Strip-Poker-
Runden hochrechne, dann ahne ich,
was wirkliche Missbrauchsopfer empfinden
müssen. Es ist eine unendliche
Demütigung, Opfer zu sein, es ist verbunden
mit Scham- und Schuldgefühlen,
die sich vermutlich niemand vorstellen
kann, der es nicht am eigenen
Leib erlebt hat. Es können Jahrzehnte
vergehen, bis die Betroffenen den Gedanken
an ein solches Trauma überhaupt
zulassen und sich jemandem anvertrauen
können. Schon beim ersten
Gang an die Öffentlichkeit 1999 wurden
die Betroffenen von manchen rüde abgekanzelt,
unter anderem von Altschüler und SPD-Mitglied Peter Conradi:
"Wer hätte reden wollen, der hätte reden
können." Seine OSO-Zeit war von
1947 bis 1949.
Es wurde und wird auch versucht,
die Missbrauchsopfer als "Nestbeschmutzer"
darzustellen, die mit ihrer
"Kampagne" nichts anderes im Sinn
hätten, als die OSO zu zerstören - aus
den Opfern sollen also Täter gemacht
werden.
In meinem zweiten Text würde ich
ihnen antworten: Nicht diejenigen haben
der OSO geschadet, die den Missbrauch
aufgedeckt haben, sondern diejenigen,
die ihn begangen haben. Und
die allermeisten von denen, die jetzt für
eine rückhaltlose Aufklärung der Vorgänge
und für eine Benennung der
Schuldigen kämpfen, tun dies nicht, um
die OSO zu zerstören, sondern um sie
zu retten. Sie empfinden, wie ich es in
meinem ersten Text beschrieben habe:
Sie lieben ihre Schule, wollen sie erhalten
und wieder zu dem machen, was sie
war oder hätte sein können, wenn nicht
gewissenlose Verbrecher ihre pädagogischen
und ethischen Grundlagen,
ihren guten Ruf erschüttert hätten.
Monika Elisabeth
Erzbischof Kothgasser gegen Zölibat:

*gähn*... nur tote Fische schwimmen mit dem Strom... das kennt man ja. Es braucht keinen Mut, sofern man auf den Applaus der Welt aus ist und dieser ist dem Erzbischof jetzt ja sicher. Bravo

Galadriel
@Misericordia

EIN Missbrauch ist schon ein Missbrauch zuviel - EINE Vergewaltigung ist eine Vergewaltigung zu viel.

da kann ich ihnen absolut zustimmen und dennoch geht das nicht über die veröffentlichung der adressen. dann würden viele zu "auge um auge, zahn um zahn" übergehen, somit auch schuld auf sich laden und das ist absolut! nicht mit unserem christlichen verständnis vereinbar.
wie man …More
@Misericordia

EIN Missbrauch ist schon ein Missbrauch zuviel - EINE Vergewaltigung ist eine Vergewaltigung zu viel.

da kann ich ihnen absolut zustimmen und dennoch geht das nicht über die veröffentlichung der adressen. dann würden viele zu "auge um auge, zahn um zahn" übergehen, somit auch schuld auf sich laden und das ist absolut! nicht mit unserem christlichen verständnis vereinbar.
wie man mit dem täter umzugehen hat ist eine schwierige frage, die ich nicht beantworten kann. was hat die kirche früher mit ihnen gemacht? soetwas gab es vereinzelt doch schon immer.

um missbräuche zu verhindern, gerade im kirchlichen bereich wäre es schon ein fortschritt, wenn man die hölle und das ewige gericht wieder aus dem hinterzimmer hervorholen würde und den menschen (auch den priestern) wieder bewusst machen würde, was für ewige konsequenzen solch ein verhalten hat. solange die hölle bei vielen nicht mehr existiert, werden sie diese dinge weiter tun, wenn sie die möglichkeit dazu haben.
steffisenior
Immer wieder komme ich auf das Heilandswort zurück:

Nehmt Euch vor den Menschen in Acht, sie werden Euch vor die Gerichte schleppen...

oder Volksmund:

Wer auf Menschen baut, hat auf Sand gebaut.

Oder:

Zitat aus dem Pflegerischen Bereich oder überhaupt Alltagsbereich: in der Nähe mancher Menschen, wird einem die Lebensenergie geradezu abgezogen, man ist dann sofort (oder schleichend) wie …More
Immer wieder komme ich auf das Heilandswort zurück:

Nehmt Euch vor den Menschen in Acht, sie werden Euch vor die Gerichte schleppen...

oder Volksmund:

Wer auf Menschen baut, hat auf Sand gebaut.

Oder:

Zitat aus dem Pflegerischen Bereich oder überhaupt Alltagsbereich: in der Nähe mancher Menschen, wird einem die Lebensenergie geradezu abgezogen, man ist dann sofort (oder schleichend) wie ausgesaugt.

Oder:

Zitat, sinngemäß aus einem Posting auf kathspace: der Heilige Antonius hat in einer Vision gesehen, dass der Teufel über die ganze Erde Schlingen gelegt hat, in denen sich fast jeder irgendwann fangen soll... entsetzt hat er Jesus angerufen... das hat gewirkt!

Und:
Die amerikanischen Christen aus der Charismatischen Bewegung sagen: Das Blut Christi schreit mehr zu Gott Vater als das Opfer Abels!

Lord! Don't you care? Gott, kümmert es Dich nicht? Ohne Dich gehen wir zugrunde! Thank you Lord for helping us and the Church says: Amen and Amen.
maranatha
@pina:

"in unserer gesellschaft wird mit den tätern schonender umgegangen,als mit den opfern...
....was ich sagen will,die opfer ziehen immer den kürzeren,da es an der umsetzung der gesetze mangelt.unser staat mit der ewigen bürde des nationalsozialismus hat eben keine harten massnahmen oder traut sich nicht,diese umzusetzen
"

Liebe pina, da hast du jetzt ein wichtiges "Stichwort" genannt.

More
@pina:

"in unserer gesellschaft wird mit den tätern schonender umgegangen,als mit den opfern...
....was ich sagen will,die opfer ziehen immer den kürzeren,da es an der umsetzung der gesetze mangelt.unser staat mit der ewigen bürde des nationalsozialismus hat eben keine harten massnahmen oder traut sich nicht,diese umzusetzen
"

Liebe pina, da hast du jetzt ein wichtiges "Stichwort" genannt.

Die Traumaforschung in den USA war der in Deutschland Jahre bis Jahrzehnte voraus.
Es ist eben einfacher, davon zu sprechen, wie schlimm das damals für viele war. Statt sich bewusst zu machen, dass es für so manche immer noch schlimm ist. KZ-Überlebende und Kriegstraumatisierte usw., die heute noch leben und nun halt in den Pflegeheimen jede Menge posttraumatischer Symptome haben...
Tja, und wenn man nun angesichts der heutigen Traumaopfer das ganze Ausmaß der Schwere und Vielfalt und eben meist "Lebenslänglichkeit" der Symptome sich wirklich bewusst machen und es an-erkennen würde, ja, dann wäre ja logischerweise "plötzlich und automatisch auch die Verknüpfung wieder da" zum Damals....
pina
in unserer gesellschaft wird mit den tätern schonender umgegangen,als mit den opfern--siehe gewaltdelikte der jugendlichen--so werden z.b.gewalttätigen jugendlichen immer wieder sozialstunden aufgebrummt und darüber lachen die meisten,kinder von 13 jahren begehen straftaten,und niemand kann was dagegen tun---die opfer aber liegen lange in krankenhäusern.haben folgeschäden für das ganze leben …More
in unserer gesellschaft wird mit den tätern schonender umgegangen,als mit den opfern--siehe gewaltdelikte der jugendlichen--so werden z.b.gewalttätigen jugendlichen immer wieder sozialstunden aufgebrummt und darüber lachen die meisten,kinder von 13 jahren begehen straftaten,und niemand kann was dagegen tun---die opfer aber liegen lange in krankenhäusern.haben folgeschäden für das ganze leben oder sogar auf dem friedhof, und da auch nichts von den tätern zu holen ist,kriegen sie keinerlei entschädigung---beispiel eine alte frau,die von zwei dreizehnjährigen schwer misshandelt wurde...das jugendamt wurde informiert....so das wars dann,oder wie....was ich sagen will,die opfer ziehen immer den kürzeren,da es an der umsetzung der gesetze mangelt.unser staat mit der ewigen bürde des nationalsozialismus hat eben keine harten massnahmen oder traut sich nicht,diese umzusetzen--
maranatha
Hinweis für die, die meine Beiträge noch lesen

Zum Thema "Vergebung" (des Opfers dem Täter) hab ich vorhin hier was geschrieben: "Trauma und die Folgen": Symptome der Komplexen Posttraumatischen Belastungsstörung

Vor allem für Christen, für die das Thema "Vergebung" ja nahe-liegend ist, ist wichtig, zu wissen, dass da bei Traumatisierten manches "anders läuft".
(...damit …More
Hinweis für die, die meine Beiträge noch lesen

Zum Thema "Vergebung" (des Opfers dem Täter) hab ich vorhin hier was geschrieben: "Trauma und die Folgen": Symptome der Komplexen Posttraumatischen Belastungsstörung

Vor allem für Christen, für die das Thema "Vergebung" ja nahe-liegend ist, ist wichtig, zu wissen, dass da bei Traumatisierten manches "anders läuft".
(...damit sie nicht "gut gemeint, aber falsch gemacht" solchen Menschen noch "zusätzlich" schaden)
maranatha
@Misericordia:

........Ist es sinn-voll.......
Denke schon, wenn Du, wie dargelegt, die Diskussion gedenkst zu verweigern.


Liebe Misi, meine Entscheidung ist eben genau keine "Verweigerung" (in dem Sinn, wie diese Vokabel üblicherweise gebraucht wird).

Genau das hab ich doch vorhin versucht, darzulegen!

Es geht mir um das, was sinn-voll ist (und was eben nicht).
Misericordia
........Ist es sinn-voll.......

Denke schon, wenn Du, wie dargelegt, die Diskussion gedenkst zu verweigern.
maranatha
@Misericordia:

Okay. Werde in Zukunft Deine Postings auslassen.

Bitteschön.

(Was er liest oder nicht steht ja bekanntlich jedem frei hier. Aber - um an mein letztes Posting anzuknüpfen: Ist es sinn-voll? )
3.000 Missbrauchsfälle seit 2001

Seit 2001 habe der Vatikan von rund 3.000 Missbrauchsfällen in der katholischen Kirche aus den vergangenen 50 Jahren erfahren, wie ein Vertreter der päpstlichen Glaubenskongregation am Samstag bekanntgab. In rund 60 Prozent der Fälle sei es um gleichgeschlechtliche Kontakte gegangen.

Bei 30 Prozent der Beschwerden handle es sich um heterosexuelle Kontakte, in …More
3.000 Missbrauchsfälle seit 2001

Seit 2001 habe der Vatikan von rund 3.000 Missbrauchsfällen in der katholischen Kirche aus den vergangenen 50 Jahren erfahren, wie ein Vertreter der päpstlichen Glaubenskongregation am Samstag bekanntgab. In rund 60 Prozent der Fälle sei es um gleichgeschlechtliche Kontakte gegangen.

Bei 30 Prozent der Beschwerden handle es sich um heterosexuelle Kontakte, in zehn Prozent der Fälle um pädophile Übergriffe Geistlicher. In neun Jahren seien daher 300 von 400.000 Priestern weltweit der Pädophilie bezichtigt worden....

und vermutlich auch weggesperrt worden...
Misericordia
Okay. Werde in Zukunft Deine Postings auslassen.
maranatha
@Misericordia:

Ich bin ganz Ohr: Wie willst Du Missbräuche verhindern?!

Liebe Misi, ich hab mehrmals heute (und auch gestern schon) gesagt, dass ich mich zu manchen Themen hier nicht äußere. Und u.a. eben zu der Frage nach den "Konsequenzen" bzgl. der Täter.

Und gestern hab ich an betreffender Stelle auch schon einige Gründe genannt:
Das von einigen Lesern fortgesetzte "HINEIN-lesen" irgend…More
@Misericordia:

Ich bin ganz Ohr: Wie willst Du Missbräuche verhindern?!

Liebe Misi, ich hab mehrmals heute (und auch gestern schon) gesagt, dass ich mich zu manchen Themen hier nicht äußere. Und u.a. eben zu der Frage nach den "Konsequenzen" bzgl. der Täter.

Und gestern hab ich an betreffender Stelle auch schon einige Gründe genannt:
Das von einigen Lesern fortgesetzte "HINEIN-lesen" irgendwelcher Dinge in meine Beiträge und das teils haaresträubende MISS-verstehen und FEHL-interpretieren so mancher meiner Aussagen (...und meiner Motive, Intentionen, "inneren Haltung" usw. auch "hie und da"...).

Jetzt sag ich einen weiteren Grund:
Ich bin heute (und nicht erst heute) Stunden hier gesessen und hab geschrieben. Und dabei sind die Inhalte meiner Postings überwiegend "Informationen zur Sache".

Ja, und wenn das "Hineinlesen, Miss-verstehen, Fehl-interpretieren" und teilweise nicht einmal zu Ende lesen meiner Beiträge (wie das eine Userin gestern - und tatsächlich noch ungeniert öffentlich - geschrieben hat) schon hier, bei den "Informationen zur Sache" geschieht, ja, dann mag ich mir wirklich nicht ausmalen, was dann erst geschieht, wenn ich mich zu den "Konsequenzen" äußere...

Man muss doch erst einmal die "Sache" verstanden haben, ein fundiertes Wissen zur "Sache" haben. Dann kann man sinn-voll über die "Konsequenzen" sprechen. Das gilt in allen Bereichen. Und so auch hier.

Und selbstverständlich ist mir klar, dass der "Wissensstand", der erforderlich wäre, um eben sinn-voll weitersprechen zu können (über die "Konsequenzen" z.B.) nicht durch das Lesen von ein paar Forumsbeiträgen erreichbar ist.
(Wenn es so einfach wäre, müssten Fachleute nicht Jahre Ausbildung machen und "für tausende Euro" Fachliteratur lesen...)
...und schon gar nicht, wenn man - siehe oben - so manche Aussagen in diesen Beiträgen noch teils haaresträubend miss-versteht und fehl-interpretiert und "zu allem Überfluss" noch so allerhand "hinein-liest"...

Ergo:
Um das, was sinn-voll ist (und was nicht), geht es mir also.
Misericordia
Opferschutz vor Täterschutz. Ganz klar.
Wer damit rechnen muss, dass im Falle eines sex. Übergriffs auf Kinder, Jugendliche oder Frauen sein Name und seine Wohnadresse öffentlich bekanntgeben werden , der wird sich zweimal überlegen ob er sich einer "Reinszenierung" hingeben will oder nicht.

Verstehen Sie nicht, Galadriel, wenn Sie immer wieder für die Täter einstehen, Sinneswandel hin oder her,…More
Opferschutz vor Täterschutz. Ganz klar.
Wer damit rechnen muss, dass im Falle eines sex. Übergriffs auf Kinder, Jugendliche oder Frauen sein Name und seine Wohnadresse öffentlich bekanntgeben werden , der wird sich zweimal überlegen ob er sich einer "Reinszenierung" hingeben will oder nicht.

Verstehen Sie nicht, Galadriel, wenn Sie immer wieder für die Täter einstehen, Sinneswandel hin oder her, wird sich für Kinder und Frauen nichts ändern.
EIN Missbrauch ist schon ein Missbrauch zuviel - EINE Vergewaltigung ist eine Vergewaltigung zu viel.
Wollen Sie wirklich jedem Täter eine zweite, eine dritte, eine vierte Chance geben, oder sollen wir nicht besser unsere Kinder, uns selbst schützen, und den Täter vor sich selbst schützen?!
Galadriel
es ist nichts damit getan die anonymität der täter aufzuheben. wer weiß wie viele fälle von selbstjustiz dann auf uns zukommen würden. das darf nicht geschehen. man muss diese menschen beobachten, durch die polizei, etc, aber nicht in der öffentlichkeit bekannt geben.

was ist mit jemandem der wirklich einen wandel vollzogen hat? er kann nicht mehr ein leben in einem gewissen frieden führen( …More
es ist nichts damit getan die anonymität der täter aufzuheben. wer weiß wie viele fälle von selbstjustiz dann auf uns zukommen würden. das darf nicht geschehen. man muss diese menschen beobachten, durch die polizei, etc, aber nicht in der öffentlichkeit bekannt geben.

was ist mit jemandem der wirklich einen wandel vollzogen hat? er kann nicht mehr ein leben in einem gewissen frieden führen( wenn er sich bewusst ist, was für eine schuld er auf sich geladen hat, wird er das wahrscheinlich niemals können)
wir christen dürfen nicht vergessen, müssen aber vergeben.
Misericordia
........Männliche Opfer neigen deutlich mehr zur Reinszenierung in Rollenumkehr........

So eine Reinszenierung würde sich ein potentieller Täter ev. aus dem Kopf schlagen, wenn ihm als Abschreckung eine harte Strafe vor Augen stünde - wie die auszusehen hat, kann man im letzten Posting nachlesen.

Ich bin ganz Ohr: Wie willst Du Missbräuche verhindern?!
Gefängnisstrafe sei zu teuer. Name …More
........Männliche Opfer neigen deutlich mehr zur Reinszenierung in Rollenumkehr........

So eine Reinszenierung würde sich ein potentieller Täter ev. aus dem Kopf schlagen, wenn ihm als Abschreckung eine harte Strafe vor Augen stünde - wie die auszusehen hat, kann man im letzten Posting nachlesen.

Ich bin ganz Ohr: Wie willst Du Missbräuche verhindern?!
Gefängnisstrafe sei zu teuer. Name und Adresse bekanntgeben führt zu Mord und Totschlag. Therapie ist auch zu teuer und in der Wirkung zu vage.
maranatha
@Misericordia:

"Sag ich doch: Lebenslänglich muss auch wirklich lebenslänglich sein."

Ja, so hast du das gesagt, so hab ich dich auch verstanden.

"Wichtig wäre, dass man die Namen dieser Leute bekannt macht und auch deren Wohnadresse."

1. Das geht aber wiederum nur von den gefassten Tätern (ca. 1 Promill)

2. Der "Abschreckungs"effekt für potentielle Täter würde bei dieser Maßnahme aber …More
@Misericordia:

"Sag ich doch: Lebenslänglich muss auch wirklich lebenslänglich sein."

Ja, so hast du das gesagt, so hab ich dich auch verstanden.

"Wichtig wäre, dass man die Namen dieser Leute bekannt macht und auch deren Wohnadresse."

1. Das geht aber wiederum nur von den gefassten Tätern (ca. 1 Promill)

2. Der "Abschreckungs"effekt für potentielle Täter würde bei dieser Maßnahme aber wohl nicht die einzige Aus-wirkung bleiben....

Viele einstige Opfer und heutige (potentielle) Täter haben nämlich keine Amnesie für das, was ihnen dereinst angetan wurde....

Zur Erklärung:
(siehe auch weiter unten und bei anderen Postings von mir an anderer Stelle hier im Forum):
Traumata haben die Tendenz zur Wiederholung ("Wiederholungs-Zwang").
Diese Trauma-Reinszenierung ist nun möglich entweder in gleichbleibender Rollenverteilung: also wieder zum Opfer werden.
Oder eben als eine Reinszenierung in Rollen-umkehr vom einstigen Opfer zum späteren Täter.

Männliche Opfer neigen deutlich mehr zur Reinszenierung in Rollenumkehr (da finden sich teilweise Zahlen in der Gegend von 70 % und mehr der männlichen Traumaopfer "insgesamt").

"Wichtig wäre, dass man die Namen dieser Leute bekannt macht und auch deren Wohnadresse."

Und wenn die unter den (potentiellen) Tätern, die selber einmal Opfer waren (und so wenige sind das nicht...), nun hergingen und "ihre" Täter nennen würden....
Tja, da würden bald sehr viele Namen und Wohnadressen bekannt sein....
Und darunter so manche von langjährigen "netten Nachbarn", Kollegen, Verwandten, Freunden usw. durchaus vieler Menschen... Und von so einigen "Prominenten" natürlich auch....
Und allergrößtenteils Namen und Adressen von bis dato vermeintlichen "Gutmenschen"....

Kann man sich durchaus sehr spannend vorstellen.... und sehr folgen-reich...
"Hätt man sie (die Missbrauchsopfer!) abgetrieben, dann wäre (ihnen) das erspart geblieben"...
sagte grade ein illuminierter Vollchrist zu diesem ganzen "Sch..." wie er es bezeichnete...
Leute, ich komme aus dem Staunen nicht mehr heraus...Was diese Skandale so alles bewirken...igitt....
pina
lebenslang gibt es für mord und missbrauch ist vielleicht mord an der seele,aber eben kein mord am leben...das strafmass muss dem angemessen sein,aber--alle täter sollten öffentlich gemacht werden--das wäre dann ein lebenslänglich für die ...
Misericordia
@maranatha

Sag ich doch: Lebenslänglich muss auch wirklich lebenslänglich sein.
Dass die Quote der missbrauchten Jungs steigt erwähnte auch A. Schwarzer.
Wenn die Abschreckung für solche Taten z.B. durch WIRKLICH lebenslange Haft vorhanden wäre, dann würde sich ev. der ein oder andere überlegen, ob er wirklich einen Missbrauch begeht.
Wichtig wäre, dass man die Namen dieser Leute bekannt mach…More
@maranatha

Sag ich doch: Lebenslänglich muss auch wirklich lebenslänglich sein.
Dass die Quote der missbrauchten Jungs steigt erwähnte auch A. Schwarzer.
Wenn die Abschreckung für solche Taten z.B. durch WIRKLICH lebenslange Haft vorhanden wäre, dann würde sich ev. der ein oder andere überlegen, ob er wirklich einen Missbrauch begeht.
Wichtig wäre, dass man die Namen dieser Leute bekannt macht und auch deren Wohnadresse. Das dient auch der Abschreckung. Man muss ja leider davon ausgehen, dass die lebenslange Haft nicht kommen wird, deshalb muss man andere Strategien zum Selbstschutz in Anspruch nehmen, die dem Täter richtig weh tun, damit der Terror ein Ende nimmt. Wenn Staat und leider auch Kirche nicht in der Lage sind unsere Kinder zu schützen, dann darf es keine Anonymität geben für den gerichtsbekannten Täter!
maranatha
@Misericordia:

90 % der missbrauchten Kinder sind Mädchen > das hat hier noch kein Mensch erwähnt.

Ja, das ist die Zahl, die Alice Schwarzer genannt hat, oder?

In der Fachliteratur finden sich da teilweise höhere Zahlen bzgl. der männlichen Opfer.
(...hab grad gesucht, bin aber auf die Schnelle nicht fündig geworden)

Und noch ein Punkt dazu:
Die Dunkelziffer ist bei Jungen höher.
Aufgrund …More
@Misericordia:

90 % der missbrauchten Kinder sind Mädchen > das hat hier noch kein Mensch erwähnt.

Ja, das ist die Zahl, die Alice Schwarzer genannt hat, oder?

In der Fachliteratur finden sich da teilweise höhere Zahlen bzgl. der männlichen Opfer.
(...hab grad gesucht, bin aber auf die Schnelle nicht fündig geworden)

Und noch ein Punkt dazu:
Die Dunkelziffer ist bei Jungen höher.
Aufgrund ihrer nun ja doch etwas anderen "psychischen Gestricktheit" haben ja viele Jungen/ Männer mehr "Probleme" (als Frauen), sich als Opfer zu er-kennen und zu be-kennen.

(...und das "immer noch", auch wenn es Gott sei Dank doch seltener geworden ist, dass Jungen regelrecht zu "Gefühlskrüppeln" erzogen werden, so nach dem Muster: "Ein Indianer kennt keinen Schmerz", "Ein Junge weint nicht" usw. usw.)
maranatha
@Misericordia:

@maranatha
Egal ob ein Täter mal ein Opfer war! Jeder Täter muss dahingehende Konsequenzen in Kauf nehmen, die dazu führen, dass er keinen Menschen mehr schädigen kann.

Dazu (zu den sinn-vollen Konsequenzen bei den Tätern) hab ich mich bis dato noch überhaupt nicht geäußert. (und mach es auch jetzt nicht)

Wollte in diesem Beitrag unten, auf den du dich hier beziehst, einfach …More
@Misericordia:

@maranatha
Egal ob ein Täter mal ein Opfer war! Jeder Täter muss dahingehende Konsequenzen in Kauf nehmen, die dazu führen, dass er keinen Menschen mehr schädigen kann.

Dazu (zu den sinn-vollen Konsequenzen bei den Tätern) hab ich mich bis dato noch überhaupt nicht geäußert. (und mach es auch jetzt nicht)

Wollte in diesem Beitrag unten, auf den du dich hier beziehst, einfach erst mal aufzeigen, wie komplex das Ganze wirklich ist.

Noch ein anderer Punkt in dem ganzen Zusammenhang:
Die allermeisten Täter (im Bereich sexualisierte Gewalt) werden ja gar nicht gefasst. Von 1 Promill ist mitunter in der Fachliteratur die Rede.
Auf gut deutsch: Die allermeisten laufen ja ohnehin weiter frei herum...
Denn "einsperren" kann man ja bekanntlich nur die, die man gefasst hat...

Ein anderer Aspekt:
Angesichts der Kosten der Inhaftierung: pro Gefangener und pro Tag ca. 80 - 100 Euro (die Zahlenangaben schwanken immer mal) ist das "lebenslange Einsperren" schlicht auch ein Kostenfaktor für ein Land....

Nachdem aber (Langzeit-)therapie für "fast alle" Straftäter - jetzt unterschiedlicher Couleur - noch ungleich teurer wäre, auf gut deutsch "überhaupt nicht finanzierbar" wäre in diesem "großen Stil", werden ja immer noch x Leute "eingesperrt", bei denen Therapie der deutlich sinnvollere Weg wäre.
(...von den Störungen, die bis heute als nicht oder kaum therapierbar gelten, hab ich jetzt natürlich nicht gesprochen)

Ganz abgesehen davon: Die Inhaftierung - mal ganz allgemein gesagt - verschlimmert ja vorhandene psychische Symptome und produziert so einige neue (und teils schwere)...
Und dann kommen die Leute raus und sind noch viel "gestörter" als sie reingekommen sind... Und dann wundert sich das Volk, wenn sie "rückfällig" werden...
Ja, Misi und so viele der "Sexdeppen" sind der Homounzucht verfallen...
www.kath.net/detail.php
Misericordia
@Jeremias

Die Medien verschweigen meist, dass der Anteil von Priestertätern (bzw. kirchlicher Mitarbeiter) gering ist im Gesamtkontext aller Sexualdelikte an Kindern. Dass die Kirche in den Dreck gezogen wird haben aber jene Priester und kirchlichen Mitarbeiter zu verantworten, die ihren perversen Neigungen meinten unbedingt nachgeben zu müssen - und nicht etwa diejenigen, die die Täter …More
@Jeremias

Die Medien verschweigen meist, dass der Anteil von Priestertätern (bzw. kirchlicher Mitarbeiter) gering ist im Gesamtkontext aller Sexualdelikte an Kindern. Dass die Kirche in den Dreck gezogen wird haben aber jene Priester und kirchlichen Mitarbeiter zu verantworten, die ihren perversen Neigungen meinten unbedingt nachgeben zu müssen - und nicht etwa diejenigen, die die Täter benennen und kritisieren.
Auch ich sehne ein Ende der Hiobsbotschaften herbei, aber nicht nur derer, die die Kirche betreffen, sondern ein Ende aller Missbrauchsfälle. Bald wird das Thema ausgelutscht sein und nicht mehr in den Medien groß breitgetreten werden. Dann brechen wieder unbeschwerte Zeiten an für alle Arten von Sexdeppen, aber verstörende Zeiten für Kinder - 90 % der missbrauchten Kinder sind Mädchen > das hat hier noch kein Mensch erwähnt.
Misericordia
@maranatha

Egal ob ein Täter mal ein Opfer war! Jeder Täter muss dahingehende Konsequenzen in Kauf nehmen, die dazu führen, dass er keinen Menschen mehr schädigen kann.
maranatha
@Erzengel:

Gibt es auch Studien darüber, inwieweit sich "Opfer" und "Täter" verändern bzw. geheilt werden, nachdem sie mit einer intensiven, tiefgreifenden "Gotteserfahrung" beschenkt wurden?

Liebe Erzengel, von einer Studie dazu ist mir nichts bekannt. Wäre wohl auch etwas "schwierig", denn soooo viele Menschen, die
a) eine "intensive, tiefgreifende Gotteserfahrung" haben
plus
b) "Opfer" …More
@Erzengel:

Gibt es auch Studien darüber, inwieweit sich "Opfer" und "Täter" verändern bzw. geheilt werden, nachdem sie mit einer intensiven, tiefgreifenden "Gotteserfahrung" beschenkt wurden?

Liebe Erzengel, von einer Studie dazu ist mir nichts bekannt. Wäre wohl auch etwas "schwierig", denn soooo viele Menschen, die
a) eine "intensive, tiefgreifende Gotteserfahrung" haben
plus
b) "Opfer" oder "Täter" sind
und
c) dann noch ausgerechnet mit den Fachleuten in Kontakt kommen, die so eine Studie machen wollen (oder dass sie zumindest davon erfahren - so eine solche Studie irgendwo geplant wäre)
wird es wohl nicht geben...

Aber zwei Punkte vielleicht in dem Kontext:

Die "gottlose" Psychoanalyse- und Psychotherapie-"Szene" ist ja längst nicht mehr so "gottlos" wie das früher mal war...
Und so wird von so manchen Richtungen bzw. Fachleuten der Bereich "gelebte Spiritualität/ Gottesbeziehung" inzwischen sehr positiv gesehen, z.B. eben im Sinne einer "Ressource", einer inneren Kraftquelle. Und hat so eben auch einen Platz und Stellenwert z.B. innerhalb einer Therapie. Und das durchaus auch bei "ungläubigen" (Trauma-)Therapeuten (ich kenne so einige "solche").

Jedoch darf man auch nicht vergessen, dass so manche Menschen gerade aufgrund des erlittenen Traumas "an Gott irre werden".
Ein Trauma bedeutet ja u.a. auch eine tiefgreifende Erschütterung des Selbst- und Weltbildes. Und damit häufig eben auch des Gottesbildes, des Glaubens usw.
Siehe die Symptome der Komplexen Posttraumatischen Belastungsstörung: "Trauma und die Folgen": Symptome der Komplexen Posttraumatischen Belastungsstörung

Und das erschütterte Gottvertrauen findet sich darin ja auch "indirekt", nämlich in Punkt E:
Veränderungen in Bedeutungssystemen
(1) Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit
(2) Verlust der bisherigen Lebensüberzeugungen
Veränderung von Stimmungslagen und Einstellungen wie Verlust von Zuversicht, Gefühle von Hoffnungslosigkeit und Verzweiflung


"...inwieweit sich "Opfer" und "Täter" verändern bzw. geheilt werden, nachdem sie mit einer intensiven, tiefgreifenden "Gotteserfahrung" beschenkt wurden?"

Zu Ihrer Frage "an sich" (nicht im Blick auf eine mögliche Studie):

Eine gelebte Gottesbeziehung hat (zumindest so es eine echte, gesunde, reife Spiritualität ist und keine "kranke, neurotische, infantile Frömmelei"), in aller Regel natürlich schon "positive Auswirkungen" auf den Heilungsprozeß. Das weiß man ja von vielen Menschen.

Aber Gott ist bekanntlich kein "Zauberer", der jetzt per Knopfdruck "alle Symptome wegmacht" und so Spontanheilungen bewirkt. Das mag es auf Körperebene mal geben, aber die Psyche hat nun mal andere "logische Gesetzmäßigkeiten" als der Körper.
Und bei vielen psychischen Störungen (z.B. den "frühen" und damit schweren Persönlichkeitsstörungen) geht es ja vor allem um eine Nach-Reifung der psychischen Struktur insgesamt (die strukturellen Reifungsdefizite verursachen da die meiste und schwerste Symptomatik).
Und "Spontan-Reifungen" (Reifung ist ein Weg, ein Prozess) widersprechen den Naturgesetzen und der Logik... auf Körperebene ebenso wie auf seelischer (und - nebenbei bemerkt - auf geistig-geistlicher auch).

Zurück zu den gläubigen Traumatisierten:
Trauma ist "Hardware"-verankert. Da verändern sich so einige Dinge im Gehirn (und natürlich auch bei x Körperfunktionen).
Und das ist einer der (vielen) Gründe, warum "übliche" Therapien da nicht greifen. Das muss eben "anders" angegangen werden.
Und es "muss" angegangen werden, will der Betreffende wirklich heiler werden. Gott "zaubert" nicht. Und die Zeit heilt bekanntlich auch keine Wunden. Und "Trauma-Wunden" schon gar nicht....

Aber eine gelebte Gottesbeziehung hat eben doch meist einen positiven Einfluss auf den Therapie-"Verlauf u. Erfolg".
Doch gilt auch hier: "Die Opfer haben meist lebenslänglich."
Mir persönlich ist kein einziger "Fall" einer/s gläubigen früh und schwer- oder gar schwerst Traumatisierten bekannt (und ich kenne so einige persönlich oder vom "Hörensagen"...), die/der selbst nach langjähriger Traumatherapie nun vollkommen frei von Traumafolgesymtomen wäre....
pina
liebe erzengel--tiefgreifende gotteserfahrungen sind doch recht selten--und die opfer meist weit weg von der kirche--die täter leider auch---wäre wohl schon schön,wenn beide gruppen sich wieder in der kirche zuhause fühlen könnten,das wäre wohl schon ein guter schritt--
Erzengel
Gibt es auch Studien darüber, inwieweit sich "Opfer" und "Täter" verändern bzw. geheilt werden, nachdem sie mit einer intensiven, tiefgreifenden "Gotteserfahrung" beschenkt wurden?
pina, dazu ein Kommentarauszug aus einer österr. Zeitung...

...........Viel schlimmer allerdings ist die Erinnerung an andere Formen der Demütigung, denen man als Kind ausgesetzt ist.
Beispiel Klassenzimmer: Auf dem Weg von der Bank zur Schultafel rutsche ich auf dem Holzboden aus, es prackt mich auf den Rücken und während ich mich hochrapple, ringe ich sekundenlang keuchend nach Luft. Die …More
pina, dazu ein Kommentarauszug aus einer österr. Zeitung...

...........Viel schlimmer allerdings ist die Erinnerung an andere Formen der Demütigung, denen man als Kind ausgesetzt ist.
Beispiel Klassenzimmer: Auf dem Weg von der Bank zur Schultafel rutsche ich auf dem Holzboden aus, es prackt mich auf den Rücken und während ich mich hochrapple, ringe ich sekundenlang keuchend nach Luft. Die ganze Klasse, inklusive Lehrerin, kreischt vor Schadenfreude. Dafür gibt's allerdings keinen Paragrafen im Strafgesetzbuch. Auch nicht, wenn man von Lehrern mehr oder weniger subtil vorgeführt und lächerlich gemacht wird, etwa weil man etwas nicht versteht, weil man ungeschickt ist, weil man leicht rot wird. Es passiert ja weiter nichts, außer dass der Schulbesuch zur Qual wird. Und man kann sich auch nicht beschweren, nicht zu Hause, nicht in der Direktion, denn das würde alles nur noch schlimmer machen. Man ist einfach nur hilflos und entsetzlich einsam................
pina
das ist ja gerade der fehler,warum die opfer solange geschwiegen haben--priester wurden qusi als "heilig" angesehen und durfte nicht kritisiert werden....diese sicht ist aber gottlob heute überwunden,wohl nur sehr konservative kreise stellen priester und bischöfe noch auf podeste .das sieht man oft noch an den alten titeln,wie eminenz,excellenz und hochwürden--bei mir heißt das herr kardinal,…More
das ist ja gerade der fehler,warum die opfer solange geschwiegen haben--priester wurden qusi als "heilig" angesehen und durfte nicht kritisiert werden....diese sicht ist aber gottlob heute überwunden,wohl nur sehr konservative kreise stellen priester und bischöfe noch auf podeste .das sieht man oft noch an den alten titeln,wie eminenz,excellenz und hochwürden--bei mir heißt das herr kardinal,herr bischof und herr pfarrer.
pina
wenn priester straftaten begehen,müssen sie kritisiert werden--sie sind menschen,wie wir alle.
maranatha
@Misericordia:

"Pädophile und Vergewaltiger müssen lebenslänglich eingesperrt werden, denn die sind immer potentielle Täter"

"Der Vollständigkeit halber":

1. So manche Opfer sind auch "potentielle Täter".

Siehe meine div. Postings dazu: Stichwort "Trauma-Reinszenzierung in Rollenumkehr vom einstigen Opfer zum heutigen Täter".

Oder siehe hier: "Die Symptome der Komplexen Posttraumatische…More
@Misericordia:

"Pädophile und Vergewaltiger müssen lebenslänglich eingesperrt werden, denn die sind immer potentielle Täter"

"Der Vollständigkeit halber":

1. So manche Opfer sind auch "potentielle Täter".

Siehe meine div. Postings dazu: Stichwort "Trauma-Reinszenzierung in Rollenumkehr vom einstigen Opfer zum heutigen Täter".

Oder siehe hier: "Die Symptome der Komplexen Posttraumatischen Belastungsstörung": "Trauma und die Folgen": Symptome der Komplexen Posttraumatischen Belastungsstörung
Und da findet sich unter Punkt
(3) Veränderungen der Beziehungen zu anderen Menschen:
(c) die Tendenz, andere zum Opfer zu machen

2. So manche Täter sind einstige Opfer

Kurzum:
Man kann da nicht eine "saubere Linie" ziehen: Hier die Opfer, dort die Täter.
Auch wenn das sicher sehr "befreiend und beruhigend" wäre...

Dann könnte man es mit den quasi "Nur"-Tätern (denn "Opfer-Täter" gäb's ja dann nicht, wenn das sauber zu trennen wäre) tatsächlich so - einfach - machen, wie du schreibst:
"müssen lebenslänglich eingesperrt werden"

Und dann hätte man das "Resultat", von dem du schreibst:
"wir Frauen und Kinder wollen uns aber frei und sorglos in unserer Umgebung bewegen können bzw. was Kinder betrifft: aufwachsen können."

Dann gäbe es diesbezüglich (sexualisierte Gewalt) tatsächlich dieses "frei und sorglos".

Nun ist es aber - wie gesagt - nicht sooo einfach: Hier die Opfer, dort die Täter.

Simpel gesagt: Wenn nun alle Täter "lebenslänglich eingesperrt" wären, liefen ja immer noch so einige Opfer "als tickende Zeitbomben" rum....

Und simpel weiter gesprochen:
1. Man kann bekanntlich niemanden "einsperren", solange er nix verbrochen hat.
2. Und man kann nicht hergehen und nun alle Opfer zwingen, in Traumatherapie zu gehen (damit eben die Gefahr schlussendlich gebannt wird, dass sie zu Tätern werden).
Ganz abgesehen davon, dass ja so manche Opfer eine Amnesie haben für das einstige Erlittene....
Und - weiter - ganz abgesehen davon, dass man dafür, um alle Opfer zu therapieren, nicht auch nur annähernd genug Traumatherapeuten hat.
Und es bräuchte da ausgebildete Traumatherapeuten und nicht "übliche" Therapeuten. Denn wie inzwischen viele internationale Studien herausgefunden haben: Bei Traumatisierten ist es so, dass alle anderen Therapieansätze - egal welcher Schule und egal, wie "gut" der Therapeut ist - "im besten Fall" nicht helfen. Und in der Regel noch (schwer) schaden.

Ja, "die" Welt, "das" Leben, ist eben nicht sooo einfach strukturiert, so richtig klar und schön und übersichtlich "schwarz-weiß", sondern ist sehr sehr komplex. Und mitunter "verdammt" - komplex....
Jeremias
@misi

Auf keinen Fall will ich schweigen und die Fälle selbst finde ich wirklich furchtbar!

Ich muss zugeben ich bin sehr gespalten wenn es es darum geht über die Sünden und Verfehlungen von Menschen zu urteilen,und das in der Öffentlichkeit.

Eins möchte ich nur noch klarstellen, genauo so wollen die Medien die Kirche jetzt sehen. Noch mehr Kirchenabgänger, öffentliche Abwertung der Kirche …More
@misi

Auf keinen Fall will ich schweigen und die Fälle selbst finde ich wirklich furchtbar!

Ich muss zugeben ich bin sehr gespalten wenn es es darum geht über die Sünden und Verfehlungen von Menschen zu urteilen,und das in der Öffentlichkeit.

Eins möchte ich nur noch klarstellen, genauo so wollen die Medien die Kirche jetzt sehen. Noch mehr Kirchenabgänger, öffentliche Abwertung der Kirche etc, die Priester sind doch alle gleich...

Glaubt nicht immer alles was die Medien euch erzählen. Das es vereinzelte Fälle gibt, zweifle ich nicht an. Doch das ganze wurde in letzter Zeit so hochgepuscht, wie die Schweinegrippe.
Jeder springt auf den Zug wenn er erstmal losgefahren ist

Das kotzt mich echt an!!!!

Und was macht das Volk?
Ja, das können wir hier gut sehen
Misericordia
Lieber Jeremias!

Es kann doch nicht wirklich Ihre Ansicht sein, dass man zu solchen Vorgängen schweigen soll -
Gott ist unser aller Richter, aber wir dürfen schon darüber reden wenn einer versagt und die Schwere seiner Verfehlungen aussprechen und besprechen. Es gibt auch noch das weltliche Gericht und es gibt auch noch eine Gesellschaft, die sich Sorgen macht, wie das weitergehen soll mit …More
Lieber Jeremias!

Es kann doch nicht wirklich Ihre Ansicht sein, dass man zu solchen Vorgängen schweigen soll -
Gott ist unser aller Richter, aber wir dürfen schon darüber reden wenn einer versagt und die Schwere seiner Verfehlungen aussprechen und besprechen. Es gibt auch noch das weltliche Gericht und es gibt auch noch eine Gesellschaft, die sich Sorgen macht, wie das weitergehen soll mit diesen Abertausenden von Missbräuchen in Familien und bei der Freizeitgestaltung der Kinder und Jugendlichen und nicht zuletzt auch in der Hl. Kath. Kirche.
Jeremias
@pina, Misi und Bibiana

Wenn der heilige Pfarrer es einfordert, habe ich nichts dagegen zu sagen. Stellvertretend für Jesus hat er jederzeit das Recht über die Verfehlungen der Priester zu urteilen.

Der Herr sendet die Arbeiter in die Weinberge, somit sind sie ihm untergestellt! Er kann sie jederzeit zurückrufen.

Worin ich aber dagegen bin ist, die Priester sind keine Arbeiter die in unserem …More
@pina, Misi und Bibiana

Wenn der heilige Pfarrer es einfordert, habe ich nichts dagegen zu sagen. Stellvertretend für Jesus hat er jederzeit das Recht über die Verfehlungen der Priester zu urteilen.

Der Herr sendet die Arbeiter in die Weinberge, somit sind sie ihm untergestellt! Er kann sie jederzeit zurückrufen.

Worin ich aber dagegen bin ist, die Priester sind keine Arbeiter die in unserem Namen geschickt wurden, somit sollten wir jegliche Urteile über sie vermeiden.

Wir sind alle gemeinsam auf dem Weg zu Gottes Gericht, es macht die Sünde nicht leichter, bei jedem schlechten Wort, das aus unserem Munde kommt.

Kleines Beispiel:
Sowie die Eltern über ihre eigenen Kinder Entscheidungen fällen können so macht es hier der Papst.
Aber nicht umgekehrt, wenn die Kinder sich plötzlich gegen die Eltern auflehnen und noch anfangen zu richten!

Ich hoffe ihr habt meine Sichtweise verstanden.
pina
richtig.misi,so sah ich es auch.
steffisenior
Nachtrag:

Trust in the Lord and be strong!

Hoffe auf den Herrn und sei stark!
Misericordia
Danke, Elisabeth, für die Zusammenstellung.
Was den Fall in der Erzdiözese München-Freising betrifft so muss man feststellen: Eine Justiz, die einen Pädiphilen lediglich zu einer Bewährungsstrafe verurteilt IST UNTRAGBAR. Pädophile und Vergewaltiger müssen lebenslänglich eingesperrt werden, denn die sind immer potentielle Täter - wir Frauen und Kinder wollen uns aber frei und sorglos in unserer …More
Danke, Elisabeth, für die Zusammenstellung.
Was den Fall in der Erzdiözese München-Freising betrifft so muss man feststellen: Eine Justiz, die einen Pädiphilen lediglich zu einer Bewährungsstrafe verurteilt IST UNTRAGBAR. Pädophile und Vergewaltiger müssen lebenslänglich eingesperrt werden, denn die sind immer potentielle Täter - wir Frauen und Kinder wollen uns aber frei und sorglos in unserer Umgebung bewegen können bzw. was Kinder betrifft: aufwachsen können. OPFERSCHUTZ VOR TÄTERSCHUTZ.

Was die Diskussionsrunde von Maybrit Illner (sh. Link von mir weiter unten betrifft) so wäre ein weniger zerknirschter Bischof Ackermann passender gewesen, nämlich mehr als Aufklärer des desinformierten Publikums, der sich gegen die krasse Einseitigkeit der gesamten Sendung wendet und deutlicher auf die seit Jahrzehnten/Jahrhunderten vertuschten Missbräuche in der Gesamtgesellschaft hingewiesen hätte. Dies hat vor allem Alice Schwarzer angesprochen - ohne sie wäre die Diskussion in ihrer Einseitigkeit völlig abgeglitten.
steffisenior
Zitat:

... nehmt Euch vor den Menschen in Acht, sie werden Euch vor die Gerichte schleppen...
Misericordia
@Jeremias

Der Heilige Vater selbst will, dass Priester, die Kinder missbraucht haben laiisiert werden.
Nichts anderes hat Bibiana gefordert, und ich schließe mich hiermit an.
Misericordia
Erzbischof Kothgasser entwickelt sich zum Drewermann Österreichs.
Jeremias
@ Aberr Bibiana

Uiii, da ist aber jemand sehr zürnig...
Wo sind denn Ihre Manieren, doch nicht gleich beleidigen?

Tut mir leid, Ich halte Menschen nur den Spiegel vors Gesicht.
Anscheinend mögen sie Ihren eigenen Anblick nicht. Das habe ich schon gemerkt!

Bibiana, immer Steine auf die Priester werfen, aber den großen Mammutbalken vor der Nase sieht man nicht gell

Ich weiß, die …More
@ Aberr Bibiana

Uiii, da ist aber jemand sehr zürnig...
Wo sind denn Ihre Manieren, doch nicht gleich beleidigen?

Tut mir leid, Ich halte Menschen nur den Spiegel vors Gesicht.
Anscheinend mögen sie Ihren eigenen Anblick nicht. Das habe ich schon gemerkt!

Bibiana, immer Steine auf die Priester werfen, aber den großen Mammutbalken vor der Nase sieht man nicht gell

Ich weiß, die Wahrheit tut weh, lange rede kurzer Sinn, Ich habe nichts gegen Frauen noch möchte ich sonst jemand hier beleidigen, aber lassen sie es über Priester zu urteilen, dann werden sie auch net von mir korrigiert. ( das habe ich Ihnen schon mal gesagt!)

Ach ja noch was, Ich habe nie gesagt dass ich ein guter Katholik bin,
aber ich bin immer sehr dankbar, wenn mann mir sagt wie sündig ich doch bin..., ich weiß dann dass ich viel an mir zu arbeiten habe.

Aber wenn die "Gaben" darin liegen, die Wahrheit auszusprechen, dann liebe Bibiana, bringe ich sie immer und immer wieder "gern" vor Gott.

Vielleicht werde ich auch nicht Priester, sie haben recht, ich denke ich lasse es sein. Es ist auch immer sehr anstrengend immer auf Leute einzureden, die es einfach nicht begreifen!
Bibiana
@Jeremias

Halten Sie endlich Ihr schmutziges Maul gegen mich!
Wer sind Sie überhaupt?!!!!
Wollen Sie etwa Priester werden mit so einiger gehässigen Stimmung gegen Frauen? Wenn Sie am Sonntag zur Kommunion gehen, rufen Sie sich ins Gedächtnis, dass ich gegen Leute wie SIE etwas habe...
Sie wissen doch, dann müssen Sie Ihre "Gaben" niederlegen....

Was habe ich IHNEN denn wohl getan? Ich zürne …More
@Jeremias

Halten Sie endlich Ihr schmutziges Maul gegen mich!
Wer sind Sie überhaupt?!!!!
Wollen Sie etwa Priester werden mit so einiger gehässigen Stimmung gegen Frauen? Wenn Sie am Sonntag zur Kommunion gehen, rufen Sie sich ins Gedächtnis, dass ich gegen Leute wie SIE etwas habe...
Sie wissen doch, dann müssen Sie Ihre "Gaben" niederlegen....

Was habe ich IHNEN denn wohl getan? Ich zürne Ihnen jetzt so wie ich bösen Priestern zürne





Sie sind das denkbar schlechteste Aushängeschild für Katholiken.
Seine Heimat fällt ihm in den Rücken.....

Pädophiler Pfarrer in Ratzingers Ex-Diözese

Der Missbrauchsskandal in der katholischen Kirche hat endgültig Papst Benedikt XVI. erreicht. Erst hörte Ratzinger am Freitag im Vatikan "tief erschüttert" den Bericht der deutschen Bischöfe über sexuelle Übergriffe. Dann wurde ein gravierender Fall aus seiner Amtszeit als Erzbischof von München …More
Seine Heimat fällt ihm in den Rücken.....

Pädophiler Pfarrer in Ratzingers Ex-Diözese

Der Missbrauchsskandal in der katholischen Kirche hat endgültig Papst Benedikt XVI. erreicht. Erst hörte Ratzinger am Freitag im Vatikan "tief erschüttert" den Bericht der deutschen Bischöfe über sexuelle Übergriffe. Dann wurde ein gravierender Fall aus seiner Amtszeit als Erzbischof von München und Freising bekannt. Damals durfte ein einschlägig vorbelasteter Priester wieder Gemeindearbeit machen, verging sich erneut an Jugendlichen und wurde dafür gerichtlich verurteilt. (ORF)

Dann gehts weiter...

Papstamt soll beschädigt werden !
Ich möchte hier nur einmal die Hauptüberschriften auf den Nachrichtenseiten der Internetredaktionen aufführen, um aufzuzeigen, wohin die Richtung mittlerweile zielt in der gesamten Berichterstattung. Es sind heute Abend die Topmeldungen auf diesen Seiten:

www.heute.de In Ratzingers Bischofszeit: Missbrauch im Bistum
www.tagesschau.de Pädophiler Priester in Bischof Ratzingers Bistum
www.welt.de Kirche bestätigt Missbrauch in Ratzingers Bistum
www.focus.de Pädophiler Priester in Ratzingers Diözese
www.stern.de Pädophiler Pfarrer in Ratzingers Bistum
www.spiegel.de Missbrauchsfall in Ratzinger-Bistum aufgedeckt
www.bild.de Ratzingers Bistum setzte pädophilen Pfarrer ein
www.n-tv.de Was wusste der Papst?
www.faz.net Missbrauch in Ratzingers Bischofszeit bestätigt
www.br-online.de Pädophiler Priester in Bischof Ratzingers Bistum
www.zeit.de Missbrauchsfall in Benedikts Amtszeit als Erzbischof
www.sueddeutsche.de Pädophiler Priester in Ratzingers Bistum
(Lesermeinung aus kath.net/Community)
cyprian
S.Ex. Kothgasser: wieder einer, der dem regierenden Heiligen Vater in den Rücken gefallen ist - und Joh. Paul II dazu ... und ... und ... und... ! Zur selben Zeit werden "andere" aufgefordert, den Papst anzuerkennen und ihm zu gehorchen! Ein postkonziliarer Witz (wenn er nicht zum Heulen wäre!)!
a.t.m
ist der Zölibat auch dann schuld wenn ein priester betrunken Auto fährt, usw, usw ? Leider ist seine Exzellenz Erzbischof Kothgasser, mit dieser Wortmeldung den liberal protestantischen Glaubens und Kirchenzerstörern mit Hauptsitz in der Linzer Diözese, zum Opfer gefallen. Aber wenn wundert es, darf doch seine Exzellenz Weihbischof Laun seit geraumer Zeit keine Artikel mehr im Rupertusblatt …More
ist der Zölibat auch dann schuld wenn ein priester betrunken Auto fährt, usw, usw ? Leider ist seine Exzellenz Erzbischof Kothgasser, mit dieser Wortmeldung den liberal protestantischen Glaubens und Kirchenzerstörern mit Hauptsitz in der Linzer Diözese, zum Opfer gefallen. Aber wenn wundert es, darf doch seine Exzellenz Weihbischof Laun seit geraumer Zeit keine Artikel mehr im Rupertusblatt veröffentlichen, dafür werden die Sonntagsevangelien von Laien ausgelegt.
Ach ja bevor ich es noch vergesse, eine wichtige Glaubenswahrheit der einen, heiligen, katholischen und apostolischen Kirche: Der Papst besitzt die volle und oberste Jurisdiktionsgewalt über die gesamte Kirche nicht bloß in Sachen des Glaubens und der Sitten, sondern auch in der Kirchenzucht und der Regierung der Kirche. Und so denkt seine
Heiligkeit Papst Benedikt XVI über das Zölibat : papstbenediktxvi.ch

Möge der Schutz, der Segen und die Liebe Gottes und Mairens immer mit diesen so starken aber umsomehr geprüften Papst und seiner Familie sein.
Jeremias
@Bibiana

Da stimme ich Ihnen zu aber wir machen es umgekehrt.

Der Zöllibat muss bleiben, die Priester die verfehlt haben, für die müssen wir umso mehr beten, und Sie liebe Bibiana, wir setzen Sie in den Laienstand )))

Warum richten Sie immer über die verfehlten Priester?
Auch sie wurden von Gott als Arbeiter geschickt, somit müssen sie sich vor Gottes Gericht rechtfertigen.

Ihre…More
@Bibiana

Da stimme ich Ihnen zu aber wir machen es umgekehrt.

Der Zöllibat muss bleiben, die Priester die verfehlt haben, für die müssen wir umso mehr beten, und Sie liebe Bibiana, wir setzen Sie in den Laienstand )))

Warum richten Sie immer über die verfehlten Priester?
Auch sie wurden von Gott als Arbeiter geschickt, somit müssen sie sich vor Gottes Gericht rechtfertigen.

Ihre private Meinung über diese Preister,bitte ersparen sie sie uns.
Anstatt die Zeit hier mit Kritkik zu verschwenden, nutzen sie es lieber für 1000 Ava Maria für diese Priester, hopp hopp!
Ich hoffe wir haben uns verstanden
Bibiana
Der Zölibat muss bleiben.
Aber Priester, die sich sexuell verfehlen, müssen in den Laienstand zurückversetzt werden. Und tut es mir für sie auch nicht leid!