Der ungelöste Knoten von Fatima Teil 1
Fatima: vatikanische Täuschungen, gewollte Ignoranz, apokalyptische Weltlage (Epilog, 1. Teil) zitiert aus Katholisches
Am 13. Oktober 1946 entstand in Città della Pieve das erste italienische Heiligtum Unserer Lieben Frau von Fatima. Dort wurde eine eigens gefertigte Kopie der Fatima-Madonna aufgestellt (Bild), die wenige Tage zuvor von Papst Pius XII. in Castel Gandolfo gesegnet worden war. Ab dem Frühjahr 1947 wurde eine internationale Wanderstatue aus dem portugiesischen Heiligtum ausgesandt auf eine große Europa-Peregrination.
Im Anschluß an die nun schon über zwei Monate zurückliegende Veröffentlichung der Serie über Fatima sei ein Epilog nachgereicht. Dieser verdankt sich besonders dem Wunsch interessierter Leser nach weiterer Information.
Zunächst sei allen für hilfreiche Kommentare gedankt. Dank geht an den Forumsteilnehmer mit dem Forumsnamen 140968 für die positiven Rückmeldungen und die Hinweise auf den Brief an Dr. Michael Hesemann und den Schweizer Fatima-Boten 3/2015,…More
Nach Meinung von Experten betrifft das Dritte Geheimnis von Fatima den Verrat der Heiligen Kirche an den AC durch einen Papst. Dieser gleicht an Gewicht dem Verrat des Judas Iskariot, da die Heilige Kirche der mystische Leib Christi ist.
"Am 10. September 1984 sprach der Bischof von Leiria-Fatima, Alberto Cosme do Amaral, während einer Frage-und-Antwort-Runde an der Technischen Universität Wien über das Dritte Geheimnis. Seine Aussage, die in der Februarausgabe 1985 von Mensagem de Fatima veröffentlicht wurde, lautete:
„Das Geheimnis von Fatima spricht weder von Atombomben noch von Atomsprengköpfen, noch von Pershing-Raketen, noch von SS-20-Raketen. Sein Inhalt betrifft ausschließlich unseren Glauben. Das Geheimnis mit katastrophalen Vorhersagen oder einem nuklearen Holocaust gleichzusetzen bedeutet, die Bedeutung der Botschaft zu verzerren. Der Verlust des Glaubens eines Kontinents ist schlimmer als die Vernichtung einer Nation; und es ist wahr, daß der Glaube in Europa kontinuierlich abnimmt.“
Der Bischof wurde zum Rückruf gezwungen, bestätigte seine Aussage aber nach seiner Emeritierung. Seine Aussage spiegelt sich in der Erklärung der Glaubenskongregation aber nicht wider.
Kardinal Joseph Ratzinger hatte im November 1984 in einem Interview mit Vittorio Messori erklärt, das Dritte Geheimnis enthalte einen radikalen Aufruf zur Bekehrung, die absolute Bedeutsamkeit der Geschichte und die Gefahren, die den Glauben und das Leben des Christen und damit der Welt gefährden, und schließlich die Wichtigkeit der novissimi (der letzten Dinge am Ende der Zeit). All das wird sechzehn Jahre später in der merkwürdig verdrallten Erklärung der Glaubenskongregation nicht aufgegriffen."
Tatsächlich wurde im Jahre 2000 von Ratzinger erklärt, dass sogenannte 3. Geheimnis sei mit dem Attentat auf JohPaul II. in Erfüllung gegangen und nun Teil der Vergangenheit. Diese Erklärung passt hinten und vorne nicht, denn "JohPaul" wurde von einem Zivilisten nur angeschossen, im Bild der Botschschaft wird aber "ein Mann in weiß" von Soldaten erschossen und wirklich getötet mitten in einer zerstörten Stadt.
Bericht Lucias: Auf dem Weg kniete er am Fuß eines großen Kreuzes nieder und wurde dort von Soldaten mit Gewehrkugeln und Pfeilen getötet. Zusammen mit ihm starben viele weitere Geistliche und Gläubige. - Das war beim Attentat auf Wojtyla/JohPaul nicht der Fall.