Sarah Maria Draxl shares this
17
Der Umgang und der Empfang vom Allerheiligsten Altarsakrament gibt uns das Zeichen der Wertigkeit für den Menschen. Warum haben sich Kardinäle wie Döpfner und die deutschen Bischöfe von Häretikern leiten lassen? Warum haben sie nicht versucht diese von der göttlichen Wahrheit zu überzeugen?
Oenipontanus
@Sarah Maria Draxl "Warum haben sich Kardinäle wie Döpfner und die deutschen Bischöfe von Häretikern leiten lassen?"

Haben sie nicht, sie waren selbst die Häretiker!
Carlus shares this
106
Der Umgang und der Empfang vom Allerheiligsten Altarsakrament gibt uns das Zeichen der Wertigkeit für den Menschen. Warum haben sich Kardinäle wie Döpfner und die deutschen Bischöfe von Häretikern leiten lassen? Warum haben sie nicht versucht diese von der göttlichen Wahrheit zu überzeugen?
klee heut
Frage rein aus Interesse: Bei der Messe in der Karlskirche, Wien vom 21. Juni, d. h. gab es da dann die Mundkommunion?
Eva
Es gab nur die Mundkommunion
Tina 13
🙏🙏🙏
klee heut
danke 😊
Cavendish
Die große Stärke der katholischen Auffassung ist, dass sie an der Gegenwart des HERRN bis in das Materielle hinein festhält und damit Satan sein materielles Reich streitig macht.
Oenipontanus
Warum "bis in das Materielle hinein"?
Cavendish
@Oenipontanus, weil die katholische Auffassung daran festhält, dass Brot und Wein nach den Wandlungsworten nicht nur geistig, sondern materiell Leib und Blut Christi geworden sind. So wird die Anbetung des Brotes in der Monstranz außerhalb des Gottesdienstes überhaupt erst nachvollziehbar. Nur unzureichend anzunähern versucht sich dem die philosophische Vorstellung der sog."Transsubstantiation…More
@Oenipontanus, weil die katholische Auffassung daran festhält, dass Brot und Wein nach den Wandlungsworten nicht nur geistig, sondern materiell Leib und Blut Christi geworden sind. So wird die Anbetung des Brotes in der Monstranz außerhalb des Gottesdienstes überhaupt erst nachvollziehbar. Nur unzureichend anzunähern versucht sich dem die philosophische Vorstellung der sog."Transsubstantiation".
Oenipontanus
@Cavendish Wo steht in kirchlichen Dokumenten etwas davon, dass Brot und Wein materiell zum Leib und Blut Christi werden? Die substantia ist ja gerade nichts Materielles, oder?
Cavendish
@Oenipontanus, richtig. Die scholastische Tradition erklärt das am Beispiel eines Holzscheits, dessen "Akzidenz", d. i. das materiell Sichtbare, nach einem Brand zu Asche wird, substanziell sich aber nicht verändert. Bei der Wandlung von Brot und Wein in der Eucharistie geschieht das genau Umgekehrte: Die Substanz wandelt sich in Leib und Blut Christi, die Akzidenz, das materiell Sichtbare, …More
@Oenipontanus, richtig. Die scholastische Tradition erklärt das am Beispiel eines Holzscheits, dessen "Akzidenz", d. i. das materiell Sichtbare, nach einem Brand zu Asche wird, substanziell sich aber nicht verändert. Bei der Wandlung von Brot und Wein in der Eucharistie geschieht das genau Umgekehrte: Die Substanz wandelt sich in Leib und Blut Christi, die Akzidenz, das materiell Sichtbare, bleibt aber Brot und Wein. Die Kirche verlangt nicht, sich dieses Modell zu eigen zu machen, aber es dient der Annäherung an das "Geheimnis des Glaubens" genannte Geschehen, bei dem in katholischen Kirchen die Glocken läuten. Allen christlichen Konfessionen liegt der zentrale Glaube zugrunde, dass G"tt in der Person Jesu Christi "Fleisch" angenommen hat und sich damit die gefallene materielle Welt ein für allemal angeeignet hat. Genau deshalb beugen Katholiken an dieser Stelle des Glaubensbekenntnisses die Knie.
Gast6 shares this
1
"Kalvinisten und andere protestantische Freikirchen, die an die wirkliche Gegenwart Christi in der Eucharistie nicht glauben, haben einen Ritus erfunden, bei dem fast alle äußeren Gesten der Sakralität und der Anbetung weggelassen werden" - die uns bekannte Handkommunion.